4/4: «Der Richter und sein Henker» von Friedrich Dürrenmatt

Published: Jan. 11, 2021, 7 a.m.
Duration: 44 minutes 53 seconds

1950/51 als Experiment des Autors gewagt, gilt «Der Richter und sein Henker» heute als Dürrenmatts erfolgreichster und wichtigster Kriminalroman. Über fünf Millionen Mal verkaufte sich der Roman in allen Weltsprachen. Er wurde mehrfach verfilmt und gehört seit Generationen zur Pflichtlektüre in der Schule. Sprachlich kurz und sachlich gehalten, führt der Autor seine Leser mehrmals in die Irre und erzählt eine originelle und spannende Kriminal-geschichte, ohne simple Schwarz-Weiss- oder Gut-Böse-Muster. Der moralisch ambivalente Inspektor Bärlach und der raffinierte Verbrecher Gastmann liefern sich seit Jahren einen Kampf. Dem todkranken Bärlach bleibt aber nicht mehr viel Zeit, seinen ewigen Gegen-spieler zu überführen. Da bietet ihm ein Mord, den Gastmann nicht begangen hat, die Möglichkeit, sein Ziel zu erreichen: Bärlach setzt einen kleinen Verbrecher auf einen grossen an, schwingt sich selbst zum Richter auf und missbraucht einen ahnungslosen Mörder als Henker. Mit: Hans Gerd Kübel (Erzähler), Ingold Wildenauer (Kommissär Bärlach), Michael Gempart (Polizist Tschanz), René Scheibli (Untersuchungsrichter Lutz), Inigo Gallo (Nationalrat von Schwendi), Walter Hess (Gastmann), Heinz Bühlmann (Schriftsteller), Alice Brüngger (Frau Schönler), Mario Hindermann (Polizist Clenin), Walter Baumgartner (Polizist Charnel), Günther Ziessler (Dr. Samuel Hungertobel) Musik: Robert Weber, Fernando Fantini - Regie: Franziskus Abgottspon - Produktion: SRF 1986 - Dauer: 45' Montag, 21.12.2020, 14.00 Uhr, SFR 1, 1/4 Montag, 28.12.2020, 14.00 Uhr, SRF 1, 2/4 Montag, 04.01.2021, 14.00 Uhr, SRF 1, 3/4 Das Hörspiel steht bis am 9.2.2021 zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

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3/4: «Der Richter und sein Henker» von Friedrich Dürrenmatt

Published: Jan. 4, 2021, 7 a.m.
Duration: 47 minutes 54 seconds

1950/51 als Experiment des Autors gewagt, gilt «Der Richter und sein Henker» heute als Dürrenmatts erfolgreichster und wichtigster Kriminalroman. Über fünf Millionen Mal verkaufte sich der Roman in allen Weltsprachen. Er wurde mehrfach verfilmt und gehört seit Generationen zur Pflichtlektüre in der Schule. Sprachlich kurz und sachlich gehalten, führt der Autor seine Leser mehrmals in die Irre und erzählt eine originelle und spannende Kriminal-geschichte, ohne simple Schwarz-Weiss- oder Gut-Böse-Muster. Der moralisch ambivalente Inspektor Bärlach und der raffinierte Verbrecher Gastmann liefern sich seit Jahren einen Kampf. Dem todkranken Bärlach bleibt aber nicht mehr viel Zeit, seinen ewigen Gegen-spieler zu überführen. Da bietet ihm ein Mord, den Gastmann nicht begangen hat, die Möglichkeit, sein Ziel zu erreichen: Bärlach setzt einen kleinen Verbrecher auf einen grossen an, schwingt sich selbst zum Richter auf und missbraucht einen ahnungslosen Mörder als Henker. Mit: Hans Gerd Kübel (Erzähler), Ingold Wildenauer (Kommissär Bärlach), Michael Gempart (Polizist Tschanz), René Scheibli (Untersuchungsrichter Lutz), Inigo Gallo (Nationalrat von Schwendi), Walter Hess (Gastmann), Heinz Bühlmann (Schriftsteller), Alice Brüngger (Frau Schönler), Mario Hindermann (Polizist Clenin), Walter Baumgartner (Polizist Charnel), Günther Ziessler (Dr. Samuel Hungertobel) Musik: Robert Weber, Fernando Fantini - Regie: Franziskus Abgottspon - Produktion: SRF 1986 - Dauer: 48' Montag, 21.12.2020, 14.00 Uhr, SRF 1, 1/4 Montag, 28.12.2020, 14.00 Uhr, SRF 1, 2/4 Montag, 11.01.2021, 14.00 Uhr, SFR 1, 4/4 Das Hörspiel steht bis am 9.2.2021 zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

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«Mondfinsternis» von Friedrich Dürrenmatt

Published: Jan. 1, 2021, 7 a.m.
Duration: 44 minutes 43 seconds

Die Urfassung des Welterfolges «Der Besuch der alten Dame» als Hörspiel. Die mondäne und stinkreiche Claire Zachanassian ist in dieser Erzählung noch ein Mann. Der taucht mitten im Winter überraschend in seinem Heimatort auf, um mithilfe der armen Dörfler einen perfiden Plan in die Tat umzusetzen. Wauti Locher aus Flötigen, einst ausgewandert nach Kanada und dort schwerreich geworden, kehrt in sein heimatliches Dorf im Bernischen zurück. Er nennt sich nun Walt Lotcher und fährt einen Cadillac. Der bleibt zwar auf halbem Weg im Schnee stecken, aber der Mann von Welt hat für seinen grossen Auftritt einen Koffer dabei, in dem sich vierzehn Millionen in Banknoten befinden. Lotcher will dieses Geld an die vierzehn Familien des Dorfes verteilen, unter der Bedingung, dass sie gemeinsam den Mann erschlagen, der vor Jahren seine Braut geheiratet hat. Die Bauern von Flötigen lassen sich korrumpieren, und mit ihnen ihre Frauen und Töchter. Selbst eine blutig-rote Mondfinsternis in der sonntäglichen Mordnacht kann sie nicht bremsen, die Gier nach dem Geld siegt auch über die Angst. Regisseur Buschi Luginbühl verband 1996 in seiner Hörspiel-Bearbeitung geschickt die hochdeutschen Erzählsätze Dürrenmatts mit dem urchigen Berndeutsch der Dorfbewohner. Mit: Frank Hoffmann (Erzähler), Peter Arens (Walt Lotcher), Paul-Felix Binz (Sepp Schlaginhauf, Wirt), Piero Bettschen (Sämu, sein Sohn), Sonja Gertsch (Anni, seine Tochter), Regula Siegfried (Frieda, Serviertochter), Dieter Stoll (Hegu Hinterkrachen), Max Begert (Döufu Mani), Silvia Jost (Kläri Mani, seine Frau), Marco Morelli (Alex, sein Sohn), Daniel Kasztura (Jöggu, sein Sohn), Franz Matter (Herrmännli Zurbrüggen), Andreas Löffel (Mäxu Ochsenblutt), Ueli Eichenberger (Nobi Geissgraser), Peter Glauser (Ludi Geissgraser, sein Sohn), Georges Wettstein (Graber), Charles Benoit (Hacker Migu), Christine Elsässer (Wirtin) Musik: Hans Hassler - Tontechnik: Monica Kilchenmann, Helmut Dimmig - Hörspielfassung und Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 1996 - Dauer: 45' Das Hörspiel steht bis am 31.1.2021 zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

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Trailer: «Guetnachtgschichtli»

Published: Dec. 31, 2020, 11:01 a.m.
Duration: 1 minute 6 seconds

Sylvester feiern wir dieses Jahr unter dem Vollmond – und das kann nur eines heissen: Mit einer neuen Folge von «Grauen»! Dem Podcast, der dich das Fürchten lehrt. In der Sylvesterfolge gibt es eine ziemlich schräge Gutenachtgeschichte ... ab sofort im Grauen Podcast. «Grauen» können Sie unter folgendem Link abonnieren: https://www.srf.ch/feed/podcast/sd/94356535-b18a-43be-a0d8-be2788e5f752.xml https://www.srf.ch/feed/podcast/sd/94356535-b18a-43be-a0d8-be2788e5f752.xml Direkt zur neuen Folge geht es hier: https://www.srf.ch/audio/grauen/folge-5-guetnachtgschichtli?id=11900111

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2/4: «Der Richter und sein Henker» von Friedrich Dürrenmatt

Published: Dec. 28, 2020, 7 a.m.
Duration: 49 minutes 21 seconds

1950/51 als Experiment des Autors gewagt, gilt «Der Richter und sein Henker» heute als Dürrenmatts erfolgreichster und wichtigster Kriminalroman. Über fünf Millionen Mal verkaufte sich der Roman in allen Weltsprachen. Er wurde mehrfach verfilmt und gehört seit Generationen zur Pflichtlektüre in der Schule. Sprachlich kurz und sachlich gehalten, führt der Autor seine Leser mehrmals in die Irre und erzählt eine originelle und spannende Kriminal-geschichte, ohne simple Schwarz-Weiss- oder Gut-Böse-Muster. Der moralisch ambivalente Inspektor Bärlach und der raffinierte Verbrecher Gastmann liefern sich seit Jahren einen Kampf. Dem todkranken Bärlach bleibt aber nicht mehr viel Zeit, seinen ewigen Gegen-spieler zu überführen. Da bietet ihm ein Mord, den Gastmann nicht begangen hat, die Möglichkeit, sein Ziel zu erreichen: Bärlach setzt einen kleinen Verbrecher auf einen grossen an, schwingt sich selbst zum Richter auf und missbraucht einen ahnungslosen Mörder als Henker. Mit: Hans Gerd Kübel (Erzähler), Ingold Wildenauer (Kommissär Bärlach), Michael Gempart (Polizist Tschanz), René Scheibli (Untersuchungsrichter Lutz), Inigo Gallo (Nationalrat von Schwendi), Walter Hess (Gastmann), Heinz Bühlmann (Schriftsteller), Alice Brüngger (Frau Schönler), Mario Hindermann (Polizist Clenin), Walter Baumgartner (Polizist Charnel), Günther Ziessler (Dr. Samuel Hungertobel) Musik: Robert Weber, Fernando Fantini - Regie: Franziskus Abgottspon - Produktion: SRF 1986 - Dauer: 50' Montag, 21.12.2020, 14.00 Uhr, SRF 1, 1/4 Montag, 04.01.2021, 14.00 Uhr, SRF 1, 3/4 Montag, 11.01.2021, 14.00 Uhr, SFR 1, 4/4 Das Hörspiel steht bis am 9.2.2021 zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

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«Em Godi Muurer si Geischt» von Heinz Stalder

Published: Dec. 25, 2020, 7 a.m.
Duration: 48 minutes 19 seconds

Im Dorf Allenwolken lebt der Bauer und Geschäftsmann Karl Maurer. Er ist ein griesgrämiger alter Mann, der keine Sympathie und Liebe kennt und seine Mitmenschen nur ausnutzt. Auch an Weihnachten. An Feiertagen kennt Karl Maurer ebenso keine Freude und Milde wie an ganz gewöhnlichen Arbeitstagen. Da erscheint ihm sein Bruder, der gute Godi Maurer, der viel zu früh verstorben ist. Godi war ein guter Mensch, und ihn haben die Leute in Allenwolken geliebt. Trotzdem findet Godi als Geist keine Ruhe. Er kommt nun, um seinen übellaunigen Bruder zu warnen. Er zeigt seinem Bruder Karl drei Weihnachtsabende: einen alten, den jetzigen und einen künftigen. Es ist die wohl bekannteste Weihnachtsgeschichte der Welt: Der geizige alte Geschäftsmann, der eines Nachts von drei Geistern besucht wird, die sein Leben komplett verändern. In Heinz Stalders Version von Charles Dickens' «A Christmas Carol» heisst Ebenezer Scrooge Karl Maurer, und auch er blickt in einen Spiegel, der ihm ein schauriges Schauspiel vorführt. Mit: Silvia Jost (Erzählerin), Dieter Stoll (Karl Maurer), Daniel Ludwig (Godi Maurer, Geist), Marlise Fischer (Rosy Gerber/Gast im Wirtshaus Bären), Liliana Heimberg (Judith Châtelain, Wirtin), Ernst C. Sigrist (der junge Karl/Gast im Bären), Stefano Wenk (der junge Godi/Gast im Bären), Sonja Gertsch (Ruth Baumgartner), Frank Demenga (Gast im Bären), Florian Amacher (Peter Gerber), Janine Amacher (Susi Gerber), Franziska Willi (Lucy Châtelain), Kevin Graber (Robert Châtelain) Musik: Martin Bezzola - Tontechnik: Norbert Elser - Regie: Päivi Stalder - Produktion: SRF 2006 - Dauer: 48'

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#SRFzämestah: es chunt

Published: Dec. 23, 2020, 12:14 a.m.
Duration: 5 minutes 12 seconds

Clara sitzt im Zug und ärgert sich über Mitreisende, die ihre Masken falsch tragen. Während sie mit ihrem Bruder telefoniert, merkt Clara, dass etwas nicht stimmt. Sie klemmt ihren Bruder ab, versucht, auf die Toilette zu fliehen. Doch sie entkommt ihm nicht: Dem Niesreiz. Von Luca Vincenzi (Text und Regie), Pablo Yannis Jókay und Lev Terner (Komposition und Sounddesign), mit: Amélie Luise Hug (Clara), Rino Hosennen (Marco). #SRFzämestah: Kulturschaffende können in der aktuellen Corona-Situation nicht mehr oder nur noch eingeschränkt auftreten. Auch das Publikum kommt bei einem eingeschränkten Kulturbetrieb nicht in vollem Umfang in den Genuss von Live-Erlebnissen. SRF leistet hier einen Beitrag und unterstützt unter dem Motto #SRFzämestah das kulturelle Leben in der Schweiz mit einer Reihe von Zusatzprojekten. Eines davon ist die Podcast-Ausschreibung «Kurze Geschichten zur langen Pandemie» für Kulturschaffende in den Bereichen Literatur, Musik und Schauspiel. Eine Übersicht aller Projekte von #SRFzämestah gibt es hier: www.srf.ch/kultur

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#SRFzämestah: Monstera deliciosa

Published: Dec. 23, 2020, 12:13 a.m.
Duration: 5 minutes 20 seconds

Der Lockdown als Chance: Endlich Gitarre lernen! Backen! Sixpack antrainieren! So scrollt es sich durch die Social-Media-Kanäle im Frühling 2020. Ein riesiger Druck zur Selbstoptimierung. Einer jungen Frau wird das zu viel. Einen Verbündeten findet sie zuhause – und zwar in einer Zimmerpflanze. Von Maya Olah (Text und Regie), Sofia Elena Borsani (Sprecherin), Nicola Misic (Musik, Sounddesign und Technik). #SRFzämestah: Kulturschaffende können in der aktuellen Corona-Situation nicht mehr oder nur noch eingeschränkt auftreten. Auch das Publikum kommt bei einem eingeschränkten Kulturbetrieb nicht in vollem Umfang in den Genuss von Live-Erlebnissen. SRF leistet hier einen Beitrag und unterstützt unter dem Motto #SRFzämestah das kulturelle Leben in der Schweiz mit einer Reihe von Zusatzprojekten. Eines davon ist die Podcast-Ausschreibung «Kurze Geschichten zur langen Pandemie» für Kulturschaffende in den Bereichen Literatur, Musik und Schauspiel. Eine Übersicht aller Projekte von #SRFzämestah gibt es hier: www.srf.ch/kultur

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#SRFzämestah: Phantomschmerz oder: Was bleibt

Published: Dec. 23, 2020, 12:12 a.m.
Duration: 5 minutes 45 seconds

Mit dem Lockdown kommt das soziale und kulturelle Leben eines jungen Mannes zum Erliegen. Während die Menschen um ihn herum neuen Hobbies nachgehen, faulenzen, oder depressive Züge entwickeln, nistet sich bei ihm eine seltsame Art von Tinnitus ein.  Von Samara Leite Walt (Text & Regie) und Milena Mayordomo (Musik & Sound Design), mit Gregory Hari (Sprecher). #SRFzämestah: Kulturschaffende können in der aktuellen Corona-Situation nicht mehr oder nur noch eingeschränkt auftreten. Auch das Publikum kommt bei einem eingeschränkten Kulturbetrieb nicht in vollem Umfang in den Genuss von Live-Erlebnissen. SRF leistet hier einen Beitrag und unterstützt unter dem Motto #SRFzämestah das kulturelle Leben in der Schweiz mit einer Reihe von Zusatzprojekten. Eines davon ist die Podcast-Ausschreibung «Kurze Geschichten zur langen Pandemie» für Kulturschaffende in den Bereichen Literatur, Musik und Schauspiel. Eine Übersicht aller Projekte von #SRFzämestah gibt es hier: www.srf.ch/kultur

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#SRFzämestah: Miniature

Published: Dec. 23, 2020, 12:11 a.m.
Duration: 5 minutes 53 seconds

Emanuel Bundi erzählt ein paar Kürzestgeschichten. Es sind Momentaufnahmen aus dem Alltag von Menschen mit ihren Schrecken und ihrem Glück während Corona. Geschichten auch über Missverstandene und Unsichtbare. Hoffnung inbegriffen.  Von und mit: Emanuel Bundi (Text und Sprecher), Laura Schuler (Violine) und Clemens Kuratle (Drums, Synth). #SRFzämestah: Kulturschaffende können in der aktuellen Corona-Situation nicht mehr oder nur noch eingeschränkt auftreten. Auch das Publikum kommt bei einem eingeschränkten Kulturbetrieb nicht in vollem Umfang in den Genuss von Live-Erlebnissen. SRF leistet hier einen Beitrag und unterstützt unter dem Motto #SRFzämestah das kulturelle Leben in der Schweiz mit einer Reihe von Zusatzprojekten. Eines davon ist die Podcast-Ausschreibung «Kurze Geschichten zur langen Pandemie» für Kulturschaffende in den Bereichen Literatur, Musik und Schauspiel. Eine Übersicht aller Projekte von #SRFzämestah gibt es hier: www.srf.ch/kultur

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#SRFzämestah: Apéro viral

Published: Dec. 23, 2020, 12:10 a.m.
Duration: 4 minutes 53 seconds

Sechs Nachbarinnen aus sechs unterschiedliche Lebenswelten werden Freundinnen. Sie versuchen füreinander da zu sein. Natürlich auch in der Coronazeit – es ist bitter nötig. Rund um ein wärmendes Feuer stehend, lassen die Nachbarinnen ihr bisheriges Coronajahr Revue passieren.  Von Zita Bernet (Regie) und Iris Rennert (Tontechnik und Sounddesign), mit Andrea, Doris, Koni und Sara. #SRFzämestah: Kulturschaffende können in der aktuellen Corona-Situation nicht mehr oder nur noch eingeschränkt auftreten. Auch das Publikum kommt bei einem eingeschränkten Kulturbetrieb nicht in vollem Umfang in den Genuss von Live-Erlebnissen. SRF leistet hier einen Beitrag und unterstützt unter dem Motto #SRFzämestah das kulturelle Leben in der Schweiz mit einer Reihe von Zusatzprojekten. Eines davon ist die Podcast-Ausschreibung «Kurze Geschichten zur langen Pandemie» für Kulturschaffende in den Bereichen Literatur, Musik und Schauspiel. Eine Übersicht aller Projekte von #SRFzämestah gibt es hier: www.srf.ch/kultur

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#SRFzämestah: Schwund

Published: Dec. 23, 2020, 12:09 a.m.
Duration: 4 minutes 55 seconds

Ein Mann fällt auf. Er ist in einem Zustand, der ihm keinen Halt bietet. Er findet sich in seinem Stadtquartier, das umfassender verändert ist als er begreifen kann. Grundlegendes scheint aus der Bahn. Um herauszufinden, was geschehen ist, fehlt ihm die Erinnerung als Referenz.  Von Jens Nielsen (Text), Martha Zürcher (Regie), Peter Hottinger (Ich-Erzähler) und Christian Käufeler (Musik). #SRFzämestah: Kulturschaffende können in der aktuellen Corona-Situation nicht mehr oder nur noch eingeschränkt auftreten. Auch das Publikum kommt bei einem eingeschränkten Kulturbetrieb nicht in vollem Umfang in den Genuss von Live-Erlebnissen. SRF leistet hier einen Beitrag und unterstützt unter dem Motto #SRFzämestah das kulturelle Leben in der Schweiz mit einer Reihe von Zusatzprojekten. Eines davon ist die Podcast-Ausschreibung «Kurze Geschichten zur langen Pandemie» für Kulturschaffende in den Bereichen Literatur, Musik und Schauspiel. Eine Übersicht aller Projekte von #SRFzämestah gibt es hier: www.srf.ch/kultur

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#SRFzämestah: Weihnachten auf der Türschwelle

Published: Dec. 23, 2020, 12:08 a.m.
Duration: 6 minutes 34 seconds

Das Aufeinanderprallen der deutschen und schweizerischen Kultur bringt schon in normalen Zeiten seine Tücken mit sich. Innigkeit herstellen? Kein leichtes Unterfangen. In Dialogen erzählt das Hörspiel von Minas erstem Weihnachtsfest in der Schweiz. Mit Mindestabstand. Von Julka Duda (Text), Sandra Suter (Dramaturgie und Musik), Kati Stark (Regie und Produktion), mit Michael von Burg (Reto). #SRFzämestah: Kulturschaffende können in der aktuellen Corona-Situation nicht mehr oder nur noch eingeschränkt auftreten. Auch das Publikum kommt bei einem eingeschränkten Kulturbetrieb nicht in vollem Umfang in den Genuss von Live-Erlebnissen. SRF leistet hier einen Beitrag und unterstützt unter dem Motto #SRFzämestah das kulturelle Leben in der Schweiz mit einer Reihe von Zusatzprojekten. Eines davon ist die Podcast-Ausschreibung «Kurze Geschichten zur langen Pandemie» für Kulturschaffende in den Bereichen Literatur, Musik und Schauspiel. Eine Übersicht aller Projekte von #SRFzämestah gibt es hier: www.srf.ch/kultur

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#SRFzämestah: Oxytocin

Published: Dec. 23, 2020, 12:07 a.m.
Duration: 5 minutes 38 seconds

Oxytocin ist ein Hormon, das für Bindung zwischen den Menschen sorgt. Es wird bei Berührungen ausgeschüttet, reguliert den Blutdruck, hilft Stress zu verarbeiten, löst Wohlbefinden aus und reduziert Ängste. Was passiert mit einer Generation, die mit massiv weniger Berührungen im Alltag aufwächst? Von Sarah Calörtscher (Text und Regie), Mirjam Skal (Musik), Helene Krüger (Sprecherin). #SRFzämestah: Kulturschaffende können in der aktuellen Corona-Situation nicht mehr oder nur noch eingeschränkt auftreten. Auch das Publikum kommt bei einem eingeschränkten Kulturbetrieb nicht in vollem Umfang in den Genuss von Live-Erlebnissen. SRF leistet hier einen Beitrag und unterstützt unter dem Motto #SRFzämestah das kulturelle Leben in der Schweiz mit einer Reihe von Zusatzprojekten. Eines davon ist die Podcast-Ausschreibung «Kurze Geschichten zur langen Pandemie» für Kulturschaffende in den Bereichen Literatur, Musik und Schauspiel. Eine Übersicht aller Projekte von #SRFzämestah gibt es hier: www.srf.ch/kultur

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#SRFzämestah: Die Engelseherinnen

Published: Dec. 23, 2020, 12:06 a.m.
Duration: 4 minutes 44 seconds

Corona ist eine Zeit der Zwischenräume. Während die tragenden Diskurse nur ganze Zahlen kennen, entführt dieses Hörspiel in die Seelensphäre eines Mannes, vor dessen Augen sich die Welt auflöst. Ein Monolog über das Entrücken, die Vergänglichkeit und das Rascheln am Rand des Frequenzspektrums. Von Joël László, Mario Fuchs, Martin Gantenbein. #SRFzämestah: Kulturschaffende können in der aktuellen Corona-Situation nicht mehr oder nur noch eingeschränkt auftreten. Auch das Publikum kommt bei einem eingeschränkten Kulturbetrieb nicht in vollem Umfang in den Genuss von Live-Erlebnissen. SRF leistet hier einen Beitrag und unterstützt unter dem Motto #SRFzämestah das kulturelle Leben in der Schweiz mit einer Reihe von Zusatzprojekten. Eines davon ist die Podcast-Ausschreibung «Kurze Geschichten zur langen Pandemie» für Kulturschaffende in den Bereichen Literatur, Musik und Schauspiel. Eine Übersicht aller Projekte von #SRFzämestah gibt es hier: www.srf.ch/kultur

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#SRFzämestah: Säugetiere fliegen nicht

Published: Dec. 23, 2020, 12:05 a.m.
Duration: 5 minutes 9 seconds

Eine Gerichtsverhandlung unter Tieren: Die Fledermäuse sind angeklagt, das Coronavirus auf Menschen und andere Tiere übertragen zu haben. Jetzt droht ihnen die Todesstrafe, zum Schutz des Lebens auf der Erde. Der Fall scheint klar – bis Fledermaus Masha eine bewegende Rede hält. Von Dmitrij Gawrisch, Lejla Bajrami, Daniela Luisa Schneider, Michael Schönert und Stefan Schönholzer. #SRFzämestah: Kulturschaffende können in der aktuellen Corona-Situation nicht mehr oder nur noch eingeschränkt auftreten. Auch das Publikum kommt bei einem eingeschränkten Kulturbetrieb nicht in vollem Umfang in den Genuss von Live-Erlebnissen. SRF leistet hier einen Beitrag und unterstützt unter dem Motto #SRFzämestah das kulturelle Leben in der Schweiz mit einer Reihe von Zusatzprojekten. Eines davon ist die Podcast-Ausschreibung «Kurze Geschichten zur langen Pandemie» für Kulturschaffende in den Bereichen Literatur, Musik und Schauspiel. Eine Übersicht aller Projekte von #SRFzämestah gibt es hier: www.srf.ch/kultur

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1/4: «Der Richter und sein Henker» von Friedrich Dürrenmatt

Published: Dec. 21, 2020, 7 a.m.
Duration: 47 minutes 49 seconds

1950/51 als Experiment des Autors gewagt, gilt «Der Richter und sein Henker» heute als Dürrenmatts erfolgreichster und wichtigster Kriminalroman. Über fünf Millionen Mal verkaufte sich der Roman in allen Weltsprachen. Er wurde mehrfach verfilmt und gehört seit Generationen zur Pflichtlektüre in der Schule. Sprachlich kurz und sachlich gehalten, führt der Autor seine Leser mehrmals in die Irre und erzählt eine originelle und spannende Kriminal-geschichte, ohne simple Schwarz-Weiss- oder Gut-Böse-Muster. Der moralisch ambivalente Inspektor Bärlach und der raffinierte Verbrecher Gastmann liefern sich seit Jahren einen Kampf. Dem todkranken Bärlach bleibt aber nicht mehr viel Zeit, seinen ewigen Gegen-spieler zu überführen. Da bietet ihm ein Mord, den Gastmann nicht begangen hat, die Möglichkeit, sein Ziel zu erreichen: Bärlach setzt einen kleinen Verbrecher auf einen grossen an, schwingt sich selbst zum Richter auf und missbraucht einen ahnungslosen Mörder als Henker. Mit: Hans Gerd Kübel (Erzähler), Ingold Wildenauer (Kommissär Bärlach), Michael Gempart (Polizist Tschanz), René Scheibli (Untersuchungsrichter Lutz), Inigo Gallo (Nationalrat von Schwendi), Walter Hess (Gastmann), Heinz Bühlmann (Schriftsteller), Alice Brüngger (Frau Schönler), Mario Hindermann (Polizist Clenin), Walter Baumgartner (Polizist Charnel), Günther Ziessler (Dr. Samuel Hungertobel) Musik: Robert Weber, Fernando Fantini - Regie: Franziskus Abgottspon - Produktion: SRF 1986 - Dauer: 48' Montag, 28.12.2020, 14.00 Uhr, SRF 1, 2/4 Montag, 04.01.2021, 14.00 Uhr, SRF 1, 3/4 Montag, 11.01.2021, 14.00 Uhr, SFR 1, 4/4 Das Hörspiel steht bis am 9.2.2021 zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

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«Mein liebstes Krokodil» von Thomas Hürlimann

Published: Dec. 18, 2020, 7 a.m.
Duration: 49 minutes 44 seconds

Thomas Hürlimann spiegelt sich in Anton Tschechow. Der Schweizer Dramatiker und Romancier, der im Dezember seinen 70. Geburtstag feiert, erweist seinem russischen Vorfahren und Vorbild die Referenz. Er porträtiert den sterbenskranken Dichter als Darsteller und Beobachter des eigenen Liebesdramas. Der berühmte Schriftsteller und Arzt Anton Tschechow (1860–1904) und die begnadete Schauspielerin Olga Knipper (1868–1959) liebten sich. Doch ihre Liebe lebten sie hauptsächlich in leidenschaftlichen Briefen aus. Sie stand in Moskau auf der Bühne, spielte in seinen Stücken. Er musste sich immer wieder auf die Krim nach Jalta zurückziehen, um seine Krankheit zu kurieren. Ihr eindrücklicher Briefverkehr steht im Zentrum des Hörspiels von Thomas Hürlimann, in das er, szenisch geschickt, auch Tschechows Erzählung «Die Dame mit dem Hündchen» eingebaut hat. Liebe, Sehnsucht, Melancholie, aber auch Humor und nüchterner Realismus prägen diese letzten Lebensjahre des grossen russischen Schriftstellers. Das Hörspiel ist eine Radiofassung des gleichnamigen Bühnenstücks von Thomas Hürlimann. Mit: André Jung (Tschechow), Désirée Meiser (Olga Knipper), Hanspeter Müller-Drossaart (Herr Gurov), Ulrike Knospe (Die Dame mit dem Hündchen) Musik: John Wolf Brennan, Arkady Shilkloper - Tontechnik: Martin Weidmann, Fabian Lehmann - Regie: Geri Dillier - Produktion: SRF 2004 - Dauer: 50' Das Hörspiel steht bis am 17.1.2021 zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

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2/2: «Roll over Beethoven» von Johannes Mayr und Ulrich Bassenge

Published: Dec. 14, 2020, 7 a.m.
Duration: 29 minutes 59 seconds

Ludwig van Beethoven ist von Bonn nach Wien gezogen. Umgehend gerät der demokratisch gesinnte Rheinländer in Konflikt mit der k. u. k. Wirklichkeit und den Vorstellungen seiner Mitmenschen. Mit Händen und Füssen stemmt sich Ludwig gegen die Begleiterscheinungen des Star-Daseins. Im Mittelpunkt dieser Dramedy steht Beethoven, der Mensch. Als erster freischaffender Künstler der Geschichte hat er seine liebe Not mit adligen Mäzenen, lästigen gesellschaftlichen Verpflichtungen und dem Ansturm vorwiegend männlicher Groupies. Ein wiederkehrender Störfaktor ist ein hartnäckiger Schweizer Dilettant auf der Suche nach einem Kompositionslehrer. Und so gestaltet es sich für den skrupulösen Tonsetzer äusserst schwierig, eine vernünftige Note zu Papier zu bringen, während er vom Trubel der multinationalen Kaiserstadt überrollt wird. Nur sein Willen, etwas Bleibendes zu schaffen, seine Liebe zur Welt und sein Freiheitsdrang retten Ludwig den Tag. Dabei wäre es so einfach: Alles, was der arme Mann will, ist seine Ruhe. Ein letztes Wort noch über das Personal: Es ist verheerend. Mit: Christoph Maria Herbst (Ludwig van Beethoven), Sandra Kreisler (Erzählerin), Anikó Donáth (Frau Schnaps), Jürg Kienberger (Schnyder), Helmut Berger (Rainer/Polizist), Gottfried Breitfuss (Schuppanzigh/Kaiser Franz), Mona Petri (Marie Bigot/Johanna van Beethoven/Verehrerin), Martin Ostermeier (Grillparzer), Stefan Merki (Goethe/Vermieter), Barbara Falter (Kaspar), Raphael Clamer (Rossini/Bigot) und Barbara Horvath Komposition: Christian Ludwig Mayer und Ulrich Bassenge, Klavier: Christian Ludwig Mayer - Tontechnik: Helge Schwarz und Basil Kneubühler - Regie: Johannes Mayr und Ulrich Bassenge - Produktion: SRF/BR 2020 - Dauer: 30' 1/2: Montag, 07.12.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1

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«Astoria» von Jura Soyfer

Published: Dec. 11, 2020, 7 a.m.
Duration: 49 minutes 58 seconds

Marxist, Dramatiker, Satiriker, Nazi-Opfer – Jura Soyfer ist eine wichtige, aber noch immer wenig bekannte Stimme der österreichischen Literatur. In den 1930er-Jahren verfasste er politische Lieder und Theaterstücke. 1938 wurde er beim Versuch, in die Schweiz zu flüchten, in Vorarlberg festgenommen. Das Stück «Astoria», 1937 in der unterhaltsamen Tradition des Wiener Volkstheaters entstanden, zeigt, wie schlicht und effizient faschistische Propaganda ihre heilsversprechende Wirkung entfaltet. Zwei Obdachlose suchen für die kalte Winterzeit ein warmes Quartier: Hupka möchte im Gefängnis überwintern, der alte Pistoletti zieht das Spital vor. Doch dann kommt alles ganz anders. Wie im Märchen wird Hupka von einer feinen Dame von der Strasse weg beauftragt, einen Staat zu gründen, den sie ihrem Mann zum Geburtstag schenken möchte. Der listige Hupka macht gute Arbeit, er erfindet den Staat Astoria und rekrutiert dafür Geldgeber, Aktionäre, Lakaien und ein Volk. Schliesslich landet er mit seinem Kumpel Pistoletti wieder auf der Strasse. Mit: Peter Simonischek (Hupka), Alfons Hoffmann (Pistoletti), Alexander Duda (Paul), Alf Breithen (Gendarm), Jenny Rausnitz (Hortensia), Renate Müller (Rosa), Adolf Raschendorfer (Jacob), Margret Neuhaus (Gräfin Gwendolyn Buckelburg-Marasquino), Joachim Ernst (Graf Luitpold Buckelburg-Marasquino), Dieter Stürmer (James, Butler), Franz Dehler (Lord R.), Angela Matusch (Lady P.), Siegfried Meisner (George Bernard Shaw), Rainer Zur Linde (Journalist), Charlotte Acklin (Sekretärin), Klaus Degenhardt (Lautsprecher), Wolfgang Hiller (Lichtkassierer), Friedrich Giese (Mann mit Sammelbüchse), Günter Gube (Partei Nr. 23687) Musik: Klaus Sonnenburg - Hörspielfassung und Regie: Amido Hoffmann - Produktion: SRF 1979 - Dauer: 50'

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1/2: «Roll over Beethoven» von Johannes Mayr und Ulrich Bassenge

Published: Dec. 7, 2020, 7 a.m.
Duration: 25 minutes 20 seconds

Ludwig van Beethoven ist von Bonn nach Wien gezogen. Umgehend gerät der demokratisch gesinnte Rheinländer in Konflikt mit der k. u. k. Wirklichkeit und den Vorstellungen seiner Mitmenschen. Mit Händen und Füssen stemmt sich Ludwig gegen die Begleiterscheinungen des Star-Daseins. Im Mittelpunkt dieser Dramedy steht Beethoven, der Mensch. Als erster freischaffender Künstler der Geschichte hat er seine liebe Not mit adligen Mäzenen, lästigen gesellschaftlichen Verpflichtungen und dem Ansturm vorwiegend männlicher Groupies. Ein wiederkehrender Störfaktor ist ein hartnäckiger Schweizer Dilettant auf der Suche nach einem Kompositionslehrer. Und so gestaltet es sich für den skrupulösen Tonsetzer äusserst schwierig, eine vernünftige Note zu Papier zu bringen, während er vom Trubel der multinationalen Kaiserstadt überrollt wird. Nur sein Willen, etwas Bleibendes zu schaffen, seine Liebe zur Welt und sein Freiheitsdrang retten Ludwig den Tag. Dabei wäre es so einfach: Alles, was der arme Mann will, ist seine Ruhe. Ein letztes Wort noch über das Personal: Es ist verheerend. Mit: Christoph Maria Herbst (Ludwig van Beethoven), Sandra Kreisler (Erzählerin), Anikó Donáth (Frau Schnaps), Jürg Kienberger (Schnyder), Helmut Berger (Rainer/Polizist), Gottfried Breitfuss (Schuppanzigh/Kaiser Franz), Mona Petri (Marie Bigot/Johanna van Beethoven/Verehrerin), Martin Ostermeier (Grillparzer), Stefan Merki (Goethe/Vermieter), Barbara Falter (Kaspar), Raphael Clamer (Rossini/Bigot) und Barbara Horvath Komposition: Christian Ludwig Mayer und Ulrich Bassenge, Klavier: Christian Ludwig Mayer Tontechnik: Helge Schwarz und Basil Kneubühler - Regie: Johannes Mayr und Ulrich Bassenge - Produktion: SRF/BR 2020 - Dauer: 26' 2/2: Montag, 14.12.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1

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«Der mechanische Türke» von Petr Šourek

Published: Dec. 5, 2020, 7 a.m.
Duration: 42 minutes 27 seconds

Ein modernes Märchen von einem, der auszog, ein Tech-Start-up zu gründen. Und eine kluge Satire auf die Zumutungen des digitalen Kapitalismus. Kevin Knecht träumt davon, ein ganz Grosser zu sein, mindestens der nächste Steve Jobs. In Wahrheit betreibt er eine marode Astrologie- und Sex-Hotline. Die Türen sind klapprig, die Mitarbeiter mürrisch. Sein Coach rät ihm, die Firma zu verkaufen und ins Silicon Valley zu gehen. Gesagt, getan. Doch während Kevin in den Mülltonnen der Tech-Firmen nach neuen Ideen sucht, sucht sich seine Freundin zuhause einen neuen Partner. Der mechanische Türke war ein lebensgrosser Schachroboter, der 1770 erfunden wurde. Der Clou: Im Inneren des Schachroboters versteckte sich ein Mensch. Etwa zur gleichen Zeit fingen Textilfabrikanten in Nordengland an, ihre Arbeiter durch Maschinen zu ersetzen - die Geburtsstunde des Kapitalismus. Heutzutage gibt es den «Mechanical Turk» von Amazon: eine Crowdworking-Website, auf der Unternehmen Arbeiter aus der Ferne einstellen können, um für wenig Geld Arbeiten auszuführen, die Maschinen noch nicht erledigen können. Mit: Susanna Clasen (Türe), Oliver Wnuk (Kevin), Mona Petri (Ella), Barbara Falter (Emma) und Erich Räuker (Coach) Musik: Karl Atteln - Tontechnik: Basil Kneubühler - Regie: Johannes Mayr - Produktion: SRF 2020 - Dauer: ca. 50'

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ARD Radio Tatort: «Wie, weiss keiner» von Dirk Schmidt

Published: Dec. 4, 2020, 7 a.m.
Duration: 49 minutes 4 seconds

Hamm ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen – und Heimatort des schrägsten Ermittlerteams aller Radio Tatorte: Der Task Force Hamm. Und die wird im neuesten Fall echt gefordert. Denn eine Serie von Anschlägen hält Hamm in Atem. Und das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei schwindet stündlich. Zum Glück gibt es einen Hoffnungsschimmer, als – wie aus dem Nichts – ein neuer Kollege auftaucht. Auch wenn seine Herangehensweise unorthodox ist und die ersten Ergebnisse höchst fragwürdig sind – langsam, aber sicher sehen Lenz, Latotzke und Ditters Licht am Ende eines sehr dunklen Tunnels. Mit: Matthias Leja (Lenz), Sönke Möhring (Latotzke), Christine Prayon (Ditters), Bernhard Schütz (Wienau), Uwe Ochsenknecht (Scholz), Paul Herwig (Müller), Hans-Martin Stier (Tresen), Angelika Richter (Dora), Rosa Enskat (Frau Willenweber) u.v.a. Musik: Rainer Quade - Regie: Claudia Johanna Leist - Produktion: WDR 2020 - Dauer: 49' Das Hörspiel steht bis am 3.12.2021 zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

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Trailer: «Autostopp is Jensiits»

Published: Dec. 3, 2020, 6:05 p.m.
Duration: 1 minute 5 seconds

Es ist wieder Vollmond – Zeit für eine neue Folge von «Grauen»! Dem monatlichen Podcast mit schaurigen Geschichten. Diesmal geht's um Autostopp. Und um die unheimlichen Begegnungen, die man dabei macht ... Ab sofort im «Grauen» Podcast. «Grauen» können Sie unter folgendem Link abonnieren: https://www.srf.ch/feed/podcast/sd/94356535-b18a-43be-a0d8-be2788e5f752.xml Direkt zur vierten Folge geht es hier: https://www.srf.ch/audio/grauen/folge-4-autostopp-is-jensiits?id=11879793

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4/4: «Schattenschnitt» von Sunil Mann – Premiere

Published: Nov. 30, 2020, 7 a.m.
Duration: 23 minutes 37 seconds

Die indische Mafia hat in Zürich erneut zugeschlagen: Der Sexgott hat Manju entführt und will «den Film». Den würde ihm Vijay gerne geben, wenn wer nur wüsste, um welchen Film es sich handelt! Dank Mirandas gutem Karma erwischen die zwei gerade noch den Flieger zurück nach Zürich. Miranda nimmt die Sache in ihr manikürtes Händchen. Girl Power übernimmt den Fall und es werden andere Saiten aufgezogen Mit: Leonardo Nigro (Vijay Kumar), Mona Petri (Manju), Barbara Falter (Mama Kumar), Kaspar Weiss (Papa Kumar), Dimitri Stapfer (Miranda), Fabian Müller (José), Agota Dimen (Fiona), Kaspar Weiss (Dr. Shah), Anouk Petri (Jasvinder), Franziska von Fischer (Pina Ghilardi), Dominique Müller (Priya/Salma/Auftragskiller/Polizist 1), Michael von Burg (Kiran/Polizist 3), Peter Hottinger (Clemens Lüscher), Dani Mangisch (Polizist 2), Dashmir Ristemi (Mann/Taxifahrer), Nicole Knuth (Amita), Sunil Mann (Maître de Cabine) Musik: Martin Bezzola, Christian Riesen und Bijayashree Samal - Hörspielfassung: Sunil Mann und Karin Berri - Tontechnik: Roland Fatzer - Regie: Karin Berri - Dramaturgie: Simone Karpf, Wolfram Höll - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 30' Montag, 09.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 1/4 Montag, 16.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 2/4 Montag, 23.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 3/4 Der gleichnamige Kriminalroman ist 2016 im Grafit Verlag erschienen.

