Die Pierer Mobility AG ist der gr\xf6\xdfte Hersteller von Motorr\xe4dern Europas. Motorsport Enthusiasten kennen beispielsweise die ograngefarbenen Enduromaschinen der Marke KTM. Neben den Motorr\xe4dern f\xfchrt Pierer Mobility auch klassische Fahrr\xe4der und solche mit Elektromotor. Doch das \xe4ndert sich derzeit: Man setzt zuk\xfcnftig ausschlie\xdflich auf E-Bikes. Pierer Mobility CFO Viktor Sigl gibt einen \xdcberblick \xfcber die Gesch\xe4ftsentwicklung im Jahr 2023. Trotz gutem Wachstums bei Umsatz, Absatz und Marktanteilen sind die Margen gesunken und der Cashflow ist negativ. "Die Lager waren voll. Rabatte waren das dominierende Thema. Damit ist ein Schneeball in Rollen gekommen." Auch hat Pierer den H\xe4ndlern geholfen und langfristige Zahlungsziele einger\xe4umt. Und das wirkt sich am Ende des Tages auch auf das Ergebnis aus." Pierer ist aus dem klassischen Fahrradgesch\xe4ft ausgestiegen und fokussiert sich auf hochpreisige E-Bikes. Diesem Strategiewechsel f\xe4llt auch die erst k\xfcrzlich erworbene Kult-Rennradmarke Felt um Opfer. "Wir gehen davon aus, dass die Marktbereinigung im Gesch\xe4ftsjahr 2024 noch andauern wird." Pierer konzentriert sich vor allem auf den Offroad-Bereich und strebt weiteres Wachstum und R\xfcckkehr zu h\xf6heren Margen an. Nach vorl\xe4ufigen Zahlen steigt der Umsatz 2023 2 % auf den Rekordwert von 2.6 Mrd. Euro. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich um rund ein Drittel auf EUR 160 Mio. (Vorjahr: EUR 235 Mio.). Die EBIT-Marge liegt bei 6,0 %.