In der Fastenzeit gibt es viele Angebote in den Pfarreien und Pastoralverb\xfcnden, um Themen und Fragen des Glaubens zu h\xf6ren, zu besprechen, zu bedenken, ins Gebet zu nehmen. In einer Gemeinde geht es darum, Gott Raum zu geben und es werden die einzelnen Bereiche in der wundervoll restaurierten Kirche angeschaut und bedacht. Da geht es um das Taufbecken und die Bedeutung der Taufe, um die Bilder und Statuen von Heiligen und die eigene Heiligkeit, dem Raum der Kirche als heiligem Boden und der Frage nach dem, was mir heilig ist.\xa0Und gestern Abend ging es um die Frage, wie denn der Glaube zu uns und dann sehr direkt, wie er zu mir kam und dem Ambo, als dem Ort der Verk\xfcndigung des Wortes Gottes. Zum Beginn des Abends war das Lied vom "Suchen und Fragen" aus dem Gotteslob der Startimpuls. Ich lese Ihnen die Strophen gern vor.\xa01. Suchen und fragen, hoffen und sehn, miteinander glauben und sich verstehn, lachen, sich \xf6ffnen, tanzen befrein: So spricht Gott sein Ja, so stirbt unser Nein.2. Klagende h\xf6ren, Trauernde sehn, aneinander glauben und sich verstehn, auf unsere Armut l\xe4sst Gott sich ein: So spricht Gott sein Ja, so stirbt unser Nein.3. Planen und bauen, Neuland begehn, f\xfcreinander glauben und sich verstehn, leben f\xfcr viele, Brot sein und Wein: So spricht Gott sein Ja, so stirbt unser Nein.Unter all dem, was da angesprochen wird an Glaube, Hoffnung, Liebe, Barmherzigkeit und Zukunft, kommt immer die Zusage: So spricht Gott sein Ja, so stirbt unser Nein.\xa0Nach einem spannenden Abend mit den Fragen nach dem, wie ich selbst das Glauben und Leben als Christ gelernt habe und der Aufforderung, doch mal ganz konkret zu verk\xfcnden, was jede und jeder in der Glaubensweitergabe f\xfcr wichtig h\xe4lt, kam dieses Lied am Ende des Abends noch einmal.\xa0Und es klingt diesmal, nach allem miteinander besprechen und bedenken, ganz neu und die Zusage: so spricht Gott sein Ja, so stirbt unser Nein, wirkt auf die Teilnehmenden sehr erleichternd und nimmt den Druck von der Seele. Das miteinander, aneinander und f\xfcreinander glauben wird sehr real. Und wenn ich gerade nicht so glauben kann, kann ein anderer f\xfcr mich und mit mir den Glauben teilen und mit Vertrauen an diesen Gott denken, der sich auf unsere Armut einl\xe4sst und trotzdem sein Ja spricht.