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3/4: «Schattenschnitt» von Sunil Mann – Premiere

Published: Nov. 23, 2020, 7 a.m.
Duration: 28 minutes 21 seconds

Die Dokfilmerin Pina Ghilardi liegt nach einer brutalen Messerattacke im künstlichen Koma. Pinas Freundin Salma ergeht es nicht besser. Auch sie wird niedergestochen. Verantwortlich für beide Taten: Mirandas Sexgott. Doch der ist und bleibt verschwunden. Und Vijay? Und Vijay? Er liegt nach dem Überfall auf Salma mit einer riesen Beule am Kopf im Spital und wartet auf bessere Zeiten. Sein Warten ist jedoch nur von kurzer Dauer. Mama Kumar und Miranda haben das Zepter in die Hand genommen und sind sich einig: Vijay muss nach Indien. Mama Kumar will, dass Vijay die Familie an Onkel Umeshs 90. Geburtstag in Mumbai vertritt. Und Miranda will, dass Vijay diesen Fall löst und in Mumbai eine gewisse Priya aufspürt. Priya ist eine enge Freundin von Salma und die einzige Person, die in diesem hoffnungslosen Fall weiterhelfen kann. Der Flug mit Air India wurde von Mama Kumar bereits gebucht und der beste und einzige indische Privatdetektiv sitzt zusammen mit Miranda im Flieger nach Mumbai Shanti, Shanti, Baby! Mit: Leonardo Nigro (Vijay Kumar), Mona Petri (Manju), Barbara Falter (Mama Kumar), Kaspar Weiss (Papa Kumar), Dimitri Stapfer (Miranda), Fabian Müller (José), Agota Dimen (Fiona), Kaspar Weiss (Dr. Shah), Anouk Petri (Jasvinder), Franziska von Fischer (Pina Ghilardi), Dominique Müller (Priya/Salma/Auftragskiller/Polizist 1), Michael von Burg (Kiran/Polizist 3), Peter Hottinger (Clemens Lüscher), Dani Mangisch (Polizist 2), Dashmir Ristemi (Mann/Taxifahrer), Nicole Knuth (Amita), Sunil Mann (Maître de Cabine) Musik: Martin Bezzola, Christian Riesen und Bijayashree Samal - Hörspielfassung: Sunil Mann und Karin Berri - Tontechnik: Roland Fatzer - Regie: Karin Berri - Dramaturgie: Simone Karpf, Wolfram Höll - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 29' Montag, 09.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 1/4 Montag, 16.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 2/4 Montag, 30.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 4/4 Der gleichnamige Kriminalroman ist 2016 im Grafit Verlag erschienen.

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Teil 3: «Schattenschnitt» von Sunil Mann – Premiere

Published: Nov. 23, 2020, 7 a.m.
Duration: 28 minutes 21 seconds

Die Dokfilmerin Pina Ghilardi liegt nach einer brutalen Messerattacke im künstlichen Koma. Pinas Freundin Salma ergeht es nicht besser. Auch sie wird niedergestochen. Verantwortlich für beide Taten: Mirandas Sexgott. Doch der ist und bleibt verschwunden. Und Vijay? Und Vijay? Er liegt nach dem Überfall auf Salma mit einer riesen Beule am Kopf im Spital und wartet auf bessere Zeiten. Sein Warten ist jedoch nur von kurzer Dauer. Mama Kumar und Miranda haben das Zepter in die Hand genommen und sind sich einig: Vijay muss nach Indien. Mama Kumar will, dass Vijay die Familie an Onkel Umeshs 90. Geburtstag in Mumbai vertritt. Und Miranda will, dass Vijay diesen Fall löst und in Mumbai eine gewisse Priya aufspürt. Priya ist eine enge Freundin von Salma und die einzige Person, die in diesem hoffnungslosen Fall weiterhelfen kann. Der Flug mit Air India wurde von Mama Kumar bereits gebucht und der beste und einzige indische Privatdetektiv sitzt zusammen mit Miranda im Flieger nach Mumbai Shanti, Shanti, Baby! Mit: Leonardo Nigro (Vijay Kumar), Mona Petri (Manju), Barbara Falter (Mama Kumar), Kaspar Weiss (Papa Kumar), Dimitri Stapfer (Miranda), Fabian Müller (José), Agota Dimen (Fiona), Kaspar Weiss (Dr. Shah), Anouk Petri (Jasvinder), Franziska von Fischer (Pina Ghilardi), Dominique Müller (Priya/Salma/Auftragskiller/Polizist 1), Michael von Burg (Kiran/Polizist 3), Peter Hottinger (Clemens Lüscher), Dani Mangisch (Polizist 2), Dashmir Ristemi (Mann/Taxifahrer), Nicole Knuth (Amita), Sunil Mann (Maître de Cabine) Musik: Martin Bezzola, Christian Riesen und Bijayashree Samal - Hörspielfassung: Sunil Mann und Karin Berri - Tontechnik: Roland Fatzer - Regie: Karin Berri - Dramaturgie: Simone Karpf, Wolfram Höll - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 29' Montag, 09.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 1/4 Montag, 16.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 2/4 Montag, 30.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 4/4 Der gleichnamige Kriminalroman ist 2016 im Grafit Verlag erschienen.

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«Wir sind schön, für hässliche Leute» von Dany Boudreault

Published: Nov. 21, 2020, 7 a.m.
Duration: 52 minutes 14 seconds

Eine Jugend in der Provinz. Es gibt die Schule, das Rumhängen und das Bowling am Samstagabend. Es gibt Jungs, und es gibt Mädchen, und dazwischen: Da gibt es nichts. Doch dann geht eine Tür auf - eine Autotür. Also einsteigen und hoffen, dass der Fahrer einen bedrängt Für die Hauptfigur von «Wir sind schön, für hässliche Leute» beginnt mit der Autofahrt eine wahre Odyssee. Auf der Suche nach einer eigenen Identität, nach einem Platz in der Gesellschaft, aber auch nach dem Mann, der hinterm Steuer sass. Und «Odyssee» ist das richtige Wort, denn das Stück ist voll von Referenzen an die griechische Antike. Aber auch an Nana Mouskouri, die mit ihren Schlagern der Leitstern für die Suche ist. «Ein Schiff wird kommen, und das bringt mir den einen » Mit: Hanna Plass und Julian Greis (Ich), Lina Hoppe (Anna), Dinah Hinz (Mutter), Martin Butzke (Fuchs) Aus dem Französischen von Wolfram Höll - Musik: Ulrich Bassenge - Hörspielfassung: Susanne Janson und Wolfram Höll - Tontechnik: Tom Willen - Regie: Susanne Janson - Produktion: SRF 2018 - Dauer: 52' Die Übersetzung von «Wir sind schön, für hässliche Leute» wurde gefördert vom Centre des auteurs dramatiques (CEAD) in Montréal.

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«Das Jahr magischen Denkens» von Joan Didion

Published: Nov. 20, 2020, 7 a.m.
Duration: 53 minutes 40 seconds

Ein autobiografischer Bericht über Tod, Krankheit, Verlust und Trauer. Die 85-jährige Joan Didion gilt als eine Ikone des amerikanischen New Journalism. Ein Jahr nach dem plötzlichen Herztod ihres Mannes beschreibt sie erschütternd präzise, wie diese Erfahrung sie fast in den Wahnsinn treibt. Vierzig Jahre lang war das Schriftstellerpaar Joan Didion und John Gregory Dunne verheiratet, als Dunne eines Abends im gemeinsamen Zuhause einen Herzinfarkt erlitt und starb. «Das Jahr magischen Denkens» erzählt von dieser Ehe, von der eigenen Welt zweier kreativer Menschen, die einander im Leben und in der Arbeit alles waren. Und es erzählt von der schweren Krankheit der einzigen Tochter Quintana, die zu dem Zeitpunkt, als ihr Vater starb, auf der Intensivstation eines New Yorker Krankenhauses um ihr Leben kämpfte. Indem sie darüber schreibt, versucht Joan Didion, dem Geschehen einen Sinn abzugewinnen, es einzuordnen in Zusammenhänge von Ursache und Wirkung, von Ordnung und Zweck. Als sie an sich feststellt, dass sie sich von der insgeheimen Hoffnung auf die Rückkehr ihres Mannes nicht zu lösen vermag, stellt sie ihre Regression zum «magischen Denken» unter Beobachtung. Satz für Satz arbeitet sie an der Rückgewinnung der Kontrolle. So lotet ihr Bericht auf klügste Weise die Grenzen der Klugheit aus, er ist ein Aufbegehren des Verstandes gegen die existentielle Unvernunft des Todes und eine brillante und bewegende Studie der Trauer. «Das Leben ändert sich schnell. Das Leben ändert sich in einem Augenblick. Man setzt sich zum Abendessen, und das Leben, das man kennt, hört auf. Die Frage des Selbstmitleids.» Mit: Heidi Ecks Aus dem Amerikanischen von Antje Rávic-Strubel - Musik: Ole Schmidt - Hörspielbearbeitung und Regie: Thomas Fritz - Produktion: MDR 2019 - Dauer: 51' Das Hörspiel steht bis am 20.12.2020 zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

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2/4: «Schattenschnitt» von Sunil Mann – Premiere

Published: Nov. 16, 2020, 7 a.m.
Duration: 32 minutes 52 seconds

Was hatte die Messerattacke mit Pinas Recherchen zu tun? Die Dokfilmerin wollte unbedingt, dass ihre Recherchen veröffentlicht werden. Es gehe um Medikamententests eines Schweizers Pharmakonzerns, um ein angeblich neues AIDS Medikament und um illegale Tests in den Slums von Mumbai.  Vijay Kumar ist der erste und beste indische Privatdetektiv der Schweiz und gerät Hals über Kopf in einen neuen Fall – er wird Zeuge der brutalen Messerattacke auf Pina Ghilardi, Dokumentarfilmerin. Mit: Leonardo Nigro (Vijay Kumar), Mona Petri (Manju), Barbara Falter (Mama Kumar), Kaspar Weiss (Papa Kumar), Dimitri Stapfer (Miranda), Fabian Müller (José), Agota Dimen (Fiona), Kaspar Weiss (Dr. Shah), Anouk Petri (Jasvinder), Franziska von Fischer (Pina Ghilardi), Dominique Müller (Priya/Salma/Auftragskiller/Polizist 1), Michael von Burg (Kiran/Polizist 3), Peter Hottinger (Clemens Lüscher), Dani Mangisch (Polizist 2), Dashmir Ristemi (Mann/Taxifahrer), Nicole Knuth (Amita), Sunil Mann (Maître de Cabine) Musik: Martin Bezzola, Christian Riesen und Bijayashree Samal - Hörspielfassung: Sunil Mann und Karin Berri - Tontechnik: Roland Fatzer - Regie: Karin Berri - Dramaturgie: Simone Karpf, Wolfram Höll - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 33' Montag, 09.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 1/4 Montag, 23.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 3/4 Montag, 30.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 4/4 Der gleichnamige Kriminalroman ist 2016 im Grafit Verlag erschienen.

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Teil 2: «Schattenschnitt» von Sunil Mann – Premiere

Published: Nov. 16, 2020, 7 a.m.
Duration: 32 minutes 52 seconds

Was hatte die Messerattacke mit Pinas Recherchen zu tun? Die Dokfilmerin wollte unbedingt, dass ihre Recherchen veröffentlicht werden. Es gehe um Medikamententests eines Schweizers Pharmakonzerns, um ein angeblich neues AIDS Medikament und um illegale Tests in den Slums von Mumbai.  Vijay Kumar ist der erste und beste indische Privatdetektiv der Schweiz und gerät Hals über Kopf in einen neuen Fall – er wird Zeuge der brutalen Messerattacke auf Pina Ghilardi, Dokumentarfilmerin. Mit: Leonardo Nigro (Vijay Kumar), Mona Petri (Manju), Barbara Falter (Mama Kumar), Kaspar Weiss (Papa Kumar), Dimitri Stapfer (Miranda), Fabian Müller (José), Agota Dimen (Fiona), Kaspar Weiss (Dr. Shah), Anouk Petri (Jasvinder), Franziska von Fischer (Pina Ghilardi), Dominique Müller (Priya/Salma/Auftragskiller/Polizist 1), Michael von Burg (Kiran/Polizist 3), Peter Hottinger (Clemens Lüscher), Dani Mangisch (Polizist 2), Dashmir Ristemi (Mann/Taxifahrer), Nicole Knuth (Amita), Sunil Mann (Maître de Cabine) Musik: Martin Bezzola, Christian Riesen und Bijayashree Samal - Hörspielfassung: Sunil Mann und Karin Berri - Tontechnik: Roland Fatzer - Regie: Karin Berri - Dramaturgie: Simone Karpf, Wolfram Höll - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 33' Montag, 09.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 1/4 Montag, 23.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 3/4 Montag, 30.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 4/4 Der gleichnamige Kriminalroman ist 2016 im Grafit Verlag erschienen.

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«Haller und Helen» von Jürg Schubiger

Published: Nov. 13, 2020, 7 a.m.
Duration: 42 minutes 36 seconds

Eine Liebesgeschichte aus dem späten Lebensalter: Jürg Schubiger erzählt vom melancholischen Alltag der Menschen im Alters- und Pflegeheim «Sandhalde». Er lässt sein Protagonistenpaar über das Leben sinnieren und über das Sterben, über das Vergessen und das Vergessenwerden. Red nur, sagt Helen. Ich mag es, wenn geredet wird. Und Hans Haller erzählt. Bilder einer Kindheit stellen sich ein, brüchige Erinnerungen an entlegene Zeiten. Das alles breitet er vor Helen aus, die für ihn mehr ist als eine Mitbewohnerin. Eine leise Liebesgeschichte nimmt ihren Anfang. Sie verleiht dem Leben von Haller und Helen einen späten Glanz. So durchzieht nicht Resignation diese Erzählung am Rande der Dunkelheit, sondern Humor und Wärme. Mit Ueli Jäggi (Erzähler), Hansrudolf Twerenbold (Haller), Janet Haufler (Helen) Musik: Patricia Draeger (Akkordeon), Tobias Preisig (Geige) - Hörspielfassung: Dani Bodmer - Tontechnik: Ueli Karlen - Regie: Geri Dillier - Produktion: SRF 2012 - Dauer: 43' Das Hörspiel steht bis am 12.11.2021 als Download zur Verfügung.

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1/4: «Schattenschnitt» von Sunil Mann – Premiere

Published: Nov. 9, 2020, 7 a.m.
Duration: 31 minutes 24 seconds

Vijay Kumar, der «beste und einzige indische Privatdetektiv» der Schweiz, wird Zeuge einer brutalen Messerattacke. Auf der Suche nach den Hintergründen der Tat kommt er – unterstützt von der Transsexuellen Miranda und seinem besten Freund José – illegalen Medikamententests in Mumbai auf die Spur. An der Zürcher Langstrasse wird der indischstämmige Privatdetektiv Vijay Kumar Zeuge einer brutalen Messerattacke auf die Filmemacherin Pina Ghilardi. Gemeinsam mit der Transsexuellen Miranda und seinem Freund José macht sich Vijay auf die Suche nach dem Täter. Zur Freude von Vijays Mutter, die ihren Sohn gerne verheiratet sähe, führt die Spur nach Indien. Nicht nur zu Vijays Familie, die ihn samt zukünftiger Braut am Flughafen erwartet, sondern auch in den Slum von Mumbai. Dort trifft er bei seinen Ermittlungen sogenannte «Hijras», Menschen mit dem dritten Geschlecht, an denen in einer ominösen Klinik illegale Medikamententests durchgeführt werden. Der Fall scheint kurz vor der Auflösung, doch dann schlägt der Täter erneut zu, und Vijays Freundin Manju wird entführt. Mit: Leonardo Nigro (Vijay Kumar), Mona Petri (Manju), Barbara Falter (Mama Kumar), Kaspar Weiss (Papa Kumar), Dimitri Stapfer (Miranda), Fabian Müller (José), Agota Dimen (Fiona), Kaspar Weiss (Dr. Shah), Anouk Petri (Jasvinder), Franziska von Fischer (Pina Ghilardi), Dominique Müller (Priya/Salma/Auftragskiller/Polizist 1), Michael von Burg (Kiran/Polizist 3), Peter Hottinger (Clemens Lüscher), Dani Mangisch (Polizist 2), Dashmir Ristemi (Mann/Taxifahrer), Nicole Knuth (Amita), Sunil Mann (Maître de Cabine) Musik: Martin Bezzola, Christian Riesen und Bijayashree Samal - Hörspielfassung: Sunil Mann und Karin Berri - Tontechnik: Roland Fatzer - Regie: Karin Berri - Dramaturgie: Simone Karpf, Wolfram Höll - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 32' Montag, 16.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 2/4 Montag, 23.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 3/4 Montag, 30.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 4/4 Der gleichnamige Kriminalroman ist 2016 im Grafit Verlag erschienen.

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Teil 1: «Schattenschnitt» von Sunil Mann – Premiere

Published: Nov. 9, 2020, 7 a.m.
Duration: 31 minutes 24 seconds

Vijay Kumar, der «beste und einzige indische Privatdetektiv» der Schweiz, wird Zeuge einer brutalen Messerattacke. Auf der Suche nach den Hintergründen der Tat kommt er – unterstützt von der Transsexuellen Miranda und seinem besten Freund José – illegalen Medikamententests in Mumbai auf die Spur. An der Zürcher Langstrasse wird der indischstämmige Privatdetektiv Vijay Kumar Zeuge einer brutalen Messerattacke auf die Filmemacherin Pina Ghilardi. Gemeinsam mit der Transsexuellen Miranda und seinem Freund José macht sich Vijay auf die Suche nach dem Täter. Zur Freude von Vijays Mutter, die ihren Sohn gerne verheiratet sähe, führt die Spur nach Indien. Nicht nur zu Vijays Familie, die ihn samt zukünftiger Braut am Flughafen erwartet, sondern auch in den Slum von Mumbai. Dort trifft er bei seinen Ermittlungen sogenannte «Hijras», Menschen mit dem dritten Geschlecht, an denen in einer ominösen Klinik illegale Medikamententests durchgeführt werden. Der Fall scheint kurz vor der Auflösung, doch dann schlägt der Täter erneut zu, und Vijays Freundin Manju wird entführt. Mit: Leonardo Nigro (Vijay Kumar), Mona Petri (Manju), Barbara Falter (Mama Kumar), Kaspar Weiss (Papa Kumar), Dimitri Stapfer (Miranda), Fabian Müller (José), Agota Dimen (Fiona), Kaspar Weiss (Dr. Shah), Anouk Petri (Jasvinder), Franziska von Fischer (Pina Ghilardi), Dominique Müller (Priya/Salma/Auftragskiller/Polizist 1), Michael von Burg (Kiran/Polizist 3), Peter Hottinger (Clemens Lüscher), Dani Mangisch (Polizist 2), Dashmir Ristemi (Mann/Taxifahrer), Nicole Knuth (Amita), Sunil Mann (Maître de Cabine) Musik: Martin Bezzola, Christian Riesen und Bijayashree Samal - Hörspielfassung: Sunil Mann und Karin Berri - Tontechnik: Roland Fatzer - Regie: Karin Berri - Dramaturgie: Simone Karpf, Wolfram Höll - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 32' Montag, 16.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 2/4 Montag, 23.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 3/4 Montag, 30.11.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 4/4 Der gleichnamige Kriminalroman ist 2016 im Grafit Verlag erschienen.

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«Die dritte Arbeitskraft, mein Geld» von Michael Stauffer

Published: Nov. 7, 2020, 7 a.m.
Duration: 56 minutes 4 seconds

Eine Anleitung zum Geldvermehren? - Nicht unbedingt. Zumindest ein spielerisches Plädoyer zum angstfreien Jonglieren mit Aktien und anderen verpönten Börseninstrumenten. Eine Art Lehrstück gegen die selbstverschuldete Unmündigkeit in Finanzfragen. Stauffers kategorischer Imperativ. Michael Stauffer und ein illustres Team aus Experten, Laien und Betroffenen gehen der Frage nach, warum die Geldanlage in Aktien nicht des Teufels und warum auch die Börse per se nicht böse ist. Nirgends in der Welt ist das Pro-Kopf-Vermögen so hoch wie in der Schweiz. Gemäss der Eidgenössischen Steuerverwaltung liegt es bei 323 700 Franken pro Person! Da wäre es doch wichtig zu wissen, was mit solchen Summen alles angestellt wird. «Wieso verwalten viele ihr Vermögen nicht selbst?», fragt sich ein Protagonist in Stauffers Hörspiel. Ein anderer schlägt die Hände über dem Kopf zusammen, wenn er nur schon online ein Broker-Konto zu eröffnen sucht. Und eine Dritte erfindet ein Smiley-Terminal, wie man es in Flughafentoiletten findet, um zu dokumentieren, wie sie sich beim Geldeinnehmen, -ausgeben, beim Geldverlieren und -gewinnen fühlt. Die Schar Menschen in Stauffers Hörspiel begibt sich auf eine Reise nach einem bewussteren, angstfreien Umgang mit Geld und dessen Wertschöpfung. Sie lösen sich allmählich von klischierten Vorstellungen und werden aktiv, lassen ihr - wie auch immer erworbenes Vermögen - für sich arbeiten. Sogar Stauffers Steuerkommissar hört auf, die Bürger zu drangsalieren, und beginnt ein neues, freies Leben. Stauffers Lehrstück ist entstanden aus Interviewtranskriptionen, Tagebucheinträgen und einem Briefwechsel mit der Steuerbehörde. Natürlich dürfen «echte» O-Töne von Experten aus der Finanzwelt nicht fehlen. Mit: Mona Petri, Lutz Wengorz, Nils Althaus, Michael Stauffer, Anne Sauvageot, Mark Ginzler, Susanne Janson; sowie im O-Ton: Peter Schwendner (Professor for Banking and Finance), Tobias Heitkötter (Trader, Speaker, Coach), Dr. Florian Koschat (Investment Banker, Andreas Müller (Trading Coach) Musik: Michael Stauffer, Hanspeter Pfammatter, André Pfammatter, Kevin Chesham, Julian Sartorius - Aufnahme Musik: Benoît Piccand, Edit Musik: Michael Stauffer - Tontechnik: Basil Kneubühler - Dramaturgie und Regie: Mark Ginzler und Michael Stauffer - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 56'

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Äthersachen – Das Hörspielmagazin zu den ARD Hörspieltagen

Published: Nov. 4, 2020, 7 a.m.
Duration: 2 hours 11 minutes 11 seconds

Die ARD-Hörspieltage, das sind sowas wie die Oscars für das Hörspiel. Jahr für Jahr schicken SRF, ORF und die ARD-Radios ihr Beiträge in den Wettbewerb. Wie schon in den Jahren zuvor eine willkommene Gelegenheit für die SRF-Hörspielredaktion, den Hörspiel-Jahrgang 2020 zu diskutieren! Von und mit: Susanne Janson, Simone Karpf und Mark Ginzler. Der Beitrag von SRF für die ARD Hörspieltage: «Nebraska» von Wolfram Höll. Hier hören und bewerten: swr.de/swr2/hoerspiel/ard-hoerspieltage/veranstaltung-2020-05-11-wettbewerb-100.html <../add/swr.de/swr2/hoerspiel/ard-hoerspieltage/veranstaltung-2020-05-11-wettbewerb-100.html> Alle Hörspiele des Wettbewerbs kann man hier anhören: https://www.swr.de/swr2/hoerspiel/ard-hoerspieltage/alle-hoerspiele-deutscher-hoerspielpreis-ard-hoerspieltage-100.html

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Folge 1: Grauen – «Geistergeschichten» von Sibylle Burkart und Päivi Stalder

Published: Nov. 2, 2020, 7 a.m.
Duration: 19 minutes 1 second

In jeder Vollmondnacht versammeln sich vier Freunde um ein Lagerfeuer – und erzählen Gruselgeschichten. Vom Spuk im Haus des Grossvaters, von verstörenden Anrufen beim Babysitten, vom wahnsinnig netten, vor allem aber wahnsinnig wahnsinnigen Nachbarn. Der neue Hörspiel-Podcast «Grauen» bietet ein schauriges Vergnügen für die Ohren, produziert mit allen Mitteln der Hörspielkunst: Zoey, Phil, Steffi und Besim sind Mitte dreissig und ehemalige Schulfreunde. Einmal im Monat, immer zu Vollmond, treffen sich die vier am Lagerfeuer in Waldnähe irgendwo in Zürich. Sie erzählen unheimliche Geschichten, von seltsamen Vorfällen, die ihnen widerfahren sind, oder berichten von angsteinflössenden Erlebnissen, die einem Freund eines Bekannten passiert sind. In der ersten Folge von «Grauen» erzählt Phil die Geschichte einer Bekannten namens Anja. Diese beobachtet abends beim Blick aus dem Küchenfenster, wie im Nachbarhaus ein seltsames Licht blinkt, dabei ist das Haus seit längerem unbewohnt. Sie beschliesst herauszufinden, was es mit dem Licht auf sich hat Mit: Lucy Wirth (Zoey), Vera Bommer (Steffi), Aaron Hitz (Phil), Dashmir Ristemi (Besim), Kaija Ledergerber (Anja), Ueli Jäggi (Herr Hufschmied) Intro-Musik: Lukas Fretz - Dramaturgie: Wolfram Höll - Showrunner Grusel-Podcast: Wolfram Höll und Simone Karpf - Tontechnik: Lukas Fretz und Basil Kneubühler - Regie: Wolfram Höll - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 18'

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«Immer und immer wieder» von Gerry Jones

Published: Oct. 23, 2020, 6:02 p.m.
Duration: 49 minutes 57 seconds

Zwei Männer. Ein Hotel. Und es gibt kein Entrinnen. Robert Carter und Paul Wood lernen sich im Foyer eines Hotels kennen. Sie sind sich fremd und gleichwohl auf seltsame Art vertraut. Als sie versuchen, das Hotel zu verlassen, landen sie wieder am Ausgangspunkt. Was ist mit ihnen geschehen und warum gelingt es ihnen nicht zu entkommen? Vier Jahre vor dem amerikanischen Film «Und täglich grüsst das Murmeltier» («Groundhog Day», 1983) und sechs Jahre nach Veröffentlichung des berühmten Eagles-Songs «Hotel California» (1973) setzt der englische Autor Gerry Jones zwei Fremde einem gespenstischen Teufelskreis aus. Eine Thrillerkomödie nennt der Autor sein Stück von 1979, das im Original «Time after Time» heisst und in angloamerikanischen Hörspielkreisen bestens bekannt ist. Gerry Jones ist ein grosser Fan von Frank Sinatra. Kein Wunder also, dass Sinatras Lied «Time after Time» in diesem Hörspiel eine wichtige Rolle spielt. Mit: Hans-Helmut Dickow (Paul Wood), Dietmar Schönherr (Robert Carter), Renate Müller (Ann), Hanna Burgwitz (Mutter, Putzfrau), Peter Lerchbauer (Portier, Garagist), Wilm Roil (Telefonstimme, Arzt), Wolfgang Hepp (Barman, Mann 2), Wolfgang Schwarz (Hoteldirektor, Dr. Wellburn), Jo Kärn (Polizist, Mann 1), Ute Uellner (Verkäuferin, Schwester) Übersetzung und Regie: Hans Hausmann - Produktion: SRF 1981 - Dauer: 50'

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3/3: «Im Tal der Gebeine» von Alfred Bodenheimer – Premiere

Published: Oct. 19, 2020, 6 a.m.
Duration: 49 minutes 58 seconds

Der Holocaust und ein Millionenvermögen, Raubkunst und Blausäure. Wie hängt das zusammen? In seinem fünften Fall versucht der Zürcher Rabbi Gabriel Klein einen Mordfall in seiner Verwandtschaft aufzuklären. Er stösst auf familiäre Geheimnisse und kommt einer Tragödie auf die Spur. Nach dem Pessach-Fest reist Gabriel Klein zu einem Rabbiner-Kongress nach Wien. In Wien trifft er auch einen gewissen Baron von Hargelsberg, der zugibt, Bianca Himmelfarb kurz vor ihrer Ermordung in Zürich besucht zu haben. Er verlangte von ihr, der bedeutenden Kunsthändlerin und -mäzenin, eine Entschädigung für eine Reihe von Gemälden, die ein jüdischer Galerist im Haus seines Vaters vor den Nazis versteckt hatte. Die Kunstwerke des Malers Friedrich Holper galten nach dem 2. Weltkrieg als verschollen, aber Bianca Himmelfarb hatte sie aufgestöbert und in ihren Besitz gebracht. Später präsentierte sie sie der staunenden Öffentlichkeit. Ihre Erklärung: «Ich bin nicht an die Bilder gekommen. Die Bilder sind zu mir gekom­men». Im Krimi-Podcast bieten wir Ihnen dieses Hörspiel im Surround-Sound für Kopfhörer an. Mit: Thomas Sarbacher (Erzähler), Hanspeter Müller-Drossaart (Rabbi Gabriel Klein), Noemi Gradwohl (Rivka Klein), Julia Jentsch (Kommissarin Bänziger), Doris Wolters (Bianca), Verena Buss (Ruth), Thomas Douglas (Jamie, Sohn von Ruth), Helmut Vogel (Baron von Hargelsberg), Graziella Rossi (Filomena Haas), Siegfried Terpoorten (Rabbi Kalman), Phil Hayes (Dicky), Ernst Süss (TV-Sprecher) Hörspielfassung: Alfred Bodenheimer und Buschi Luginbühl - Musik: Olivier Truan, Liedtexte und Gesang: Ella Tadmor - Dramaturgie: Reto Ott - Tontechnik: Franz Baumann - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 50' Das Hörspiel steht bis am 18.10.2021 zum Nachhören und als Download zur Verfügung. 1/3: Montag, 5.10.2020, 14.00 Uhr, SRF 1 2/3: Montag, 12.10.2020, 14.00 Uhr, SRF 1

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Teil 3: «Im Tal der Gebeine» von Alfred Bodenheimer – Premiere

Published: Oct. 19, 2020, 6 a.m.
Duration: 49 minutes 58 seconds

Der Holocaust und ein Millionenvermögen, Raubkunst und Blausäure. Wie hängt das zusammen? In seinem fünften Fall versucht der Zürcher Rabbi Gabriel Klein einen Mordfall in seiner Verwandtschaft aufzuklären. Er stösst auf familiäre Geheimnisse und kommt einer Tragödie auf die Spur. Nach dem Pessach-Fest reist Gabriel Klein zu einem Rabbiner-Kongress nach Wien. In Wien trifft er auch einen gewissen Baron von Hargelsberg, der zugibt, Bianca Himmelfarb kurz vor ihrer Ermordung in Zürich besucht zu haben. Er verlangte von ihr, der bedeutenden Kunsthändlerin und -mäzenin, eine Entschädigung für eine Reihe von Gemälden, die ein jüdischer Galerist im Haus seines Vaters vor den Nazis versteckt hatte. Die Kunstwerke des Malers Friedrich Holper galten nach dem 2. Weltkrieg als verschollen, aber Bianca Himmelfarb hatte sie aufgestöbert und in ihren Besitz gebracht. Später präsentierte sie sie der staunenden Öffentlichkeit. Ihre Erklärung: «Ich bin nicht an die Bilder gekommen. Die Bilder sind zu mir gekom­men». Im Krimi-Podcast bieten wir Ihnen dieses Hörspiel im Surround-Sound für Kopfhörer an. Mit: Thomas Sarbacher (Erzähler), Hanspeter Müller-Drossaart (Rabbi Gabriel Klein), Noemi Gradwohl (Rivka Klein), Julia Jentsch (Kommissarin Bänziger), Doris Wolters (Bianca), Verena Buss (Ruth), Thomas Douglas (Jamie, Sohn von Ruth), Helmut Vogel (Baron von Hargelsberg), Graziella Rossi (Filomena Haas), Siegfried Terpoorten (Rabbi Kalman), Phil Hayes (Dicky), Ernst Süss (TV-Sprecher) Hörspielfassung: Alfred Bodenheimer und Buschi Luginbühl - Musik: Olivier Truan, Liedtexte und Gesang: Ella Tadmor - Dramaturgie: Reto Ott - Tontechnik: Franz Baumann - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 50' Das Hörspiel steht bis am 18.10.2021 zum Nachhören und als Download zur Verfügung. 1/3: Montag, 5.10.2020, 14.00 Uhr, SRF 1 2/3: Montag, 12.10.2020, 14.00 Uhr, SRF 1

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«Glaube Liebe Hoffnung – Ein kleiner Totentanz» von Ödön von Horváth

Published: Oct. 16, 2020, 6:02 p.m.
Duration: 49 minutes 53 seconds

Wie verzweifelt muss eine junge Frau sein, die ihren Leichnam zum Verkauf anbietet? Diese Frage stellte Ödön von Horváth ins Zentrum seines Theaterstücks aus dem Jahr 1932. In der Radioversion von 1978 gestaltete die kürzlich verstorbene Dinah Hinz die Hauptrolle der Elisabeth mit grosser Klarheit. Elisabeth, jung, hoffnungsfroh und entschlossen, ihr Glück zu machen, kämpft um ihre Existenz. Sie ist in einer schwierigen Situation. Weil sie ohne Bewilligung gearbeitet hat, muss sie eine hohe Busse bezahlen. Und sie braucht Geld für einen Gewerbeschein, ohne den sie wiederum legal kein Geld verdienen kann. In dieser Lage meldet sich Elisabeth beim Anatomischen Institut, um ihren Leichnam schon zu Lebzeiten zu verkaufen. Der Präparator des Instituts zeigt sich gerührt und leiht ihr die nötige Summe. Aber dann wird sie wegen Betrugs angezeigt und zu einer Haftstrafe verurteilt. Als sich später der junge Polizist Alfons Klostermeyer in Elisabeth verliebt, verschweigt sie ihm ihre Vergangenheit. Das junge Paar ist glücklich und will heiraten. Doch wieder kommt die Wahrheit ans Licht. Wieder steht Elisabeth allein und verlassen da. Ohne Arbeit, ohne Geld, ohne einen Menschen. Elisabeth findet keinen Sinn mehr im Leben. Mit: Dinah Hinz (Elisabeth), Alfred Pfeifer (Alfons Klostermeyer), Mathias Gnädinger (Präparator), Horst Warning (Oberpräparator), Peter Oehme (Vizepräparator), Robert Bichler (Kriminalbeamter), Eva-Maria Duhan (Irene Prantl), Robert Tessen (Baron), Hanna Burgwitz (Frau Amtsgerichtsrat), Heinrich Trimbur (Herr Amtsgerichtsrat), Erwin Parker (Invalider), Angelica Arndts (Arbeiterfrau), Ingold Wildenauer (Buchhalter), Rosalinde Renn (Maria), Rudolf Buczolich (Oberinspektor), Peter Kner (1. Polizist), Bernd Rumpf (2. Polizist), Elmar Schulte (Joachim) Hörspielbearbeitung und Regie: Robert Bichler - Produktion: SRF 1978 - Dauer: 50' Weitere Hörspiele mit Dinah Hinz (1934-2020) finden Sie hier .

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2/3: «Im Tal der Gebeine» von Alfred Bodenheimer – Premiere

Published: Oct. 12, 2020, 6 a.m.
Duration: 45 minutes 33 seconds

Ein neuer Fall für Rabbi Klein. Wieder mischt sich der Seelsorger mit der kriminalistischen Ader in die Arbeit der Zürcher Polizei ein. Wieder bringt er Kommissarin Bänziger in Rage. Doch der Fall betrifft ihn ganz persönlich: Wer hat Tante Himmelfarb, seine liebste Verwandte, vergiftet? Und warum? Die Obduktion bringt Klarheit: Bianca Himmelfarb starb an Blausäure. Und die Hinweise verdichten sich, dass jemand bei ihr in der Wohnung am Zürichberg war. Dann meldet sich Stockton, Biancas Anwalt aus Toronto, bei Klein. Er ist nach Zürich gekommen, um ihren Nachlass zu regeln. Und auch Filomena Haas, Biancas langjährige Haushälterin, will unbedingt den Rabbi sprechen. Sie fürchtet, dass ihr Mann Zeno, ein Gastronom mit Finanzproblemen, in die Sache verwickelt ist. Für Kommissarin Bänziger gehört aber auch Klein zu den Verdächtigen. Seine Reaktion: er intensiviert seine eigenen Ermittlungen und verschweigt der Polizei wichtige Informationen. Etwa, dass eine heisse Spur nach Wien führen könnte. Aber auch, dass Bianca Himmelfarb ihn zum Erben eines Teils ihres Millionenvermögens eingesetzt hat. Davon soll auch seine Frau Rivka nichts erfahren, zumindest vorerst. Im Krimi-Podcast bieten wir Ihnen dieses Hörspiel im Surround-Sound für Kopfhörer an. Mit: Thomas Sarbacher (Erzähler), Hanspeter Müller-Drossaart (Rabbi Gabriel Klein), Noemi Gradwohl (Rivka Klein), Julia Jentsch (Kommissarin Bänziger), Doris Wolters (Bianca), Thomas Douglas (Jamie, Sohn von Ruth), Henry Camus (Stockton, Anwalt), Niklaus Schmid (Flurin Cavegn, Anwalt), Graziella Rossi (Filomena Haas), Kamil Krejci (Zeno Haas), Siegfried Terpoorten (Rabbi Kalman), Helmut Vogel (Baron von Hargelsberg), Ernst Süss (Ludwig/TV-Sprecher), Daniel Mangisch (Max), Päivi Stalder (Minna) Hörspielfassung: Alfred Bodenheimer und Buschi Luginbühl - Musik: Olivier Truan, Liedtexte und Gesang: Ella Tadmor - Dramaturgie: Reto Ott - Tontechnik: Franz Baumann - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 50' Das Hörspiel steht bis am 18.10.2021 zum Nachhören und als Download zur Verfügung. 1/3: Montag, 05.10.2020. 14.00 Uhr, SRF 1 3/3: Montag, 19.10.2020, 14.00 Uhr, SRF 1

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Teil 2: «Im Tal der Gebeine» von Alfred Bodenheimer – Premiere

Published: Oct. 12, 2020, 6 a.m.
Duration: 45 minutes 33 seconds

Ein neuer Fall für Rabbi Klein. Wieder mischt sich der Seelsorger mit der kriminalistischen Ader in die Arbeit der Zürcher Polizei ein. Wieder bringt er Kommissarin Bänziger in Rage. Doch der Fall betrifft ihn ganz persönlich: Wer hat Tante Himmelfarb, seine liebste Verwandte, vergiftet? Und warum? Die Obduktion bringt Klarheit: Bianca Himmelfarb starb an Blausäure. Und die Hinweise verdichten sich, dass jemand bei ihr in der Wohnung am Zürichberg war. Dann meldet sich Stockton, Biancas Anwalt aus Toronto, bei Klein. Er ist nach Zürich gekommen, um ihren Nachlass zu regeln. Und auch Filomena Haas, Biancas langjährige Haushälterin, will unbedingt den Rabbi sprechen. Sie fürchtet, dass ihr Mann Zeno, ein Gastronom mit Finanzproblemen, in die Sache verwickelt ist. Für Kommissarin Bänziger gehört aber auch Klein zu den Verdächtigen. Seine Reaktion: er intensiviert seine eigenen Ermittlungen und verschweigt der Polizei wichtige Informationen. Etwa, dass eine heisse Spur nach Wien führen könnte. Aber auch, dass Bianca Himmelfarb ihn zum Erben eines Teils ihres Millionenvermögens eingesetzt hat. Davon soll auch seine Frau Rivka nichts erfahren, zumindest vorerst. Im Krimi-Podcast bieten wir Ihnen dieses Hörspiel im Surround-Sound für Kopfhörer an. Mit: Thomas Sarbacher (Erzähler), Hanspeter Müller-Drossaart (Rabbi Gabriel Klein), Noemi Gradwohl (Rivka Klein), Julia Jentsch (Kommissarin Bänziger), Doris Wolters (Bianca), Thomas Douglas (Jamie, Sohn von Ruth), Henry Camus (Stockton, Anwalt), Niklaus Schmid (Flurin Cavegn, Anwalt), Graziella Rossi (Filomena Haas), Kamil Krejci (Zeno Haas), Siegfried Terpoorten (Rabbi Kalman), Helmut Vogel (Baron von Hargelsberg), Ernst Süss (Ludwig/TV-Sprecher), Daniel Mangisch (Max), Päivi Stalder (Minna) Hörspielfassung: Alfred Bodenheimer und Buschi Luginbühl - Musik: Olivier Truan, Liedtexte und Gesang: Ella Tadmor - Dramaturgie: Reto Ott - Tontechnik: Franz Baumann - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 50' Das Hörspiel steht bis am 18.10.2021 zum Nachhören und als Download zur Verfügung. 1/3: Montag, 05.10.2020. 14.00 Uhr, SRF 1 3/3: Montag, 19.10.2020, 14.00 Uhr, SRF 1

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1/3: «Im Tal der Gebeine» von Alfred Bodenheimer – Premiere

Published: Oct. 5, 2020, 6 a.m.
Duration: 49 minutes 32 seconds

Zum dritten Mal ermittelt der Zürcher Rabbiner Gabriel Klein in einem SRF-Radiokrimi. Dieses Mal wird sein detektivisches Gespür ganz besonders auf die Probe gestellt. Denn der Fall betrifft ihn sehr persönlich. Wie ist seine liebste Verwandte, eine Holocaust-Überlebende, zu Tode gekommen? Bianca Himmelfarb war 9 Jahre alt, als sie, ebenso wie ihre Schwester, aus Nazi-Deutschland nach England in Sicherheit gebracht werden konnte. Rabbi Kleins Grossvater war ihr Fluchthelfer. Nach dem Krieg – ihre Eltern starben in einem Vernichtungslager – heiratete Bianca einen kanadischen Industriellen und wurde erfolgreiche Unternehmerin. Nach dem Tod ihres Mannes machte sie sich zusätzlich als Kunsthändlerin und -mäzenin einen Namen. Und nun, viele Jahre später, wird Bianca Himmelfarb tot in ihrer Zweitwohnung am Zürichberg aufgefunden. War es Selbstmord? Oder wurde «Tante Himmelfarb» vergiftet? Katrin Bänziger, Kommissarin der Stadtpolizei, tappt im Dunkeln, und Klein, der ihr wie immer nur wenig verrät, stellt seine eigenen Nachforschungen an. Sie führen ihn nach Wien und Birmingham, aber vor allem in die Vergangenheit Biancas und ihrer Schwester Ruth. «Im Tal der Gebeine» ist Rabbi Kleins fünfter Fall. Erneut gelingt es Alfred Bodenheimer, einen Kriminalfall souverän mit komplexen Themen der jüdischen Lebenswelt zu verknüpfen. Es geht um ein konfliktbeladenes Erbe; um die Frage, wie das Holocaust-Trauma zu überwinden ist und so, nach der Vision des Propheten Ezechiel von den wieder zum Leben erweckten Gebeinen, ein Neuanfang im Heute möglich wäre. Und nicht zuletzt geht es um einen brisanten Fall von Raubkunst. Im Krimi-Podcast bieten wir Ihnen dieses Hörspiel im Surround-Sound für Kopfhörer an. Mit: Thomas Sarbacher (Erzähler), Hanspeter Müller-Drossaart (Rabbi Gabriel Klein), Noëmi Gradwohl (Rivka Klein), Julia Jentsch (Kommissarin Bänziger), Doris Wolters (Bianca), Verena Buss (Ruth), Thomas Douglas (Jamie, Sohn von Ruth), Graziella Rossi (Filomena Haas), Siegfried Terpoorten (Zöllner), Henry Camus (Stockton, Anwalt), Hannah Hablützel (Bianca als Kind), Marcus Schäfer (Vater von Bianca), Ernst Süss (Ludwig), Daniel Miska (Passagier), Désirée Pauli (Telefonistin) Hörspielfassung: Alfred Bodenheimer und Buschi Luginbühl - Musik: Olivier Truan, Liedtexte und Gesang: Ella Tadmor - Dramaturgie: Reto Ott - Tontechnik: Franz Baumann - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 50' Das Hörspiel steht bis am 18.10.2021 zum Nachhören und als Download zur Verfügung. 2/3: Montag, 12.10.2020, 14.00 Uhr, SRF 1 3/3: Montag, 19.10.2020, 14.00 Uhr, SRF 1

