"Starke Zahlen in rucklaufigen Markten - eigentlich eine Prognoseanhebung"

Published: Aug. 10, 2023, 9 a.m.

Krise im Bau? Ja, aber die Wienerberger ist breit genug aufgestellt, um diese Flaute zu durchschiffen. Die vor Jahren begonnene Transformation zum Systemanbieter macht sich wieder einmal bezahlt. "Die Flaute im Neubau betrifft besonders Deutschland (minus 40 %). Die Krise am Bau ist aber auch ein europ\xe4isches Problem", so Dr. Heimo Scheuch, CEO der Wienerberger. Schuld sind die hohen Zinsen. Mehr noch: "Die h\xf6heren Zinsen sind nicht das richtige Mittel, Europa voranzubringen." Der soziale Wohnungsbau befindet sich im Stau, die strenge Regulatorik der Politik hemmt die Wirtschaft. "Hier m\xfcssen wir alle gemeinsam dran arbeiten!" Die Zahlen f\xfcr das Halbjahr 2023: Der Umsatz geht zur\xfcck von 2,6 auf 2,2 Mrd. Euro. Auch das Ergebnis reduziert sich von 545 auf 454 Mio. Dennoch spricht Scheuch angesichts des herausfordernden Umfelds von einem starken Ergebnis. "In einem r\xfcckl\xe4ufigen Markt best\xe4tigt Wienerberger die Ergebnisprognose. Das ist eigentlich eine Prognoseanhebung!"