Gregor Rosinger: "SWIFT ist eine scharfe Waffe! Ich senke mein Exposure bei der RBI. Kann einen Banken-Run nicht ausschl

Published: Feb. 28, 2022, 1:04 p.m.

"Wir haben uns rechtzeitig auf ein Krisenszenario in der Ukraine vorbereitet. Allerdings auf ein moderateres Szenario. Die Heftigkeit und die Ausdehnung auf die gesamte Ukraine hat uns \xfcberrascht", sagt Gregor Rosinger, Generaldirektor des Finanzkonzerns Rosinger-Gruppe. Das Engagement in Leonardo, einem der gr\xf6\xdften R\xfcstungskonzerne der Welt, oder Dassault-Aviation, f\xfchrt dazu, dass der Rosinger Index im Plus ist. "Es kommt zu einem Ausverkauf bei Werten mit einem hohen Exposure in Russland oder der Ukraine." Teilweise wird das \xfcbersch\xe4tzt, wie bei der Vienna Insurance Group. Aber auch untersch\xe4tzt, wie bei der RBI. "Die Risikovorsorge f\xfcr das Russland-Gesch\xe4ft der RBI ist viel zu klein." Engagements mit der Russland Bank und der Ukraine Bank k\xf6nnten komplett ausfallen, "dann reden wir von einigen Milliarden Euro! Ich ziehe Gelder bereits ab und senke das Exposure auf das Niveau der Einlagensicherung!" SWIFT Ausschluss ist eine relativ scharfe Waffe. Viele Unternehmen werden aus Effizienzgr\xfcnden ihre Gesch\xe4ftsbeziehungen einstellen. Eine erste Folge ist die m\xf6gliche Zahlungsunf\xe4higkeit der russischen SBER Bank. Die Sanktionen werden die Wirtschaft treffen. Aber auch die Wirtschaft in Europa. Welche Unternehmen betroffen sein werden, "muss man sehr genau recherchieren."