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Teil 1: «Im Tal der Gebeine» von Alfred Bodenheimer – Premiere

Published: Oct. 5, 2020, 6 a.m.
Duration: 49 minutes 32 seconds

Zum dritten Mal ermittelt der Zürcher Rabbiner Gabriel Klein in einem SRF-Radiokrimi. Dieses Mal wird sein detektivisches Gespür ganz besonders auf die Probe gestellt. Denn der Fall betrifft ihn sehr persönlich. Wie ist seine liebste Verwandte, eine Holocaust-Überlebende, zu Tode gekommen? Bianca Himmelfarb war 9 Jahre alt, als sie, ebenso wie ihre Schwester, aus Nazi-Deutschland nach England in Sicherheit gebracht werden konnte. Rabbi Kleins Grossvater war ihr Fluchthelfer. Nach dem Krieg – ihre Eltern starben in einem Vernichtungslager – heiratete Bianca einen kanadischen Industriellen und wurde erfolgreiche Unternehmerin. Nach dem Tod ihres Mannes machte sie sich zusätzlich als Kunsthändlerin und -mäzenin einen Namen. Und nun, viele Jahre später, wird Bianca Himmelfarb tot in ihrer Zweitwohnung am Zürichberg aufgefunden. War es Selbstmord? Oder wurde «Tante Himmelfarb» vergiftet? Katrin Bänziger, Kommissarin der Stadtpolizei, tappt im Dunkeln, und Klein, der ihr wie immer nur wenig verrät, stellt seine eigenen Nachforschungen an. Sie führen ihn nach Wien und Birmingham, aber vor allem in die Vergangenheit Biancas und ihrer Schwester Ruth. «Im Tal der Gebeine» ist Rabbi Kleins fünfter Fall. Erneut gelingt es Alfred Bodenheimer, einen Kriminalfall souverän mit komplexen Themen der jüdischen Lebenswelt zu verknüpfen. Es geht um ein konfliktbeladenes Erbe; um die Frage, wie das Holocaust-Trauma zu überwinden ist und so, nach der Vision des Propheten Ezechiel von den wieder zum Leben erweckten Gebeinen, ein Neuanfang im Heute möglich wäre. Und nicht zuletzt geht es um einen brisanten Fall von Raubkunst. Im Krimi-Podcast bieten wir Ihnen dieses Hörspiel im Surround-Sound für Kopfhörer an. Mit: Thomas Sarbacher (Erzähler), Hanspeter Müller-Drossaart (Rabbi Gabriel Klein), Noëmi Gradwohl (Rivka Klein), Julia Jentsch (Kommissarin Bänziger), Doris Wolters (Bianca), Verena Buss (Ruth), Thomas Douglas (Jamie, Sohn von Ruth), Graziella Rossi (Filomena Haas), Siegfried Terpoorten (Zöllner), Henry Camus (Stockton, Anwalt), Hannah Hablützel (Bianca als Kind), Marcus Schäfer (Vater von Bianca), Ernst Süss (Ludwig), Daniel Miska (Passagier), Désirée Pauli (Telefonistin) Hörspielfassung: Alfred Bodenheimer und Buschi Luginbühl - Musik: Olivier Truan, Liedtexte und Gesang: Ella Tadmor - Dramaturgie: Reto Ott - Tontechnik: Franz Baumann - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 50' Das Hörspiel steht bis am 18.10.2021 zum Nachhören und als Download zur Verfügung. 2/3: Montag, 12.10.2020, 14.00 Uhr, SRF 1 3/3: Montag, 19.10.2020, 14.00 Uhr, SRF 1

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«Liebesgeständnis» von Fred Kassak

Published: Sept. 25, 2020, 6:02 p.m.
Duration: 50 minutes 55 seconds

Ein älteres Paar und ein jüngeres Paar. Gastgeber und Gäste. Schauplatz: ein einsames Landhaus irgendwo in Frankreich. Man ist höflich, unverbindlich, distanziert. Aber dann beginnen Madame und Monsieur ihre Mieter zu belauschen. Warum? Und was führen der junge Herr und seine Begleiterin im Schilde? Madame und Monsieur Chambaran vermieten zur Ferienzeit Zimmer. Zurzeit beherbergen sie zwei junge Leute. Die beiden sind getrennt angereist, kennen sich also offensichtlich nicht, kommen sich jedoch im Laufe der Zeit immer näher. Das alte Ehepaar macht sich ein Vergnügen daraus, die beiden heimlich auszuforschen. Sie spiegeln ihre eigene vertrackte Paargeschichte im Verhältnis der offenbar frisch Verliebten. Sie erfahren Überraschendes. Die Gefahr erkennen sie nicht. Fred Kassak ist das Pseudonym des 1928 in Paris geborenen Pierre Humblot. Er fand Anerkennung als Lyriker, arbeitete in einem Reisebüro, redigierte Drehbücher, wurde Schreibmaschinenvertreter und hatte Erfolg als Dramatiker. Die grösste Anerkennung fand er als versierter Krimi- und Filmautor. Kassak verfasste zwischen 1967 und 1990 ein gutes Dutzend präzis gebaute psychologische Kammerspiele. Er starb 2018. Mit: Ingeborg Stein (Madame Chambaran), Kurt Langanke (Monsieur Chambaran), Barbara Magdalena Ahren (Véronique Villemur), Ortwin Speer (Philippe Cerizier), Werner Schnitzer (Kommissar Thomas) Aus dem Französischen von Maria Frey - Regie: Klaus W. Leonhard - Produktion: SRF 1973 - Dauer: 51'

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«Das Schweigen entziffern» von Regina Dürig und Christian Müller

Published: Sept. 19, 2020, 6 a.m.
Duration: 54 minutes 13 seconds

Sommer 1900: Auf der Insel Kreta werden Tontäfelchen mit unbekannten Schriftzeichen aus der Bronzezeit gefunden. Dreissig Jahre später beschliesst die amerikanische Altphilologin Alice Kober, das Rätsel um die Bedeutung der unter dem Begriff «Linearschrift B» firmierenden Zeichen endlich zu lösen. «Vielleicht werden wir herausfinden, ob Helena von Troja tatsächlich existiert hat, ob König Minos ein Mann war oder eine Frau. Vielleicht werden wir aber auch nur erfahren, dass Herr X Herrn Y einhundert Kühe geliefert hat am 10. Juni 1400 v. Chr.», notiert Alice Kober 1946. Durch ihre fast obsessiven Studien und ihre richtungsweisende Methode wurde sie zur weltweit anerkannten Expertin für die Linearschrift B, trotzdem ist sie heute so gut wie vergessen. Die Autorin Regina Dürig macht sich auf die Suche nach ihr. Neben 200 000 Karteikarten findet sie im Archiv die Ankündigung einer Radioshow, an der Alice Kober mitgewirkt hat. In die Stille zwischen den mondfarbenen Archivschachteln legt sich die Hoffnung, hinüberreichen zu können in eine andere Zeit, eine andere Welt. Eine poetische Hörspiel-Dokumentation über Alice Kober und die Entzifferung der Linearschrift B, über unwahrscheinliche Begegnungen, entschlossene Hingabe und die Sanftheit der Leerstellen. Mit einer Komposition von Christian Müller, der das statistische Material Kobers in Musik übersetzt hat. Mit: Regina Dürig, Peter Kner (Professor Sundvall), Daniel Mezger (Archivar), Cathrin Störmer (Alice Kober) und Nikola Weisse (Mutter) Komposition: Christian Müller - Tontechnik: Basil Kneubühler - Regie: Regina Dürig und Christian Müller - Dramaturgie: Katrin Zipse - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 54'

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ARD Radio Tatort: «Liebesinsel» von Tom Peuckert

Published: Sept. 11, 2020, 6:02 p.m.
Duration: 50 minutes 35 seconds

Erfroren auf der «Liebesinsel» in Berlin-Stralau? Was hatte die 85-jährige Maria Behrendt dort zu suchen? Die Ermittlungen führen LKA-Kommissar Christian Wonder in das Pflegeheim der alten Dame und damit tief in ein Geflecht aus menschlicher Überforderung und wirtschaftlichem Kalkül. Schnee. Das ist es, was Christian Wonder in seiner Psycholyse-Sitzung vor sich sieht. Kaltes, strahlendes Weiss. Aber was bitte soll das mit seinen Eltern zu tun haben, deren Verschwinden für seine Therapeutin Carla ganz klar der Schlüssel zu seinen ewigen Krankheiten ist? Christian Wonder hat keine Erinnerung an sie. Da wird auf einer kleinen Insel in Stralau, «Liebesinsel» genannt, eine alte Frau gefunden. Maria Berendt, 85, dement, kurzes weisses Haar. Kein Mantel. Erfroren? Die «Liebesinsel» ist ein Naturschutzgebiet. Meisen, Schwäne, Biber. Öffentliche Verkehrsmittel dorthin gibt es nicht. Wie war Maria Behrendt auf die Insel gekommen? Und wieso ohne ihren Mantel? Und wo ist der Diamantring geblieben, den die alte Dame selbst nachts nicht abzulegen bereit war? Seine Chefin Ariane Kruse teilt Wonder für die Ermittlung ein. Mit: Felix Kramer (Christian Wonder), Margarita Breitkreiz (Ariane Kruse), Aenne Schwarz (Carla Frank), Sebastian Blomberg (Henry Behrendt), Anne Ratte-Polle (Betreuerin), Sebastian Urzendowsky (Konstantin Richter), Eva Weissenborn (Helene/Demente), Wilfried Hochholdinger (Bankberater), Jaecki Schwarz (Informant), Sonja Hermann (Polizistin/Funkstimme), Volker Wackermann (Arzt), Eva-Maria Kurz (Maria Behrendt), Anne Hege (Beamtin), Christian Leonhardt (Schlagerstar) Musik: Tarwater - Regie: Kai Grehn - Produktion: rbb 2020 - Dauer: 51' Das Hörspiel steht bis am 10.9.2021 zum Nachhören und als Download bereit.

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«Opfer des Verkehrs» von Friedrich Bestenreiner

Published: Sept. 7, 2020, 6 a.m.
Duration: 48 minutes 24 seconds

Am Anfang war da ein Zeitungsbericht über einen ungewöhnlichen Versicherungsbetrug. Opfer war eine einfache Frau, Leonie Font. Zuerst wurde sie von einem Laster angefahren, dann vom Ehepaar Louis und Jacques Daud zu einem raffinierten Spiel mit der Versicherung verführt. Hier kommt der österreichische Hörspielautor Friedrich Bestenreiner ins Spiel, denn auch er ist ein Spieler. Seine Trümpfe: Ironie und böser Witz. Indem er sich schreibend der Akteure annimmt, ihnen eine Identität gibt, deckt er spielerisch menschliche Abgründe auf. Wie schon der Titel andeutet, sind auch Jacques Daud und seine Frau Louise Opfer ihres «Verkehrs». Irgendwoher muss die Motivation zum Betrug ja kommen. Spielsucht oder eine Geliebte sind kostspielige Vergnügen. Dass dann das Ende immer noch eine (böse) Überraschung bereithält, gehört ebenso zu den besonderen Attributen Friedrich Bestenreiners wie seine kantige Dramaturgie. Der Verfasser unzähliger Hörspiele zeigt uns holzschnittartige Zerrbilder einer längst auf den Hund gekommenen Gesellschaft. Also mit Vergnügen hinein in diese wahre und doch so abgrundtief abstruse Geschichte, die einmal mehr Friedrich Dürrenmatts Worte bestätigt: «Uns kommt nur noch die Komödie bei.» Mit: Klaus Degenhardt (Erzähler), André Jung (Jacques Daud, Anwalt), Anne-Marie Kuster (Louise Daud, seine Frau), Gabriela Steinmann (Helene Kastner, seine Geliebte), Yves Räber (Croupier), Christian Intorp (Herr, Spieler), Siggi Schwientek (Eugène Font, Handelsvertreter), Isabelle Menke (Leonie Font, seine Frau), Norbert Schwientek (Richter), Peter Kner (Arzt), Gottfried Breitfuss (Bressac), Yves Räber (Beamter), Michael Luisier (Pfarrer) Technik: Fabian Lehmann - Regie: Karin Berri - Produktion: SRF 2009 - Dauer: 49'

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«Der Mann im Turm oder das Geheimnis der Zeit» von Andreas Sauter

Published: Sept. 4, 2020, 6:02 p.m.
Duration: 42 minutes 49 seconds

Ein Stück über die Zeit und was sie mit der Liebe macht. Die Liebe ist zwei Menschen abhandengekommen, und eine Familie droht zu zerfallen. Nun suchen die drei Betroffenen alle einen eigenen Weg, damit umzugehen. Man liegt in den Laken, man hält sich fest, den Geruch des anderen in der Nase und eigentlich ist alles da, was es zum Glücklichsein braucht. Doch dann kommt die Zeit – und drängt sich dazwischen –, und plötzlich sieht man nicht mehr, was eben noch so selbstverständlich wie lebensnotwendig war. Dann kommt die Zeit – und der Mann reist eines Tages plötzlich ab und lässt die Frau mit einem Zettel und ihrer Sehnsucht zurück. Zurück bleibt auch ein fragendes Kind, das sich einen «Wächter der Zeit» herbeiträumt, der all seine Fragen beantworten soll. In seinem neuesten Hörspiel zeichnet Andreas Sauter eine berührende Auseinandersetzung mit der Welt der Erwachsenen, dem Rätsel der Veränderung und dem Geheimnis der Zeit. Martin Bezzola schenkt der Geschichte in seinen Kompositionen die prachtvollen Klangwelten, die dort aufgehen, wo Wirklichkeit und Fantasie aufeinandertreffen. Mit: Thomas Sarbacher (Erzähler/Der Mann im Turm), Carolin Schär (Das Kind), Lena Drieschner (Die Frau), Fritz Fenne (Der Mann), Miro Maurer (Der Mann mit der grünen Krawatte/Ein Schaffner) Musik: Martin Bezzola - Tontechnik: Franz Baumann und Björn Müller - Regie: Andreas Sauter - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 43' Zweitausstrahlung: Montag, 26.10.2020, 14.00 Uhr, SRF 1 Das Hörspiel steht bis am 2.9.2021 zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

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Satire im Hörspiel: «Zweierleier – eine Auswahl»

Published: Aug. 31, 2020, 6 a.m.
Duration: 55 minutes 41 seconds

28 Jahre lang waren sie die satirischen Aushängeschilder von Radio SRF: Birgit Steinegger und Walter Andreas Müller. Zusammen prägten sie mit ihren parodistischen Meisterleistungen die legendäre Sendung «Zweierleier». Zum 75. Geburtstag von WAM sind einige der Highlights noch einmal zu hören. Ob Bundesrätinnen aus Genf, Rockstars aus Bern, Kindergärtnerinnen aus Zürich oder Autofahrer aus St. Gallen – Birgit Steinegger und Walter Andreas Müller schlüpften für die «Zweierleier» in jede Rolle, die witzig entlarvendes Potenzial versprach. Von 1984 bis 2012 standen sie praktisch jeden zweiten Samstag auf der satirischen Radiobühne und brachten das Publikum zum Lachen, zum Nachdenken und – bestenfalls – auch einmal auf die Palme. Reto Ott hat als Regisseur und Redaktor das kongeniale Zusammenspiel der beiden jahrelang begleitet. Der 75. Geburtstag von WAM am 3. September ist für ihn ein willkommener Anlass, noch einmal zurückzuschauen bzw. -zuhören. Welche der unzähligen «Zweierleier»-Nummern bleiben im Gedächtnis? Welche sind noch immer aktuell? Lassen Sie sich überraschen! Mit: Birgit Steinegger und Walter Andreas Müller - Produktion: SRF 1985–2011 - Dauer: ca. 45' Sie hören eine Auswahl aus folgenden Sendungen: (00:11) Beginn «Pandemie nach Plan» von Daniel Kaufmann – Regie: Reto Ott, 2009 (04:59) Beginn «Tagesschau» von Lorenz Keiser – Regie: Jürg Kauer, 1985 (13:36) Beginn «Hitler» von Markus Köbeli – Regie: Markus Köbeli, 1989 (20:01) Beginn «Gotthelf» von Paul Steinmann – Regie: Buschi Luginbühl, 2004 (26:40) Beginn «Kampf im Bundesrat» von Willi Näf – Regie: Fritz Zaugg, 2005 (33:41) Beginn «Der Masterplan» von André Küttel – Regie: Reto Ott, 2007 (40:01) Beginn «Paroditis» von Daniel Kaufmann – Regie: Geri Dillier, 2010 (46:58) Beginn «Chum Bueb und lueg dis Ländli aa» von Aernschd Born – Regie: Aernschd Born, 2002 (51:32) Beginn «Sommerinterview» von Daniel Kaufmann – Regie: Reto Ott, 2011

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«Jupiter auf Argos» von Gion Mathias Cavelty

Published: Aug. 28, 2020, 6:02 p.m.
Duration: 52 minutes 7 seconds

Zum 75. Geburtstag von Walter Andreas Müller wiederholt SRF das erste Hörspiel von Gion Mathias Cavelty. WAM ist einer der Lieblingsschauspieler des Autors, und deshalb hat er ihm in seiner fantastisch-überdrehten Satire auf den Radiobetrieb eine ganz zentrale Rolle zugedacht: WAM spielt WAM! Der Bündner Jungautor Leonard Jörg hat vom Schweizer Radio ein Stipendium bekommen, um ein Hörspiel zu schreiben. Jörg reist nach Zürich und taucht in die faszinierende Radiowelt ein. Doch dann verläuft er sich in den Katakomben des Radiostudios, und ein Horrortrip beginnt. Jörg stösst auf geheime Botschaften und bekommt es mit den Untoten der schweizerischen Radiovergangenheit zu tun. Aber auch die dunklen Mächte der Gegenwart sind ihm auf den Fersen  Mit seinem ersten Hörspiel hat Gion Mathias Cavelty eine schräge Radio-Fantasy mit satirischen Untertönen und viel Action verfasst. Gleichzeitig ist «Jupiter auf Argos» eine unverblümte Liebeserklärung ans Schweizer Radio und die legendären Stimmen, die es geprägt haben. Zu hören sind neben Walter Andreas Müller auch Ueli Beck, Hans Gmür, Trudi Gerster und andere. Mit: René Schnoz (Leonard Jörg), Ueli Beck (Jupiter), Walter Andreas Müller (Wam, König der Klyptokaster), Bettina Walch (Franziska, Bettina Walch), Franziskus Abgottspon (Bellwald), Jörg Reichlin (Vic Eugster), Trudi Gerster (Märlifiguren), Anikó Donáth (Rezeptionistin), Anny Weiler (Jörgs Mutter), Leo Roos (Dr. Weisstanner), Phillippe Nauer (Sprecher, Reporter), Heiner Hitz (Kläusli) Tontechnik: Roland Fatzer - Regie: Reto Ott - Produktion: SRF 2006 - Dauer: 52'

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«Kafi Royal» von Stephan Mathys

Published: Aug. 24, 2020, 6 a.m.
Duration: 38 minutes 16 seconds

Leiden schafft Leidenschaft. Armin Neumann zählt alles, was er sieht: Bäume einer Allee, Muster auf dem Teppich, Blumen auf dem Kleid, Fische in der Vitrine. Diese Zähl-Leidenschaft – und sein Status als überzeugter Single – stempeln Armin zum Aussenseiter. Sein Arbeitskollege versucht Armin mit guten Ratschlägen aus der Reserve zu locken, doch ohne Erfolg. Armin hat seine eigene Welt und verliert zunehmend den Überblick: Was passiert wirklich, und was geschieht nur in seiner Fantasie? Armin findet seine Traumfrau, verliert sie wieder, reist ihr nach, ohne genau zu wissen, ob es sie tatsächlich gibt. Seine Fantasie nimmt ihn mit, bis er schliesslich in die Wirklichkeit zurückfindet – in die Arme einer Frau. Wirklich? Mit: Martin Hug (Armin), Martina Fähndrich (Marie-Louise), Peter Hottinger (Arbeitskollege), Rahel Hubacher (Frau, Meret), Geri Dillier (Fischverkäufer), Isabel Schaerer (Hausbewohnerin) Musik: Barblina Meierhans - Tontechnik: Mirjam Emmenegger - Regie: Päivi Stalder - Produktion: SRF 2013 - Dauer: 38'

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«Category 5: Wie ich Fats Domino aus dem Hurrikan Katrina rettete»

Published: Aug. 21, 2020, 6:02 p.m.
Duration: 52 minutes 1 second

Sommer 2005: New Orleans versinkt in den Fluten des Hurrikan Katrina. Verschwunden ist auch: Fats Domino, der grosse Rhythm&Blues-Sänger. Doch der Berliner Dudeck eilt zu seiner Rettung! Hat er doch seit seiner Jugend eine geheime Verbindung zum «Fatman». Ein Hörspiel von David Zane Mairowitz. Als am 29. August 2005 der Hurrikan Katrina die Stadt New Orleans trifft, ist das Ausmass der Katastrophe trotz Vorsichtsmassnahmen verheerend. Nahezu die gesamte Stadt steht bis zu sieben Meter tief unter Wasser. Evakuierungszentren sind geflutet, etwa 1800 Menschen sterben, andere warten tagelang auf den Dächern ihrer Häuser auf Rettung. In all dem Chaos trifft die Musikwelt ein weiterer Schlag. Fats Domino, der grosse Rhythm&Blues-Sänger und Sohn der Stadt, ist verschwunden. Niemand weiss, wo er ist und ob er überhaupt noch lebt. Soweit die realen Fakten, die Regisseur David Zane Mairowitz als Basis für sein Hörspiel genommen hat. Und jetzt beginnt die Fiktion: Die Nachricht vom Verschwinden des «Fatman» ist für den Berliner Dudeck ein Erweckungsmoment. Er, der alte RocknRoller, der nie etwas gewagt hat, macht sich auf mitten in das Katastrophengebiet, um Fats Domino zu retten. Zu Hilfe kommen ihm dabei nur seine blutdrucksenkenden Mittel und die Fähigkeit, mit seinem grossen Idol in Gedanken zu kommunizieren. Mit YouTube-Ausschnitten sowie selbst aufgenommenen Originaltönen lässt David Zane Mairowitz ein überflutetes New Orleans akustisch auferstehen, in dem sein unbedarfter Dudeck mit Berliner Schnauze und besessen von Fats Domino mit Alligatoren um die Wette paddelt, Voodoo-Zauber erfährt und immer wieder mit der völlig überlasteten Polizei von New Orleans aneinandergerät. Das Hörspiel wurde 2012 mit dem «Prix Europa», dem «Oscar des Hörspiels», ausgezeichnet. Mit: Martin Reinke (Dudeck), Allan Evans (Fats Domino), Robin Lyn Gooch (Officer Black), Marie-Hélène Echard (Mambo Vera), Aloysius Itoka (Prediger), Henry Camus (Nachrichtensprecher), Vincent Leittersdorf (Bergungsarbeiter/1. Cop), Anikó Donáth (Krankenhausrezeptionistin), Daniel Ludwig (2. Cop) Musik: Fats Domino - Tontechnik: Ueli Karlen - Regie: David Zane Mairowitz - Produktion: SRF 2012 - Dauer: 52'

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«Das Hotel hat ein Loch» von Daniel Goetsch

Published: Aug. 14, 2020, 6:02 p.m.
Duration: 47 minutes 9 seconds

Sonntagabend in einem noblen Hotel: Der Nachtportier, eigentlich Student der russischen Literatur, trifft auf ein Callgirl, das für einen vereinsamten Industriellensohn bestellt wurde. Offenbar hat das Hotel ein Loch, und beide hoffen, «da-durch» ihrem Schicksal zu entkommen. Vier Lebensläufe überschneiden sich in schicksalhafter Weise. Der Autor Daniel Goetsch schreibt dazu: «‹Das Hotel hat ein Loch› zeigt die Ambivalenz nächtlicher Begegnungen. Vier Personen prallen mit ihren Ängsten und Sehnsüchten aufeinander. Ohne dass sie es sich wünschen, verknüpfen sich ihre Schicksale. In ihren Träumen kommen sie zusammen, in der Wirklichkeit verfehlen sie sich.» Mit: Michael Hasenfuss (Guy, Nachtportier), Linda Olsansky (Mascha, Callgirl), Fabian Krüger (Frank, Sohn mit Kreditkarte), Ludwig Boettger (Charlie, Chef von Moonlight), Horst Warning (Franks Vater), Matthias Breitenbach (Anwalt, Maschas Prinz), Rebecca Klingenberg (Maschas Schwester), Lucy Betulius (Maschas Tochter) Musik: Christoph Stiefel - Tontechnik: Martin Weidmann - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2006 - Dauer: 48'

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«Roll Over Beethoven» von Johannes Mayr und Ulrich Bassenge

Published: Aug. 12, 2020, 10:10 p.m.
Duration: 56 minutes 36 seconds

Ludwig van Beethoven ist von Bonn nach Wien gezogen. Umgehend gerät der demokratisch gesinnte Rheinländer in Konflikt mit der k. u. k. Wirklichkeit und seinen Mitmenschen. Mit Händen und Füssen stemmt Ludwig sich gegen die Begleiterscheinungen des Star-Daseins. Eine Sitcom aus dem alten Wien. Im Mittelpunkt dieser Dramedy steht Beethoven, der Mensch. Als erster freischaffender Künstler der Geschichte hat er seine liebe Not mit adligen Mäzenen, lästigen gesellschaftlichen Verpflichtungen und dem Ansturm vorwiegend männlicher Groupies. Ein wiederkehrender Störfaktor ist ein hartnäckiger Schweizer Dilettant auf der Suche nach einem Kompositionslehrer. Und so gestaltet es sich für den skrupulösen Tonsetzer äusserst schwierig, eine vernünftige Note zu Papier zu bringen, während er vom Trubel der multinationalen Kaiserstadt überrollt wird. Nur sein Willen, etwas Bleibendes zu schaffen, seine Liebe zur Welt und sein Freiheitsdrang retten Ludwig den Tag. Dabei wäre es so einfach: alles was der arme Mann will, ist seine Ruhe. Ein letztes Wort noch über das Personal: es ist verheerend. Hinweis: Die Episoden der Hörspiel-Sitcom «Roll over Beethoven» werden nicht in einem regulären Hörspiel-Sendungstermin ausgestrahlt. Ausstrahlungstermine auf Radio SRF 2 Kultur: von 17.-27. August unter der Woche um 08.20 (dienstags um 7.20 Uhr) und jeweils in der Wiederholung 17.50 Uhr. Mit: Christoph Maria Herbst (Ludwig van Beethoven), Sandra Kreisler (Erzählerin), Anikó Donáth (Frau Schnaps), Jürg Kienberger (Schnyder), Helmut Berger (Rainer, Polizist), Gottfried Breitfuss (Schuppanzigh, Kaiser Franz), Mona Petri (Marie Bigot, Johanna van Beethoven, Verehrerin), Martin Ostermeier (Franz Grillparzer), Stefan Merki (Goethe, Vermieter), Barbara Falter (Kaspar), Raphael Clamer (Rossini, Bigot) und Barbara Horvath (Nanette) Technik: Helge Schwarz und Basil Kneubühler - Musik: Christian Ludwig Mayer - Regie: Johannes Mayr und Ulrich Bassenge - Produktion: SRF/BR 2020 - Dauer: 56

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6/6: «Dickie Dick Dickens» von Rolf und Alexandra Becker

Published: Aug. 10, 2020, 6 a.m.
Duration: 49 minutes 23 seconds

Ein Ultimatum und eine entführte Braut: Im letzten Teil unserer Kultserie mit Retrocharme gehts dem grössten Gauner von Chicago ans Eingemachte. Zwar konnte Dickie Dick Dickens der Polizei mal wieder entkommen – diesmal sogar mithilfe der Feuerwehr – doch sein Abenteuer ist noch immer nicht zu Ende. Wird dieser Mann denn niemals müde? Die Kugeln pfeifen um seinen Kopf und zu seinen Füssen werden Schlingen und Fallstricke ausgelegt. Nachdem Dickie Dick Dickens dem von Topper erdachten Bombenattentat in letzter Sekunde entgangen ist (und – so ganz nebenbei – sogar noch seinem Widersacher Chefkommissar Lionel Mackenzie das Leben gerettet hat), kommt es nun zum grossen Showdown: Topper hat Effie entführt. Und gibt sie erst wieder frei, wenn Dickie Dick Dickens Amerika für immer verlässt. Doch kann sich der grösste Gangsterboss, den Chicago je gesehen hat, auf solch eine Erpressung einlassen? Er wäre nicht Dickie Dick Dickens, wenn er nicht auch aus dieser brenzligen Situation elegant herauskäme. Mit «Strassenfegern» wie «Paul Cox» und «Dickie Dick Dickens» schrieb sich das Autorenduo Rolf und Alexandra Becker in die Hörspielgeschichte ein. Teil 6: Plaudereien am Telefon» Mit: Joachim Teege und Horst Sachtleben (Erzähler), Wolfgang Reichmann (Dickie Dick Dickens), Inge Bahr (Effie Marconi), Alfred Schlageter (Opa Crackle), Robert Tessen (Bonco), Peter Arens (Joshua Benedict Streubenguss), Anneliese Betschart (Maggie Poltingbrook), Rosel Schäfer (Edwina Shrewshobber), Erwin Parker (Bezirksstaatsanwalt), Johannes Von Spallart (Gefängnisdirektor), Klaus Knuth (Sergeant Martin), Otto Mächtlinger ((Topper), Inigo Gallo (Williams) sowie Peter Kner, Luzius Versell, Ulrich Studer, Rolf Defrank, Paul Bühlmann, Hermann Frick, Vincenzo Biagi, Peter W. Loosli und E. WerkeMusik: Hermann Thieme - Regie: Lilian Westphal - Produktion: SRF 1968 - Dauer: 50'

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Teil 6: «Dickie Dick Dickens» von Rolf und Alexandra Becker

Published: Aug. 10, 2020, 6 a.m.
Duration: 49 minutes 23 seconds

Ein Ultimatum und eine entführte Braut: Im letzten Teil unserer Kultserie mit Retrocharme gehts dem grössten Gauner von Chicago ans Eingemachte. Zwar konnte Dickie Dick Dickens der Polizei mal wieder entkommen – diesmal sogar mithilfe der Feuerwehr – doch sein Abenteuer ist noch immer nicht zu Ende. Wird dieser Mann denn niemals müde? Die Kugeln pfeifen um seinen Kopf und zu seinen Füssen werden Schlingen und Fallstricke ausgelegt. Nachdem Dickie Dick Dickens dem von Topper erdachten Bombenattentat in letzter Sekunde entgangen ist (und – so ganz nebenbei – sogar noch seinem Widersacher Chefkommissar Lionel Mackenzie das Leben gerettet hat), kommt es nun zum grossen Showdown: Topper hat Effie entführt. Und gibt sie erst wieder frei, wenn Dickie Dick Dickens Amerika für immer verlässt. Doch kann sich der grösste Gangsterboss, den Chicago je gesehen hat, auf solch eine Erpressung einlassen? Er wäre nicht Dickie Dick Dickens, wenn er nicht auch aus dieser brenzligen Situation elegant herauskäme. Mit «Strassenfegern» wie «Paul Cox» und «Dickie Dick Dickens» schrieb sich das Autorenduo Rolf und Alexandra Becker in die Hörspielgeschichte ein. Teil 6: Plaudereien am Telefon» Mit: Joachim Teege und Horst Sachtleben (Erzähler), Wolfgang Reichmann (Dickie Dick Dickens), Inge Bahr (Effie Marconi), Alfred Schlageter (Opa Crackle), Robert Tessen (Bonco), Peter Arens (Joshua Benedict Streubenguss), Anneliese Betschart (Maggie Poltingbrook), Rosel Schäfer (Edwina Shrewshobber), Erwin Parker (Bezirksstaatsanwalt), Johannes Von Spallart (Gefängnisdirektor), Klaus Knuth (Sergeant Martin), Otto Mächtlinger ((Topper), Inigo Gallo (Williams) sowie Peter Kner, Luzius Versell, Ulrich Studer, Rolf Defrank, Paul Bühlmann, Hermann Frick, Vincenzo Biagi, Peter W. Loosli und E. WerkeMusik: Hermann Thieme - Regie: Lilian Westphal - Produktion: SRF 1968 - Dauer: 50'

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«Helvetistan» von Michael Herzig

Published: Aug. 7, 2020, 6:02 p.m.
Duration: 47 minutes 40 seconds

Sie ist eine der Quotenfrauen bei der Zürcher Stadtpolizei. Und sie ist die Hauptfigur in den Kriminalromanen von Michael Herzig: Johanna di Napoli, die Revierdetektivin mit dem Hang zu Alleingängen. Jetzt kann man ihr auch im Hörspiel begegnen. Dabei kommt sie der Rüstungslobby in die Quere. Der Berner Michael Herzig hat der Marke «Züri-Krimi» in den letzten Jahren viel neuen Schwung verpasst. Das hat nicht nur mit den spektakulären und glaubwürdig grundierten Plots des langjährigen Mitarbeiters im Zürcher Sozialamt zu tun. Vielmehr ist dafür seine Protagonistin Johanna di Napoli verantwortlich. Die im männerbündisch geprägten Polizeicorps mehr schlecht als recht geduldete Quereinsteigerin ist eine Figur mit Ecken und Kanten. Sie geht ihren eigenen Weg, beruflich wie privat, und rennt zuweilen «fadegrad» ins Verderben. Nach vier Fällen in Romanform ermittelt Johanna di Napoli nun auch als Hörspielfigur. Dabei geht es um einen Fall, der es in sich hat. Beteiligt sind neben anderen: ein toter Asylbewerber aus Afrika, ein zwielichtiger Agent aus dem Kaukasus und eine prominente Zürcher Anwältin, die mit Waffendeals in der Grauzone ihr Geld verdient. Mit: Liliane Amuat (Johanna di Napoli), Kamil Krejci (Jakob Fuhrer), Andrea Bettini (Karl Brunner), Peter Hottinger (Andreas Tecklenburg), Marla Ott (Lea Tecklenburg), Franziska von Fischer (Katharina Spielmann-Hediger), Nicola Fritzen (Tibur Rashidov), Robert Baranowski (Agent), Jonathan Loosli (Urs Leuenberger), Malika Khatir (Céline Ineichen), Raphael Clamer (Arben Berisha), Anja Schärer (Lina Grossenbacher), Anette Herbst (Gisela Jenewein), Martin Hug (Bräutigam), Päivi Stalder (Sekretärin) Musik: Malte Preuss - Tontechnik: Basil Kneubühler - Dramaturgie und Regie: Reto Ott - Produktion: SRF 2017 - Dauer: 48'

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5/6: «Dickie Dick Dickens» von Rolf und Alexandra Becker

Published: Aug. 3, 2020, 6 a.m.
Duration: 50 minutes

In der fünften Folge unserer Strassenfeger-Serie machen Bomben und Banditen dem Titelhelden das Leben schwer. Kann Dickie Dick Dickens der fiesen Falle entkommen, die Topper ihm gestellt hat? Oder wird er vorher doch noch von Chefkommissar Mackenzie erwischt? Es bleibt spannend bis zum Schluss! Dickie Dick Dickens: 1 Meter 80 gross, dunkle Haare, blaue Augen – und ein grünes Jackett mit Fransen an den Ärmeln. Mit dieser Erscheinung und seinem einnehmenden Wesen kann der Gentleman-Gangster noch jeden um den Finger wickeln. Sogar den Chicagoer Frauenverein – der doch sonst so überzeugt für die Wahrung und Achtung der gesetzlichen und moralischen Regeln eintritt. Doch mithilfe dieser Frauen – und vor allem mit Hilfe ihres Vereins-Omnibusses – ist Dickie Dick Dickens mal wieder die Flucht gelungen. Diesmal aus dem Gefängniswagen eines Zuges. Im Omnibus braust man nun nach Chicago zurück, denn Dickie Dick Dickens und seine Freunde müssen ihre ärgsten Gegner verfolgen: Die Bande von Topper. Dreckige Gauner, die nicht nur eine (fast) unschuldige Pensionswirtin ermordet haben, sondern auch noch Dickie Dick Dickens Goldbarren klauten. Mit «Strassenfegern» wie «Paul Cox» und «Dickie Dick Dickens» schrieb sich das Autorenduo Rolf und Alexandra Becker in die Hörspielgeschichte ein. Teil 5: «Mit allen Wassern gewaschen» Mit: Joachim Teege und Horst Sachtleben (Erzähler), Wolfgang Reichmann (Dickie Dick Dickens), Inge Bahr (Effie Marconi), Alfred Schlageter (Opa Crackle), Robert Tessen (Bonco), Peter Arens (Joshua Benedict Streubenguss), Anneliese Betschart (Maggie Poltingbrook), Rosel Schäfer (Edwina Shrewshobber), Peter Oehme (Chefkommissar Lionel Mackenzie), Klaus Knuth (Sergeant Martin), Otto Mächtlinger (Topper), Inigo Gallo (Williams), Elmar Schulte (Snipper Jonas) sowie René Scheibli, Ulrich Studer, Arthur Stärkle, Max Lehmann, Jöns Andersson, Rolf Defrank, Fred Tanner und E. Werke Musik: Hermann Thieme - Regie: Lilian Westphal - Produktion: SRF 1968 - Dauer: 50' Montag, 10.08.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 6/6

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Teil 5: «Dickie Dick Dickens» von Rolf und Alexandra Becker

Published: Aug. 3, 2020, 6 a.m.
Duration: 50 minutes

In der fünften Folge unserer Strassenfeger-Serie machen Bomben und Banditen dem Titelhelden das Leben schwer. Kann Dickie Dick Dickens der fiesen Falle entkommen, die Topper ihm gestellt hat? Oder wird er vorher doch noch von Chefkommissar Mackenzie erwischt? Es bleibt spannend bis zum Schluss! Dickie Dick Dickens: 1 Meter 80 gross, dunkle Haare, blaue Augen – und ein grünes Jackett mit Fransen an den Ärmeln. Mit dieser Erscheinung und seinem einnehmenden Wesen kann der Gentleman-Gangster noch jeden um den Finger wickeln. Sogar den Chicagoer Frauenverein – der doch sonst so überzeugt für die Wahrung und Achtung der gesetzlichen und moralischen Regeln eintritt. Doch mithilfe dieser Frauen – und vor allem mit Hilfe ihres Vereins-Omnibusses – ist Dickie Dick Dickens mal wieder die Flucht gelungen. Diesmal aus dem Gefängniswagen eines Zuges. Im Omnibus braust man nun nach Chicago zurück, denn Dickie Dick Dickens und seine Freunde müssen ihre ärgsten Gegner verfolgen: Die Bande von Topper. Dreckige Gauner, die nicht nur eine (fast) unschuldige Pensionswirtin ermordet haben, sondern auch noch Dickie Dick Dickens Goldbarren klauten. Mit «Strassenfegern» wie «Paul Cox» und «Dickie Dick Dickens» schrieb sich das Autorenduo Rolf und Alexandra Becker in die Hörspielgeschichte ein. Teil 5: «Mit allen Wassern gewaschen» Mit: Joachim Teege und Horst Sachtleben (Erzähler), Wolfgang Reichmann (Dickie Dick Dickens), Inge Bahr (Effie Marconi), Alfred Schlageter (Opa Crackle), Robert Tessen (Bonco), Peter Arens (Joshua Benedict Streubenguss), Anneliese Betschart (Maggie Poltingbrook), Rosel Schäfer (Edwina Shrewshobber), Peter Oehme (Chefkommissar Lionel Mackenzie), Klaus Knuth (Sergeant Martin), Otto Mächtlinger (Topper), Inigo Gallo (Williams), Elmar Schulte (Snipper Jonas) sowie René Scheibli, Ulrich Studer, Arthur Stärkle, Max Lehmann, Jöns Andersson, Rolf Defrank, Fred Tanner und E. Werke Musik: Hermann Thieme - Regie: Lilian Westphal - Produktion: SRF 1968 - Dauer: 50' Montag, 10.08.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 6/6

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«Das wahre Leben der Helvetia» von Katharina Tanner

Published: July 31, 2020, 6:02 p.m.
Duration: 48 minutes 43 seconds

Kennen Sie Verena Leu? Nein? Und kennen Sie Helvetia? Ja? Dann ist es höchste Zeit, dass Sie Verena Leu kennen lernen. Sie soll, so behauptet das Hörspiel, Modell gestanden haben für die Landesmutter Helvetia – und für die Ideale des schweizerischen Bundesstaates von 1848. Jürg Willi und Margaretha Dubach haben 1998 im Rahmen der Ausstellung «Das wahre Leben der Helvetia» ein gleichnamiges Buch herausgegeben, in welchem sie den Spuren der vermuteten Ur-Mutter der Schweiz nachgehen. In den Wirren und Kämpfen im Vorfeld der Bundesverfassung von 1848 sind sie auf eine junge Frau aus dem Entlebuch gestossen, die sich unerschrocken zwischen die verfeindeten Lager des Kulturkampfes stürzte und so die Schweiz vor einem Bürgerkrieg bewahrte. Katharina Tanner hat aus dem Buch ein Hörspiel gemacht und so der Landesmutter Helvetia auch eine Stimme gegeben. Mit: Ueli Jäggi (Erzähler), Martina Fähndrich (Helvetia), Jörg Gilli (Kneubühler), Margrit Bischof, Margrit Brun und Rita Mäder (alte Frauen), Albert Freuler (Zeitstimme 1), Hans Rudolf Twerenbold (Zeitstimme 2), Marie Tanner (Kind) Musik: Elmar Schmid - Regie: Geri Dillier - Produktion: SRF 2000 - Dauer: 49'

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4/6: «Dickie Dick Dickens» von Rolf und Alexandra Becker

