Auch mehr als 30 Jahre nach der deutschen Einheit scheint die einstige Teilung des Landes die Identit\xe4t der \xbbGeneration Einheit\xab zu pr\xe4gen. Geboren zwischen 1975 und 1985, ist diese Generation der \xbbWendekinder \xab inzwischen 35 bis 45 Jahre alt. Doch worin bestehen die Pr\xe4gungen dieser Menschen, die l\xe4ngst die Lebenswirklichkeit in diesem Land entscheidend mitbestimmen? Welche Themen sind im Rahmen des gesellschaftlichen Wandels f\xfcr die junge(n) Generation(en) gegenw\xe4rtig und k\xfcnftig relevant? Auf welchen Feldern gibt es Fort- oder sogar R\xfcckschritte? Vor welchen Herausforderungen steht die vergleichende Transformationsforschung?
\nDiese Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung, die vom 15. bis 16.11.2022 in der Bundesstiftung Aufarbeitung stattfindet. Dabei werden partizipative und interaktive Methoden eingesetzt, die alle Beteiligten einbinden und \xfcber Umbruchserfahrungen generations\xfcbergreifend miteinander ins Gespr\xe4ch kommen lassen.