Optimale Verladestrategie

Published: Oct. 24, 2019, 8:30 p.m.

Gudrun spricht in dieser Folge mit Maren Hattebur, Nils Rauscher und Moritz M\xfcller \xfcber die Teilnahme von Nils und Moritz beim Wettbewerb Jugend forscht. Die beiden jungen M\xe4nner haben im Sommer 2019 ihr Abitur am Tulla-Gymnasium in Rastatt gemacht. Im Gespr\xe4ch schauen sie noch einmal zur\xfcck auf den Weg, der zur Teilnahme an Jugend forscht f\xfchrte und im Sommer 2018 mit der Teilnahme an der CAMMP week in Voeren (Belgien) begann. Maren hat die beiden in der ganzen Zeit begleitet. Sie ist Doktorandin in der KIT-Fakult\xe4t f\xfcr Mathematik und tr\xe4gt in der Arbeistgruppe Computational Science and Mathematical Methods sehr aktiv die Projekte CAMMP week und Simulierte Welten mit. Moritz und Nils hatten bis 2018 kein ausgepr\xe4gtes Interesse an mathematischen Themen und h\xe4tten sich auch eher kein technisches Studium f\xfcr sich selbst vorgestellt. Die Einladung, eine Woche in einer Gruppe ein Problem aus der Praxis zu knacken, nahmen sie allerdings gern an. In ihrer Gruppe ging es um die Beladung von Lastwagen. Zusammen mit Gleichaltrigen haben sie sich einen Algorithmus \xfcberlegt, anschlie\xdfend implementieren und getestet, der sicherstellt, dass vorbereitete Euor-Paletten in der passenden Reihenfolge entladen werden k\xf6nnen. Dabei muss gew\xe4hrleistet sein, dass Paletten aufeinander auch stapelbar sind. In Voeren gab es eine L\xf6sung der Gruppe. Das Thema war aber noch nicht richtig durch. Deshalb entschlossen sich Moritz und Nils, damit noch weiter zu machen und wurden durch ein F\xf6rderstipendium des Programms Simulierte Welten dabei unterst\xfctzt. Das Ergebnis reichten sie schlie\xdflich im Wettbewerb Jugend forscht ein. Dort gibt es unterschiedliche Fachgebiete. Das Thema passte in den Bereich Arbeitswelten. Im Wettbewerb Junged forscht ist in jedem Jahr Anmeldeschluss am 30. November. Die Teilnehmend Gruppen erhalten bis Ende Dezember die Einladung zu einem Wettbewerb in ihrer Region. Im Januar reichen sie eine schriftliche Ausarbeitung ihres Projekts von maximal 15 Seiten beim zust\xe4ndigen Wettbewerbsleiter ein. Am ersten Tag des Wettbewerbs bauen die Jungforscherinnen und Jungforscher ihre St\xe4nde auf, es findet ein erstes Kennenlernen mit den Organisatoren und vor allem mit den anderen statt. Am zweiten Tag kommt die Jury und schaut sich die Projekte an. Die Gruppen pr\xe4sentieren und werden anschlie\xdfend ausgiebig befragt. Bei der Abendveranstaltung werden bereits die Sieger verk\xfcndet. Am dritten Tag kommt die \xd6ffentlichkeit und die Presse dazu. Au\xdfer den Siegern sind noch keine Preistr\xe4ger bekannt, so dass es bei der abschlie\xdfenden Feierstunde noch einmal richtig spannend wird. Moritz und Nils haben die Veranstaltung als tollen H\xf6hepunkt erlebt. Durch die eigene Forschert\xe4tigkeit hat sich auch ihr Blick auf Mathematik und ihre Anwendungen im Alltag stark ver\xe4ndert. Sie w\xfcrden jederzeit empfehlen, sich auf das Experiment einer CAMMP week einzulassen oder ein Projekt f\xfcr Jugend forscht zu entwickeln.