Published: July 27, 2020, 6 a.m.
Duration: 50 minutes 35 seconds

Die Polizei glaubt Dickie Dick Dickens in der Falle! Er sitzt in Jim Coopers Villa fest wie die Fliege im Spinnennetz. Doch als die Greifer vor Ort eintreffen, finden Sie zwar jede Menge Leichen – aber von Dickie Dick Dickens keine Spur! Wie konnte der grösste Verbrecher Chicagos nur entkommen? In der vierten Folge unseres Kulthörspiels gelingt es Dickie Dick Dickens wieder einmal, der Polizei ein Schnäppchen zu schlagen. Nicht nur, dass er mal wieder der Verhaftung entkommt – er schafft es sogar, seine Freunde und Komplizen aus der Untersuchungshaft zu befreien. Doch schon gibt es ein neues Problem: Der Gangster Topper will Dickie Dick Dickens seinen Rang streitig machen und der neue Boss der Chicagoer Unterwelt werden. Und auf dem Weg seiner Machtergreifung hat er ein allererstes Ziel: die gut versteckten Goldbarren von Dickie Dick Dickens – seine eiserne Reserve. Dickie Dick Dickens hat nun gleich an zwei Fronten zu kämpfen – gegen seinen Verfolger Chefkommissar Mackenzie und gegen Toppers Bande. Hilfe bekommt er dabei natürlich von seinen altbekannten Freunden – aber auch der Chicagoer Frauenverein kommt dem charmanten Gangsterboss zu Hilfe. Mit «Strassenfegern» wie «Paul Cox» und «Dickie Dick Dickens» schrieb sich das Autorenduo Rolf und Alexandra Becker in die Hörspielgeschichte ein.  Teil 4: «Die lustigen Weiber von Chicago» Mit: Joachim Teege und Horst Sachtleben (Erzähler), Wolfgang Reichmann (Dickie Dick Dickens), Inge Bahr (Effie Marconi), Alfred Schlageter (Opa Crackle), Robert Tessen (Bonco), Peter Arens (Joshua Benedict Streubenguss), Anneliese Betschart (Maggie Poltingbrook), Rosel Schäfer (Edwina Shrewshobber), Ellen Widmann (Mummie Tobo-Dutch), Peter Oehme (Chefkommissar Lionel Mackenzie), Klaus Knuth (Sergeant Martin), Erwin Parker (Bezirksstaatsanwalt), Otto Mächtlinger (Topper), Inigo Gallo (Williams), Elmar Schulte (Snipper Jonas) sowie René Scheibli, Kurt Beck, Erich Muggli, Rainer Litten, Jöns Andersson, Karl Wagner, Elisabeth Schnell, Franziska Oehme und Valerie Steinmann Musik: Hermann Thieme - Regie: Lilian Westphal - Produktion: SRF 1968 - Dauer: 51' Montag, 03.08.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 5/6 Montag, 10.08.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 6/6

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Teil 4: «Dickie Dick Dickens» von Rolf und Alexandra Becker

Published: July 27, 2020, 6 a.m.
Duration: 50 minutes 35 seconds

Die Polizei glaubt Dickie Dick Dickens in der Falle! Er sitzt in Jim Coopers Villa fest wie die Fliege im Spinnennetz. Doch als die Greifer vor Ort eintreffen, finden Sie zwar jede Menge Leichen – aber von Dickie Dick Dickens keine Spur! Wie konnte der grösste Verbrecher Chicagos nur entkommen? In der vierten Folge unseres Kulthörspiels gelingt es Dickie Dick Dickens wieder einmal, der Polizei ein Schnäppchen zu schlagen. Nicht nur, dass er mal wieder der Verhaftung entkommt – er schafft es sogar, seine Freunde und Komplizen aus der Untersuchungshaft zu befreien. Doch schon gibt es ein neues Problem: Der Gangster Topper will Dickie Dick Dickens seinen Rang streitig machen und der neue Boss der Chicagoer Unterwelt werden. Und auf dem Weg seiner Machtergreifung hat er ein allererstes Ziel: die gut versteckten Goldbarren von Dickie Dick Dickens – seine eiserne Reserve. Dickie Dick Dickens hat nun gleich an zwei Fronten zu kämpfen – gegen seinen Verfolger Chefkommissar Mackenzie und gegen Toppers Bande. Hilfe bekommt er dabei natürlich von seinen altbekannten Freunden – aber auch der Chicagoer Frauenverein kommt dem charmanten Gangsterboss zu Hilfe. Mit «Strassenfegern» wie «Paul Cox» und «Dickie Dick Dickens» schrieb sich das Autorenduo Rolf und Alexandra Becker in die Hörspielgeschichte ein.  Teil 4: «Die lustigen Weiber von Chicago» Mit: Joachim Teege und Horst Sachtleben (Erzähler), Wolfgang Reichmann (Dickie Dick Dickens), Inge Bahr (Effie Marconi), Alfred Schlageter (Opa Crackle), Robert Tessen (Bonco), Peter Arens (Joshua Benedict Streubenguss), Anneliese Betschart (Maggie Poltingbrook), Rosel Schäfer (Edwina Shrewshobber), Ellen Widmann (Mummie Tobo-Dutch), Peter Oehme (Chefkommissar Lionel Mackenzie), Klaus Knuth (Sergeant Martin), Erwin Parker (Bezirksstaatsanwalt), Otto Mächtlinger (Topper), Inigo Gallo (Williams), Elmar Schulte (Snipper Jonas) sowie René Scheibli, Kurt Beck, Erich Muggli, Rainer Litten, Jöns Andersson, Karl Wagner, Elisabeth Schnell, Franziska Oehme und Valerie Steinmann Musik: Hermann Thieme - Regie: Lilian Westphal - Produktion: SRF 1968 - Dauer: 51' Montag, 03.08.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 5/6 Montag, 10.08.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 6/6

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«Das traurige Schicksal des Karl Klotz» von Lukas Linder

Published: July 25, 2020, 6 a.m.
Duration: 1 hour 33 seconds

Karl Klotz ist fett. Und verliebt. In die Seiltänzerin «Die Sagenhafte Sandra». Doch dieses Teenagerverhalten passt seiner Mutter gar nicht: «Schnurgerade soll er funktionieren.» Und da Prügel nicht fruchten, überantwortet man Karls Leib und Seele dem egozentrischen, sexbesessenen Psychiater Fritz. Das Leben meint es nicht gut mit Karl Klotz - einem Aussenseiter von Geburt an: Die Mädchen finden ihn pervers, die Lehrer verachten ihn, und selbst die faschistische Liebe der eigenen Mutter reicht nicht aus, um den Sohn so zu akzeptieren, wie er eben ist. Karl aber lässt dies alles herzlich unbeeindruckt. Das einzige, was ihn wirklich zu berühren vermag, ist gute, reichhaltige Kost - und die Sagenhafte Sandra, die genug eigene Probleme in der Luft und auf Erden hat. «Lass es sein, Karl Klotz!», möchte man ihm am liebsten zurufen, während sich die Welt hinter seinem Rücken gegen ihn verschwört. Autor Lukas Linder zeichnet kräftige Figuren, die ohne grosse Seelenzerwürfnisse und ohne obligatorischen Erkenntnisgewinn durch ihre Welt und die Handlung stolpern und dabei groteske Szenen voller derbem Witz und gleichzeitig berührender Tragik aufführen. So kommt hinter aller Überhöhung und Überzeichnung eine normfixierte Alltagswelt zutage, die es Andersgearteten nicht gestattet, auf ihre Art und Weise glücklich zu sein. Mit: Gerrit Bernstein (Karl Klotz), Katja Hirsch (Die Sagenhafte Sandra), Psychofritz (Dirk Glodde), Katka Kurze (Mutter), Urs Bihler (Massimo, der traurigste aller Clowns), Frank Demenga (Dmitri), Claudia Jahn (Lehrerin), Anna Vera Messmer (Ellen), Nina Maria Wyss (Jana) Tontechnik: Basil Kneubühler und Jack Jakob - Regie: Susanne Heising - Produktion: SRF 2013 - Dauer: 58'

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«Dr Madam ihre Mössiö» von Guy Krneta

Published: July 24, 2020, 6:02 p.m.
Duration: 46 minutes 37 seconds

Nach zehn Ehejahren trennen sie sich. Sie rechtfertigen sich, schreien, werden rührselig, aggressiv. Und all das in indirekter Rede; nicht zueinander, sondern übereinander. Das tönt befremdend, kommt aber genauso emotional daher, als würden sie sich Auge in Auge gegenüberstehen. Das Hörspiel basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück, das im Theater Neumarkt im Frühjahr 2013 uraufgeführt wurde. Das Stück wiederum nimmt Bezug auf eine Sozialreportage von Fredi Lerch, auf eine reale Geschichte also: die Geschichte zweier Menschen, die zehn Jahre aneinander vorbeigelebt haben, in ihre Träume und Sehnsüchte verstrickt. Und die dann aus allen Wolken fallen, als er ins Gefängnis und sie in die Klinik eingeliefert wird. Und nun wühlen sie verwundet in den Scherben ihrer zerbrochenen Welt, unter der sich immer neue Abgründe auftun. Mit: Rahel Hubacher (Frau, Gesang) und Martin Hug (Mann, Gesang) Musikarrangements: Martin Bezzola – nach Schlagern von Alexandra, Christian Anders, Drafi Deutscher, Benny Schnier, Hildegard Knef Tontechnik: Franz Baumann - Regie: Geri Dillier - Produktion: SRF 2014 - Dauer: 47'

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3/6: «Dickie Dick Dickens» von Rolf und Alexandra Becker

Published: July 20, 2020, 6 a.m.
Duration: 48 minutes 30 seconds

Dickie Dick Dickens ist die Flucht aus dem Gefängnis gelungen. Doch wo soll er sich nun vor der Polizei verstecken? Wie wärs mit der verlassenen Villa seines alten Widersachers Jim Cooper? Doch in diesem Haus treiben nicht nur verschiedene Gangster ihr Unwesen, sondern auch ein Geist. In dieser Folge gibt es nicht nur wieder viele überraschende Wendungen, sondern auch ein überraschendes Geschenk für Effi und für Dickie Dick Dickens – viele blaue Bohnen. Die Revolver rauchen, die Martinshörner heulen der Einzige, der immer cool bleibt, ist der Gentleman unter den Gaunern: Dickie Dick Dickens! Mit «Strassenfegern» wie «Paul Cox» und «Dickie Dick Dickens» schrieb sich das Autorenduo Rolf und Alexandra Becker in die Hörspielgeschichte ein.  Teil 3: «Das Vermächtnis des grossen Jim» Mit: Joachim Teege und Horst Sachtleben (Erzähler), Wolfgang Reichmann (Dickie Dick Dickens), Inge Bahr (Effie Marconi), Alfred Schlageter (Opa Crackle), Robert Tessen (Bonco), Peter Arens (Joshua Benedict Streubenguss), Anneliese Betschart (Maggie Poltingbrook), Rosel Schäfer (Edwina Shrewshobber), Ellen Widmann (Mummie Tobo-Dutch), Peter Ehrlich (Percy Cooper), Peter Oehme (Chefkommissar Lionel Mackenzie), Klaus Knuth (Sergeant Martin) sowie Vincenzo Biagi, Kurt Beck, Hermann Frick, Elmar Schulte, Paul Bühlmann und E. Werke Musik: Hermann Thieme - Regie: Lilian Westphal - Produktion: SRF 1968 - Dauer: 49' Montag, 27.07.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 4/6 Montag, 03.08.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 5/6 Montag, 10.08.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 6/6

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Teil 3: «Dickie Dick Dickens» von Rolf und Alexandra Becker

Published: July 20, 2020, 6 a.m.
Duration: 48 minutes 30 seconds

Dickie Dick Dickens ist die Flucht aus dem Gefängnis gelungen. Doch wo soll er sich nun vor der Polizei verstecken? Wie wärs mit der verlassenen Villa seines alten Widersachers Jim Cooper? Doch in diesem Haus treiben nicht nur verschiedene Gangster ihr Unwesen, sondern auch ein Geist. In dieser Folge gibt es nicht nur wieder viele überraschende Wendungen, sondern auch ein überraschendes Geschenk für Effi und für Dickie Dick Dickens – viele blaue Bohnen. Die Revolver rauchen, die Martinshörner heulen der Einzige, der immer cool bleibt, ist der Gentleman unter den Gaunern: Dickie Dick Dickens! Mit «Strassenfegern» wie «Paul Cox» und «Dickie Dick Dickens» schrieb sich das Autorenduo Rolf und Alexandra Becker in die Hörspielgeschichte ein.  Teil 3: «Das Vermächtnis des grossen Jim» Mit: Joachim Teege und Horst Sachtleben (Erzähler), Wolfgang Reichmann (Dickie Dick Dickens), Inge Bahr (Effie Marconi), Alfred Schlageter (Opa Crackle), Robert Tessen (Bonco), Peter Arens (Joshua Benedict Streubenguss), Anneliese Betschart (Maggie Poltingbrook), Rosel Schäfer (Edwina Shrewshobber), Ellen Widmann (Mummie Tobo-Dutch), Peter Ehrlich (Percy Cooper), Peter Oehme (Chefkommissar Lionel Mackenzie), Klaus Knuth (Sergeant Martin) sowie Vincenzo Biagi, Kurt Beck, Hermann Frick, Elmar Schulte, Paul Bühlmann und E. Werke Musik: Hermann Thieme - Regie: Lilian Westphal - Produktion: SRF 1968 - Dauer: 49' Montag, 27.07.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 4/6 Montag, 03.08.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 5/6 Montag, 10.08.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 6/6

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«Öber em Tal» von Rebecca C. Schnyder

Published: July 17, 2020, 6:02 p.m.
Duration: 48 minutes 17 seconds

Vom Leben in unterschiedlichen Welten erzählt die Ostschweizer Autorin Rebecca C. Schnyder in ihrem Hörspieldebüt. Am Ort der gemeinsamen Kindheit im Appenzell treffen sie sich wieder: der Jungbauer Martin und Julia, die jetzt in der Stadt lebt. Dabei kommen sie sich so nahe, dass es weh tut. Es ist eine Fahrt in die Vergangenheit. Der Versuch, das Rad zwölf Jahre zurückzudrehen. Julia kommt dort an, wo sie aufgewachsen ist. Auf dem Land, Appenzell-Ausserrhoden, auf dem Hof über dem Tal. Bei ihrem Schatz aus Kindertagen. Martin hat den Betrieb mittlerweile übernommen. Da ist er zu Hause, dafür lebt und arbeitet er. Freizeit ist ein Fremdwort. Julia dagegen weiss nicht, wo sie hingehört. Wo sie hin soll mit ihrem Leben. Die urbane Unverbindlichkeit von Jobs, Partys und Beziehungen ist ihr verleidet. Auf dem Land, so hofft sie, wird sie einen Schlüssel finden zu sich, ihren Sehnsüchten und Wünschen. Aber sie findet Martin, der so sehr in seine eigene Geschichte verstrickt ist, dass er nicht viele Worte macht. Ausser das eine: «Bleib.» In kurzen Szenen und knappen Dialogen schildert Rebecca C. Schnyder die sommerliche Begegnung zweier junger Menschen, die ebenso viel trennt wie verbindet. Die Rollen werden gespielt von Jeanne Devos und Philipp Langenegger, die beide aus dem Appenzellerland stammen. «Öber em Tal» wurde 2014 an den Tagen des regionalen Hörspiels in Zons mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Zudem erhielt Jeanne Devos den Preis als beste Schauspielerin. 2018 folgte die Fortsetzung. Julia und Martin begegneten sich erneut – «Dune am Meer». Und für das nächste Jahr ist eine weitere Episode geplant. Mit: Jeanne Devos und Philipp Langenegger Musik: Barblina Meierhans - Tontechnik: Basil Kneubühler - Regie: Reto Ott - Produktion: SRF 2013 - Dauer: 49'

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2/6: «Dickie Dick Dickens» von Rolf und Alexandra Becker

Published: July 13, 2020, 6 a.m.
Duration: 50 minutes 4 seconds

In der zweiten Folge unserer Gangster-Serie bekommt Dickie Dick Dickens 16 Söhne, die alle Paul heissen. Er fährt Auto mit Rübezahl, kann aus dem Gefängnis fliehen, ruft dann aber selbst wieder die Polizei an – ja, ist der charmante Verbrecherboss denn verrückt geworden? Dickie Dick Dickens muss unbedingt aus dem Gefängnis raus! Sonst droht ihm ein schreckliches Schicksal: Die burschikose Maggie Poltingbrook droht damit, ihn mit auf ihr Walfangschiff zu nehmen. Sie glaubt, Dickie Dick Dickens sei ihr geflohener Ehemann. Um diesem Schicksal zu entgehen, greift Dickie Dick Dickens zu einer ordentlichen List. Leidtragender ist wie immer die Polizei: Diesmal vor allem in Form des nicht auf den Kopf gefallenen, aber etwas faulen Chefkommissars Lionel Mackenzie. Mit «Strassenfegern» wie «Paul Cox» und «Dickie Dick Dickens» schrieb sich das Autorenduo Rolf und Alexandra Becker in die Hörspielgeschichte ein.  Teil 2: «Rotwein für die Herren, Strychnin für die Damen» Mit: Joachim Teege und Horst Sachtleben (Erzähler), Wolfgang Reichmann (Dickie Dick Dickens), Inge Bahr (Effie Marconi), Alfred Schlageter (Opa Crackle), Robert Tessen (Bonco), Peter Arens (Joshua Benedict Streubenguss), Anneliese Betschart (Maggie Poltingbrook), Rosel Schäfer (Edwina Shrewshobber), Erwin Parker (Bezirksstaatsanwalt), Johannes Von Spallart (Gefängnisdirektor), Wolfgang Warncke (Dr. Summerbird), Peter Oehme (Chefkommissar Lionel Mackenzie), Klaus Knuth (Sergeant Martin), Otto Mächtlinger (Topper), Inigo Gallo (Williams) sowie Fred Tanner, Ueli Beck, Valerie Steinmann, Peter Kner, Jöns Andersson, René Scheibli, Rolf Defrank, Rolf Becker, Peter W. Loosli und E. Werke Musik: Hermann Thieme - Regie: Lilian Westphal - Produktion: SRF 1968 - Dauer: 50' Montag, 20.07.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 3/6 Montag, 27.07.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 4/6 Montag, 03.08.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 5/6 Montag, 10.08.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 6/6

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Teil 2: «Dickie Dick Dickens» von Rolf und Alexandra Becker

Published: July 13, 2020, 6 a.m.
Duration: 50 minutes 4 seconds

In der zweiten Folge unserer Gangster-Serie bekommt Dickie Dick Dickens 16 Söhne, die alle Paul heissen. Er fährt Auto mit Rübezahl, kann aus dem Gefängnis fliehen, ruft dann aber selbst wieder die Polizei an – ja, ist der charmante Verbrecherboss denn verrückt geworden? Dickie Dick Dickens muss unbedingt aus dem Gefängnis raus! Sonst droht ihm ein schreckliches Schicksal: Die burschikose Maggie Poltingbrook droht damit, ihn mit auf ihr Walfangschiff zu nehmen. Sie glaubt, Dickie Dick Dickens sei ihr geflohener Ehemann. Um diesem Schicksal zu entgehen, greift Dickie Dick Dickens zu einer ordentlichen List. Leidtragender ist wie immer die Polizei: Diesmal vor allem in Form des nicht auf den Kopf gefallenen, aber etwas faulen Chefkommissars Lionel Mackenzie. Mit «Strassenfegern» wie «Paul Cox» und «Dickie Dick Dickens» schrieb sich das Autorenduo Rolf und Alexandra Becker in die Hörspielgeschichte ein.  Teil 2: «Rotwein für die Herren, Strychnin für die Damen» Mit: Joachim Teege und Horst Sachtleben (Erzähler), Wolfgang Reichmann (Dickie Dick Dickens), Inge Bahr (Effie Marconi), Alfred Schlageter (Opa Crackle), Robert Tessen (Bonco), Peter Arens (Joshua Benedict Streubenguss), Anneliese Betschart (Maggie Poltingbrook), Rosel Schäfer (Edwina Shrewshobber), Erwin Parker (Bezirksstaatsanwalt), Johannes Von Spallart (Gefängnisdirektor), Wolfgang Warncke (Dr. Summerbird), Peter Oehme (Chefkommissar Lionel Mackenzie), Klaus Knuth (Sergeant Martin), Otto Mächtlinger (Topper), Inigo Gallo (Williams) sowie Fred Tanner, Ueli Beck, Valerie Steinmann, Peter Kner, Jöns Andersson, René Scheibli, Rolf Defrank, Rolf Becker, Peter W. Loosli und E. Werke Musik: Hermann Thieme - Regie: Lilian Westphal - Produktion: SRF 1968 - Dauer: 50' Montag, 20.07.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 3/6 Montag, 27.07.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 4/6 Montag, 03.08.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 5/6 Montag, 10.08.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 6/6

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1/6: «Dickie Dick Dickens» von Rolf und Alexandra Becker

Published: July 6, 2020, 6 a.m.
Duration: 50 minutes 3 seconds

Dickie Dick Dickens sitzt im Gefängnis! Währenddessen blüht in der führungslosen Unterwelt von Chicago das Verbrechen auf: Jeder kämpft gegen jeden, die Polizei ist überfordert. Wer kann die Ordnung wiederherstellen? Dickie Dick Dickens natürlich! Doch der weigert sich, das Gefängnis zu verlassen. In der ersten Folge der humorigen Gangsterstaffel wird viel mit falschen Namen gespielt, mit falschen Ehen und mit falschen Geständnissen. Die Machtverhältnisse in Chicago sind ausgehebelt – die Unterwelt spielt verrückt, die Bevölkerung bekommt es mit der Angst zu tun. Währenddessen sitzt der sympathischste aller Verbrecher im Gefängnis und will eigentlich nichts anderes, als in Ruhe Mundharmonika spielen. Doch er hat die Rechnung ohne die Frauen gemacht. Gleich mit zwei Ehefrauen muss sich Dickie Dick Dickens herumschlagen – und die eine hat es wahrhaft in sich. Sie ist die einzige Kapitänin eines Walfängers und gekommen, ihren geflüchteten Gatten zurück unter ihre Fuchtel zu holen. Dickie Dick Dickens hat sich nämlich den Namen ihres Mannes geborgt – ohne zu ahnen, was für Teufel er dadurch geweckt hat. Kein Wunder, scheint das Gefängnis für ihn nun ein sicherer Zufluchtsort. Doch – wie lange noch? Mit «Strassenfegern» wie «Paul Cox» und «Dickie Dick Dickens» schrieb sich das Autorenduo Rolf und Alexandra Becker in die Hörspielgeschichte ein. Teil 1: «Wale und kleine Fische» Mit: Joachim Teege und Horst Sachtleben (Erzähler), Wolfgang Reichmann (Dickie Dick Dickens), Inge Bahr (Effie Marconi), Alfred Schlageter (Opa Crackle), Robert Tessen (Bonco), Peter Arens (Joshua Benedict Streubenguss), Anneliese Betschart (Maggie Poltingbrook), Rosel Schäfer (Edwina Shrewshobber), Peter Oehme (Chefkommissar Lionel Mackenzie), Klaus Knuth (Sergeant Martin), Otto Mächtlinger (Toppo), Inigo Gallo (Williams), Elmar Schulte (Snipper Jonas) sowie Franziska Oehme, Rolf Defrank, Heidi Hausmann, Max Lehmann, Luzius Versell, Peter W. Loosli, Paul Bühlmann, Wolfgang Warncke und E. Werke Musik: Hermann Thieme – Regie: Lilian Westphal – Produktion: SRF 1968 – Dauer: 50' Montag, 13.07.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 2/6 Montag, 20.07.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 3/6 Montag, 27.07.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 4/6 Montag, 03.08.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 5/6 Montag, 10.08.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 6/6

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Teil 1: «Dickie Dick Dickens» von Rolf und Alexandra Becker

Published: July 6, 2020, 6 a.m.
Duration: 50 minutes 3 seconds

Dickie Dick Dickens sitzt im Gefängnis! Währenddessen blüht in der führungslosen Unterwelt von Chicago das Verbrechen auf: Jeder kämpft gegen jeden, die Polizei ist überfordert. Wer kann die Ordnung wiederherstellen? Dickie Dick Dickens natürlich! Doch der weigert sich, das Gefängnis zu verlassen. In der ersten Folge der humorigen Gangsterstaffel wird viel mit falschen Namen gespielt, mit falschen Ehen und mit falschen Geständnissen. Die Machtverhältnisse in Chicago sind ausgehebelt – die Unterwelt spielt verrückt, die Bevölkerung bekommt es mit der Angst zu tun. Währenddessen sitzt der sympathischste aller Verbrecher im Gefängnis und will eigentlich nichts anderes, als in Ruhe Mundharmonika spielen. Doch er hat die Rechnung ohne die Frauen gemacht. Gleich mit zwei Ehefrauen muss sich Dickie Dick Dickens herumschlagen – und die eine hat es wahrhaft in sich. Sie ist die einzige Kapitänin eines Walfängers und gekommen, ihren geflüchteten Gatten zurück unter ihre Fuchtel zu holen. Dickie Dick Dickens hat sich nämlich den Namen ihres Mannes geborgt – ohne zu ahnen, was für Teufel er dadurch geweckt hat. Kein Wunder, scheint das Gefängnis für ihn nun ein sicherer Zufluchtsort. Doch – wie lange noch? Mit «Strassenfegern» wie «Paul Cox» und «Dickie Dick Dickens» schrieb sich das Autorenduo Rolf und Alexandra Becker in die Hörspielgeschichte ein. Teil 1: «Wale und kleine Fische» Mit: Joachim Teege und Horst Sachtleben (Erzähler), Wolfgang Reichmann (Dickie Dick Dickens), Inge Bahr (Effie Marconi), Alfred Schlageter (Opa Crackle), Robert Tessen (Bonco), Peter Arens (Joshua Benedict Streubenguss), Anneliese Betschart (Maggie Poltingbrook), Rosel Schäfer (Edwina Shrewshobber), Peter Oehme (Chefkommissar Lionel Mackenzie), Klaus Knuth (Sergeant Martin), Otto Mächtlinger (Toppo), Inigo Gallo (Williams), Elmar Schulte (Snipper Jonas) sowie Franziska Oehme, Rolf Defrank, Heidi Hausmann, Max Lehmann, Luzius Versell, Peter W. Loosli, Paul Bühlmann, Wolfgang Warncke und E. Werke Musik: Hermann Thieme – Regie: Lilian Westphal – Produktion: SRF 1968 – Dauer: 50' Montag, 13.07.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 2/6 Montag, 20.07.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 3/6 Montag, 27.07.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 4/6 Montag, 03.08.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 5/6 Montag, 10.08.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 6/6

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«Die Napoleon Bonapartefrau» von Franziska Müller und Tobias Lambrecht

Published: July 4, 2020, 6 a.m.
Duration: 54 minutes 31 seconds

Knapp 200 Jahre nach dem Tod Napoleons kommt die «Napoleon Bonapartefrau». Sie ist Vorsitzende im Berner Bundeshaus, beantwortet Bürgerbriefe und schlägt sich mit dem Willen des Stimmvolkes herum. Grösstmögliche Machtausübung bei grösstmöglicher Höflichkeit. Das ist das erklärte Ziel der Napoleon Bonapartefrau. Oder auch: Wie lassen sich aufgeklärte Bürger am geschicktesten manipulieren? Bisher hat die Bonapartefrau diese Aufgabe mit Bravour gemeistert. Das hat sie mit Glück erfüllt. Doch nun droht eine stinknormale Kaffeemaschine dieses Konzept und sogar ihr ganzes Leben aus der Bahn zu werfen. Denn auch andere Menschen beanspruchen das Glück, etwa ihr Büronachbar Bendix Schönflies oder die renitente Propagandasängerin Brel. Es kommt, wie es kommen muss. Mit: Sarah Victoria Frick (Bonapartefrau), Martin Vischer (Bendix Schönflies), Pamela Mendez (Brel), Nadja Sprich (Werbesprecherin), William Cohn (Willi), Ellinor Landmann (Kammerfrau Landmann) Pascal Biber (Kammerherr Biber), Claude Pierre Salmony (Antragsteller) Musik: Pamela Mendez - Tontechnik: Basil Kneubühler - Regie: Johannes Mayr - Produktion: SRF 2014 - Dauer: 54'

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«Das kleine Lexikon der Provinzliteratur» von Pedro Lenz

Published: July 3, 2020, 6:02 p.m.
Duration: 43 minutes 46 seconds

Der Schweizer Mundartdichter Pedro Lenz ist spätestens 2005 mit «Das kleine Lexikon der Provinzliteratur» zum Kultautor avanciert. Sein Roman «Dr Goalie bin ig» wurde vielfach ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt. Pedro Lenz ist ein Lyriker und Sprachkünstler mit radikal zeitkritischem Blick. Pedro Lenz weist einer Gertrud Niederhauser, einem Albin Blum, Mathilde Ellenberger-Ellenberger oder Rodolfo Köhli ganz präzis den Lebensraum oder eben die Provinz zu, wo sich – und nur dort – der unverwechselbare literarische Gestus entwickeln kann. Ein skurriles Panoptikum entfaltet sich, das uns lachen und staunen lässt. Mit: Pedro Lenz und Christian Brantschen Musik: Christian Brantschen - Produktion: SRF 2008 (Live-Aufnahme im Berner Café Kairo) - Dauer: 44'

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4/4: «Hunkeler und die goldene Hand» von Hansjörg Schneider

Published: June 29, 2020, 6 a.m.
Duration: 52 minutes 37 seconds

In seinem siebten Fall wird der Basler Kommissär Hunkeler gegen seinen Willen in einen Mordfall verwickelt. Er bekommt es mit Rheinfelder Kurgästen, Kunstdiebstahl, Intriganten, Schwarzwald-Indianern und Mittelalter-Freaks zu tun. Und mit der mysteriösen «Goldenen Hand» des Herzogs Rudolf. Hunkeler dümpelt im Solebad des Hotels Marina in Rheinfelden. Er ist krankgeschrieben, soll seinen kaputten Rücken kurieren. Da treibt vor seinen Augen eine Leiche im Wasser. Der beschauliche Ort wird zum Tatort eines Mordfalls. Beim Opfer handelt es sich um einen prominenten Basler Kunsthändler. Die zuständige Aargauer Kantonspolizei fackelt nicht lange und nimmt seinen Begleiter, einen jungen Mann mit Stricher-Vergangenheit fest. Das führt zum Konflikt mit Hunkelers Basler Kollegen. Die Ermittlungen laufen bald aus dem Ruder. Hunkeler kümmert das wenig. Er ist nicht im Dienst, macht sich aber trotzdem auf den Weg. Dabei lässt er sich wie immer viel Zeit und folgt seiner Intuition. Doch dann wird auch er in den Strudel der Ereignisse gerissen. Mit: Peter Kner (Erzähler), Ueli Jäggi (Hunkeler), Charlotte Schwab (Hedwig), Urs Bihler (Mauch), Raphael Clamer (Lüdi), Heiner Hitz (Staatsanwalt Suter), Ernst Sigrist (Madörin), Hansrudolf Twerenbold (Leimgruber), Franziskus Abgottspon (Gottlieb Moser), Monica Gubser (Bertha Kunz), Miriam Japp (Lisa Wullschleger), Birgit Steinegger (Frau Higghins), Martin Hug (Hauser), Ewelina Guzik (Irina Hausova), Verena Buss (Frau Rentschler), Lisbeth Felder (Frau Wissler), Andreas Matti (Ludwig Reimann), Albert Freuler (Christoph Bolliger), Martin Schley (Taxi-Dreier), Helmut Förnbacher (Dr. Valentin Burckhardt), Huguette Dreikaus (elsässische Bäuerin), Laura de Weck (Barbara Richner/ junge Frau im Museum), Peter Fischli (Hartmeier), Andreas Müller-Crépon (Dr. Neuenschwander), Samuel Zumbühl (Wilhelm Reichlin), Hans Jürg Müller (Gerber/Big Foot), Roland Kieffer (Paul Wirz), Carina Braunschmidt (Angela Bruggisser), Alexander Muheim (Walter Leutwiller), Thomas Müller (Ali Grieshaber/Rebsamen), Barbara Grimm (Frau auf der Brücke), Klaus Spürkel (Wirt), Guschti Vonville (Jeannot), Cathy Bernecker (Yvonne), Guy Riss (Luc Borer), Franziska von Fischer (Shiatsu-Therapeutin), Enzo Scanzi (Kellner) Musik: Domenico Ferrari - Hörspielfassung: Helmut Peschina - Tontechnik: Ueli Karlen - Regie: Reto Ott - Produktion: SRF 2009 - Dauer: 53' Das Hörspiel steht bis am 29.9.2020 zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

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Teil 4: «Hunkeler und die goldene Hand» von Hansjörg Schneider

Published: June 29, 2020, 6 a.m.
Duration: 52 minutes 37 seconds

In seinem siebten Fall wird der Basler Kommissär Hunkeler gegen seinen Willen in einen Mordfall verwickelt. Er bekommt es mit Rheinfelder Kurgästen, Kunstdiebstahl, Intriganten, Schwarzwald-Indianern und Mittelalter-Freaks zu tun. Und mit der mysteriösen «Goldenen Hand» des Herzogs Rudolf. Hunkeler dümpelt im Solebad des Hotels Marina in Rheinfelden. Er ist krankgeschrieben, soll seinen kaputten Rücken kurieren. Da treibt vor seinen Augen eine Leiche im Wasser. Der beschauliche Ort wird zum Tatort eines Mordfalls. Beim Opfer handelt es sich um einen prominenten Basler Kunsthändler. Die zuständige Aargauer Kantonspolizei fackelt nicht lange und nimmt seinen Begleiter, einen jungen Mann mit Stricher-Vergangenheit fest. Das führt zum Konflikt mit Hunkelers Basler Kollegen. Die Ermittlungen laufen bald aus dem Ruder. Hunkeler kümmert das wenig. Er ist nicht im Dienst, macht sich aber trotzdem auf den Weg. Dabei lässt er sich wie immer viel Zeit und folgt seiner Intuition. Doch dann wird auch er in den Strudel der Ereignisse gerissen. Mit: Peter Kner (Erzähler), Ueli Jäggi (Hunkeler), Charlotte Schwab (Hedwig), Urs Bihler (Mauch), Raphael Clamer (Lüdi), Heiner Hitz (Staatsanwalt Suter), Ernst Sigrist (Madörin), Hansrudolf Twerenbold (Leimgruber), Franziskus Abgottspon (Gottlieb Moser), Monica Gubser (Bertha Kunz), Miriam Japp (Lisa Wullschleger), Birgit Steinegger (Frau Higghins), Martin Hug (Hauser), Ewelina Guzik (Irina Hausova), Verena Buss (Frau Rentschler), Lisbeth Felder (Frau Wissler), Andreas Matti (Ludwig Reimann), Albert Freuler (Christoph Bolliger), Martin Schley (Taxi-Dreier), Helmut Förnbacher (Dr. Valentin Burckhardt), Huguette Dreikaus (elsässische Bäuerin), Laura de Weck (Barbara Richner/ junge Frau im Museum), Peter Fischli (Hartmeier), Andreas Müller-Crépon (Dr. Neuenschwander), Samuel Zumbühl (Wilhelm Reichlin), Hans Jürg Müller (Gerber/Big Foot), Roland Kieffer (Paul Wirz), Carina Braunschmidt (Angela Bruggisser), Alexander Muheim (Walter Leutwiller), Thomas Müller (Ali Grieshaber/Rebsamen), Barbara Grimm (Frau auf der Brücke), Klaus Spürkel (Wirt), Guschti Vonville (Jeannot), Cathy Bernecker (Yvonne), Guy Riss (Luc Borer), Franziska von Fischer (Shiatsu-Therapeutin), Enzo Scanzi (Kellner) Musik: Domenico Ferrari - Hörspielfassung: Helmut Peschina - Tontechnik: Ueli Karlen - Regie: Reto Ott - Produktion: SRF 2009 - Dauer: 53' Das Hörspiel steht bis am 29.9.2020 zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

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«Herr und Frau Bär sin verraist» von Selma Urfer

Published: June 26, 2020, 6:02 p.m.
Duration: 47 minutes 44 seconds

Um endlich einmal ein ungestörtes Wochenende im trauten Heim verbringen zu können, lassen Lilli und Karl Bär ihre Freunde und Bekannten wissen, dass sie an ebendiesem Weekend ausser Haus weilen, also niemanden empfangen können. Das Ehepaar Bär weist ihre Haushaltshilfe Frau Hermann dazu an, Anrufern mitzuteilen, dass die beiden übers Wochenende weggefahren sind. Denn nichts wünschen sich die Bärs mehr als ein ruhiges Wochenende zu zweit im eigenen Garten mit Pool. Und ihr Plan scheint aufzugehen. Doch die beiden haben nicht mit der hartnäckigen Partylaune ihrer Freunde gerechnet – was fatale Folgen hat für das ruhebedürftige Paar. Mit: Walter Morath (Karl Bär), Trudi Roth (Lilly Bär), Margrit Rainer (Frau Hermann, Haushalthilfe), Marianne Hediger (Fräulein Fuss «Rugeli»), Werner Bossert (Dr. Mörikofer «Samschtiger») Bearbeitung: Helli Stehle - Regie: Joseph Scheidegger - Produktion: SRF 1968 - Dauer: 48'

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3/4: «Hunkeler und die goldene Hand» von Hansjörg Schneider

Published: June 22, 2020, 6 a.m.
Duration: 51 minutes 13 seconds

In seinem siebten Fall wird der Basler Kommissär Hunkeler gegen seinen Willen in einen Mordfall verwickelt. Er bekommt es mit Rheinfelder Kurgästen, Kunstdiebstahl, Intriganten, Schwarzwald-Indianern und Mittelalter-Freaks zu tun. Und mit der mysteriösen «Goldenen Hand» des Herzogs Rudolf. Hunkeler dümpelt im Solebad des Hotels Marina in Rheinfelden. Er ist krankgeschrieben, soll seinen kaputten Rücken kurieren. Da treibt vor seinen Augen eine Leiche im Wasser. Der beschauliche Ort wird zum Tatort eines Mordfalls. Beim Opfer handelt es sich um einen prominenten Basler Kunsthändler. Die zuständige Aargauer Kantonspolizei fackelt nicht lange und nimmt seinen Begleiter, einen jungen Mann mit Stricher-Vergangenheit fest. Das führt zum Konflikt mit Hunkelers Basler Kollegen. Die Ermittlungen laufen bald aus dem Ruder. Hunkeler kümmert das wenig. Er ist nicht im Dienst, macht sich aber trotzdem auf den Weg. Dabei lässt er sich wie immer viel Zeit und folgt seiner Intuition. Doch dann wird auch er in den Strudel der Ereignisse gerissen. Mit: Peter Kner (Erzähler), Ueli Jäggi (Hunkeler), Charlotte Schwab (Hedwig), Urs Bihler (Mauch), Raphael Clamer (Lüdi), Heiner Hitz (Staatsanwalt Suter), Ernst Sigrist (Madörin), Hansrudolf Twerenbold (Leimgruber), Franziskus Abgottspon (Gottlieb Moser), Monica Gubser (Bertha Kunz), Miriam Japp (Lisa Wullschleger), Birgit Steinegger (Frau Higghins), Martin Hug (Hauser), Ewelina Guzik (Irina Hausova), Verena Buss (Frau Rentschler), Lisbeth Felder (Frau Wissler), Andreas Matti (Ludwig Reimann), Albert Freuler (Christoph Bolliger), Martin Schley (Taxi-Dreier), Helmut Förnbacher (Dr. Valentin Burckhardt), Huguette Dreikaus (elsässische Bäuerin), Laura de Weck (Barbara Richner/ junge Frau im Museum), Peter Fischli (Hartmeier), Andreas Müller-Crépon (Dr. Neuenschwander), Samuel Zumbühl (Wilhelm Reichlin), Hans Jürg Müller (Gerber/Big Foot), Roland Kieffer (Paul Wirz), Carina Braunschmidt (Angela Bruggisser), Alexander Muheim (Walter Leutwiller), Thomas Müller (Ali Grieshaber/Rebsamen), Barbara Grimm (Frau auf der Brücke), Klaus Spürkel (Wirt), Guschti Vonville (Jeannot), Cathy Bernecker (Yvonne), Guy Riss (Luc Borer), Franziska von Fischer (Shiatsu-Therapeutin), Enzo Scanzi (Kellner) Musik: Domenico Ferrari - Hörspielfassung: Helmut Peschina - Tontechnik: Ueli Karlen - Regie: Reto Ott - Produktion: SRF 2009 - Dauer Teil 3: 51' Montag, 29.06.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 4/4 Das Hörspiel steht bis am 29.9.2020 zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

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Teil 3: «Hunkeler und die goldene Hand» von Hansjörg Schneider

Published: June 22, 2020, 6 a.m.
Duration: 51 minutes 13 seconds

In seinem siebten Fall wird der Basler Kommissär Hunkeler gegen seinen Willen in einen Mordfall verwickelt. Er bekommt es mit Rheinfelder Kurgästen, Kunstdiebstahl, Intriganten, Schwarzwald-Indianern und Mittelalter-Freaks zu tun. Und mit der mysteriösen «Goldenen Hand» des Herzogs Rudolf. Hunkeler dümpelt im Solebad des Hotels Marina in Rheinfelden. Er ist krankgeschrieben, soll seinen kaputten Rücken kurieren. Da treibt vor seinen Augen eine Leiche im Wasser. Der beschauliche Ort wird zum Tatort eines Mordfalls. Beim Opfer handelt es sich um einen prominenten Basler Kunsthändler. Die zuständige Aargauer Kantonspolizei fackelt nicht lange und nimmt seinen Begleiter, einen jungen Mann mit Stricher-Vergangenheit fest. Das führt zum Konflikt mit Hunkelers Basler Kollegen. Die Ermittlungen laufen bald aus dem Ruder. Hunkeler kümmert das wenig. Er ist nicht im Dienst, macht sich aber trotzdem auf den Weg. Dabei lässt er sich wie immer viel Zeit und folgt seiner Intuition. Doch dann wird auch er in den Strudel der Ereignisse gerissen. Mit: Peter Kner (Erzähler), Ueli Jäggi (Hunkeler), Charlotte Schwab (Hedwig), Urs Bihler (Mauch), Raphael Clamer (Lüdi), Heiner Hitz (Staatsanwalt Suter), Ernst Sigrist (Madörin), Hansrudolf Twerenbold (Leimgruber), Franziskus Abgottspon (Gottlieb Moser), Monica Gubser (Bertha Kunz), Miriam Japp (Lisa Wullschleger), Birgit Steinegger (Frau Higghins), Martin Hug (Hauser), Ewelina Guzik (Irina Hausova), Verena Buss (Frau Rentschler), Lisbeth Felder (Frau Wissler), Andreas Matti (Ludwig Reimann), Albert Freuler (Christoph Bolliger), Martin Schley (Taxi-Dreier), Helmut Förnbacher (Dr. Valentin Burckhardt), Huguette Dreikaus (elsässische Bäuerin), Laura de Weck (Barbara Richner/ junge Frau im Museum), Peter Fischli (Hartmeier), Andreas Müller-Crépon (Dr. Neuenschwander), Samuel Zumbühl (Wilhelm Reichlin), Hans Jürg Müller (Gerber/Big Foot), Roland Kieffer (Paul Wirz), Carina Braunschmidt (Angela Bruggisser), Alexander Muheim (Walter Leutwiller), Thomas Müller (Ali Grieshaber/Rebsamen), Barbara Grimm (Frau auf der Brücke), Klaus Spürkel (Wirt), Guschti Vonville (Jeannot), Cathy Bernecker (Yvonne), Guy Riss (Luc Borer), Franziska von Fischer (Shiatsu-Therapeutin), Enzo Scanzi (Kellner) Musik: Domenico Ferrari - Hörspielfassung: Helmut Peschina - Tontechnik: Ueli Karlen - Regie: Reto Ott - Produktion: SRF 2009 - Dauer Teil 3: 51' Montag, 29.06.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 4/4 Das Hörspiel steht bis am 29.9.2020 zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

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«NACH LAMPEDUSA – Wandererfantasien» von Matterhorn Produktionen

Published: June 20, 2020, 6 a.m.
Duration: 50 minutes 14 seconds

Akten, Interviews und Anklageschriften aus Asylverfahren. Auf ihrer Suche nach den Menschen hinter den Aktennotizen lesen sich eine Schauspielerin, ein Sänger und ein Pianist durch einen Stapel von Asyl-Dossiers. Die Werkzeuge dieser Spurensuche sind die Sprache und die Musik. Was passiert, wenn die Flüchtlinge angekommen sind im «gelobten Land»? Die Schauspielerin und Regisseurin Ursina Greuel beschäftigte sich zwei Jahre lang mit der Situation von Asylsuchenden in der Schweiz und erarbeitete zusammen mit dem Sänger Daniel Hellmann und dem Pianisten Samuel Fried das Stück «NACH LAMPEDUSA – Wandererfantasien». Das dramaturgische Gerüst für dieses Hörspiel (und das gleichnamige Bühnenstück) bildet die Musik, namentlich das virtuose Klavierstück «Wandererfantasie» von Franz Schubert. Ausgewählte Lieder von Franz Schubert, Hanns Eisler und Johannes Brahms verbinden Sprache und Melodie. Manchmal verschmelzen Musik und Text zu einem gemeinsamen Klang, manchmal erhebt der Sänger seine Stimme, und die Sprechstimme verstummt. Die Konfrontation des dokumentarischen Materials mit dem romantischen Kunstlied lässt die Grenzen zwischen Vertrautem und Fremdem durchlässig werden. Mit: Samuel Fried (der Pianist), Ursina Greuel (die Frau), Daniel Hellmann (der Sänger) Hörspielfassung: Samuel Fried, Ursina Greuel, Daniel Hellmann - Tontechnik: Roland Fatzer - Dramaturgie: Anina Barandun - Text und Regie: Ursina Greuel - Produktion: SRF 2016 - Dauer: 50'

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«Fasch es Fescht» von Peter Weingartner

Published: June 19, 2020, 6:02 p.m.
Duration: 51 minutes

Irgendwo im Mittelland. Kanton Bern zum Beispiel. Eine Ortschaft, nicht mehr ganz von gestern, aber wenig bereit für morgen. Ein Quartier feiert das jährliche Sommerfest. Man freut sich aufs gemeinsame Hocken, Grillieren, Palavern. Doch nicht alle sind willkommen. Und einer hat seine Flinte geladen. Der Luzerner Autor Peter Weingartner erzählt in seinem Hörspiel von einem landestypischen Quartier. In einer Art von Wimmelbuch-Dramaturgie mit vielen kurzen Szenen lässt er die Bewohnerinnen und Bewohner zu Wort kommen. Sie befinden sich überwiegend in der Endphase ihres Erwerbslebens. Sie haben gemeinsam die Geburt ihrer Kinder erlebt, die inzwischen ausgezogen sind. Im Dorf zieht unübersehbar die globalisierte Zukunft ein mit Menschen aus dem Balkan und minderjährigen Flüchtlingen. Das könnte eine Chance sein für Veränderung. Aber man verharrt lieber in der Stagnation, verteidigt das prekäre Heute und bewirtschaftet, der Tradition der Réduit-Schweiz folgend, hartnäckig und ausdauernd die eigenen Ängste und Privilegien. Die SRF-Produktion in der Regie von Reto Ott landete beim Prix Europa 2018 unter 30 nominierten Hörspielen auf dem hervorragenden 3. Platz. Mit: Manuela Biedermann, Esther Gemsch, Ruth Schwegler (Quartierbewohnerinnen), Philippe Nauer, Michael Neuenschwander, Ernst Sigrist (Quartierbewohner), Andreas Matti (OK-Präsident), Rahel Hubacher (Anna Raeber), Dashmir Ristemi (Petrit Arifi), Najeebulla Alidjani (Asylsuchender), Alexander Muheim (Wirt), Jonathan Loosli, Marie Omlin (Reto und Isabelle Hochstrasser), Jörg Stoller (Pfarrer), Matthias Fankhauser (Lehrer), Dieter Stoll (Arzt). Sowie: Daniel Rothenbühler als Meinrad und Anja Schärer als Erzählerin. Kinder: Neva Eichenberger, Mina Fuchs, Emma Reiswig, Malin und Minna Schädelin Musik: Anatol Atonal - Tontechnik: Tom Willen - Dramaturgie und Regie: Reto Ott - Produktion: SRF 2017 - Dauer: 51'

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2/4: «Hunkeler und die goldende Hand» von Hansjörg Schneider

Published: June 15, 2020, 6 a.m.
Duration: 52 minutes 49 seconds

In seinem siebten Fall wird der Basler Kommissär Hunkeler gegen seinen Willen in einen Mordfall verwickelt. Er bekommt es mit Rheinfelder Kurgästen, Kunstdiebstahl, Intriganten, Schwarzwald-Indianern und Mittelalter-Freaks zu tun. Und mit der mysteriösen «Goldenen Hand» des Herzogs Rudolf. Hunkeler dümpelt im Solebad des Hotels Marina in Rheinfelden. Er ist krankgeschrieben, soll seinen kaputten Rücken kurieren. Da treibt vor seinen Augen eine Leiche im Wasser. Der beschauliche Ort wird zum Tatort eines Mordfalls. Beim Opfer handelt es sich um einen prominenten Basler Kunsthändler. Die zuständige Aargauer Kantonspolizei fackelt nicht lange und nimmt seinen Begleiter, einen jungen Mann mit Stricher-Vergangenheit fest. Das führt zum Konflikt mit Hunkelers Basler Kollegen. Die Ermittlungen laufen bald aus dem Ruder. Hunkeler kümmert das wenig. Er ist nicht im Dienst, macht sich aber trotzdem auf den Weg. Dabei lässt er sich wie immer viel Zeit und folgt seiner Intuition. Doch dann wird auch er in den Strudel der Ereignisse gerissen. Mit: Peter Kner (Erzähler), Ueli Jäggi (Hunkeler), Charlotte Schwab (Hedwig), Urs Bihler (Mauch), Raphael Clamer (Lüdi), Heiner Hitz (Staatsanwalt Suter), Ernst Sigrist (Madörin), Hansrudolf Twerenbold (Leimgruber), Franziskus Abgottspon (Gottlieb Moser), Monica Gubser (Bertha Kunz), Miriam Japp (Lisa Wullschleger), Birgit Steinegger (Frau Higghins), Martin Hug (Hauser), Ewelina Guzik (Irina Hausova), Verena Buss (Frau Rentschler), Lisbeth Felder (Frau Wissler), Andreas Matti (Ludwig Reimann), Albert Freuler (Christoph Bolliger), Martin Schley (Taxi-Dreier), Helmut Förnbacher (Dr. Valentin Burckhardt), Huguette Dreikaus (elsässische Bäuerin), Laura de Weck (Barbara Richner/ junge Frau im Museum), Peter Fischli (Hartmeier), Andreas Müller-Crépon (Dr. Neuenschwander), Samuel Zumbühl (Wilhelm Reichlin), Hans Jürg Müller (Gerber/Big Foot), Roland Kieffer (Paul Wirz), Carina Braunschmidt (Angela Bruggisser), Alexander Muheim (Walter Leutwiller), Thomas Müller (Ali Grieshaber/Rebsamen), Barbara Grimm (Frau auf der Brücke), Klaus Spürkel (Wirt), Guschti Vonville (Jeannot), Cathy Bernecker (Yvonne), Guy Riss (Luc Borer), Franziska von Fischer (Shiatsu-Therapeutin), Enzo Scanzi (Kellner) Musik: Domenico Ferrari - Hörspielfassung: Helmut Peschina - Tontechnik: Ueli Karlen - Regie: Reto Ott - Produktion: SRF 2009 - Dauer: 53' Montag, 22.06.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 3/4 Montag, 29.06.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 4/4 Das Hörspiel steht bis am 29.9.2020 zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

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Teil 2: «Hunkeler und die goldende Hand» von Hansjörg Schneider

Published: June 15, 2020, 6 a.m.
Duration: 52 minutes 49 seconds

In seinem siebten Fall wird der Basler Kommissär Hunkeler gegen seinen Willen in einen Mordfall verwickelt. Er bekommt es mit Rheinfelder Kurgästen, Kunstdiebstahl, Intriganten, Schwarzwald-Indianern und Mittelalter-Freaks zu tun. Und mit der mysteriösen «Goldenen Hand» des Herzogs Rudolf. Hunkeler dümpelt im Solebad des Hotels Marina in Rheinfelden. Er ist krankgeschrieben, soll seinen kaputten Rücken kurieren. Da treibt vor seinen Augen eine Leiche im Wasser. Der beschauliche Ort wird zum Tatort eines Mordfalls. Beim Opfer handelt es sich um einen prominenten Basler Kunsthändler. Die zuständige Aargauer Kantonspolizei fackelt nicht lange und nimmt seinen Begleiter, einen jungen Mann mit Stricher-Vergangenheit fest. Das führt zum Konflikt mit Hunkelers Basler Kollegen. Die Ermittlungen laufen bald aus dem Ruder. Hunkeler kümmert das wenig. Er ist nicht im Dienst, macht sich aber trotzdem auf den Weg. Dabei lässt er sich wie immer viel Zeit und folgt seiner Intuition. Doch dann wird auch er in den Strudel der Ereignisse gerissen. Mit: Peter Kner (Erzähler), Ueli Jäggi (Hunkeler), Charlotte Schwab (Hedwig), Urs Bihler (Mauch), Raphael Clamer (Lüdi), Heiner Hitz (Staatsanwalt Suter), Ernst Sigrist (Madörin), Hansrudolf Twerenbold (Leimgruber), Franziskus Abgottspon (Gottlieb Moser), Monica Gubser (Bertha Kunz), Miriam Japp (Lisa Wullschleger), Birgit Steinegger (Frau Higghins), Martin Hug (Hauser), Ewelina Guzik (Irina Hausova), Verena Buss (Frau Rentschler), Lisbeth Felder (Frau Wissler), Andreas Matti (Ludwig Reimann), Albert Freuler (Christoph Bolliger), Martin Schley (Taxi-Dreier), Helmut Förnbacher (Dr. Valentin Burckhardt), Huguette Dreikaus (elsässische Bäuerin), Laura de Weck (Barbara Richner/ junge Frau im Museum), Peter Fischli (Hartmeier), Andreas Müller-Crépon (Dr. Neuenschwander), Samuel Zumbühl (Wilhelm Reichlin), Hans Jürg Müller (Gerber/Big Foot), Roland Kieffer (Paul Wirz), Carina Braunschmidt (Angela Bruggisser), Alexander Muheim (Walter Leutwiller), Thomas Müller (Ali Grieshaber/Rebsamen), Barbara Grimm (Frau auf der Brücke), Klaus Spürkel (Wirt), Guschti Vonville (Jeannot), Cathy Bernecker (Yvonne), Guy Riss (Luc Borer), Franziska von Fischer (Shiatsu-Therapeutin), Enzo Scanzi (Kellner) Musik: Domenico Ferrari - Hörspielfassung: Helmut Peschina - Tontechnik: Ueli Karlen - Regie: Reto Ott - Produktion: SRF 2009 - Dauer: 53' Montag, 22.06.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 3/4 Montag, 29.06.2020, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 4/4 Das Hörspiel steht bis am 29.9.2020 zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

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Teil 2: «Das Leben des Vernon Subutex» von Virginie Despentes - Premiere

Published: June 13, 2020, 6 a.m.
Duration: 44 minutes 40 seconds

Paris ohne Geld ist beschissen. Vernon erfährt es am eigenen Leib. Erst ist sein Plattenladen Pleite gegangen, dann hat er seine Wohnung verloren. Mit Ende Vierzig steht er auf der Straße und hat nichts mehr ausser ein paar Videokassetten, hinter denen halb Paris her ist, ohne dass er es weiss. Der Filmproduzent Laurent Dupolet hat die Hyäne engagiert. Sie soll Vernon auftreiben und ihm die Videokassetten mit der Lebensbeichte von Alex Bleach abnehmen. Vernon hat derweil ganz andere Probleme. Sylvie hängt ihm im Nacken. Eine Weile hat er es bei ihr ausgehalten, aber dann ist ihm die Frau echt zu viel geworden. Er braucht ein neues Bett für die Nacht und möglichst eines, in dem ihn Sylvie nicht findet. Aber ohne Geld und mit dem verblassenden Charme eines gescheiterten Endvierzigjährigen ist es gar nicht so einfach, sich eine nette Bleibe für länger zu organisieren. Schneller als gedacht, findet Vernon sich jedes Mal auf der Straße wieder. Während sich die Hyäne an seine Fersen heftet, streift er, staunend und wehrlos gegenüber dem eigenen Absturz, durch das Paris der Verbitterten, Abgebrühten und Durchgeknallten, bis er schliesslich ganz unten landet. Die Hörspielbearbeitung basiert auf dem ersten Band der Vernon-Subutex-Trilogie. Mit: Constanze Becker (Erzählerin), Stefan Konarske (Vernon Subutex), Silke Bodenbender (Lydia), Sven Daniel Bühler (Loic), Katja Bürkle (Hyäne), Isaak Dentler (Alexandre Bleach), Cyril Hilfiker (J.P.), Janna Horstmann (Gaelle), Amina Merai (Aicha), Sebastian Mirow (Polizist), Peer Oscar Musinowski (Julien), Joachim Nimtz (Selim), Heiko Raulin (Daniel/Deborah), Christiane Roßbach (Olga), Tanja Schleiff (Sylvie), Jana Schulz (Pamela), Tim Sevfi (Xavier), Uwe Peter Spinner (Kiko), Valery Tscheplanowa (Marcia), Regine Vergeen (Sophie) und Werner Wölbern (Laurent Dupolet) Aus dem Französischen von Claudia Steinitz - Musik: georg zeitblom - Hörspielfassung: Katrin Zipse - Tontechnik: Norbert Vossen, John Krol und Angela Reymond - Regieassistenz: Constanze Renner - Dramaturgie: Johannes Mayr - Regie: Kirstin Petri - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 44' Dieses Hörspiel dürfen wir Ihnen nach Ausstrahlung für 30 Tage zum Download und für 365 Tage zum Nachhören zur Verfügung stellen. Teil 1/2: «Das Leben des Vernon Subutex» von Virginie Despentes

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Teil 1: «Das Leben des Vernon Subutex» von Virginie Despentes - Premiere

Published: June 6, 2020, 6 a.m.
Duration: 44 minutes 6 seconds

Als sein Plattenladen Pleite geht, ist Vernon Ende vierzig und steht vor dem Nichts. Ganz allmählich nimmt sein sozialer Abstieg an Fahrt auf, bis er nicht mehr zu bremsen ist. Scharfzüngig und schonungslos begleitet ihn die Autorin bei seiner Reise in die Abgründe unserer neoliberalen Gesellschaft. Zunächst ist Vernon sich noch sicher, dass er sich durchschlagen wird. Aber mit der Lethargie, die ihn schon bald lähmt, hat er nicht gerechnet, und auch nicht damit, dass ihm die staatliche Unterstützung so kaltschnäuzig gestrichen wird. Als dann noch der Musiker Alex Bleach stirbt, der ihn finanziell unterstützt hat, reicht das Geld endgültig nicht mehr aus. Drei unbezahlte Monatsmieten später findet Vernon sich auf der Strasse wieder, in seinem Besitz nur noch ein paar Videokassetten, die Alex Bleach ihm bei seinem letzten Besuch übergeben hat. Seine Lebensbeichte soll darauf sein, Vernon hat sie nie gehört, aber bestimmt kann er sie irgendwie zu Geld machen. Doch erst einmal muss er irgendwo unterkommen. Und während Vernon sich durch die Gästebetten seiner alten Bekannten schläft, die ihn mehr oder weniger freudig für ein paar Nächte aufnehmen, zieht ein einflussreicher Filmproduzent hektisch alle Strippen, um ihn in Paris zu finden. Denn er hat von den Videokassetten gehört und er will sie haben - um jeden Preis. Die Hörspielbearbeitung basiert auf dem ersten Band der Vernon-Subutex-Trilogie. Mit: Constanze Becker (Erzählerin), Stefan Konarske (Vernon Subutex), Tanja Schleiff (Sylvie), Linda Blümchen (Celeste), Silke Bodenbender (Lydia), Katja Bürkle (Hyäne), Sonja Dengler (Mädchen), Isaak Dentler (Alexandre Bleach), Claudia Hübschmann (Sachbearbeiterin), Sylvana Krappatsch (Marie-Ange), Sebastian Mirow (Gerichtsvollzieher), Kirstin Petri (Kassiererin), Tim Seyfi (Xavier), Werner Wölbern (Laurent Dupolet) und Patrycia Ziolkowska (Emilie) Aus dem Französischen von Claudia Steinitz - Musik: georg zeitblom - Hörspielfassung: Katrin Zipse - Tontechnik: Norbert Vossen, John Krol und Angela Reymond - Regieassistenz: Constanze Renner - Dramaturgie: Johannes Mayr - Regie: Kirstin Petri - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 44' Dieses Hörspiel dürfen wir Ihnen nach Ausstrahlung für 30 Tage zum Download und für 365 Tage zum Nachhören zur Verfügung stellen. Teil 2/2: «Das Leben des Vernon Subutex» von Virginie Despentes

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«Ein Schweizer in Paris» von Kurt Früh

Published: June 1, 2020, 6 a.m.
Duration: 1 hour 5 minutes 53 seconds

Ein Schweizer auf Geschäftskosten unterwegs in Paris: Hansruedi Hungerbühler reist mit den besten Absichten in die französische Metropole und erliegt dem Charme der aufregenden Grossstadt. Ein helvetischer Hörspielklassiker mit Ruedi Walter und Walter Roderer in den Hauptrollen.  In diesem Dialektlustspiel muss Walter Roderer, alias Hansruedi Hungerbühler, Angestellter beim Spielwarengeschäft Fischer, beruflich nach Paris, um mit den Gebrüdern Ronsard, Ronsard, Ronsard et Ronsard über die Exklusivrechte ihrer halbautomatischen Zwerge zu verhandeln. Auf der Suche nach dem richtigen Parfum für die Tochter seines Chefs, die er heimlich verehrt, gerät der anständige Hungerbühler immer tiefer in die Fänge des Pariser Nachtlebens und seiner faszinierenden Gestalten. Walter Roderer würde am 3. Juli seinen 100. Geburtstag feiern. Mit: Ruedi Walter (Direktor Fischer), Monika Gubser (Tochter Käthi Fischer), Walter Roderer (Hansruedi Hungerbühler), Cordelia (Tanja), Fritz Schäuffele (Alfons Züst), Germain Müller (Fotograf Aristide Brouillon), Albert Müller (Ronsard 1), Alfred Kestenholz (Ronsard 2), Emile Joly (Ronsard 3), Rainer Litten (Ronsard 4), Heidi Stöckli (Kind), Max Bachmann (Concierge Hotel Suisse), Pierre Favre (Claude), Käthi Stettler (Stewardess), Hans Hausmann (Erzähler), Roswitha Selmuth (Dienstmädchen bei Fischers) Musik: Hans Moeckel - Hörspielfassung und Regie: Hans Hausmann - Produktion: SRF 1958 - Dauer: 52'

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«Die Uhr im Bauch» von Jens Nielsen

Published: May 30, 2020, 6 a.m.
Duration: 40 minutes 15 seconds

Tragikomischer Monolog einer Frau mittleren Alters. Eine temporeiche Odyssee durch den Grossstadt-Alltag, haarscharf an der Alltäglichkeit vorbei beobachtet und erzählt mit absurdem Humor. Wenn man bedenkt, was in den gewöhnlichsten Umständen von morgens bis abends alles passieren kann, erkennt man den Alltag als Falle und das Leben als Überleben. So jedenfalls macht es uns eine Frau um die vierzig in Jens Nielsens Monolog «Die Uhr im Bauch» klar. Was sie erlebt und wie sie darauf reagiert, ist durchaus komisch, geht aber haarscharf an Katastrophen vorbei. Dabei tickt die Zeit nicht ganz richtig: Gefährliche Augenblicke scheinen für sie einfach nicht vorbeizugehen, andererseits gerät ihr beim Erzählen die Abfolge der Ereignisse durcheinander, und die Zeitachse krümmt sich zu Schlaufen. Der Schweizer Dramatiker Jens Nielsen wirft einen ganz besonderen Blick auf die Welt: Alltägliche Situationen werden zu purer Poesie, Witz trifft auf Aberwitz, hinter diesseitigen Dingen schimmert das Jenseits durch. Mit: Anette Herbst Musik: Hans Feigenwinter - Tontechnik: Tom Willen - Regie: Claude Pierre Salmony - Produktion: SRF 2008 - Dauer: 40'

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Walter Roderer im Porträt

Published: May 28, 2020, 2 a.m.
Duration: 47 minutes 30 seconds

Anlässlich seines 85. Geburtstags erzählte Walter Roderer im «Spasspartout» aus seinem reichen Bühnenleben. Vor allem würdigte er seine beiden wichtigsten Weggefährten: seine Lebens- und Bühnenpartnerin Ruth Jecklin und seinen Lieblingsautor Werner Wollenberger.  Fünfzehn Jahre später ist das akustische Portrait des beliebten Volksschauspielers immer noch hörenswert, denn es präsentiert neben klassischen auch überraschende «Rodi»-Nummern. Sprecherin: Isabel Schaerer

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«Moi non plus» von Simon Froehling

Published: May 25, 2020, 6 a.m.
Duration: 53 minutes 56 seconds

Alles beginnt auf Teneriffa. Die 15-jährige Amélie ist mit der Mutter in die Ferien gefahren. Die Eltern sind seit Kurzem getrennt. Am Strand begegnet sie Nathan, er ist mit seinem Vater da. Die beiden Teenager beginnen zu flirten. Was sie nicht wissen: Auch Mutter und Vater kommen einander näher. Während sich die beiden Jugendlichen noch zaghaft umkreisen, beginnen Barbara und Peter eine stürmische Affäre. Dass sie aus der Schweiz und er aus Deutschland stammt, spielt keine Rolle. Allerdings verheimlichen sie ihre Liaison zunächst vor den Kindern. Erst am Tag der Abreise, auf dem Flughafen, wird den vieren schlagartig klar, in was für ein heikles Beziehungsnetz sie geraten sind. Kommt hinzu, dass die Erwachsenen bereits konkret das Zusammenleben als schweizerisch-deutsche Patchwork-Familie verabredet haben, wenn auch vorerst nur zur Probe. Zwar protestieren die Kinder vehement. Sie wollen sich keine Beziehungsform vorschreiben lassen und schon gar nicht als Quasi-Stiefgeschwister. Doch es bleibt dabei: Vater und Sohn aus Deutschland ziehen in den Osterferien zum Probewohnen bei Mutter und Tochter in Zürich ein – mit unerwarteten Folgen. Mit: Fabienne Hadorn (Barbara), Thomas Sarbacher (Peter), Anja Schärer (Amélie), Andreas Helgi Schmid (Nathan), Yves Raeber (Etienne), Patricia Moreno (Helene), Mariela Cárdenas (Ansagerin) Musik: Malte Preuss - Tontechnik: Tom Willen - Dramaturgie und Regie: Reto Ott - Produktion: SRF 2012 - Dauer: 51'

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«Die Einladung» von Sabine Wen-Ching Wang

Published: May 23, 2020, 6 a.m.
Duration: 49 minutes 50 seconds

Ein Paar schottet sich ab von der Welt da draussen. Ein unerwarteter Moment des Unvermögens wirft Paul und Isabelle aus der sozialen Ordnung. Gesellschaftliche Konventionen werden den beiden undurchschaubar, nicht mehr lebbar. Sie fantasieren sich ihren eigenen Kosmos zurecht. Paul wird vom Direktor seiner Firma zum Essen in dessen Villa eingeladen. Sonnabend, sieben Uhr c.t., zusammen mit seiner Frau Isabelle. Doch als die beiden ins Taxi steigen sollten, weigert sich Paul - der Blumenstrauss, den Isabelle gekauft hat, riecht so eigenartig. Also fährt er dann am Montag auch nicht zur Arbeit, sondern zieht sich in seine Werkstatt im Keller zurück, um an seiner Maschine zu tüfteln, die es zu perfektionieren gilt. Währenddessen spielt Isabelle wieder und wieder das aufgeschobene Treffen durch: von der richtigen Kleidung zu den richtigen Worten und dem Verhalten bei Tisch will alles sorgfältig gewählt und geübt sein. Ein läppischer Blumenstrauss macht einen Riss durch die Welt. Fast schon gespenstisch leise zeigt die Schweizer Dramatikerin Sabine Wen-Ching Wang in ihrem Hörspiel, wie Paul und Isabelle nach und nach alle Verbindungen zur Aussenwelt kappen und wie wenig es braucht, um durch die Maschen zu fallen. Absurdes Theater in Reinform. Mit: Sebastian Rudolph (Paul), Katja Reinke (Isabelle), Yvon Jansen (Fränzchen), Martin Engler (Ackermann) Musik: Philipp Schaufelberger - Tontechnik: Tom Willen - Regie: Simona Ryser - Produktion: SRF 2009 - Dauer: 50'

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«Die Verbindung» von Lisa Stadler

Published: May 22, 2020, 6:02 p.m.
Duration: 38 minutes 46 seconds

Katja und Roger sind jung, verliebt und ehrgeizig. Sie arbeiten im selben Betrieb, beide in leitender Stellung. Ihre Beziehung ist ein Nährboden für Gerüchte und Geschwätz. Dann macht Katja Karriere, und Roger wechselt den Betrieb. Er möchte Kinder, eine Familie. Das kommt bei ihr nicht gut an. Katja und Roger trennen sich. Nach der Trennung verliert der Betrieb, in dem Katja arbeitet, einen lukrativen Auftrag an die Konkurrenz. Katja wird die Kündigung nahegelegt, da Roger, der inzwischen bei der Konkurrenz eingestiegen ist, Insiderwissen weitergegeben haben soll. Katja stellt ihren Ex-Freund zur Rede. Mit: Désirée Meiser (Katja Ruland), Raphael Clamer (Roger Keller), Urs Bihler (Herr Steiger), Marlise Fischer (Frau Steiger) Musik: Domenico Ferrari - Tontechnik: Martin Bezzola, Roger Heiniger - Regie: Geri Dillier - Produktion: SRF 2003 - Dauer: 39'

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«Blauensee» von Eva Brunner

Published: May 18, 2020, 6 a.m.
Duration: 54 minutes 16 seconds

Ein Luzerner Grounding, das bis heute Spuren hinterlässt. Hochfliegende Finanz- und Glamourträume, die ein abruptes Ende nehmen. Eva Brunner, Stieftochter eines illustren Luzerner Bankiers, hat sich mit ihrer Familiengeschichte auseinandergesetzt und darüber ein Hörspiel geschrieben. Der Bankier Erich Binder – Mäzen und den schönen Künsten leidenschaftlich zugetan – war während Jahren das personifizierte Zentrum der besseren Luzerner Gesellschaft. Wer sich zu seinem Umfeld zählen durfte, hatte den Eintritt in die Glamourwelt aus Politik, Wirtschaft und Kunst geschafft. Die legendären gesellschaftlichen Anlässe in seinem Schloss schrieben Luzerner Geschichte. Der Bankier, der sich selbst als Begründer der Luzerner Musikfestwochen bezeichnete, leitete ein Imperium diverser Firmen, das er selbst aufgebaut hatte. Dieses war derart verwinkelt und verschachtelt, dass ausser ihm niemand den Durchblick hatte. Nach dem überraschenden Selbstmord des Bankiers brach das Imperium zusammen wie ein Kartenhaus. Aber nicht nur Binder stürzte in den Abgrund, auch der Verwaltungsratspräsident der Bank sah für sich keinen Ausweg mehr. Mit: Désirée Meiser (Erzählerin), André Jung (Erich Binder, Bankier), Chris Pichler (Aida, Frau des Bankiers), Lucy Betulius (Julia, Stieftochter), Fritz Lichtenhahn (Welti, Verwaltungsratspräsident), Horst Warning (Vermeille, Kunsthistoriker und Verwaltungsrat), Fabian Krüger (Wehrle, Vizedirektor), Siggi Schwientek (Koller, Kassierer), Hanspeter Müller-Drossaart (Revisor), Gilles Tschudi (Merian, Revisor), Albert Freuler (Zemp, Bankkunde), Daniel Ludwig (Alexander, Jugendfreund/Wolf), Barbara Magdalena Ahren (Amelie, Schauspielerin), Margret Nonhoff (Journalistin), Henryk Nolewajka (Dr. Stransky), Franziskus Abgottspon (Pfarrer), Margrit Ensinger (alte Dame), Walter Baumgartner (Auktionator), Julia Glaus (Besucherin der Auktion/Rotkäppchen) sowie Emil mit einem kabarettistischen Auftritt Musik: Risch Biert, Christoph Stiefel - Tontechnik: Roland Fatzer - Hörspielbearbeitung und Regie: Fritz Zaugg - Produktion: SRF 2007 - Dauer: 51'

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Schweizer Radio Tatort: «Das dritte Ohr»

Published: May 13, 2020, 6 a.m.
Duration: 52 minutes 30 seconds

Teil 2 der «Meiringer Trilogie»: Meiringen 2020. Wieder verschlägt es H.P. Anliker, den berühmten Zürcher Kommissär, ins Berner Oberland. Diesmal hat er es nicht mit verrückten Wissenschaftlern, sondern einer Sekte zu tun ... Von Matthias Berger, Gion Mathias Cavelty, Lukas Holliger. Mehr als 100 Jahre sind vergangen, seit H.P. Anliker eine Mordserie in Meiringen aufgeklärt hat. Nun verschlägt es ihn wieder ins Berner Oberland. Aber privat diesmal: Denn Anliker wird durch unerklärliche Hörprobleme gelämt. In einer auf Burnout spezialisierten Meiringer Klinik soll ihm geholfen werden. Doch die ländliche Idylle führt nicht zur Erholung – irgendetwas an diesem Ort scheint Anliker eher noch kränker zu machen. Bei einem schlafwandlerischen Streifzug entdeckt er im Wald eine Leiche – die kurz darauf aber wieder verschwunden ist. Sind hier dunkle Machenschaften am Werk, oder verliert Anliker immer mehr die Herrschaft über seine Sinne? Wer kann ihm bei der Lösung dieses Rätsels helfen? Die Dorfpolizei, die Schulmedizin – oder die Heilsversprechen der esoterischen «AURIS-Gemeinschaft»? Im zweiten Teil der «Meiringer Trilogie» steht nicht die Anatomie des verbrecherischen Menschen im Mittelpunkt, sondern das Sezieren seiner Seele. Mit: Michael Neuenschwander (H.P. Anliker), Klara Meier (Dr. Tympani), Gina Durler (Oberstleutnantin Monika Sturzenegger), Milva Stark (Claudia Muggli), Silvia Jost (Trychelmajorin), Sabina Deutsch (Hulda), Milena Arne Schedle (das Kind), Anja Schärer (Unteroffizierin Gabi Meuli), Rahel Hubacher (Taxifahrerin), Dinah Hinz (Computerstimme), Vera Flück (Alva Anliker) sowie Louis Hawes (Gesang) u.v.a. Musik: Ulrich Bassenge - Tontechnik: Tom Willen - Regie: Susanne Janson - Dramaturgie: Susanne Janson und Katrin Zipse - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 50' Wie hat Euch der zweite Schweizer Radio Tatort gefallen? Schreibt es uns auf krimi@srf.ch

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«LiebesZeugs» von Hansjörg Schertenleib

Published: May 11, 2020, 6 a.m.
Duration: 23 minutes 1 second

Witzige Dialoge enthüllen in Hansjörg Schertenleibs Kurzhörspiel «LiebesZeugs» die Tücken zwischenmenschlicher Beziehungen. Wie Liebe auszusehen hat, verkündet die Werbung auf Breitleinwand. Wie wenig sich das Leben um diese Bilder schert, zeigt Schertenleibs schwungvolles Kaleidoskop. Hansjörg Schertenleib bekannte einmal, er sei kein autobiografischer Schreiber, sondern liebe es, in fremde Rollen zu schlüpfen und Personenkonstellationen durchzuspielen. Dies tut er ausgiebig im Hörstück «LiebesZeugs», wo er einem luftigen Schmetterling gleich von Bild zu Bild flattert, nie lange verweilt, lediglich eine würzige Prise des jeweiligen Augenblicks einsaugt, bevor ihn die Winde weitertragen. Ob der Kuss zum Stressfaktor wird, Haare am falschen Ort die Liebe töten oder ein Blick in den Spiegel schockiert: Stets leichtfüssig, augenzwinkernd und manchmal mit gehöriger Tendenz ins Absurde, nimmt der Autor den Liebesverstand der Alltagsmenschen aufs Korn. Mit: Raphael Clamer, Albert Freuler, Peter Kner, Ulrike Knospe, Margret Nonhoff, Doris Oesch, Siggi Schwientek, Päivi Stalder Sounds: Martin Hägler - Tontechnik: Fabian Lehmann - Regie: Isabel Schaerer - Produktion: SRF 2005 - Dauer: 23'

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ARD Radio Tatort: «Wetterleuchten» von Madeleine Giese

Published: May 8, 2020, 6:03 p.m.
Duration: 50 minutes 6 seconds

Radio Tatort aus dem Saarland: Eine Bürgerinitiative möchte das bedingungslose Grundeinkommen einführen, also eine Art Rente für alle. Der Vorschlag sorgt natürlich für erhitzte Gemüter. Doch gerade da wird jemand tot aufgefunden, der am meisten vom Vorschlag profitiert hätte: ein Obdachloser. Regelmässig muss das Saarland als Vergleichsgrösse herhalten: ein Waldbrand so gross wie , ein Staat so klein wie Da könnte es doch auch mal als Testgebiet genutzt werden. Zum Beispiel zur Erprobung des bedingungslosen Grundeinkommens. Das finden jedenfalls Karl Daniel und seine Mitstreiter der Saarlouiser Bürgerinitiative «Pilot BGE». Karls früherer Schulkamerad Sebastian Keller, inzwischen Stadtrat, ist aufgebracht: Mit einem solchen «Drückeberger»-Image zieht man bestimmt keine neuen, dringend benötigten Investoren ins Saarland. Beim Info-Abend der Bürgerinitiative geht es gerade hoch her, als eine Nachricht die Veranstaltung sprengt: Im angrenzenden Stadtpark wurde ein Obdachloser tot aufgefunden. Mit: André Jung (Hauptkommissar Michel Paquet), Brigitte Urhausen (Kommissarin Amelie Gentner), Arnd Klawitter (Karl Daniel), Justus Maier (Dominik Daniel), Holger Kunkel (Sebastian Keller), Linus Keller (Daniel Rothaug), Peter Harting (Stocker), Madeleine Giese (Gabi), Judith Jakob (Dr. Jung), Katja Ruppenthal (Frau/Hundebesitzerin) Musik: Stefan Scheib - Regie: Matthias Kapohl - Produktion: SR 2020 - Dauer: 52' Der ARD Radio Tatort «Wetterleuchten» steht bis am 8.5.2021 zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

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«Rumantsch Grischun» von Ralf Schlatter

Published: May 4, 2020, 6 a.m.
Duration: 47 minutes 50 seconds

«Rumantsch Grischun» ist die Geschichte einer Selbstsuche dreier sehr unterschiedlicher Menschen. Und es ist gleichzeitig eine augenzwinkernde Auseinandersetzung mit unserer vierten Landessprache und dem Röstigraben zwischen Olten und dem Piz Corvatsch. Alles beginnt mit einem Migros-Kurs für Rumantsch Grischun in Olten, zu dem sich nur zwei Personen einfinden: die 67-jährige Witwe Heide Walther aus Heidelberg, die seit zwanzig Jahren in der Schweiz lebt und seit dem Lawinentod ihres Mannes in den Bündner Bergen eine besondere Beziehung zum Bündnerland hat, und die 20-jährige Martina Burki aus Zofingen, die als Sennerin auf eine Bündner Alp will. Der Romanisch-Lehrer Vinzenz Padrutt, 42, ist ehemaliger Skilehrer und Tourenführer, kann aber seinen Beruf seit einem Unfall nicht mehr ausüben. Der Kurs, der wegen mangelnder Teilnahme nicht zustande kommt, wird privat weitergeführt. Aus der Kursbekanntschaft entstehen weitergehende Beziehungen, die auf einer Bergtour im Bündnerland eskalieren. Hilde ist überzeugt, dass zwischen dem Unfall von Vinzenz und dem Lawinentod ihres Mannes eine Verbindung besteht. Mit: René Schnoz (Vinzenz Padrutt), Dinah Hinz (Heide Walther), Anna Katharina Rickert (Martina Burki), Charlotte Joss (Regine Burki), Marietta Jemmi (Verkäuferin), Ralf Schlatter (Minibarmann) Übersetzung ins Rätoromanische: Marietta Jemmi - Musik: Michael Wernli - Tontechnik: Norbert Elser, Roger Heiniger - Regie: Geri Dillier - Produktion: SRF 2006 - Dauer: 48'

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«Supermänner» von Jens Steiner

Published: May 1, 2020, 6 a.m.
Duration: 55 minutes 52 seconds

Jens Steiner schildert in seinem Hörspiel eine konfliktgeladene Vater-Sohn-Beziehung, in deren Mittelpunkt Jerry Siegel steht – der Erfinder des Comic-Helden «Superman». Superman ist quasi der Urvater aller Superhelden: übermenschlich stark, ausgestattet mit zahlreichen Wunderwaffen, dabei aber gutherzig und edel – so kämpft er seit bald hundert Jahren für Gerechtigkeit auf der Welt. Klar, dass ein normaler Mensch da nicht mithalten kann. Aber genau das scheint Jerry Siegel, Supermans geistiger Vater, nicht akzeptieren zu wollen. Doch welcher Sohn, welcher Vater besteht schon einen Vergleich mit einem Superhelden? Und: Wie viel Superman steckt eigentlich in Jerry selbst? Jens Steiner erzählt mitfühlend und pointiert zugleich vom gealterten, kauzigen Jerry Siegel, seinem Rentnerdasein in einer amerikanischen Kleinstadt, von seinen Jugendträumen, seinem Altersstarrsinn Und von dem Wirbelstrom seiner Gedankenwelt, der Jerry zwischen Utopie und Realität hin- und herspült und bald sein ganzes Weltbild zum Wanken bringt. Mit: Rolf Becker (Jerry Siegel), Doris Wolters (Joanne Siegel), Barbara Falter (Mrs. Burns), Dinah Hinz (Rita), Hanspeter Müller-Drossaart (Carl), Jörg Schröder (Conrad), Florian Müller-Morungen (Christopher Reeve), Michael Neuenschwander (Michael Siegel), Peter Kner (Jerrys Vater) Musik: Johannes Hofmann - Tontechnik: Franz Baumann - Regie: Susanne Heising - Produktion: SRF 2014 - Dauer: 52'

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«Draussen vor der Tür» Wolfgang Borchert

Published: April 25, 2020, 6 a.m.
Duration: 1 hour 38 minutes 36 seconds

«Draussen vor der Tür» gilt als deutsches Nachkriegsdrama schlechthin. Es erzählt die vergeblichen Versuche eines Kriegsheimkehrers, seinen Platz in der Gesellschaft zu finden. «Ein Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will» (Borchert), machte seinen Autor über Nacht berühmt. Beckmann, der Frontsoldat, kehrt heim. Die Kniescheibe zerschossen. Elf gefallene Kameraden auf dem Gewissen. Drei Jahre Sibirien in den Knochen. Von seiner Frau und deren Liebhaber aus dem Hause gejagt, will Beckmann verzweifelt ins trübe Elbwasser. Doch das Leben holt Beckmann mit seinem schönsten Lächeln zurück. Mit: Fritz Bachschmidt (Beckmann), Herlinde Latzko (Mädchen), Klaus W. Leonhard (ihr Mann), Wilhelm Grimm (Oberst), Angela Matusch-Hoffmann (seine Frau), Irene Fritschi (Tochter), Herbert Herrmann (deren Mann), Hanns Ernst Jäger (Kabarettdirektor), Marianne Simson (Frau Kramer), Walter Kiesler (alter Mann), Leopold Biberti (Beerdigungsunternehmer) und Ellen Widmann (die Elbe) Regie: Urs Helmensdorfer - Produktion: SRF 1969 - Dauer: je 50' Teil 2 «Draussen vor der Tür» Wolfang Borchert

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«Dies ist kein Liebeslied! Bekenntnis eines Pop-Besessenen»

Published: April 24, 2020, 6 a.m.
Duration: 49 minutes 14 seconds

Soll ich einer geordneten Plattensammlung den Vorzug geben oder einer ordentlichen Beziehung? Was ist wichtiger, das richtige Lied oder das richtige Mädchen? Unaufhörlich kreisen Fragen dieser Art im Kopf eines Pop-Besessenen, der sich das Scheitern einer langjährigen Beziehung eingestehen muss. Ein Hörspiel von Christian Gasser. Noch während er der verflossenen Liebe nachtrauert, beginnt er auch schon mit dem Zusammenstellen eines neuen Mix-Tapes, einer Kassette mit verführerischen Songs, für seine neue Flamme. Auf der nun all seine Hoffnungen ruhen. Zwischendurch erinnert sich der Pop-Besessene an seine ersten bittersüssen Liebeserfahrungen, die mehr als zwanzig Jahre zurückliegen. Und es wird ihm bewusst, welch übergrosse Bedeutung die Popmusik seit jeher in seinem Leben einnimmt. Mit: Stefan Kurt (Pop-Besessener), Markus Gerber (Christian), Sonja Riesen (Daniela), Dominik Jann (Tom), Predrag Miskovic (Kunde), Tamara Steffen (Kundin), Christoph Schwegler (Moderator) Hörspielfassung: Christian Gasser - Tontechnik: Aldo Gardini - Regie: Christian Gasser/Franziska Hirsbrunner - Produktion: SRF 2003 - Dauer: 50'

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«Die Macher» von Rainer Puchert

Published: April 20, 2020, 6 a.m.
Duration: 45 minutes 15 seconds

Es ist Nacht. Es regnet. Zwei Männer sitzen in einem Auto und warten. Warten, bis sie «machen» können, was ihnen die Firma aufgetragen hat. Sie wissen zwar, «was» sie machen sollen, aber nicht, «warum». Sie haben einen Auftrag zu erledigen. Sie werden dafür bezahlt. Und das genügt ihnen. Im Mundart-Hörspiel «Die Macher» spielen die beiden bekannten Schweizer Volksschauspieler Ruedi Walter und Walo Lüönd zwei Männer, die im Auto sitzen und auf einen Mann warten, den sie nur von einer Fotografie her kennen. Sie sollen einen Auftrag ausführen und werden dafür bezahlt, nicht zu hinterfragen. Bis sie jedoch ihre Arbeit tun können, langweilen sich die beiden Herren, schimpfen, ärgern sich über das Sauwetter und träumen von einem anderen, besseren Leben. Mit: Ruedi Walter (Migger), Walo Lüönd (Guschti) Dialektbearbeitung und Regie: James Meyer - Produktion: SRF 1975 - Dauer: 45'

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«Nebraska» von Wolfram Höll - Premiere

Published: April 18, 2020, 6 a.m.
Duration: 56 minutes 39 seconds

Bruce Springsteens Lieder: Sie erzählen von Menschen und ihren Sehnsüchten. Und genau die stehen auch im Mittelpunkt des Hörspiels. Ein junges Paar, das einfach nur wegwill. Ein Mann auf der Flucht. Eine Motelbesitzerin mit Vergangenheit. Ihre Wege kreuzen sich immer wieder, auf den Highways. In Liedern wie «Born to run» verlieh Springsteen all jenen eine Stimme, die nicht aufhören wollten, an den «American Dream» zu glauben. Dass ein grosses, neues, besseres Leben möglich ist, irgendwo hinter dem Horizont, im Westen, dort wo die Sonne untergeht. Und gleichzeitig vergass er auch nie die sozialen Hintergründe, die diese Sehnsucht befeuerten, ganz in der Tradition eines John Steinbeck oder Mark Twain. Und so, wie sich Springsteen hat inspirieren lassen, haben seine Lieder den Dramatiker Wolfram Höll und den Musiker Elia Rediger inspiriert zum Hörspiel «Nebraska». Mit: Henni Jörissen (Mary), Nils Kahnwald (Max), Lars Rudolph (Johnny), Christian Koerner (Joe), Barbara Falter (Patty), Andrea Bettini (Hank), Linda Olsansky (Kitty) und Anette Herbst (Polizistin und Buschauffeurin) Musik: Elia Rediger - Tontechnik: Basil Kneubühler - Dramaturgie: Johannes Mayr - Regie: Wolfram Höll - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 57'

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«Der Fliegenforscher möchte Madame Celestine kennenlernen»

Published: April 17, 2020, 6 a.m.
Duration: 44 minutes 54 seconds

Kann eine Fliege gähnen? Warum nervt Beethoven? Wie fühlt sich Jesus, als er aus dem Ikea kommt? Antworten auf diese und andere Grundfragen des Lebens gibt der Schaffhauser Künstler Fritz Sauter in einem heiter-schrägen Panoptikum von Schein und Sein. Der Autor und Gestalter Fritz Sauter ist ein Humorist ganz eigenständiger Art. Und er ist ein Meister der kurzen Form: In Minidramen und Kürzestgeschichten geht er mit heiligem Unernst der Frage nach: Was ist Wirklichkeit? Und findet darauf immer wieder neue, überraschende und absonderliche Antworten. Das Ergebnis in der Regie von Buschi Luginbühl ist ein abwechslungsreiches, musikalisch-verspieltes Hörvergnügen der besonderen Art. Mit: Ulrike Krumbiegel (2. Frau/Gastgeberin/Haushälterin/Josefina/Mutter), Julia Jentsch (1. Frau/ Ludmilla/Tochter), Hanspeter Müller-Drossaart (2. Mann/Professor/Dr. Panzer/Beethoven/Direktor), Siegfried Terpoorten (1. Mann/Gast/Poet/Der Gehörnte), Gottfried Breitfuss (Moderator) Musik: Roger Girod - Tontechnik: Franz Baumann - Hörspielfassung und Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2014 - Dauer: 45'

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«Die Entführung aus dem Serail» von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel

Published: April 11, 2020, 6 a.m.
Duration: 55 minutes 25 seconds

Ein morgenländischer Sommernachtstraum: Zaimoglu und Senkel verwandeln die «erste deutsche Oper», Mozarts berühmtes Singspiel, in einen poetischen Abenteuertraum widerstreitender Temperamente und Sitten. «La Scintilla dei Fiati» brilliert mit charaktervollen Interpretationen der vertrauten Melodien. Die Harmoniemusik der Oper «Die Entführung aus dem Serail», die sogenannte Donaueschinger Harmoniemusik, wurde um 1785–87 von Wolfgang Amadeus Mozart selbst erstellt. Die aussergewöhnlich hohe Qualität des mozartischen Arrangements, die Lebendigkeit und Aktualität des Stoffes sowie die Tatsache, dass sie noch nie auf historischen Instrumenten aufgenommen wurde, führte zur Entstehung dieses Hörspiels und der Neueinspielung der Musik durch «La Scintilla dei Fiati». Das Libretto von 1782 wurde 2014/2015 von Feridun Zaimoglu zusammen mit Günter Senkel neu geschrieben. Es bleibt im Wesentlichen der Handlung und den auftretenden Figuren der Oper treu, trägt aber nun deutlich eine neue künstlerische Handschrift. Neben der bildkräftigen Sprache Zaimoglus & Senkels wurden die Figuren stärker psychologisch unterfüttert, die Handlungen szenisch konkretisiert und die Komik des Ganzen stärker herausgearbeitet. Mozart hätte seine Freude gehabt. Mit: Aaron Hitz (Fürst Selim Bassa), Juliane Lang (Konstanze, Edelfrau), Lotti Happle (Blonde, englische Zofe), Sebastian Schneider (Belmonte, spanischer Edelmann), André Willmund (Pedrillo, gefangener Diener des Belmonte), Jaap Achterberg (Osmin, Aufseher über das Landhaus des fürstlichen Palastes), Dirk Glodde (Schiffer Klaas/eine Wache) Komposition: Wolfgang Amadeus Mozart - Musik: La Scintilla dei Fiati - Musikalische Leitung: Philipp Mahrenholz - Tontechnik - Musikaufnahmen: Andreas Werner - Tontechnik Hörspiel: Tom Willen - Regie: Susanne Janson - Produktion: SRF 2016 - Dauer: 56'

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«Anruf aus dem Jenseits» von Robert Junod

Published: April 6, 2020, 6 a.m.
Duration: 44 minutes 33 seconds

Jacqueline ist Witwe, und zwar eine ziemlich junge. Ihr Mann ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Nun will Jacqueline wieder heiraten, einen Kollegen ihres Mannes. Doch anstatt für immer zu schweigen, taucht der Totgeglaubte wieder auf – und will seinen Anteil vom Hochzeitskuchen. Ein Krimiklassiker aus der Feder von Robert Junod. Über die Liebe des Lebens und die Liebe zur Lebensversicherung. Bis dass der Tod sie scheidet, und darüber hinaus. Mit: Dietmar Schönherr (Philippe Mazeaud), Christiane Hörbiger (Jacqueline), Wolfgang Stendar (André Martineau), Erwin Ebenbauer (Inspektor Barbier), Jürgen Cziesla (Friedhofwärter) Aus dem Französischen von Wolfgang Nied - Musik: Hans Moeckel - Regie: Robert Bichler - Produktion: SRF 1980 - Dauer: 45'

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Teil 2: «Ellbogen» von Fatma Aydemir

Published: April 4, 2020, 6 a.m.
Duration: 53 minutes 45 seconds

Sie ist achtzehn. Sie ist in Deutschland geboren. Sie heisst Hazal und hat es satt, auf das Leben zu warten. Hazal will sich verlieren und verlieben, sie weiss nicht, wohin mit ihren Gefühlen. Als plötzlich die Polizei hinter ihr her ist, flieht sie nach Istanbul, wo sie noch nie in ihrem Leben war. Der lang ersehnte Partyabend an ihrem Geburtstag war in einer Orgie der Gewalt geendet. Aus Frustration und Wut hatten Hazal und ihre Freundinnen einen jungen Mann schwer verprügelt. Schliesslich war es Hazal gewesen, die ihm den entscheidenden Stoss versetzt hatte. Nun muss sie fliehen - sie wählt als Fluchtort Istanbul, die so schillernde, reizvolle, unbekannte Stadt ihrer Träume. Dort lebt Memet, ihre Facebookliebe, bei dem sie zunächst unterkriecht. Aber sowohl Memet als auch die Stadt sind ganz anders als in ihrer Phantasie. Beide können ihr den so dringend benötigten Halt nicht geben - im Gegenteil, sie reissen Hazal nur noch tiefer in den Strudel der lebensgefährlichen Orientierungslosigkeit. Ohne Kenntnisse der politischen Spannungen und dem gesellschaftlichen Leben in der Türkei gerät sie schließlich in den Wirbel um den Putschversuch 2016. Mit: Aysima Ergün (Hazal), Burak Ötztürk (Memet), Mehmet Atesci (Halil), Yasemin Cetinkaya (Gözde), Jale Arikan (Tante Semra), Orhan Müstak (Polizist/Mann), Ilknur Bahadir (Frau) Musik: Peter Kaizar - Hörspielfassung und Regie: Kirstin Petri - Dramaturgie: Susanne Janson - Tontechnik: Tom Willen - Produktion: SRF 2019 - Dauer Teil 1: 50', Dauer: 54' Teil 1/2: «Ellbogen» von Fatma Aydemir Dieses Hörspiel dürfen wir Ihnen für 60 Tage zum Nachhören und Download zur Verfügung stellen.

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«Berta und Marta» von Susanne Hinkelbein

Published: March 30, 2020, 6 a.m.
Duration: 49 minutes 20 seconds

Berta und Marta sind Schwestern. Alt geworden, leben sie im Haus ihrer Kindheit. Die eine krank an den Füssen, die andere krank im Kopf, sind sie zwingend aufeinander angewiesen. Nachts, vor dem Einschlafen, erzählen sie sich Geschichten, harmlose und schreckliche, schöne und komische. Die beiden Schwestern schlagen die Zeit tot mit Schäfchen zählen, Gedanken tauschen, Träume erfinden, Gewitter beschwören. Dabei rufen sie längst vergangene Erinnerungen wach, philosophieren über Himmel und Hölle und über den Vollmond, rezitieren alte Sprüche und Lieder. Dazwischen nistet sich die Angst vor Einbrechern ein, und die Hoffnung auf den Schutzengel wird beschworen. Eine köstlich tragikomische Welt zwischen Schlafstube und Firmament. Mit: Trudi Roth (Berta), Regine Lutz (Marta) Aus der Schwäbischen in die Baseldeutsche Mundart übertragen von Lukas Holliger - Musik: Pascal Steiner - Tontechnik: Ueli Karlen - Regie: Margret Nonhoff - Produktion: SRF 2009 - Dauer: 50'

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Teil 1: «Ellbogen» von Fatma Aydemir

Published: March 28, 2020, 7 a.m.
Duration: 49 minutes 53 seconds

Wut ist eine eruptive, unkalkulierbare Kraft. Sie frisst sich langsam durch die sorgsam gewahrte Fassade, bis sie plötzlich und ungeplant explodiert. Dann genügt manchmal «ein kleiner Schubs an der richtigen Stelle», und alles scheint verloren. Die siebzehnjährige Hazal ist verletzlich und gleichzeitig grob, voller Energie und unnütz selbst in Billigjobs, überschäumend vor Hoffnungen und Ängsten. Eigentlich fast normal in diesem Alter. Aber Hazal lebt eingezwängt zwischen den traditionellen muslimischen Vorstellungen ihrer Eltern und der brutalen Realität ihres Berliner Kiezes. Auf der Suche nach Perspektive und Heimat macht sie schliesslich einen fatalen Fehler. «Ellbogen» erzählt die Geschichte von Hazal und ihren Freundinnen in Berlin, die alle ums Überleben kämpfen. Als plötzlich die Polizei hinter ihr her ist, flieht Hazal nach Istanbul, wo sie noch nie im Leben war. Lustig und traurig, wütend und zart stellt die Autorin Fatma Aydemir in ihrem Debütroman, aus dem Kirstin Petri ein zweiteiliges Hörspiel gemacht hat, eine grosse Frage: Was kann in dieser Welt aus einem Mädchen wie Hazal schon werden? Und gibt eine ebenso grosse Antwort: Alles. Mit: Aysima Ergün (Hazal), Altine Emini (Elma), Deniz Orta (Gül), Uygar Tamer (Mutter), Orhan Müstak (Vater/Polizist/Mann), Thomas Reisinger (Detektiv), Burak Yigit (Onur), Jirka Zett (Eugen), Burkak Öztürk (Memet), Mehmet Atesci (Halil), Yasemin Cetinkaya (Gözde), Jale Arikan (Tante Semra), Elias Eilinghoff (Student), Ilknur Bahadir (Defne/Frau), Stephanie Ebner (Arzttochter 1), Julia Kunz (Arzttochter 2) Musik: Peter Kaizar - Hörspielfassung und Regie: Kirstin Petri - Tontechnik: Tom Willen - Dramaturgie: Susanne Janson - Produktion: SRF 2019 - Dauer Teil 1: 50', Teil 2: 54' Teil 2/2: «Ellbogen» von Fatma Aydemir Dieses Hörspiel dürfen wir Ihnen für 60 Tage zum Nachhören und Download zur Verfügung stellen.

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Spasspartout im Hörspiel: «Aus lauter Lebenslust» von Judith Bach

Published: March 27, 2020, 7 a.m.
Duration: 39 minutes 38 seconds

Man kennt die Claire (alias Judith Bach) allenfalls als die eine Hälfte des Duos Luna-Tic. Im Duo wirbelt die «Kleene mit de kurze Beene» seit mehr als zehn Jahren über die Schweizer Kleinkunstbühnen. Jetzt singt und plaudert sie zum ersten Mal alleine auf der Bühne. In ihrem ersten Solo erinnert sich Claire an ihre Berliner Grossmutter: eine quirlige, fidele alte Frau, die bei Claire Spuren hinterlassen hat. Die Erinnerungen werden zu einem philosophischen, musikalischen Kabarettabend. Mal ganz zart, dann wieder rotzfrech verführt einen Claire charmant dazu, über den Sinn und Unsinn des Lebens nachzudenken. Für «Spasspartout» entwickelte Judith Bach eigens eine Studio-Kurzversion ihres Theaterabends, die verführt, ohne dass man ihr keckes Lachen, die Strubelfrisur und den zu hoch heraufgezogenen Rock sieht. Idee & Spiel: Judith Bach - Regie Theaterabend: Cornelia Montani - Redaktion und Regie Spasspartout: Barbara Anderhub - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 40'

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«Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennen lernen»

Published: March 23, 2020, 7 a.m.
Duration: 43 minutes 1 second

Peter Bichsel ist der Meister der Kurzgeschichten. Als sein erster Erzählband «Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennen lernen» erschien, wurde er mit einem Schlag berühmt. Nun feiert Bichsel seinen 85. Geburtstag – Gelegenheit, dieses Werk als Hörcollage wiederzuentdecken. Die 21 Geschichten sind teilweise nicht länger als eine Druckseite, und doch feierte man 1964 den jungen Peter Bichsel als literarische Sensation. Als subtiler Beobachter beschreibt er den Alltag der kleinen Leute und breitet eine Reihe scheinbar idyllischer Alltagssituationen aus. Doch hinter dieser Idylle, im Verborgenen, lauern die Einsamkeit und die immerwährende Unfähigkeit zur zwischenmenschlichen Kommunikation. In der Hörcollage «Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennen lernen» führt uns Peter Bichsel durch ein Geschichtenhaus, in dem in jedem Stockwerk «jemand wohnt». Die junge Frau, die wartet: auf eine Freundin oder eine Kollegin, den Zug, den Abend. Ein Mann, der Papierblumen verkauft. Ein Ehepaar, das Lichtbilder zeigt. Ein Mann, der kein Klavier kaufen möchte, aber seiner Frau eines kauft. Eine Frau, die einen Brief vom Meer bekommt. Ein Mann, dem es in der Wohnung zu kalt ist und der vom Auswandern träumt. Die Tante, die das Klavier ihrer Mutter erbt. Die Familie, die auf die Tochter wartet. Und natürlich Frau Blum, die den Milchmann kennen lernen möchte. Mit: Peter Bichsel, Lotti Happle, Anja Schärer, Fabian Müller und Reto Stalder Musik: Elia Rediger - Regie: Päivi Stalder - Dramaturgie: Wolfram Höll - Produktion: SRF 2015 - Dauer: 43' Das Hörspiel steht bis am 19.4.2020 zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

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«Zwanzig auf Selsky» von Patrick Findeis – Premiere

Published: March 21, 2020, 7 a.m.
Duration: 58 minutes 10 seconds

Atmosphärisches Hörspiel um Schuld und Mitschuld auf allen Seiten. Bei der Suche nach dem einen Mörder offenbaren sich Abgründe in nahezu allen Figuren im Grossstadtdschungel Berlin. Auch der leitende Kommissar schleppt seine Traumata mit sich herum. Die schöne Yulia Kirsch liegt tot am Ufer des Berliner Landwehrkanals. Ein Jogger findet sie in den frühen Morgenstunden in einer Lache aus Blut. Hauptkommissar Jan Kovac hat eine harte Nacht hinter sich, als er am Tatort eintrifft. Der erst kürzlich nach Berlin strafversetzte Kovac ist unbeliebt im Kollegenkreis. Als Ermittler des LKA hat er in Konstanz eine Kindsmörderin geschützt, von der er sich hatte verführen lassen. Seine Karriere und sein Privatleben sind seitdem aus der Bahn geworfen. Im Mordfall an Yulia Kirsch will der Hauptkommissar keinen Fehler begehen und verfolgt alle Spuren penibel, obwohl der Täter offensichtlich ist: der ehemalige Lebensgefährte des Opfers, Stefan Selsky. Bald offenbart sich, dass nicht nur die Pflegeeltern von Yulia Kirschs Sohn Yanik ein Motiv für einen Mord haben, sondern auch ein erfolgreicher Journalist. Patrick Findeis legt in seinem Hörspiel «Zwanzig auf Selsky» den Fokus auf das Opfer, das Schicksal einer jungen Frau, die sich nach einem Tiefschlag langsam erholt, der ein Happyend jedoch nicht vergönnt ist. Und er taucht tief in die Innenwelten all seiner Figuren ein, einige tragen Mitschuld an Yulias Schicksal. Mit: Sebastian Weber (Kovac), Anne Müller (Wahlberg), Daniel Lommatzsch (Vogts), Klara Meier (Isabelle), Andri Schenardi (Heimann), Thomas Wodianka (Selsky), Joachim Aeschlimann (Ömer), Nils Kahnwald (Hermann Bautzner), Maja Beckmann (Mandy Bautzner), Birgit Bücker (Kandulski), Dinah Hinz (Mutter), Chantal Le Moign (Wirtin/Beamtin Notruf), Alexander M. Schmidt (Pathologe/Späti-Besitzer), Ilja Baumeier (Taxifahrer) Tontechnik: Basil Kneubühler - Dramaturgie und Regie: Mark Ginzler - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 58'

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«Wenn Träume wahr werden» von Walter Matthias Diggelmann

Published: March 9, 2020, 7 a.m.
Duration: 47 minutes 59 seconds

Hat er oder hat er nicht? Seine Frau ermordet? Lorenz Mettler meldet der Polizei, er habe seine Frau umgebracht. Das Motiv: Unterdrückung. Während der Verhöre kommen auch dem ermittelnden Polizeichef Zweifel, was seine eigene Ehe angeht. Im Hörspiel «Wenn Träume wahr werden» greift der Schweizer Autor Walter Matthias Diggelmann, der hochsensible Moralist, 1975 ein damals höchst aktuelles Thema auf: die Emanzipation der Frau. Es war das Jahr, in dem sich Esther Vilar, Autorin der Streitschrift «Der dressierte Mann», und die Ikone der Frauenbewegung, Alice Schwarzer, ein epochales TV-Duell lieferten. Diggelmann antwortet darauf mit einem Duell zweier Männer, die es nicht nur satthaben, ihren Frauen die Heldenrolle vorzuspielen und dennoch als Versager zu gelten – sie haben es überhaupt satt, eine Rolle zu spielen: als Mann, im Beruf und in der Gesellschaft. Als Ausweg bleibt nur Mord. Doch erweist sich dieser Akt der Befreiung als Bumerang. Walter Matthias Diggelmann (1927–1979) war seit Beginn der 1960er-Jahre einer der bekanntesten, profiliertesten und auch umstrittensten Autoren der Schweiz. Obwohl er stets von den eigenen Erfahrungen ausging und im Grunde immer nur über sich selber schrieb, geriet er tief in die ideologischen Auseinandersetzungen seiner Zeit und sorgte mit seinen Büchern für zum Teil hitzige politische Debatten. Das machte ihn anfechtbar und unbeliebt und führte dazu, dass er seine Bücher über Jahre nur noch in Deutschland veröffentlichen konnte. Mit: Jodoc Seidel (Lorenz Mettler, Gerichtsberichterstatter), Hanna Burgwitz (seine Mutter), Wolfgang Warncke (Dr. Hugentobler), Marlis Gerwig (Valerie), Dinah Hinz (Irene), Diethelm Stix (Sprecher) Regie: Mario Hindermann - Produktion: SRF 1975 - Dauer: 48'

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«S Juramareili» von Paul Haller

Published: March 6, 2020, 7 a.m.
Duration: 43 minutes 39 seconds

Die Werke des Aargauer Autors Paul Haller zählen zu den bedeutendsten Dichtungen in Schweizer Mundart. Sie beeindrucken noch heute in der Verbindung von sozialkritischer Beobachtung mit einer ausdrucksstarken Poetik. Zum 100. Todesstag liest der Schauspieler und Haller-Kenner Hansrudolf Twerenbold. «S Juramareili» ist die Geschichte einer armen Familie mit zwei Kindern. Der Vater ist Trinker. Im Suff fällt er die Mutter mit dem Messer an und kommt ins Gefängnis nach Lenzburg. Mareili pflegt ihre Mutter, bis diese stirbt. Im Welschland will sie ein neues Leben beginnen, doch wird ihr die Stelle gekündigt, als der Verdacht aufkommt, dass sie krank sei. Zurück in ihrem Heimatdorf findet sie Arbeit in der Fabrik. Sie lernt einen jungen Mann kennen. Ihre Sehnsucht aber wird nicht erfüllt. Sie trifft auf ihren Vater. Das Unheil nimmt seinen Lauf. Paul Haller wurde 1882 in Rein bei Brugg als Sohn eines Pfarrers geboren. Er ergriff vorerst ebenfalls den väterlichen Beruf. 1910 gab er sein Pfarramt auf, studierte in Zürich und schloss mit einer Doktorarbeit über Pestalozzi ab. Er wurde dann Lehrer am Evangelischen Lehrerseminar in Schiers. In dieser Zeit schrieb er Gedichte und das tausend Verse lange Epos «S Juramareili», das wegen der modern anmutenden, unsentimentalen Verwendung des Dialektes aufhorchen liess. 1916 folgte das sozialkritische Liebesdrama «Marie und Robert». 1920 nahm sich Haller, der an Depressionen litt, mit 38 Jahren das Leben. SRF erinnert an Paul Haller mit der legendären Lesung von Hansrudolf Twerenbold. Der grossartige 81-jährige Schauspieler aus Ennetbaden sorgt seit 1986 durch seine Interpretation dafür, dass sein Landsmann nicht in Vergessenheit gerät. Mit: Hansrudolf Twerenbold Gitarre: Martin Pirktl - Redaktion: Martin Heule - Produktion: SRF 1997 - Dauer: 44' Eine Live-Aufnahme aus dem Kellertheater Bremgarten vom 18.10.1997

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«Ach & Och oder De Alfred und de Emil im Hallebad» von Markus Kägi

Published: March 2, 2020, 7 a.m.
Duration: 50 minutes 53 seconds

Das Hörspiel von Markus Kägi zeigt exemplarisch, wie ein heikles Thema auf subtile, gar poetische Art und Weise angegangen werden kann. «Ach & Och» wurde nicht nur von Reinhart Stumm in die Schweizer Hörspiel-Anthologie aufgenommen, sondern gab ihr auch die Überschrift. Das Hörspiel widmet sich einem brisanten Thema: der Homosexualität, die in weiten Kreisen immer noch stigmatisiert wird. Der Autor schreibt aus eigener Erfahrung und versteht es gekonnt, die Probleme und seelischen Nöte gesellschaftlicher Ausgrenzung aufzuzeigen. Alfred und Emil sind seit vierzig Jahren Freunde. Alfred ist verheiratet und hat Kinder. Emil ist ledig. Die jahrelange Freundschaft ist geprägt von einer gemeinsamen Leidenschaft für Männer. Mit seiner Heirat begann also für Alfred ein Doppelleben. Markus Kägi, geboren am 6. März 1955, wurde nur 35 Jahre alt. Er starb am 4. November 1990. Anlässlich seines 30. Todestags sendet SRF das Hörspiel «Ach & Och oder De Alfred und de Emil im Hallebad», das mit seiner Thematik auch heute noch aktuell ist. Als Alfred und Emil sind die beiden Schweizer Schauspielgrössen Inigo Gallo und Ettore Cella zu hören. Vom 4. bis 10. März 2020 ist zudem die Fotoausstellung «Markus Kägi – Leben, Arbeit, Tod», kuratiert von Simon Bischoff, im Museum Strauhof in Zürich zu sehen. Zu entdeckten gibt es in der Ausstellung ein umfangreiches Portfolio aus dem Leben, Schaffen und dem Tod des Autors, das nicht zuletzt auch ein kulturelles Dokument der aufregenden Aufbruchszeit der 70- und 80-Jahre des letzten Jahrhunderts ist. Mit: Alfred (Inigo Gallo), Emil (Ettore Cella) Regie: Katja Früh - Produktion: SRF 1988 - Dauer: 51' Das Hörspiel steht bis am 2.6.2020 zum Nachhören und als Download zur Verfügung.

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Äthersachen. Das Hörspielmagazin: Best of PiNball 2019

Published: Feb. 29, 2020, 7 a.m.
Duration: 57 minutes 27 seconds

Das Magazin mit Kurzhörspielen. Kohlenhandel, Wölfe, feministische Rapperinnen, Entspannung via YouTube und weltweite Wasserknappheit! Auch dieses Jahr hat die freie Hörspielszene wieder gezeigt, dass ihr kein Thema entgeht und dass es unzählige kreative Möglichkeiten des Audio Storytelling gibt. Hörspiele werden nicht nur von den offiziellen Sendeanstalten oder kommerziellen Produktionsfirmen gemacht, sondern auch von unabhängig arbeitenden Künstlern, Studenten und Schülern oder passionierten Hörspielfans. Alljährlich haben all jene Gelegenheit, ihre frei produzierten Arbeiten in einem Wettbewerb der freien Szene zu präsentieren: beim ARD PiNball. Er findet jeden Herbst im Rahmen der ARD Hörspieltage in Karlsruhe statt. Eingereicht werden kann jedes frei produzierte Hörspiel, das nicht länger als 20 Minuten und bis dato ungesendet ist; bewertet und gekürt werden die Produktionen von Hörspielverantwortlichen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie von Mitarbeitern des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) und der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG). SRF-Hörspiel-Redaktorin Susanne Janson ist eines dieser Jurymitglieder. Sie hat aus den rund 100 Einreichungen auch dieses Jahr wieder ihre ganz persönlichen Favoriten ausgewählt; und auch das Gewinnerstück des «PiNball 2019» wird zu hören sein: «Chewing Gum Makes A Demon Really Happy» von Simone Halder und Ronaldas Obukas. Redaktion: Susanne Janson - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 58'

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«Chrüzfahrte» von Ernst Burren

Published: Feb. 21, 2020, 7 a.m.
Duration: 37 minutes 11 seconds

Im November ist der Solothurner Mundartdichter Ernst Burren 75 Jahre alt geworden. Seine dem Alltag abgelauschten und aus dem Alltag herausgehobenen Geschichten sind einzigartig in der Schweizer Literaturlandschaft. Und: Sie eignen sich vorzüglich als Vorlagen für Hörspiele mit prominenten Stimmen. Unter dem Titel «Chrüzfahrte» erschienen 2003 im Cosmos Verlag 46 Mundartgeschichten von Ernst Burren. Burren erwies sich darin einmal mehr als subtiler Beobachter seiner Zeitgenossinnen und Zeitgenossen. Die kleinen, scheinbar alltäglichen Geschichten, die er in Schulzimmern, Wirtshäusern oder auf Bahnfahrten aufgeschnappt hat, werden unter seiner Hand zu dichten, kleinen Kunstwerken. Sie erzählen vom Leben und Sterben, von den Freuden und Leiden, vom Irrsinn und der Banalität – kurz: von all dem, was die menschliche Existenz ausmacht. Und viel und oft lacht man, wenn man Burrens Geschichten liest oder hört, und fast ebenso oft bleibt einem das Lachen im Hals stecken. Der Regisseur Charles Benoit hat 19 Geschichten aus «Chrüzfahrte» ausgewählt und sie 2004 mit bekannten berndeutschen Stimmen umgesetzt. Mit dabei waren Birgit Steinegger und Stephanie Glaser, die am 22. Februar 100 Jahre alt würde. Mit: Stephanie Glaser (Frau 1), Birgit Steinegger (Frau 2), Regula Siegfried (Frau 3), Dieter Stoll (Mann 1), Robert Schmid (Mann 2), Dominik Leuenberger (Mann 3) Musik: Ruedi Häusermann - Tontechnik: Tom Willen - Hörspielfassung und Regie: Charles Benoit - Produktion: SRF 2004 - Dauer: 38'

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«Spitalgroove» von Margrit Staub-Hadorn

Published: Feb. 17, 2020, 7 a.m.
Duration: 38 minutes 2 seconds

Radio SRF 1 erinnert an die beliebte Volksschauspielerin Stephanie Glaser. Am 22. Februar würde sie ihren 100. Geburtstag feiern. Sie belebte mit ihrer agilen Spielweise, dem Talent zum intelligenten Humor und ihrem liebenswerten Wesen viele Theater- und TV-Produktionen. Und auch das Hörspiel. 2002 erfüllte sich die Schweizer Fernseh- und Radiomoderatorin Margrit Staub-Hadorn einen lang gehegten Wunsch: Sie schrieb ein Hörspiel für ihren damaligen Haussender DRS 1. Mit ihren «Gedankenfötzeli» und einzelnen Kurzhörspielen war sie dem Publikum als Autorin bereits bestens bekannt. Es war ihr aber ein besonderes Anliegen, mit dem Hörspiel «Spitalgroove» mehr als nur einen kurzen Blick ins Innere eines Betriebs zu werfen, der ihr – unfreiwillig – sehr vertraut war. Dabei schrieb Margrit Staub-Hadorn ihrer Lieblingsschauspielerin Stephanie Glaser eine Rolle auf den Leib: die der Frau Nägeli, einer aufmüpfigen alten Patientin. Für die Patientinnen und Patienten ist ein Spitalaufenthalt eine befremdliche Erfahrung: Man ist sich, einem undurchschaubaren Betrieb und wildfremden Menschen mehr oder weniger hilflos ausgeliefert. Man hat Zeit, man fühlt sich einsam. Und wenn dann noch permanent russische Musik erklingt, so erliegt man, ob man will oder nicht, dem eigenartigen Spitalgroove.  Mit: Stephanie Glaser (Frau Nägeli), Elvira Schalcher (Frau Müller), Valerie Steinmann (Frau Studer), Marianne Weber (Frau Weber), Jean-Pierre Cornu (Herr Weber), Elsbeth Graf (Sandra Schäfer), Peter Brogle (Herr Haldimann), Oleg Lips (Herr Kulygin), Sara Capretti (Pia Kägi, Stationsschwester), Henryk Nolewajka (Stanislaw, Pfleger), Beat Gärtner (Dr. Merz, Stationsarzt), Daniel Kasztura, (Dr. Jean-Paul Schneider, Chefarzt) Musik: Oleg Lips - Tontechnik: Norbert Elser - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2002 - Dauer: 38'

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«Anwesenheit tut nichts zur Sache»

Published: Feb. 15, 2020, 7 a.m.
Duration: 41 minutes 56 seconds

Ein Regisseur verwandelt sich in eine Beatbox. Ein 80-jähriger Student möchte endlich promovieren - doch die Professorin ist inzwischen Putzfrau. Vier Schauspieler geraten in eine Zeitschlaufe. Und ein Gespräch mit dem Büsiater droht aus dem Ruder zu laufen. Vier Hörspiele für Claude Pierre Salmony. Von Birgit Kempker, Anatolatonal, Jens Nielsen, Peter Stamm und Michael Stauffer. Claude Pierre Salmony war - abzüglich einer kurzen Auszeit in den 1980er-Jahren - von 1976 bis 2017 Mitglied der Hörspielredaktion bei Schweizer Radio SRF. Zu seiner Pensionierung hatten sich zwanzig Autoren, Musiker und Schauspieler - allesamt langjährige Weggefährten von Salmony - zusammengetan. Entstanden ist eine akustische Hommage, so vielstimmig, wie Salmonys Schaffen vielschichtig war. «Apophänie mit Y» von Birgit Kempker und Anatolatonal Mit: Birgit Kempker und Claude Pierre Salmony, Musik und Regie: Birgit Kempker und Anatolatonal «Nicht Kohelet - Kein Prediger» von Jens Nielsen Mit: Barbara Falter, Doris Wolters und Jodoc Seidel, Musik: Philipp Schaufelberger, Regie: Johannes Mayr «Beim Büsiater» von Michael Stauffer Mit: Judith Wipfler, Klaus Brömmelmeier und Michael Stauffer, Musik: Julian Dillier, Hans Feigenwinter und Hans Koch sowie Thorsten Soltau, Regie: Johannes Mayr «Was der Kuckuck» von Peter Stamm Mit: Natalia Conde, Sylvana Krappatsch, Katja Reinke und Daniel Kashi, Musik: Karl Atteln, Regie: Johannes Mayr Tontechnik: Basil Kneubühler und Tom Willen - Produktion: SRF 2017 - Dauer: 42'

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Teil 2: «Elefantenjagd – oder: Franz Musils fünfter Fall»

Published: Feb. 14, 2020, 7 a.m.
Duration: 49 minutes 5 seconds

Franz Musil ist der Kultdetektiv im Schweizer Radio: mit Witz, Spürsinn und einer grossen Klappe gesegnet. Aber auch einem unglaublichen Talent dafür, immer wieder in den Schlamassel zu geraten. So auch im 5. Fall, einem Krimi, der doch eigentlich ganz harmlos beginnt: mit einem Stosszahn. Denn spätestens als eine Leiche im Elefantenhaus gefunden wird (Mord!), ruft das auch Polizeileutnant Linder auf den Plan, und das kann nichts Gutes für Musil bedeuten. Doch zum Glück hat er Francesca auf seiner Seite, seine Freundin und Managerin, die Musil mal wieder aus der Patsche hilft.  Ein Hörspiel von Jürg Brändli und Fritz Zaugg Mit: Ueli Jäggi (Franz Musil, Privatdetektiv), Mathias Gnädinger (Linder, Polizeileutnant), Barbara Sauser (Francesca Rossi), Jürgen Brügger (Anwalt), Fabienne Hadorn (Jennifer Baumann/Verkäuferin Afrika-Laden), Ruth Gundacker (Frau Dr. Kipfmüller), Daniel Ludwig (Mr. Utaka/Schmuckverkäufer), Hans Schenker (Tobias Finger), Sandra Werner (Sandra Kummer/Empfangsdame/Frau Braxmaier), Gottfried Breitfuss (Helmuth Mössmer), Irina Schönen (Ingrid Nägeli), Peter Holliger (Herr Nägeli), Catriona Guggenbühl (Frau Marti), Jill Keiser (Frau Zingg), Reto Ott (Hoffmann/Bodyguard 2), Geri Dillier (Herr Bissig/Bodyguard 1), Karin Berri (Praktikantin), Brigitte Kramer (Radiostimme) Musik: Lionel Hampton, Thomas Dobler - Tontechnik: Norbert Elser - Regie: Fritz Zaugg - Produktion: SRF 2006 - Dauer: 44'

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2/2: «Elefantenjagd – oder: Franz Musils fünfter Fall»

Published: Feb. 14, 2020, 7 a.m.
Duration: 49 minutes 5 seconds

Franz Musil ist der Kultdetektiv im Schweizer Radio: mit Witz, Spürsinn und einer grossen Klappe gesegnet. Aber auch einem unglaublichen Talent dafür, immer wieder in den Schlamassel zu geraten. So auch im 5. Fall, einem Krimi, der doch eigentlich ganz harmlos beginnt: mit einem Stosszahn. Denn spätestens als eine Leiche im Elefantenhaus gefunden wird (Mord!), ruft das auch Polizeileutnant Linder auf den Plan, und das kann nichts Gutes für Musil bedeuten. Doch zum Glück hat er Francesca auf seiner Seite, seine Freundin und Managerin, die Musil mal wieder aus der Patsche hilft.  Ein Hörspiel von Jürg Brändli und Fritz Zaugg Mit: Ueli Jäggi (Franz Musil, Privatdetektiv), Mathias Gnädinger (Linder, Polizeileutnant), Barbara Sauser (Francesca Rossi), Jürgen Brügger (Anwalt), Fabienne Hadorn (Jennifer Baumann/Verkäuferin Afrika-Laden), Ruth Gundacker (Frau Dr. Kipfmüller), Daniel Ludwig (Mr. Utaka/Schmuckverkäufer), Hans Schenker (Tobias Finger), Sandra Werner (Sandra Kummer/Empfangsdame/Frau Braxmaier), Gottfried Breitfuss (Helmuth Mössmer), Irina Schönen (Ingrid Nägeli), Peter Holliger (Herr Nägeli), Catriona Guggenbühl (Frau Marti), Jill Keiser (Frau Zingg), Reto Ott (Hoffmann/Bodyguard 2), Geri Dillier (Herr Bissig/Bodyguard 1), Karin Berri (Praktikantin), Brigitte Kramer (Radiostimme) Musik: Lionel Hampton, Thomas Dobler - Tontechnik: Norbert Elser - Regie: Fritz Zaugg - Produktion: SRF 2006 - Dauer: 44'

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Teil 4: «Anneli» von Olga Meyer

Published: Feb. 10, 2020, 7 a.m.
Duration: 45 minutes 7 seconds

Die Fabrikarbeit raubt Anneli Lüssi alle Kraft und den letzten Rest Lebenswillen. Entschlossen nimmt Annelis Grossmutter, das «Chrämer-Anni», nun das Heft in die Hand. Mit ihrer Hilfe findet Anneli den Weg in eine lebenswerte Zukunft. Anneli wächst als eines von acht Kindern Mitte des 19. Jahrhunderts in Turbenthal auf. Die Malerwerkstatt des Vaters ernährt die Familie – bescheiden zwar, aber ausreichend. Doch als der Vater viel zu früh aus dem Leben gerissen wird, müssen seine Kinder in die Spinnereifabrik arbeiten gehen, damit die Familie überleben kann. Einem aufmerksamen Lehrer verdanken wir Olga Meyers Bestseller-Roman: Als Lehrerin hatte Meyer ihren Schülern Kindheitserlebnisse ihrer Tösstaler Mutter Anna erzählt und diese Erinnerungen für den Unterricht aufgeschrieben. Ihr Kollege Robert Suter nahm ohne ihr Wissen die Blätter an sich, und 1918 brachte die Vereinigung der Schulbibliothekare der Stadt Zürich Olga Meyers erstes Jugendbuch «Anneli. Erlebnisse eines kleinen Landmädchens» für die Schulhausbibliotheken heraus. Ein Jahr später übernahm der Rascher-Verlag das Buch. In der Folge erschienen 1927 «Anneli kämpft um Sonne und Freiheit» und 1934 «Anneli am Ziel und am Anfang». Mit: Elisabeth Schnell (Erzählerin), Ursula Schaeppi (Anneli), Margrit Rainer (Mutter Lüssi), Eduard Huber (Vater Lüssi), Peter Hug (Ruedi Lüssi), Alice Brüngger (Grossmutter), Paul Bühlmann (Mauser), Valerie Steinmann (Tüppig-Fräuli, Buschfrau), Walter Andreas Müller (Lehrer Beer, zweiter Handwerksbursche, Pfarrer), Jörg Schneider (Fabrikant), Lee Ruckstuhl (Sattler Gret), Jakob Bäbler (Zigermannli), Ruth Bannwart (Chueris Frau), Hansjörg Bahl (Knecht Chueri), Walter Baumgartner (Schuhmacher Stahl), Christian Beck (Jakobli), Vincenzo Biagi (Wächter Heiri, Pöschtler, St. Nikolaus) u.v.a. Regie: Inigo Gallo - Produktion: SRF 1976 - Dauer: 46' Ein Hörspiel zum 90. Geburtstag von Elisabeth Schnell

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4/4: «Anneli» von Olga Meyer

Published: Feb. 10, 2020, 7 a.m.
Duration: 45 minutes 7 seconds

Die Fabrikarbeit raubt Anneli Lüssi alle Kraft und den letzten Rest Lebenswillen. Entschlossen nimmt Annelis Grossmutter, das «Chrämer-Anni», nun das Heft in die Hand. Mit ihrer Hilfe findet Anneli den Weg in eine lebenswerte Zukunft. Anneli wächst als eines von acht Kindern Mitte des 19. Jahrhunderts in Turbenthal auf. Die Malerwerkstatt des Vaters ernährt die Familie – bescheiden zwar, aber ausreichend. Doch als der Vater viel zu früh aus dem Leben gerissen wird, müssen seine Kinder in die Spinnereifabrik arbeiten gehen, damit die Familie überleben kann. Einem aufmerksamen Lehrer verdanken wir Olga Meyers Bestseller-Roman: Als Lehrerin hatte Meyer ihren Schülern Kindheitserlebnisse ihrer Tösstaler Mutter Anna erzählt und diese Erinnerungen für den Unterricht aufgeschrieben. Ihr Kollege Robert Suter nahm ohne ihr Wissen die Blätter an sich, und 1918 brachte die Vereinigung der Schulbibliothekare der Stadt Zürich Olga Meyers erstes Jugendbuch «Anneli. Erlebnisse eines kleinen Landmädchens» für die Schulhausbibliotheken heraus. Ein Jahr später übernahm der Rascher-Verlag das Buch. In der Folge erschienen 1927 «Anneli kämpft um Sonne und Freiheit» und 1934 «Anneli am Ziel und am Anfang». Mit: Elisabeth Schnell (Erzählerin), Ursula Schaeppi (Anneli), Margrit Rainer (Mutter Lüssi), Eduard Huber (Vater Lüssi), Peter Hug (Ruedi Lüssi), Alice Brüngger (Grossmutter), Paul Bühlmann (Mauser), Valerie Steinmann (Tüppig-Fräuli, Buschfrau), Walter Andreas Müller (Lehrer Beer, zweiter Handwerksbursche, Pfarrer), Jörg Schneider (Fabrikant), Lee Ruckstuhl (Sattler Gret), Jakob Bäbler (Zigermannli), Ruth Bannwart (Chueris Frau), Hansjörg Bahl (Knecht Chueri), Walter Baumgartner (Schuhmacher Stahl), Christian Beck (Jakobli), Vincenzo Biagi (Wächter Heiri, Pöschtler, St. Nikolaus) u.v.a. Regie: Inigo Gallo - Produktion: SRF 1976 - Dauer: 46' Ein Hörspiel zum 90. Geburtstag von Elisabeth Schnell

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«Holidays from Suicide. Hören im Zwischenzustand»

Published: Feb. 8, 2020, 7 a.m.
Duration: 51 minutes 16 seconds

Eine unsentimentale Reise genau zwischen die Welten und Ohren. Iggy Pop als vielfach verwundeter Mensch ist in seiner Furchtlosigkeit der ideale Transformator. Die Musik von Iggy, das Lasso von Anatolatonal sowie die Stimme und der Text von Birgit Kempker reiten einen himmlischen Höllentanz. Die Musik von Iggy, das Lasso von Anatol Atonal sowie die Stimme und der Text von Birgit Kempker reiten einen himmlischen Höllentanz. Pause. Pause. Pause zwischen den Stücken. Pause zwischen Leben und Tod. Zwischen Bühne und Leben. Zwischen Schönheit und unwiderstehlichem Dreck. Einatmen. Pause. Ausatmen. Atman. Bergung. Heimliche Bewegung und Begegnung. Unverloren gehen. Hören im Zwischenzustand. Und wie habt ihr das gemacht? Disziplin. Zeit. Viel Zeit. Viel Disziplin. Disziplin ist Freiheit. Pause. Freude. Natur. Schneiden am See. Aufnehmen im Elsass. Nenne Namen. Die Stücke heissen: Wahrnehmungsstörung im Totenbett. Nazigirl. Foolish dreams. Cry for me. Pain in the brain. Seven regrets. Totenparty etc. Was geht uns das an? Alles. Wir alle wollen wissen, wie es geht: das Sterben. Auch wenn wir es nicht wissen wollen. Dazwischen ist viel schöner Raum. Komm rein. Mit: Iggy Pop, Birgit Kempker, Anatol Atonal Tontechnik: Anatolatonal und Basil Kneubühler - Realisation: Birgit Kempker und Anatolatonal - Dramaturgie: Johannes Mayr - Produktion: SRF 2020 - Dauer: ca. 55'

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«Holidays from Suicide. Eine phantastische Reise mit Iggy Pop» - Premiere

Published: Feb. 8, 2020, 7 a.m.
Duration: 51 minutes 16 seconds

Eine unsentimentale Reise genau zwischen die Welten und Ohren. Iggy Pop als vielfach verwundeter Mensch ist in seiner Furchtlosigkeit der ideale Transformator. Die Musik von Iggy, das Lasso von Anatol Atonal sowie die Stimme und der Text von Birgit Kempker reiten einen himmlischen Höllentanz. Die Musik von Iggy, das Lasso von Anatol Atonal sowie die Stimme und der Text von Birgit Kempker reiten einen himmlischen Höllentanz. Pause. Pause. Pause zwischen den Stücken. Pause zwischen Leben und Tod. Zwischen Bühne und Leben. Zwischen Schönheit und unwiderstehlichem Dreck. Einatmen. Pause. Ausatmen. Atman. Bergung. Heimliche Bewegung und Begegnung. Unverloren gehen. Hören im Zwischenzustand. Und wie habt ihr das gemacht? Disziplin. Zeit. Viel Zeit. Viel Disziplin. Disziplin ist Freiheit. Pause. Freude. Natur. Schneiden am See. Aufnehmen im Elsass. Nenne Namen. Die Stücke heissen: Wahrnehmungsstörung im Totenbett. Nazigirl. Foolish dreams. Cry for me. Pain in the brain. Seven regrets. Totenparty etc. Was geht uns das an? Alles. Wir alle wollen wissen, wie es geht: das Sterben. Auch wenn wir es nicht wissen wollen. Dazwischen ist viel schöner Raum. Komm rein. Mit: Iggy Pop, Birgit Kempker, Anatol Atonal Tontechnik: Anatol Atonal und Basil Kneubühler - Realisation: Birgit Kempker und Anatol Atonal - Dramaturgie: Johannes Mayr - Produktion: SRF 2020 - Dauer: ca. 55'

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Teil 1: «Elefantenjagd – oder: Franz Musils fünfter Fall»

Published: Feb. 7, 2020, 7 a.m.
Duration: 50 minutes 39 seconds

Franz Musil ist der Kultdetektiv im Schweizer Radio: mit Witz, Spürsinn und einer grossen Klappe gesegnet. Aber auch einem unglaublichen Talent dafür, immer wieder in den Schlamassel zu geraten. So auch im 5. Fall, einem Krimi, der doch eigentlich ganz harmlos beginnt: mit einem Stosszahn. Denn spätestens als eine Leiche im Elefantenhaus gefunden wird (Mord!), ruft das auch Polizeileutnant Linder auf den Plan, und das kann nichts Gutes für Musil bedeuten. Doch zum Glück hat er Francesca auf seiner Seite, seine Freundin und Managerin, die Musil mal wieder aus der Patsche hilft. Ein Hörspiel von Jürg Brändli und Fritz Zaugg Mit: Ueli Jäggi (Franz Musil, Privatdetektiv), Mathias Gnädinger (Linder, Polizeileutnant), Barbara Sauser (Francesca Rossi), Jürgen Brügger (Anwalt), Fabienne Hadorn (Jennifer Baumann/Verkäuferin Afrika-Laden), Ruth Gundacker (Frau Dr. Kipfmüller), Daniel Ludwig (Mr. Utaka/Schmuckverkäufer), Hans Schenker (Tobias Finger), Sandra Werner (Sandra Kummer/Empfangsdame/Frau Braxmaier), Gottfried Breitfuss (Helmuth Mössmer), Irina Schönen (Ingrid Nägeli), Peter Holliger (Herr Nägeli), Catriona Guggenbühl (Frau Marti), Jill Keiser (Frau Zingg), Reto Ott (Hoffmann/Bodyguard 2), Geri Dillier (Herr Bissig/Bodyguard 1), Karin Berri (Praktikantin), Brigitte Kramer (Radiostimme) Musik: Lionel Hampton, Thomas Dobler - Tontechnik: Norbert Elser - Regie: Fritz Zaugg - Produktion: SRF 2006 - Dauer: 47' Teil 2: Freitag, 14.02.2020, 20.00 Uhr, SRF 1

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1/2: «Elefantenjagd – oder: Franz Musils fünfter Fall»

Published: Feb. 7, 2020, 7 a.m.
Duration: 50 minutes 39 seconds

Franz Musil ist der Kultdetektiv im Schweizer Radio: mit Witz, Spürsinn und einer grossen Klappe gesegnet. Aber auch einem unglaublichen Talent dafür, immer wieder in den Schlamassel zu geraten. So auch im 5. Fall, einem Krimi, der doch eigentlich ganz harmlos beginnt: mit einem Stosszahn. Denn spätestens als eine Leiche im Elefantenhaus gefunden wird (Mord!), ruft das auch Polizeileutnant Linder auf den Plan, und das kann nichts Gutes für Musil bedeuten. Doch zum Glück hat er Francesca auf seiner Seite, seine Freundin und Managerin, die Musil mal wieder aus der Patsche hilft. Ein Hörspiel von Jürg Brändli und Fritz Zaugg Mit: Ueli Jäggi (Franz Musil, Privatdetektiv), Mathias Gnädinger (Linder, Polizeileutnant), Barbara Sauser (Francesca Rossi), Jürgen Brügger (Anwalt), Fabienne Hadorn (Jennifer Baumann/Verkäuferin Afrika-Laden), Ruth Gundacker (Frau Dr. Kipfmüller), Daniel Ludwig (Mr. Utaka/Schmuckverkäufer), Hans Schenker (Tobias Finger), Sandra Werner (Sandra Kummer/Empfangsdame/Frau Braxmaier), Gottfried Breitfuss (Helmuth Mössmer), Irina Schönen (Ingrid Nägeli), Peter Holliger (Herr Nägeli), Catriona Guggenbühl (Frau Marti), Jill Keiser (Frau Zingg), Reto Ott (Hoffmann/Bodyguard 2), Geri Dillier (Herr Bissig/Bodyguard 1), Karin Berri (Praktikantin), Brigitte Kramer (Radiostimme) Musik: Lionel Hampton, Thomas Dobler - Tontechnik: Norbert Elser - Regie: Fritz Zaugg - Produktion: SRF 2006 - Dauer: 47' Teil 2: Freitag, 14.02.2020, 20.00 Uhr, SRF 1

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Teil 3: «Anneli» von Olga Meyer

Published: Feb. 3, 2020, 7 a.m.
Duration: 50 minutes 1 second

Anneli arbeitet als Aufsteckerin in der Spinnerei-Fabrik. Von morgens sechs bis abends um acht. Einziger Lichtblick im tristen Tösstaler Fabrikalltag ist Meieli, die Tochter des Schuhmachers, mit der sich Anneli anfreundet. Und die Schule! Denn an zwei Vormittagen besucht sie die «Repetierschule». Anneli wächst als eines von acht Kindern Mitte des 19. Jahrhunderts in Turbenthal auf. Die Malerwerkstatt des Vaters ernährt die Familie – bescheiden zwar, aber ausreichend. Doch als der Vater viel zu früh aus dem Leben gerissen wird, müssen seine Kinder in die Spinnereifabrik arbeiten gehen, damit die Familie überleben kann. Einem aufmerksamen Lehrer verdanken wir Olga Meyers Bestseller-Roman: Als Lehrerin hatte Meyer ihren Schülern Kindheitserlebnisse ihrer Tösstaler Mutter Anna erzählt und diese Erinnerungen für den Unterricht aufgeschrieben. Ihr Kollege Robert Suter nahm ohne ihr Wissen die Blätter an sich, und 1918 brachte die Vereinigung der Schulbibliothekare der Stadt Zürich Olga Meyers erstes Jugendbuch «Anneli. Erlebnisse eines kleinen Landmädchens» für die Schulhausbibliotheken heraus. Ein Jahr später übernahm der Rascher-Verlag das Buch. In der Folge erschienen 1927 «Anneli kämpft um Sonne und Freiheit» und 1934 «Anneli am Ziel und am Anfang». Mit: Elisabeth Schnell (Erzählerin), Ursula Schaeppi (Anneli), Margrit Rainer (Mutter Lüssi), Eduard Huber (Vater Lüssi), Peter Hug (Ruedi Lüssi), Alice Brüngger (Grossmutter), Paul Bühlmann (Mauser), Valerie Steinmann (Tüppig-Fräuli, Buschfrau), Walter Andreas Müller (Lehrer Beer, zweiter Handwerksbursche, Pfarrer), Jörg Schneider (Fabrikant), Lee Ruckstuhl (Sattler Gret), Jakob Bäbler (Zigermannli), Ruth Bannwart (Chueris Frau), Hansjörg Bahl (Knecht Chueri), Walter Baumgartner (Schuhmacher Stahl), Christian Beck (Jakobli), Vincenzo Biagi (Wächter Heiri, Pöschtler, St. Nikolaus) u.v.a. Regie: Inigo Gallo - Produktion: SRF 1976 - Dauer: 50' Ein Hörspiel zum 90. Geburtstag von Elisabeth Schnell Teil 4: Montag, 10.02.2020, 14.00 Uhr, SRF 1

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3/4: «Anneli» von Olga Meyer

Published: Feb. 3, 2020, 7 a.m.
Duration: 50 minutes 1 second

Anneli arbeitet als Aufsteckerin in der Spinnerei-Fabrik. Von morgens sechs bis abends um acht. Einziger Lichtblick im tristen Tösstaler Fabrikalltag ist Meieli, die Tochter des Schuhmachers, mit der sich Anneli anfreundet. Und die Schule! Denn an zwei Vormittagen besucht sie die «Repetierschule». Anneli wächst als eines von acht Kindern Mitte des 19. Jahrhunderts in Turbenthal auf. Die Malerwerkstatt des Vaters ernährt die Familie – bescheiden zwar, aber ausreichend. Doch als der Vater viel zu früh aus dem Leben gerissen wird, müssen seine Kinder in die Spinnereifabrik arbeiten gehen, damit die Familie überleben kann. Einem aufmerksamen Lehrer verdanken wir Olga Meyers Bestseller-Roman: Als Lehrerin hatte Meyer ihren Schülern Kindheitserlebnisse ihrer Tösstaler Mutter Anna erzählt und diese Erinnerungen für den Unterricht aufgeschrieben. Ihr Kollege Robert Suter nahm ohne ihr Wissen die Blätter an sich, und 1918 brachte die Vereinigung der Schulbibliothekare der Stadt Zürich Olga Meyers erstes Jugendbuch «Anneli. Erlebnisse eines kleinen Landmädchens» für die Schulhausbibliotheken heraus. Ein Jahr später übernahm der Rascher-Verlag das Buch. In der Folge erschienen 1927 «Anneli kämpft um Sonne und Freiheit» und 1934 «Anneli am Ziel und am Anfang». Mit: Elisabeth Schnell (Erzählerin), Ursula Schaeppi (Anneli), Margrit Rainer (Mutter Lüssi), Eduard Huber (Vater Lüssi), Peter Hug (Ruedi Lüssi), Alice Brüngger (Grossmutter), Paul Bühlmann (Mauser), Valerie Steinmann (Tüppig-Fräuli, Buschfrau), Walter Andreas Müller (Lehrer Beer, zweiter Handwerksbursche, Pfarrer), Jörg Schneider (Fabrikant), Lee Ruckstuhl (Sattler Gret), Jakob Bäbler (Zigermannli), Ruth Bannwart (Chueris Frau), Hansjörg Bahl (Knecht Chueri), Walter Baumgartner (Schuhmacher Stahl), Christian Beck (Jakobli), Vincenzo Biagi (Wächter Heiri, Pöschtler, St. Nikolaus) u.v.a. Regie: Inigo Gallo - Produktion: SRF 1976 - Dauer: 50' Ein Hörspiel zum 90. Geburtstag von Elisabeth Schnell Teil 4: Montag, 10.02.2020, 14.00 Uhr, SRF 1

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«Personenschaden» von Gabriel Vetter

Published: Jan. 31, 2020, 7 a.m.
Duration: 48 minutes 10 seconds

Notgedrungen kommen sie miteinander ins Gespräch: der alte Bauzeichner und der junge Jurist. Notgedrungen, weil sich jemand vor den Zug geworfen hat, in dem sie sitzen. Und notgedrungen auch, weil sie offenbar die einzigen Passagiere sind. «Personenschaden» heisst es in der Durchsage lapidar, und um Geduld wird gebeten. Aber der Unterbruch der Zugfahrt bringt die schön geplante Biografie der beiden durcheinander. Sie verpassen wichtige Termine. Man trinkt in den Ärger hinein, in die Wut. Hemmungen fallen. Galgenhumor kommt auf. Ein «Schaden» wird reklamiert. Ein Schuldiger muss her. Eine Anklage. Dem Schweizer Autor und preisgekrönten Kabarettisten Gabriel Vetter ist mit diesem Hörspiel ein bissiger moderner Totentanz gelungen. Mit schwarzem Humor spielt der Tod zum Tanz auf und bringt das Leben aus dem Tritt. Mit: Jodoc Seidel (Traugott Hamm), Raphael Clamer (Basil Popovic), Heiner Hitz (Stimme der Anklage), Margret Nonhoff (Pfarrerin), Sandra Werner (Off-Stimme 1), Rudolf Ruch (Off-Stimme 2), Isabel Schaerer (Off-Stimme 3) Musik: Martin Bezzola - Tontechnik: Fabian Lehmann - Regie: Geri Dillier - Produktion: SRF 2010 - Dauer: 48'

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Teil 2: «Anneli» von Olga Meyer

Published: Jan. 27, 2020, 7 a.m.
Duration: 46 minutes 45 seconds

Die gewaltige Überschwemmung der Töss steckt den Menschen noch tief in den Knochen. Häuser, Strassen und Brücken liegen in Trümmern. Nur langsam finden die Turbenthaler wieder zurück in den Alltag. Anneli wächst als eines von acht Kindern Mitte des 19. Jahrhunderts in Turbenthal auf. Die Malerwerkstatt des Vaters ernährt die Familie – bescheiden zwar, aber ausreichend. Doch als der Vater viel zu früh aus dem Leben gerissen wird, müssen seine Kinder in die Spinnereifabrik arbeiten gehen, damit die Familie überleben kann. Einem aufmerksamen Lehrer verdanken wir Olga Meyers Bestseller-Roman: Als Lehrerin hatte Meyer ihren Schülern Kindheitserlebnisse ihrer Tösstaler Mutter Anna erzählt und diese Erinnerungen für den Unterricht aufgeschrieben. Ihr Kollege Robert Suter nahm ohne ihr Wissen die Blätter an sich, und 1918 brachte die Vereinigung der Schulbibliothekare der Stadt Zürich Olga Meyers erstes Jugendbuch «Anneli. Erlebnisse eines kleinen Landmädchens» für die Schulhausbibliotheken heraus. Ein Jahr später übernahm der Rascher-Verlag das Buch. In der Folge erschienen 1927 «Anneli kämpft um Sonne und Freiheit» und 1934 «Anneli am Ziel und am Anfang». Mit: Elisabeth Schnell (Erzählerin), Ursula Schaeppi (Anneli), Margrit Rainer (Mutter Lüssi), Eduard Huber (Vater Lüssi), Peter Hug (Ruedi Lüssi), Alice Brüngger (Grossmutter), Paul Bühlmann (Mauser), Valerie Steinmann (Tüppig-Fräuli, Buschfrau), Walter Andreas Müller (Lehrer Beer, zweiter Handwerksbursche, Pfarrer), Jörg Schneider (Fabrikant), Lee Ruckstuhl (Sattler Gret), Jakob Bäbler (Zigermannli), Ruth Bannwart (Chueris Frau), Hansjörg Bahl (Knecht Chueri), Walter Baumgartner (Schuhmacher Stahl), Christian Beck (Jakobli), Vincenzo Biagi (Wächter Heiri, Pöschtler, St. Nikolaus) u.v.a. Regie: Inigo Gallo - Produktion: SRF 1976 - Dauer: 47' Ein Hörspiel zum 90. Geburtstag von Elisabeth Schnell Teil 3: Montag, 03.02.2020, 14.00 Uhr, SRF 1 Teil 4: Montag, 10.02.2020, 14.00 Uhr, SRF 1

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Teil 1: «Anneli» von Olga Meyer

Published: Jan. 20, 2020, 7 a.m.
Duration: 48 minutes 51 seconds

Das «Tösstaler Anneli» ist nach Johanna Spyris «Heidi» wohl das berühmteste Mädchen der Schweizer Jugendbuchliteratur. Das aufgeweckte, krausköpfige Anneli erlebt die Frühindustrialisierung vor rund 150 Jahren im abgelegenen Tösstal im Kanton Zürich. Anneli wächst als eines von acht Kindern Mitte des 19. Jahrhunderts in Turbenthal auf. Die Malerwerkstatt des Vaters ernährt die Familie – bescheiden zwar, aber ausreichend. Doch als der Vater viel zu früh aus dem Leben gerissen wird, müssen seine Kinder in die Spinnereifabrik arbeiten gehen, damit die Familie überleben kann. Einem aufmerksamen Lehrer verdanken wir Olga Meyers Bestseller-Roman: Als Lehrerin hatte Meyer ihren Schülern Kindheitserlebnisse ihrer Tösstaler Mutter Anna erzählt und diese Erinnerungen für den Unterricht aufgeschrieben. Ihr Kollege Robert Suter nahm ohne ihr Wissen die Blätter an sich, und 1918 brachte die Vereinigung der Schulbibliothekare der Stadt Zürich Olga Meyers erstes Jugendbuch «Anneli. Erlebnisse eines kleinen Landmädchens» für die Schulhausbibliotheken heraus. Ein Jahr später übernahm der Rascher-Verlag das Buch. In der Folge erschienen 1927 «Anneli kämpft um Sonne und Freiheit» und 1934 «Anneli am Ziel und am Anfang». Mit: Elisabeth Schnell (Erzählerin), Ursula Schaeppi (Anneli), Margrit Rainer (Mutter Lüssi), Eduard Huber (Vater Lüssi), Peter Hug (Ruedi Lüssi), Alice Brüngger (Grossmutter), Paul Bühlmann (Mauser), Valerie Steinmann (Tüppig-Fräuli, Buschfrau), Walter Andreas Müller (Lehrer Beer, zweiter Handwerksbursche, Pfarrer), Jörg Schneider (Fabrikant), Lee Ruckstuhl (Sattler Gret), Jakob Bäbler (Zigermannli), Ruth Bannwart (Chueris Frau), Hansjörg Bahl (Knecht Chueri), Walter Baumgartner (Schuhmacher Stahl), Christian Beck (Jakobli), Vincenzo Biagi (Wächter Heiri, Pöschtler, St. Nikolaus) u.v.a. Regie: Inigo Gallo - Produktion: SRF 1976 - Dauer 49' Ein Hörspiel zum 90. Geburtstag von Elisabeth Schnell Teil 2: Montag, 27.01.2020, 14.00 Uhr SRF 1 Teil 3: Montag, 03.02.2020, 14.00 Uhr SRF 1 Teil 4: Montag, 10.02.2020, 14.00 Uhr SRF 1

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«Die Fragwürdigen» von Judith Keller – Premiere

Published: Jan. 17, 2020, 7 a.m.
Duration: 50 minutes 29 seconds

Es sind fragile Figuren, die durch die Textsammlung «Die Fragwürdigen» huschen: listige und lustige, schwermütige und leichtfüssige. Seismografisch beschreibt Judith Keller in Kürzestgeschichten, Miniszenen und Prosastücken Menschen, die sachte und fast unbemerkt durch ihren Alltag stolpern. Unterwegs durch die Stadt Zürich ist man im Hörstück «Die Fragwürdigen». Angelegt ist diese Collage wie eine Tramfahrt. Man sieht die Menschen verloren am Strassenrand stehen oder an der Tramhaltestelle warten, sieht sie durchs Fenster ihrer Wohnung am Tisch sitzen. Männer und Frauen, Gesichter, die an uns im Alltag vorüberziehen, jede und jeder hat seine kleine Geschichte. Albertine fühlt sich aufgehoben und schwebt plötzlich hoch über dem Boden, eine Liebe, die nur dank der Lüge hält, ein Schattenwurf fügt zwei Männer aneinander, Anatol geht einer Arbeit nach, bis er mit ihr nicht mehr Schritt halten kann. Verbindende Stimme ist die «weit hergeholte Frau». Unbeirrt und oft nachts geht sie dem Tramliniennetz der Stadt entlang, von Haltestelle zu Haltestelle, und verweilt an diesen Knotenpunkten, die dann plötzlich verlassen und leer dastehen. Philipp Schaufelberger und Simona Ryser sind für dieses Hörstück mit dem Mikrofon durch die Stadt Zürich gestreift, haben den Sound der Stadt eingefangen, das Rumpeln des Trams, das Flirren des Fahrrads, das Rauschen des Verkehrs, die fernen Züge, vorbeiziehende Stimmfetzen. Diese Atmos und Geräusche sind in Philipp Schaufelbergers Komposition eingegangen. Mit: Lara Körte (weit hergeholte Frau), Urs Jucker (männliche Stimme 3), Jeanne Devos (weibliche Stimme 4), Linda Olsansky (weibliche Stimme 3), Anna-Katharina Müller (weibliche Stimme 2), Thomas Douglas (männliche Stimme 4), Jonas Rüegg (männliche Stimme 1), Fritz Fenne (männliche Stimme 2), Miriam Japp (weibliche Stimme 5), Jessica Cuna (weibliche Stimme 1), Irina Schönen (Haltestellen-Ansage) Bearbeitung und Regie: Simona Ryser - Musik: Philipp Schaufelberger - Stimme und Glasharfe: Anna Trauffer - Tontechnik: Roli Fatzer, Ueli Karlen - Produktion: SRF 2020 - Dauer: 51'

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«Götterfunken» von Elisabeth Baureithel

Published: Jan. 16, 2020, 5 a.m.
Duration: 31 minutes 40 seconds

Kennen Sie Beethoven? Wissen Sie, wie er getickt hat, der grossmächtige Komponist, der vor einem Vierteljahrtausend zur Welt kam?Zur Eröffnung des Beethoven-Jahres hat die SRF-Musikredaktorin Elisabeth Baureithel eine launige Mini-Hörspiel-Serie geschrieben. Die Mini-Hörspiele beleuchten das Leben und Wesen des weltbekannten Jubilars auf die etwas andere Art: Beethoven im permanenten Nahkampf mit sich, seinem musikalischen Talent und seinem lebenspraktischen Unvermögen, gespielt vom Grazer Schauspieler Helmut Berger. Die 5 Episoden sind unter dem Titel «Götterfunken» erstmals am 17. Januar im Programm, im Rahmen des Beethoven-Tages bei Radio SRF 2 Kultur. Da sind von 9 bis 22 Uhr neben vielen von Beethovens Werken auch jede Menge Gespräche über biografische Hintergründe, kompositorische Kniffe und wirkungsgeschichtliche Linien zu hören. Ausserdem stellt der Starkoch Ivo Adam den kulinarischen Beethoven vor. Mit: Helmut Berger (Beethoven), Kaija Ledergerber (Notenblatt), Mario Fuchs (Gast 2; Redner), Urs Peter Halter (Gast 1; Radio-Moderator) Hammond-Orgel: Gregor Loepfe; Hammerklavier: Valerio Benz Dramaturgie: Reto Ott Tontechnik: Tom Willen Regie: Elisabeth Baureithel, Reto Ott Produktion: SRF 2020

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Teil 2: «Blutspuren» von Buschi Luginbühl nach Thomas H. Cook

Published: Jan. 13, 2020, 7 a.m.
Duration: 46 minutes 26 seconds

Thomas H. Cook gehört weltweit zu den absoluten Bestseller-Autoren. Gebrochene, alles andere als heldenhafte Hauptfiguren sind sein Markenzeichen. Fehler und Versäumnisse der Vergangenheit machen ihnen zu schaffen, drohen in der Gegenwart ihr Leben zu zerstören. So auch in seinem Roman «Blutspuren». In «Blutspuren» wird eine geschlossene Gesellschaft in den Bündner Bergen abgebildet. Ausgangspunkt ist ein dreissig Jahre alter Kriminalfall, der Mord an einem jungen Mädchen. Die Suche in der Vergangenheit offenbart die Brüchigkeit einer Gemeinschaft, die auf Täuschung und Lüge aufgebaut ist. Als Corsin Krüger zur Beerdigung seines Jugendfreundes Gian Bundi in die alte Heimat zurückkommt, stellt er fest, dass Bundi sich zuletzt mit dem mysteriösen Mordfall befasst hat. Corsin Krüger beschliesst, der Sache nachzugehen. Was er am Ende herausfindet, verändert sein ganzes Leben. Mit: Rufus Beck (Corsin Krüger), Ulrike Krumbiegel (Tea Zanolari), Bernhard Bettermann (Luca von Salis), Sigfried Terpoorten (Fadri Conradin), Franziska Kohlund (Bigna Bundi), Franziska von Fischer (Serena Bundi), Heiner Hitz (Gian Bundi), Lucian Baenzinger (Gian Bundi als Kind), Andrea Zogg (Dr. Joseph Stark), Walter Andreas Müller (Harry Beeler), Päivi Stalder (Ursina Truttmann) sowie in weiteren Rollen: Kurt Grünenfelder, Daniel Mangisch, Margret Nonhoff, Michael Schacht, Gabriela Steinmann, Nikolaus Schmid, Kaspar Lüscher, Isabel Schaerer Aus dem Amerikanischen von Bodo Baumann - Musik: Reto Senn & Marianne Racine (Sängerin) - Tontechnik: Franz Baumann - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2013 - Dauer: 47' Teil 1: Montag, 6.1.2019, 14.00 Uhr, Radio SRF 1

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Teil 1: «Blutspuren» von Buschi Luginbühl nach Thomas H. Cook

Published: Jan. 6, 2020, 7 a.m.
Duration: 47 minutes 52 seconds

Thomas H. Cook gehört weltweit zu den absoluten Bestseller-Autoren. Gebrochene, alles andere als heldenhafte Hauptfiguren sind sein Markenzeichen. Fehler und Versäumnisse der Vergangenheit machen ihnen zu schaffen, drohen in der Gegenwart ihr Leben zu zerstören. So auch in seinem Roman «Blutspuren». In «Blutspuren» wird eine geschlossene Gesellschaft in den Bündner Bergen abgebildet. Ausgangspunkt ist ein dreissig Jahre alter Kriminalfall, der Mord an einem jungen Mädchen. Die Suche in der Vergangenheit offenbart die Brüchigkeit einer Gemeinschaft, die auf Täuschung und Lüge aufgebaut ist. Als Corsin Krüger zur Beerdigung seines Jugendfreundes Gian Bundi in die alte Heimat zurückkommt, stellt er fest, dass Bundi sich zuletzt mit dem mysteriösen Mordfall befasst hat. Corsin Krüger beschliesst, der Sache nachzugehen. Was er am Ende herausfindet, verändert sein ganzes Leben. Mit: Rufus Beck (Corsin Krüger), Ulrike Krumbiegel (Tea Zanolari), Bernhard Bettermann (Luca von Salis), Sigfried Terpoorten (Fadri Conradin), Franziska Kohlund (Bigna Bundi), Franziska von Fischer (Serena Bundi), Heiner Hitz (Gian Bundi), Lucian Baenzinger (Gian Bundi als Kind), Andrea Zogg (Dr. Joseph Stark), Walter Andreas Müller (Harry Beeler), Päivi Stalder (Ursina Truttmann) sowie in weiteren Rollen: Kurt Grünenfelder, Daniel Mangisch, Margret Nonhoff, Michael Schacht, Gabriela Steinmann, Nikolaus Schmid, Kaspar Lüscher, Isabel Schaerer Aus dem Amerikanischen von Bodo Baumann - Musik: Reto Senn & Marianne Racine (Sängerin) - Tontechnik: Franz Baumann - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2013 - Dauer: 48' Teil 2: Montag, 13.01.2020, 14.00 Uhr, SRF 1

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«Mit den Waffen einer Maus» von Jens Nielsen

Published: Jan. 4, 2020, 7 a.m.
Duration: 48 minutes 36 seconds

Hörspielkomödie über das Scheitern - in der Kunst wie im Leben. Ein Filmemacher, ein Edelstatist und ein Faktotum warten auf den genialen Einfall. Aber keine Muse kommt und küsst. Absurdes Theater im Hörspielstudio. Die handelnden oder auch nicht handelnden Personen: der Filmmacher Ingomar Benz Berger («‹Lepra in Zeiten der Cholera›. Wer hat mir dazu gratuliert? Wer hat auch nur einen Satz geschrieben?»), der Edelstatist Balz Bagger («Ich bin weltweit bekannt als Unbekannter!») und das Faktotum Laurenz Bertschinger alias Schoggi («Mein Leben ist ein Sack voll –. Ich wühle darin herum, als wär da Ausverkauf. Und ich finde einfach nichts.»). Bagger bringt die Situation auf den Punkt: «Es ist die Geschichte von drei Typen, die zu Hause bleiben, weil sie schon an der Hauseinfahrt scheitern. Und da sitzen sie in der Garage, auf diesem ‹Set›, in dem ‹Studio› und unterhalten sich. The End! Abreissen das Ganze, zurückbauen!» Existenzielle Verzweiflung macht sich breit. Aus seinem Theaterstück «Keine Aussicht auf ein gutes Ende» entwickelte der Schweizer Dramatiker Jens Nielsen sein Hörspiel «Mit den Waffen einer Maus». Die Produktion im ehrwürdigen Basler Hörspielstudio wurde nicht nur akustisch aufgenommen, sondern auch gefilmt. Die Videofassung ist parallel im Netz zu sehen. Der Autor mit Bühnenambitionen hat in dieser Produktion keine Rolle bekommen. Dafür hat er sich gerächt und mit den Waffen einer Maus gedroht - während der Tonaufnahmen und vor laufenden Kameras. Mit: Godehard Giese (Ingomar Benz Berger), Jodoc Seidel (Balz Bagger), Christian Ahlers (Schoggi), Jens Nielsen (Autor Jens Nielsen) Musik: Philipp Schaufelberger - Tontechnik: Tom Willen - Regie: Claude Pierre Salmony - Produktion: SRF 2012 - Dauer: 51'

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«Prädikat besonders wertvoll»

Published: Jan. 3, 2020, 7 a.m.
Duration: 50 minutes 39 seconds

Was waren die Highlights im Satire-Jahr 2019? Das Redaktionsteam der «Lustigen» bei SRF blickt zurück und präsentiert die prägnantesten und gelungensten Beiträge aus den wöchentlichen Formaten «Zytlupe» und «Vetters Töne». Es ist schon fast eine Tradition: Aufs Jahresende hin versammelt sich im Radiostudio das Redaktionstrio Barbara Anderhub, Alexander Götz und Lukas Holliger zu einem unterhaltsamen Treffen am runden Tisch. Sie halten Rückschau auf die Geschehnisse der vergangenen 52 Wochen und diskutieren, wie sich diese satirisch abgebildet haben. Dazu bringen sie ihre Lieblingsepisoden aus den Samstagmittagssendungen bei Radio SRF 1 mit: «Zytlupe» und «Vetters Töne». Redaktion: Alexander Götz - Produktion: SRF 2019 - Dauer: ca. 50' Eine Wiederholung der «Spasspartout»-Sendung vom 1.1.2020

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«Projekt Matterhorn» von Randulf Lindt

Published: Dec. 30, 2019, 7 a.m.
Duration: 47 minutes 37 seconds

Mit einer kabarettistischen Starbesetzung und pünktlich zum 50. Jahrestag der Schweizer Reaktorkatastrophe von Lucens (Waadt) präsentiert SRF 1 eine atomare Politsatire. In dem von realen Tatsachen inspirierten Hörspiel verkörpern Joachim Rittmeyer und Emil Steinberger die zwei letzten Schweizer. «Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben», so heisst der Kultfilm von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1964. Er handelt vom Kalten Krieg, der Atombombe und einem geistesgestörten General der US Air Force. Die ernst und warnend gemeinte Satire endet mit der Vernichtung der Menschheit. Hätte dieses Drehbuch auch in der Schweiz spielen können? Selbstverständlich. Immerhin hat die Eidgenossenschaft jahrzehntelang versucht, die Atombombe zu bauen, ein kleines Tschernobyl fabriziert und sogar einen atomaren Erstschlag gegen die Sowjetunion in Erwägung gezogen. Randulf Lindt hat über diese brisanten und noch wenig bekannten Vorgänge ein satirisch überhöhtes Hörspiel geschrieben. Mit: Joachim Rittmeyer (Bundespräsident), Emil Steinberger (Generalstabschef Rüebli), Patti Basler (Frau Haldenfeld), Gabriel Vetter (Professor Schäfer, genannt «Tröte»), Simon Enzler (Radiosprecher), Uta Köbernick (Erzählerin), Thomas C. Breuer (Mister O'Neill), Dominique Müller (Professor Lindenbrock/Montgommery/Butoni/Tobler/Kellner/Techniker/SP-Männer/Wachsoldat/Horn, genannt «Hörnchen»/Regent von Lichtenstein), Daniel Ludwig (sowjetischer Botschafter), Randulf Lindt (ein Deutscher), Isabel Schaerer (Gretli), Noemi Gradwohl (Lisi), Julia Glaus (Frau Scherli, Türsteherin) Tontechnik: Mirjam Emmenegger - Regie und Dramaturgie: Lukas Holliger - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 48'

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«Oh Tannenbaum ...! Ein Weihnachtssyndrom» von Hans Hausmann

Published: Dec. 23, 2019, 7 a.m.
Duration: 40 minutes 56 seconds

Einmal, nur ein einziges Mal möchte Florian Moser Weihnachten ohne den traditionsbeladenen Baum feiern. Ohne die ewigen Nadeln überall, ohne Kerzenwachs auf Teppich und Parkett, ohne latente Umsturzgefahr mit anschliessender Feuersbrunst – mit einem Wort: in Frieden! Die Ausgangssituation scheint günstig: Die beiden Söhne schnuppern längst den Duft der grossen, weiten Welt. Onkel Alfons ist Kummer gewohnt und daher aus Prinzip liberal, und sogar Gattin Sonja lehnt die Idee von Weihnachten ohne Baum nicht rundweg ab. Doch dann stört ein mysteriöser Telefonanruf die trügerische, vorweihnachtliche Einigkeit Mit: Hans-Jörg Hersberger (Florian Moser), Trudi Roth (Sonja Moser), Germain Muller (Santiglaus), Buddy Elias (Alfons), Susanne Thommen (Kellnerin), Noemi Steuer (Verkäuferin), Colette Greder (Frau von der Heilsarmee) Tontechnik: Sibylle Weber, Vreni Palm - Regie: Martin Bopp - Produktion: SRF 1991 - Dauer: 41'

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Teil 6: «Martin Salander» von Gottfried Keller – Premiere

Published: Dec. 19, 2019, 3:10 a.m.
Duration: 50 minutes 47 seconds

Nicht nur die Zwillinge Weidelich befinden sich wegen Betrug im Gefängnis. Im ganzen Land werden Beamte und Geschäftsmänner wegen Betrügereien festgenommen. Auch Martin Salander läuft trotz Warnungen seiner Frau Marie Gefahr, dem zwielichtigen Louis Wohlwend ein weiteres Mal auf den Leim zu gehen. Die Schweiz, Mitte des 19. Jahrhunderts: Martin Salander, ein ausgebildeter Volkslehrer, der erfolgreich als Kaufmann tätig ist, wird von seinem zwielichtigen Jugendfreund Louis Wohlwend um sein Vermögen gebracht. Er beschliesst, nach Brasilien zu reisen, um dort wieder zu Geld zu kommen. Dabei lässt er seine Frau Marie und die drei Kinder Netti, Setti und Arnold in prekären finanziellen Verhältnissen in der Schweiz zurück. Jahre später kehrt Salander als reicher Kaufmann heim zu seiner Familie. Salander stellt bei seiner Rückkehr fest, dass sich seine Heimat nach den vielen Jahren Abwesenheit politisch und gesellschaftlich stark verändert hat, und in ihm erwacht der Wunsch, das politische Geschehen aktiv mitzugestalten. Idealist Martin Salander will sich einsetzen für die Ziele der neuen Verfassung, die mehr Gleichheit und Mitbestimmung der Bürger vorsieht. Doch die Kehrseite dieser neugewonnenen Freiheiten zeigt sich bald – das Streben nach Wohlstand und Ansehen führt flächendeckend zu Karrierismus, Korruption und Amtsmissbrauch. Diese negativen Entwicklungen bekommt die Familie Salander auch privat zu spüren. Und dann taucht auch noch Martin Salanders Jugendfreund Louis Wohlwend wieder auf und versucht den arglosen Martin ein weiteres Mal zu prellen. Gottfried Keller zeichnet in seinem letzten Buch ein eher düsteres Bild der Schweiz des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mit der Stadt Münsterburg (Schauplatz des Romans) ist unverkennbar Kellers eigene Heimatstadt Zürich porträtiert. Keller dokumentiert, was passiert, wenn das grosse Geld, die Spekulation und das Privatinteresse in der Gesellschaft überhandnehmen. «Martin Salander» ist ein gesellschaftskritischer und in Teilen auch politscher Roman von bisweilen verblüffender Aktualität. Zum 200. Geburtstag von Gottfried Keller kann die Geschichte rund um die Familie Salander jetzt als SRF-Hörspiel in sechs Teilen neu entdeckt werden. Ab Sendedatum sind alle Folgen auch als Podcast verfügbar. Mit: Roland Koch (Erzähler), Désirée Meiser (Erzählerin), Nicola Mastroberardino (Martin Salander), Linda Olsansky (Marie Salander), Carolin Schär (Setti Salander), Lotti Happle (Netti Salander), Sven Schelker (Arnold Salander), Hannah Notz (Setti als Kind), Stella Burkart (Netti als Kind), Elias Eckstein (Arnold als Kind), Jean-Pierre Cornu (Möni Wighart), Andri Schenardi (Louis Wohlwend), Karin Pfammatter (Amalie Weidelich), Daniel Mangisch (Jakob Weidelich), Mario Fuchs (Julian Weidelich), Joachim Aeschlimann (Isidor Weidelich), Janek Holliger (Julian als Kind), Samuel Hanauer (Isidor als Kind, Georg), Urs Peter Halter (Anwalt), Ueli Jäggi (Notar, Pfarrer), Carina Braunschmidt (Alexandra Wohlwend), Evelyne Gugolz (Myrrha, Wirtsmagd), Peter Fischli (Professor, Vorsitzender, Richter), Päivi Stalder (Frau Professor, Magd Magdalene), Ilja Baumeier (junger Redner, Kellner, Herr, Knecht), Kaija Ledergerber (Weib, junge Magd) sowie das Basler Lehrertheater (Chorgesang und Statisterie) Komposition: Martin Bezzola, Tomas Korber - Kompositions-Assistenz: Lisa Mark - Instrumente: Martin Sonderegger (Klarinette und Bassklarinette), Sandra Weiss (Fagott), Andreas Tschopp (Posaune), Lara Stanic (Flöte), Martin Bezzola (Saiteninstrumente, Klavier, Sampling, Elektronik) Tontechnik: Tom Willen, Roland Fatzer - Bearbeitung: Mark Ginzler, Simone Karpf - Dramaturgie: Simone Karpf, Anina Barandun - Regie: Mark Ginzler - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 51'

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Teil 5: «Martin Salander» von Gottfried Keller – Premiere

Published: Dec. 19, 2019, 3:09 a.m.
Duration: 51 minutes 12 seconds

Martin Salanders Geschäfte laufen gut, aber er gerät ihn eine Midlife-Crises. Jugendfreund Louis Wohlwend taucht wieder auf. Mit Ehefrau und deren schönen Schwester Myrrha. Dann rüttelt eine Schreckensnachricht die Familie Salander auf: Isidor Weidelich sitzt wegen Geldhinterziehung im Gefängnis. Die Schweiz, Mitte des 19. Jahrhunderts: Martin Salander, ein ausgebildeter Volkslehrer, der erfolgreich als Kaufmann tätig ist, wird von seinem zwielichtigen Jugendfreund Louis Wohlwend um sein Vermögen gebracht. Er beschliesst, nach Brasilien zu reisen, um dort wieder zu Geld zu kommen. Dabei lässt er seine Frau Marie und die drei Kinder Netti, Setti und Arnold in prekären finanziellen Verhältnissen in der Schweiz zurück. Jahre später kehrt Salander als reicher Kaufmann heim zu seiner Familie. Salander stellt bei seiner Rückkehr fest, dass sich seine Heimat nach den vielen Jahren Abwesenheit politisch und gesellschaftlich stark verändert hat, und in ihm erwacht der Wunsch, das politische Geschehen aktiv mitzugestalten. Idealist Martin Salander will sich einsetzen für die Ziele der neuen Verfassung, die mehr Gleichheit und Mitbestimmung der Bürger vorsieht. Doch die Kehrseite dieser neugewonnenen Freiheiten zeigt sich bald – das Streben nach Wohlstand und Ansehen führt flächendeckend zu Karrierismus, Korruption und Amtsmissbrauch. Diese negativen Entwicklungen bekommt die Familie Salander auch privat zu spüren. Und dann taucht auch noch Martin Salanders Jugendfreund Louis Wohlwend wieder auf und versucht den arglosen Martin ein weiteres Mal zu prellen. Gottfried Keller zeichnet in seinem letzten Buch ein eher düsteres Bild der Schweiz des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mit der Stadt Münsterburg (Schauplatz des Romans) ist unverkennbar Kellers eigene Heimatstadt Zürich porträtiert. Keller dokumentiert, was passiert, wenn das grosse Geld, die Spekulation und das Privatinteresse in der Gesellschaft überhandnehmen. «Martin Salander» ist ein gesellschaftskritischer und in Teilen auch politscher Roman von bisweilen verblüffender Aktualität. Zum 200. Geburtstag von Gottfried Keller kann die Geschichte rund um die Familie Salander jetzt als SRF-Hörspiel in sechs Teilen neu entdeckt werden. Ab Sendedatum sind alle Folgen auch als Podcast verfügbar. Mit: Roland Koch (Erzähler), Désirée Meiser (Erzählerin), Nicola Mastroberardino (Martin Salander), Linda Olsansky (Marie Salander), Carolin Schär (Setti Salander), Lotti Happle (Netti Salander), Sven Schelker (Arnold Salander), Hannah Notz (Setti als Kind), Stella Burkart (Netti als Kind), Elias Eckstein (Arnold als Kind), Jean-Pierre Cornu (Möni Wighart), Andri Schenardi (Louis Wohlwend), Karin Pfammatter (Amalie Weidelich), Daniel Mangisch (Jakob Weidelich), Mario Fuchs (Julian Weidelich), Joachim Aeschlimann (Isidor Weidelich), Janek Holliger (Julian als Kind), Samuel Hanauer (Isidor als Kind, Georg), Urs Peter Halter (Anwalt), Ueli Jäggi (Notar, Pfarrer), Carina Braunschmidt (Alexandra Wohlwend), Evelyne Gugolz (Myrrha, Wirtsmagd), Peter Fischli (Professor, Vorsitzender, Richter), Päivi Stalder (Frau Professor, Magd Magdalene), Ilja Baumeier (junger Redner, Kellner, Herr, Knecht), Kaija Ledergerber (Weib, junge Magd) sowie das Basler Lehrertheater (Chorgesang und Statisterie) Komposition: Martin Bezzola, Tomas Korber - Kompositions-Assistenz: Lisa Mark - Instrumente: Martin Sonderegger (Klarinette und Bassklarinette), Sandra Weiss (Fagott), Andreas Tschopp (Posaune), Lara Stanic (Flöte), Martin Bezzola (Saiteninstrumente, Klavier, Sampling, Elektronik) Tontechnik: Tom Willen, Roland Fatzer - Bearbeitung: Mark Ginzler, Simone Karpf - Dramaturgie: Simone Karpf, Anina Barandun - Regie: Mark Ginzler - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 52' Teil 6: Freitag, 27.12.2019, 21.00 Uhr, Radio SRF 1

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Teil 4: «Martin Salander» von Gottfried Keller – Premiere

Published: Dec. 19, 2019, 3:08 a.m.
Duration: 50 minutes 16 seconds

Der Haussegen hängt schief bei der Familie Salander. Die Töchter Setti und Netti haben sich in den Kopf gesetzt, die Zwillinge Isidor und Julian Weidelich zu heiraten. Selbst die Drohung des Vaters die Töchter zu enterben, lässt die beiden aus ihrem Liebeswahn nicht erwachen. Die Schweiz, Mitte des 19. Jahrhunderts: Martin Salander, ein ausgebildeter Volkslehrer, der erfolgreich als Kaufmann tätig ist, wird von seinem zwielichtigen Jugendfreund Louis Wohlwend um sein Vermögen gebracht. Er beschliesst, nach Brasilien zu reisen, um dort wieder zu Geld zu kommen. Dabei lässt er seine Frau Marie und die drei Kinder Netti, Setti und Arnold in prekären finanziellen Verhältnissen in der Schweiz zurück. Jahre später kehrt Salander als reicher Kaufmann heim zu seiner Familie. Salander stellt bei seiner Rückkehr fest, dass sich seine Heimat nach den vielen Jahren Abwesenheit politisch und gesellschaftlich stark verändert hat, und in ihm erwacht der Wunsch, das politische Geschehen aktiv mitzugestalten. Idealist Martin Salander will sich einsetzen für die Ziele der neuen Verfassung, die mehr Gleichheit und Mitbestimmung der Bürger vorsieht. Doch die Kehrseite dieser neugewonnenen Freiheiten zeigt sich bald – das Streben nach Wohlstand und Ansehen führt flächendeckend zu Karrierismus, Korruption und Amtsmissbrauch. Diese negativen Entwicklungen bekommt die Familie Salander auch privat zu spüren. Und dann taucht auch noch Martin Salanders Jugendfreund Louis Wohlwend wieder auf und versucht den arglosen Martin ein weiteres Mal zu prellen. Gottfried Keller zeichnet in seinem letzten Buch ein eher düsteres Bild der Schweiz des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mit der Stadt Münsterburg (Schauplatz des Romans) ist unverkennbar Kellers eigene Heimatstadt Zürich porträtiert. Keller dokumentiert, was passiert, wenn das grosse Geld, die Spekulation und das Privatinteresse in der Gesellschaft überhandnehmen. «Martin Salander» ist ein gesellschaftskritischer und in Teilen auch politscher Roman von bisweilen verblüffender Aktualität. Zum 200. Geburtstag von Gottfried Keller kann die Geschichte rund um die Familie Salander jetzt als SRF-Hörspiel in sechs Teilen neu entdeckt werden. Ab Sendedatum sind alle Folgen auch als Podcast verfügbar. Mit: Roland Koch (Erzähler), Désirée Meiser (Erzählerin), Nicola Mastroberardino (Martin Salander), Linda Olsansky (Marie Salander), Carolin Schär (Setti Salander), Lotti Happle (Netti Salander), Sven Schelker (Arnold Salander), Hannah Notz (Setti als Kind), Stella Burkart (Netti als Kind), Elias Eckstein (Arnold als Kind), Jean-Pierre Cornu (Möni Wighart), Andri Schenardi (Louis Wohlwend), Karin Pfammatter (Amalie Weidelich), Daniel Mangisch (Jakob Weidelich), Mario Fuchs (Julian Weidelich), Joachim Aeschlimann (Isidor Weidelich), Janek Holliger (Julian als Kind), Samuel Hanauer (Isidor als Kind, Georg), Urs Peter Halter (Anwalt), Ueli Jäggi (Notar, Pfarrer), Carina Braunschmidt (Alexandra Wohlwend), Evelyne Gugolz (Myrrha, Wirtsmagd), Peter Fischli (Professor, Vorsitzender, Richter), Päivi Stalder (Frau Professor, Magd Magdalene), Ilja Baumeier (junger Redner, Kellner, Herr, Knecht), Kaija Ledergerber (Weib, junge Magd) sowie das Basler Lehrertheater (Chorgesang und Statisterie) Komposition: Martin Bezzola, Tomas Korber - Kompositions-Assistenz: Lisa Mark - Instrumente: Martin Sonderegger (Klarinette und Bassklarinette), Sandra Weiss (Fagott), Andreas Tschopp (Posaune), Lara Stanic (Flöte), Martin Bezzola (Saiteninstrumente, Klavier, Sampling, Elektronik) Tontechnik: Tom Willen, Roland Fatzer - Bearbeitung: Mark Ginzler, Simone Karpf - Dramaturgie: Simone Karpf, Anina Barandun - Regie: Mark Ginzler - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 51' Teil 5: Freitag, 27.12.2019, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Teil 6: Freitag, 27.12.2019, 21.00 Uhr, Radio SRF 1

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Teil 3: «Martin Salander» von Gottfried Keller – Premiere

Published: Dec. 19, 2019, 3:07 a.m.
Duration: 48 minutes 24 seconds

Martin Salander merkt, wie rasant sich die Schweiz in seiner Abwesenheit politisch und gesellschaftlich verändert hat. Er liebäugelt mit einer politischen Karriere. Die Töchter Netti und Setti haben ihre Augen auf die Zwillinge Julian und Isidor Weidelich geworfen – zum Missfallen von Mutter Marie. Die Schweiz, Mitte des 19. Jahrhunderts: Martin Salander, ein ausgebildeter Volkslehrer, der erfolgreich als Kaufmann tätig ist, wird von seinem zwielichtigen Jugendfreund Louis Wohlwend um sein Vermögen gebracht. Er beschliesst, nach Brasilien zu reisen, um dort wieder zu Geld zu kommen. Dabei lässt er seine Frau Marie und die drei Kinder Netti, Setti und Arnold in prekären finanziellen Verhältnissen in der Schweiz zurück. Jahre später kehrt Salander als reicher Kaufmann heim zu seiner Familie. Salander stellt bei seiner Rückkehr fest, dass sich seine Heimat nach den vielen Jahren Abwesenheit politisch und gesellschaftlich stark verändert hat, und in ihm erwacht der Wunsch, das politische Geschehen aktiv mitzugestalten. Idealist Martin Salander will sich einsetzen für die Ziele der neuen Verfassung, die mehr Gleichheit und Mitbestimmung der Bürger vorsieht. Doch die Kehrseite dieser neugewonnenen Freiheiten zeigt sich bald – das Streben nach Wohlstand und Ansehen führt flächendeckend zu Karrierismus, Korruption und Amtsmissbrauch. Diese negativen Entwicklungen bekommt die Familie Salander auch privat zu spüren. Und dann taucht auch noch Martin Salanders Jugendfreund Louis Wohlwend wieder auf und versucht den arglosen Martin ein weiteres Mal zu prellen. Gottfried Keller zeichnet in seinem letzten Buch ein eher düsteres Bild der Schweiz des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mit der Stadt Münsterburg (Schauplatz des Romans) ist unverkennbar Kellers eigene Heimatstadt Zürich porträtiert. Keller dokumentiert, was passiert, wenn das grosse Geld, die Spekulation und das Privatinteresse in der Gesellschaft überhandnehmen. «Martin Salander» ist ein gesellschaftskritischer und in Teilen auch politscher Roman von bisweilen verblüffender Aktualität. Zum 200. Geburtstag von Gottfried Keller kann die Geschichte rund um die Familie Salander jetzt als SRF-Hörspiel in sechs Teilen neu entdeckt werden. Ab Sendedatum sind alle Folgen auch als Podcast verfügbar. Mit: Roland Koch (Erzähler), Désirée Meiser (Erzählerin), Nicola Mastroberardino (Martin Salander), Linda Olsansky (Marie Salander), Carolin Schär (Setti Salander), Lotti Happle (Netti Salander), Sven Schelker (Arnold Salander), Hannah Notz (Setti als Kind), Stella Burkart (Netti als Kind), Elias Eckstein (Arnold als Kind), Jean-Pierre Cornu (Möni Wighart), Andri Schenardi (Louis Wohlwend), Karin Pfammatter (Amalie Weidelich), Daniel Mangisch (Jakob Weidelich), Mario Fuchs (Julian Weidelich), Joachim Aeschlimann (Isidor Weidelich), Janek Holliger (Julian als Kind), Samuel Hanauer (Isidor als Kind, Georg), Urs Peter Halter (Anwalt), Ueli Jäggi (Notar, Pfarrer), Carina Braunschmidt (Alexandra Wohlwend), Evelyne Gugolz (Myrrha, Wirtsmagd), Peter Fischli (Professor, Vorsitzender, Richter), Päivi Stalder (Frau Professor, Magd Magdalene), Ilja Baumeier (junger Redner, Kellner, Herr, Knecht), Kaija Ledergerber (Weib, junge Magd) sowie das Basler Lehrertheater (Chorgesang und Statisterie) Komposition: Martin Bezzola, Tomas Korber - Kompositions-Assistenz: Lisa Mark - Instrumente: Martin Sonderegger (Klarinette und Bassklarinette), Sandra Weiss (Fagott), Andreas Tschopp (Posaune), Lara Stanic (Flöte), Martin Bezzola (Saiteninstrumente, Klavier, Sampling, Elektronik) Tontechnik: Tom Willen, Roland Fatzer - Bearbeitung: Mark Ginzler, Simone Karpf - Dramaturgie: Simone Karpf, Anina Barandun - Regie: Mark Ginzler - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 49' Teil 4: Donnerstag, 26.12.209, 21.00 Uhr, Radio SRF 1 Teil 5: Freitag, 27.12.2019, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Teil 6: Freitag, 27.12.2019, 21.00 Uhr, Radio SRF 1

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Teil 2: «Martin Salander» von Gottfried Keller – Premiere

Published: Dec. 19, 2019, 3:06 a.m.
Duration: 49 minutes 49 seconds

Martin Salander kehrt nach 7 Jahren in Brasilien als wohlhabender Kaufmann zu seiner Familie in die Schweiz zurück. Doch bald erfährt er, dass ihn sein Jugendfreund, der Bankier Louis Wohlwend, fast um sein ganzes Vermögen gebracht hat. Muss Martin erneut die Familie verlassen und nach Brasilien? Die Schweiz, Mitte des 19. Jahrhunderts: Martin Salander, ein ausgebildeter Volkslehrer, der erfolgreich als Kaufmann tätig ist, wird von seinem zwielichtigen Jugendfreund Louis Wohlwend um sein Vermögen gebracht. Er beschliesst, nach Brasilien zu reisen, um dort wieder zu Geld zu kommen. Dabei lässt er seine Frau Marie und die drei Kinder Netti, Setti und Arnold in prekären finanziellen Verhältnissen in der Schweiz zurück. Jahre später kehrt Salander als reicher Kaufmann heim zu seiner Familie. Salander stellt bei seiner Rückkehr fest, dass sich seine Heimat nach den vielen Jahren Abwesenheit politisch und gesellschaftlich stark verändert hat, und in ihm erwacht der Wunsch, das politische Geschehen aktiv mitzugestalten. Idealist Martin Salander will sich einsetzen für die Ziele der neuen Verfassung, die mehr Gleichheit und Mitbestimmung der Bürger vorsieht. Doch die Kehrseite dieser neugewonnenen Freiheiten zeigt sich bald – das Streben nach Wohlstand und Ansehen führt flächendeckend zu Karrierismus, Korruption und Amtsmissbrauch. Diese negativen Entwicklungen bekommt die Familie Salander auch privat zu spüren. Und dann taucht auch noch Martin Salanders Jugendfreund Louis Wohlwend wieder auf und versucht den arglosen Martin ein weiteres Mal zu prellen. Gottfried Keller zeichnet in seinem letzten Buch ein eher düsteres Bild der Schweiz des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mit der Stadt Münsterburg (Schauplatz des Romans) ist unverkennbar Kellers eigene Heimatstadt Zürich porträtiert. Keller dokumentiert, was passiert, wenn das grosse Geld, die Spekulation und das Privatinteresse in der Gesellschaft überhandnehmen. «Martin Salander» ist ein gesellschaftskritischer und in Teilen auch politscher Roman von bisweilen verblüffender Aktualität. Zum 200. Geburtstag von Gottfried Keller kann die Geschichte rund um die Familie Salander jetzt als SRF-Hörspiel in sechs Teilen neu entdeckt werden. Ab Sendedatum sind alle Folgen auch als Podcast verfügbar. Mit: Roland Koch (Erzähler), Désirée Meiser (Erzählerin), Nicola Mastroberardino (Martin Salander), Linda Olsansky (Marie Salander), Carolin Schär (Setti Salander), Lotti Happle (Netti Salander), Sven Schelker (Arnold Salander), Hannah Notz (Setti als Kind), Stella Burkart (Netti als Kind), Elias Eckstein (Arnold als Kind), Jean-Pierre Cornu (Möni Wighart), Andri Schenardi (Louis Wohlwend), Karin Pfammatter (Amalie Weidelich), Daniel Mangisch (Jakob Weidelich), Mario Fuchs (Julian Weidelich), Joachim Aeschlimann (Isidor Weidelich), Janek Holliger (Julian als Kind), Samuel Hanauer (Isidor als Kind, Georg), Urs Peter Halter (Anwalt), Ueli Jäggi (Notar, Pfarrer), Carina Braunschmidt (Alexandra Wohlwend), Evelyne Gugolz (Myrrha, Wirtsmagd), Peter Fischli (Professor, Vorsitzender, Richter), Päivi Stalder (Frau Professor, Magd Magdalene), Ilja Baumeier (junger Redner, Kellner, Herr, Knecht), Kaija Ledergerber (Weib, junge Magd) sowie das Basler Lehrertheater (Chorgesang und Statisterie) Komposition: Martin Bezzola, Tomas Korber - Kompositions-Assistenz: Lisa Mark - Instrumente: Martin Sonderegger (Klarinette und Bassklarinette), Sandra Weiss (Fagott), Andreas Tschopp (Posaune), Lara Stanic (Flöte), Martin Bezzola (Saiteninstrumente, Klavier, Sampling, Elektronik) Tontechnik: Tom Willen, Roland Fatzer - Bearbeitung: Mark Ginzler, Simone Karpf - Dramaturgie: Simone Karpf, Anina Barandun - Regie: Mark Ginzler - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 50' Teil 3: Donnerstag, 26.12.209, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Teil 4: Donnerstag, 26.12.209, 21.00 Uhr, Radio SRF 1 Teil 5: Freitag, 27.12.2019, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Teil 6: Freitag, 27.12.2019, 21.00 Uhr, Radio SRF 1

Listed in: Fiction

Teil 1: «Martin Salander» von Gottfried Keller – Premiere

Published: Dec. 19, 2019, 3:05 a.m.
Duration: 41 minutes 54 seconds

«Martin Salander» ist die Geschichte einer Familie, die, von mehreren Schicksalsschlägen getroffen, immer wieder aufzustehen vermag. Aber auch ein Sittengemälde der Schweiz des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Jetzt ist Kellers Roman als Hörspiel-Mehrteiler neu zu entdecken. Die Schweiz, Mitte des 19. Jahrhunderts: Martin Salander, ein ausgebildeter Volkslehrer, der erfolgreich als Kaufmann tätig ist, wird von seinem zwielichtigen Jugendfreund Louis Wohlwend um sein Vermögen gebracht. Er beschliesst, nach Brasilien zu reisen, um dort wieder zu Geld zu kommen. Dabei lässt er seine Frau Marie und die drei Kinder Netti, Setti und Arnold in prekären finanziellen Verhältnissen in der Schweiz zurück. Jahre später kehrt Salander als reicher Kaufmann heim zu seiner Familie. Salander stellt bei seiner Rückkehr fest, dass sich seine Heimat nach den vielen Jahren Abwesenheit politisch und gesellschaftlich stark verändert hat, und in ihm erwacht der Wunsch, das politische Geschehen aktiv mitzugestalten. Idealist Martin Salander will sich einsetzen für die Ziele der neuen Verfassung, die mehr Gleichheit und Mitbestimmung der Bürger vorsieht. Doch die Kehrseite dieser neugewonnenen Freiheiten zeigt sich bald – das Streben nach Wohlstand und Ansehen führt flächendeckend zu Karrierismus, Korruption und Amtsmissbrauch. Diese negativen Entwicklungen bekommt die Familie Salander auch privat zu spüren. Und dann taucht auch noch Martin Salanders Jugendfreund Louis Wohlwend wieder auf und versucht den arglosen Martin ein weiteres Mal zu prellen. Gottfried Keller zeichnet in seinem letzten Buch ein eher düsteres Bild der Schweiz des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mit der Stadt Münsterburg (Schauplatz des Romans) ist unverkennbar Kellers eigene Heimatstadt Zürich porträtiert. Keller dokumentiert, was passiert, wenn das grosse Geld, die Spekulation und das Privatinteresse in der Gesellschaft überhandnehmen. «Martin Salander» ist ein gesellschaftskritischer und in Teilen auch politscher Roman von bisweilen verblüffender Aktualität. Zum 200. Geburtstag von Gottfried Keller kann die Geschichte rund um die Familie Salander jetzt als SRF-Hörspiel in sechs Teilen neu entdeckt werden. Ab Sendedatum sind alle Folgen auch als Podcast verfügbar. Mit: Roland Koch (Erzähler), Désirée Meiser (Erzählerin), Nicola Mastroberardino (Martin Salander), Linda Olsansky (Marie Salander), Carolin Schär (Setti Salander), Lotti Happle (Netti Salander), Sven Schelker (Arnold Salander), Hannah Notz (Setti als Kind), Stella Burkart (Netti als Kind), Elias Eckstein (Arnold als Kind), Jean-Pierre Cornu (Möni Wighart), Andri Schenardi (Louis Wohlwend), Karin Pfammatter (Amalie Weidelich), Daniel Mangisch (Jakob Weidelich), Mario Fuchs (Julian Weidelich), Joachim Aeschlimann (Isidor Weidelich), Janek Holliger (Julian als Kind), Samuel Hanauer (Isidor als Kind, Georg), Urs Peter Halter (Anwalt), Ueli Jäggi (Notar, Pfarrer), Carina Braunschmidt (Alexandra Wohlwend), Evelyne Gugolz (Myrrha, Wirtsmagd), Peter Fischli (Professor, Vorsitzender, Richter), Päivi Stalder (Frau Professor, Magd Magdalene), Ilja Baumeier (junger Redner, Kellner, Herr, Knecht), Kaija Ledergerber (Weib, junge Magd) sowie das Basler Lehrertheater (Chorgesang und Statisterie) Komposition: Martin Bezzola, Tomas Korber - Kompositions-Assistenz: Lisa Mark - Instrumente: Martin Sonderegger (Klarinette und Bassklarinette), Sandra Weiss (Fagott), Andreas Tschopp (Posaune), Lara Stanic (Flöte), Martin Bezzola (Saiteninstrumente, Klavier, Sampling, Elektronik) Tontechnik: Tom Willen, Roland Fatzer - Bearbeitung: Mark Ginzler, Simone Karpf - Dramaturgie: Simone Karpf, Anina Barandun - Regie: Mark Ginzler - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 42' Teil 2: Mittwoch, 25.12.2019, 21.00 Uhr, Radio SRF 1 Teil 3: Donnerstag, 26.12.209, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Teil 4: Donnerstag, 26.12.209, 21.00 Uhr, Radio SRF 1 Teil 5: Freitag, 27.12.2019, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Teil 6: Freitag, 27.12.2019, 21.00 Uhr, Radio SRF 1

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«Bahnwärter Thiel» von Gerhart Hauptmann

Published: Dec. 15, 2019, 7 a.m.
Duration: 1 hour 10 minutes 18 seconds

Ein einsames und hartes Leben im ausgehenden 19. Jahrhundert, das neben spärlichen Freuden vor allem Prüfungen bereithält. Richtig glücklich ist Bahnwärter Thiel nur an seinem einsamen Bahnübergang mitten im Wald. Doch gerade dort wird er seinen schwersten Schicksalsschlag erleiden. «Bahnwärter Thiel», die «novellistische Studie» von 1888, gilt als Frühwerk des deutschen Naturalismus und enthält alles, was das spätere Schaffen Hauptmanns ausmachen sollte: Sozialkritische Anklänge stehen neben mythisch-religiösen Betrachtungen und ersten Versuchen einer psychologischen Studie. Der Bahnwärter Thiel, der von Hauptmann als Vornamen nur seine Berufsbezeichnung mitbekommen hat und dessen naturbestimmtes Leben durch den technischen Fortschritt aufgerüttelt wird, kann dem Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit und Ohnmacht angesichts familiärer Probleme nichts entgegensetzen als die Flucht in den Wahnsinn. Mit: Nicole Coulibaly (Erzählerin) und Thomas Douglas (Bahnwärter Thiel); Musik: Florian Hauser (Violoncello), Benjamin Herzog (Violine) und Michael Schwendimann (Viola). Komposition: Johannes Hofmann - Tontechnik: Jack Jakob - Regie: Susanne Heising - Produktion: SRF 2012 - Dauer: 70'

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Der erste Schweizer Radio Tatort: «Der dunkle Kongress»

Published: Dec. 11, 2019, 7 a.m.
Duration: 47 minutes 35 seconds

Der erste ARD Radio Tatort von SRF: Meiringen, 1891. Meiringen im idyllischen Berner Oberland ist schon damals ein umtriebiger Ort. Und als Kommissär Anliker das Dorf besucht, kommt es dort zu einer Reihe grausiger Morde. Von Matthias Berger, Gion Mathias Cavelty und Lukas Holliger. Das Städtchen Meiringen ist schon 1891 ein umtriebiger Ort. Die beschaulichen Bergchalets werden von Touristen ebenso belagert wie die naturschönen Reichenbachfälle. In der schweizerischen Idylle herrscht bunter Kosmopolitismus – und selbst Sherlock Holmes wird für einen internationalen Hirnforscher-Kongress erwartet. H.P. Anliker, berühmter Kommissär der Zürcher Polizei, würde um das Touri-Dorf lieber einen Bogen machen, doch seine Schwester Alva – Pionierin im Umgang mit dem eben erst erfundenen Phonographen – hat dort eine Präsentation mit ihren Tonaufnahmen. Aber als Anliker Meiringen erreicht, ist Alva verschwunden, und eine Reihe von grausigen Morden erschüttert die Idylle. Der erste ARD Radio Tatort aus der Schweiz geht in der Zeit zurück – und legt von dort aus Spuren, die bis weit in die Zukunft reichen. Denn in der «Meiringer Trilogie» steht nicht so sehr ein einzelnes Delikt im Mittelpunkt, sondern der ewige Kampf zwischen dem Verbrechen – und dessen Verhinderung. Mit: Vera Flück (Alva), Michael Neuenschwander (H.P. Anliker), Roland Koch (Dr. Zander), Andri Schenardi (Franz), Marcus Signer (Mosimann), Graham F. Valentine (Dr. McCullum), Andrea Bettini (Dr. Verdi), Bodo Krumwiede (Dr. Kränzle) sowie Dinah Hinz, Jonathan Loosli, Ernst Sigrist, Dieter Stoll, Michael Wächter, Aarno Liebl Musik: Ulrich Bassenge - Tontechnik: Tom Willen - Regie: Susanne Janson - Dramaturgie: Susanne Janson und Katrin Zipse - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 50'

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Schweizer Radio Tatort: «Der dunkle Kongress»

Published: Dec. 11, 2019, 7 a.m.
Duration: 47 minutes 35 seconds

Teil 1 der «Meiringer Trilogie»: Meiringen, 1891. Der Ort im idyllischen Berner Oberland ist schon damals umtriebig. Und als Kommissär Anliker das Dorf besucht, kommt es dort zu einer Reihe grausiger Morde. Von Matthias Berger, Gion Mathias Cavelty und Lukas Holliger. Das Städtchen Meiringen ist schon 1891 ein umtriebiger Ort. Die beschaulichen Bergchalets werden von Touristen ebenso belagert wie die naturschönen Reichenbachfälle. In der schweizerischen Idylle herrscht bunter Kosmopolitismus – und selbst Sherlock Holmes wird für einen internationalen Hirnforscher-Kongress erwartet. H.P. Anliker, berühmter Kommissär der Zürcher Polizei, würde um das Touri-Dorf lieber einen Bogen machen, doch seine Schwester Alva – Pionierin im Umgang mit dem eben erst erfundenen Phonographen – hat dort eine Präsentation mit ihren Tonaufnahmen. Aber als Anliker Meiringen erreicht, ist Alva verschwunden, und eine Reihe von grausigen Morden erschüttert die Idylle. Der erste ARD Radio Tatort aus der Schweiz geht in der Zeit zurück – und legt von dort aus Spuren, die bis weit in die Zukunft reichen. Denn in der «Meiringer Trilogie» steht nicht so sehr ein einzelnes Delikt im Mittelpunkt, sondern der ewige Kampf zwischen dem Verbrechen – und dessen Verhinderung. Mit: Vera Flück (Alva), Michael Neuenschwander (H.P. Anliker), Roland Koch (Dr. Zander), Andri Schenardi (Franz), Marcus Signer (Mosimann), Graham F. Valentine (Dr. McCullum), Andrea Bettini (Dr. Verdi), Bodo Krumwiede (Dr. Kränzle) sowie Dinah Hinz, Jonathan Loosli, Ernst Sigrist, Dieter Stoll, Michael Wächter, Aarno Liebl Musik: Ulrich Bassenge - Tontechnik: Tom Willen - Regie: Susanne Janson - Dramaturgie: Susanne Janson und Katrin Zipse - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 50'

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ARD Radio Tatort: «Auslöschung» von Thilo Reffert

Published: Dec. 7, 2019, 7 a.m.
Duration: 53 minutes 27 seconds

Nach einem Brand wurde in der qualmenden Ruine eines Einfamilienhauses die Leiche einer jungen Frau gefunden. Der Fall scheint klar. Doch die bloss obligatorische und deshalb mehrfach aufgeschobene Obduktion des Brandopfers ergibt: Die junge Frau starb durch 13 Messerstiche. Was wie ein Unglück wirkte, war in Wahrheit Mord. Inzwischen ist jedoch die Brandruine zum Abriss freigegeben und damit der «plötzliche» Tatort ohne DNA, ohne Fingerabdrücke, ohne jede Spur. Nach monatelangen vergeblichen Ermittlungen legt die Kriminalpolizei den Fall zu den Akten. Das schlagzeilenträchtige Schicksal der Betti Wagner kann nicht aufgeklärt werden. Um doch noch einen Versuch zu starten, wird Jost Fischer, Magdeburger LKA-Hauptkommissar a.D., aus dem Ruhestand geholt. Denn der eigenwillige Fischer hat etwas, was zur Lösung dieses Falles unerlässlich ist: Er ist ein «original Ostler», ein gelernter DDR- und gewordener BRD-Bürger, Migrant ohne Reise, vertraut und fremd zugleich in beiden Ländern, in denen er lebt(e). Zusammen mit der jungen Kommissarin Caroline Griem vom LKA begibt er sich auf eine Reise in die Vergangenheit der Region, in die Familiengeschichte der Wagners, zum Nullpunkt ihrer Identität. Der ARD Radio Tatort mit seinen Kriminalgeschichten aus allen Regionen Deutschlands ist die mit Abstand beliebteste Hörspielreihe. Ab 2019 wird es neu auch regelmässig einen ARD Radio Tatort aus der Schweiz geben. Anlässlich der Premiere des ersten Schweizer Radio Tatorts «Der dunkle Kongress» am 13. und 14.12.2019 auf Radio SRF 1 und SRF 2 Kultur senden wir ausgewählte deutsche ARD Radio Tatorte aus diesem Jahr. Mehr Infos im Netz auf: srf.ch/krimi. Mit: Hilmar Eichhorn (Jost Fischer), Anne Müller (Caroline Griem), Bianca Nele Rosetz (Annika de Beer), Michael Kind (Braubach), Horst Kotterba (Andreas), Manon Straché (Sabine), Jenny Langner (Jessi, Hotelfachfrau), Alexander Terhorst (Toto, Feuerwehrmann), Thilo Reffert (Devin, Imbiss-verkäufer), Tobias Hengstmann (Basti) Regie: Stefan Kanis - Produktion: MDR 2019 - Dauer: 54'

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ARD Radio Tatort: «Psychotrop» von Tom Peuckert

Published: Dec. 6, 2019, 7 a.m.
Duration: 53 minutes 40 seconds

Der Klassiker unter den TV-Krimis als Hörspiel: Der ARD Radio Tatort. Zwei Patienten sterben bei einer psychotherapeu-tischen Sitzung unter Einfluss von MDMA und LSD. Der behandelnde Arzt schwört, er habe wie immer dosiert. Christian Wonder ist Kriminalkommissar beim LKA Berlin. Am liebsten arbeitet er nachts. Da kann er ohnehin nicht schlafen. Ausserdem ist er krank. Ständig. Migräne, Neurodermitis – alles. Doch seine Chefin, die Deutsch-Russin Ariane Kruse, weiss, Wonder ist ihr bester Mann. Da ist dieser Fall in Berlin-Zehlendorf. Bei psychotherapeutischen Sitzungen sterben plötzlich Patienten an den Folgen von bewusstseinserweiternden Substanzen. Christian Wonder glaubt nicht an einen Unfall. Er nimmt die Suche auf – nachdem er eine Lungenentzündung auskuriert hat. Dabei trifft er auf die junge Ärztin Carla Frank, ebenfalls geschult in Sachen Psycholyse. Diese ganzen Krankheiten von Wonder – da stecke doch etwas dahinter, meint die Ärztin. Vielleicht sollte man das mal psychoanalytisch abklären? Mit: Felix Kramer (Christian Wonder), Margarita Breitkreiz (Ariane Kruse), Aenne Schwarz (Carla Frank), Hermann Beyer (Jürgen Ronthaler), Wolfram Koch (Stefan Schullkowski), Christian Grashof (Bewohner der Seniorenresidenz), Pascal Lalo (Jens Wiedemann), Sonja Herrmann (Polizistin), Tamer Arslan (Kurierfahrer), Sabrina Strehl (Apothekenhelferin), Udo Schenk (Arzt), Jürgen Schulze (Apotheker Udo Barsing) Musik: Tarwater - Regie: Kai Grehn - Produktion: RBB 2019 - Dauer: 50' Das Audio ist bis am 5.12.2020 online verfügbar.

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«Abgfahre» von Hugo Rendler

Published: Dec. 2, 2019, 7 a.m.
Duration: 47 minutes 17 seconds

Ohne sie würde im ÖV nichts laufen: Postautochauffeure bedienen zuverlässig noch die hinterletzte Haltestelle. Auch im grössten Verkehrsgewühl behalten sie die Übersicht und bringen ihre Fahrgäste sicher ans Ziel. Aber es gibt Tage, da reicht es selbst dem ruhigsten Steuermann. Und er greift durch. ÖV-Dienstleister wie Bus-Chauffeure oder Kondukteure werden zunehmend Opfer von Pöbeleien und Provokationen. Und manchmal sogar von physischer Gewalt. Renitente, betrunkene, gewaltbereite Fahrgäste sind auch in der Schweiz keine Ausnahme mehr. Zwar wird das Personal regelmässig in Antiaggressionskursen auf den Ernstfall vorbereitet, aber letztlich müssen die Betroffenen selber schauen, wie sie mit den Angriffen und ihren Folgen fertigwerden. In einem authentischen, präzis gebauten Monolog hat der Hörspielautor Hugo Rendler festgehalten, wie es passieren kann, dass ein Busfahrer an seine Grenze kommt. Denn ein durchgetaktetes Leben nach Fahrplan, das geht immer nur bis zu einem gewissen Punkt. Danach beginnt eine neue Zeitrechnung. Oder eine Fahrt ins Blaue. Vorausgesetzt, das Herz macht mit. Der Schaffhauser Dramatiker Andri Beyeler hat die ursprünglich in der südbadischen Grenzregion angesiedelte Vorlage für die SRF-Produktion 2015 in Mundart übersetzt und auf schweizerische Verhältnisse adaptiert. Mit: Martin Hug Mundartübertragung: Andri Beyeler - Musik: Martin Bezzola - Tontechnik: Tom Willen - Regie: Reto Ott - Produktion: SRF 2015 - Dauer: 48'

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«Bei Betty» von Jan Decker

Published: Dec. 1, 2019, 7 a.m.
Duration: 1 hour 6 minutes 51 seconds

München, Stunde null. Die Stadt liegt in Trümmern. Auf dem Schwarzmarkt werden Kunstwerke gegen Zigaretten getauscht, in improvisierten Stehausschänken tummeln sich zwielichtige Gestalten. Die Vergangenheit: fragwürdig. Die Zukunft: ungewiss. Für Wolfgang Koeppen der ideale Stoff für einen Film. Die Nachkriegswelt der Schlepper und Schnapper inspiriert Wolfgang Koeppen zu seinem Drehbuch «Bei Betty». Es soll ein ungeschönter, realistischer Krimi werden, der die Schmonzetten und Propagandafilme der Nazizeit hinter sich lässt. Doch Koeppens Leben gerät selbst zu einem Film: Die Beziehung mit der alkoholkranken Marion eskaliert, die neuen Filmproduzenten fordern heitere Filme - und auch die Geister der Vergangenheit lassen Koeppen keine Ruhe. Mit: Till Kretzschmar (Wolfgang Koeppen), Sophia Löffler (Marion Ulrich), Siegfried Terpoorten (Walter Nepomuk), Silvester von Hösslin (Heribert Ginster), Albert Liebl (Lothar Brandt), Patrick Blank (Paul Thomsen), Thomas Douglas (Mr. Zetkow), Dirk Glodde (Heinz) und Juliane Lang (Friederike Thomsen/Manon Gablé). Sowie im Originalton: Jörg Döring, Peter Goedel, Werner Fritsch, Annemarie Kunzmann und Asta Scheib Tontechnik: Tom Willen - Regie: Johannes Mayr - Produktion: SRF 2015 - Dauer: 67'

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«64’40’’ – Hörspielvariation über ein Thema von Federico Fellini»

Published: Nov. 24, 2019, 7 a.m.
Duration: 1 hour 4 minutes 40 seconds

Ein Hörspiel im Entstehungsprozess. Ein alternder Regisseur scheitert schon am Morgen des ersten Studiotages seiner neuen Produktion am Betreten des Funkhauses. Das erweist sich als ein böses Omen. Der Apparat der Sendeanstalt zeigt sich als Kunstverhinderer. Eine Kunstgattung macht sich selbst in seinem Entstehungsprozess zum Gegenstand. Dieses Hörspiel über ein Hörspiel rekurriert auf das filmische Meisterwerk «8 ½» («Achteinhalb») von Federico Fellini aus dem Jahr 1963. Darin wird ein Filmprojekt abgebrochen, weil der Regisseur aufgrund einer Schaffenskrise vom Set flieht. Im Hörspiel macht der redaktionsübergreifende moderne Apparat einem altgedienten Regisseur zu schaffen. In weitestgehend improvisierten Szenen wird der Entstehungsprozess eines gescheiterten Werks dargestellt. Mit Improvisationen von: Jörg Schröder (Regisseur Wolfgang), Barbara Falter (Tontechnikerin Alina), Jens Nielsen (Autor Sebastian), Jodoc Seidel (Schauspieler Otto), Jessica Higgins (Schauspielerin Polly), Anette Herbst (Schauspielerin Paula), Tobias Pingler (Schauspieler und Rapper Ronny und Beratung Szenensprache), Päivi Stalder (Programme Quality Managerin PQM Nicole), Julia Glaus (Multimediamanagerin MMM), Nickey Brändli (Empfangschefin), Anatol Atonal (Musiker) Musik: Anatol Atonal - Tontechnik: Ueli Karlen - Script (vorgegebene Hörspielszenen/innere Monologe) und Regie: Claude Salmony - Produktion: SRF 2016 - Dauer: 65'

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«Bez beinebau» von und mit Beat Sterchi und Hermann Bohlen

Published: Nov. 23, 2019, 7 a.m.
Duration: 29 minutes 22 seconds

Der deutsche Sinologe und Hörspielmacher Hermann Bohlen und der Schweizer Dichter und Performer mit herkunftsmässigem Wissen im Metzgereiwesen Beat Sterchi wurden zu einem Treffen vor das Mikrofon geladen. Bohlen sprach in einem erfundenen Idiom, Sterchi konterte mit seiner eigenwilligen Diktion. Beat Sterchi hat unter anderem in seinen Hörspielen für Schweizer Radio SRF mit einer ausserordentlichen Sensibilität Standardformulierungen, Gestus und Rhythmus unserer umgangs-sprachlichen, gesellschaftlichen Kommunikationsverhaltens wiedergegeben. Dieses Gefühl für die Sprache der anderen steht neben seiner eigenen, der Dichtersprache, die stark wie eine Tanne dasteht und das Allerzarteste zu beschützen scheint. Hermann Bohlen hat mit seinen zum Teil dokumentarischen Hörspielen ebenfalls Sprachgebaren porträtiert: das Deutsch des grosszügigen Unternehmers mit Nazivergangenheit oder etwa die «Fachsprache» der Jäger. Für sein Hörspiel über den amerikanischen Ernährungsapostel Horace Fletcher hat er sogar eine Sprache zwischen Deutsch und Englisch erfunden und selber gesprochen, gewissermassen das «Germish». Mit: Beat Sterchi und Hermann Bohlen Musik: Luca Aaron und Jul Dillier - Tontechnik: Tom Willen - Regie: Geri Dillier und Claude Pierre Salmony - Produktion: SRF 2015 - Dauer: 30'

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«Business Class» von Martin Suter

Published: Nov. 22, 2019, 7 a.m.
Duration: 53 minutes 49 seconds

Wie ticken Manager? Was sind ihre Dos and Don'ts, ihre Zwänge, Nöte und Ticks? Was ist das Geheimnis ihres Erfolgs, wie stecken sie Niederlagen weg? Als einer der ersten hat der Schweizer Erfolgsautor Martin Suter einen kühl-unterhaltsamen Blick hinter die Fassade der Wirtschaftsmächtigen geworfen. Martin Suters Wirtschaftskolumne «Business Class» erschien von 1992 bis 2004 in der «Weltwoche» und von 2004 bis 2007 im «Magazin» des «Tages-Anzeigers». Suter setzte damit neue Massstäbe in der Darstellung der zumeist männlichen Protagonisten einer Elite, die nur eines kennt: Wettbewerb und Sieg um jeden Preis. Suter ist Kenner und Kritiker dieser Kriegsschauplätze zugleich. Seine Darstellung ist authentisch und stilvoll überhöht und schreckt dabei vor Pointen nicht zurück. Und interessanterweise wirken die Szenen, die vor 20 Jahren für das Hörspiel ausgewählt wurden, auch für heutige Ohren noch kaum veraltet. Seit Beginn dieses Jahres führt Martin Suter die «Business Class» auf seiner Webseite weiter – als Bezahlangebot, mit zwei neuen Kolumnen pro Monat: www.martin-suter.com Mit: Michael Wittenborn, Renate Müller, Jörg Schröder, Siegfried Meisner, Jodoc Seidel, Michael Maassen, Klaus Henner Russius Musik: Tini Hägler, Ruedi Häusermann, Martin Schütz - Tontechnik: Jack Jakob - Hörspielfassung und Regie: Charles Benoit - Produktion: SRF 1999 - Dauer: 49'

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Teil 5: «Jack und ich» von Heinz Stalder

Published: Nov. 15, 2019, 7 a.m.
Duration: 24 minutes 10 seconds

Spätherbst 1888. London in Aufruhr. Nach dem Doppelmord vom 30. September wird selbst der bequemste Bürger der City für kurze Zeit aus seiner satten Ruhe aufgeschreckt. Jack the Ripper, der geheimnisvolle Frauenmörder, tötet seine Opfer nicht einfach so. Er seziert sie. Chirurgisch genau. Die Morde von Whitechapel, die Taten des Frauenmörders Jack the Ripper, bleiben bis heute ungeklärt, und niemand weiss, wer sich hinter diesem Pseudonym verbirgt. Der Autor Heinz Stalder wohnte ein Jahr lang mitten in Whitechapel, in der Nähe jenes Pubs, in dem Mary Kelly (Jack the Rippers letztes Opfer) ihr letztes Glas getrunken hatte, bevor sie dem grausamen Mörder zum Opfer fiel. Stalder recherchierte unter anderem in den Archiven von Scotland Yard. In diesen Polizeiakten wird die Widersprüchlichkeit von Jack the Ripper deutlich. Stoff für Mutmassungen und Gerüchte. Entstanden ist eine literarische Reportage in fünf Teilen, die uns das Gruseln lehrt. Mit: Franziskus Abgottspon Musik: Jonas C. Haefeli - Tontechnik: Cornelia Caporale, Barbara Gysi, Norbert Elser und Martin Weidmann - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 1997 - Dauer: 25'

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«Mugge im Muul» von Peter Weingartner

Published: Nov. 11, 2019, 7 a.m.
Duration: 47 minutes 10 seconds

Die Kinder sind längst erwachsen. Die Eltern leben seit Jahren ihren gleichbleibenden, gewohnten Alltag: der Vater in seiner Hobbywerkstatt, die Mutter im Haushalt. Gespräche miteinander kommen selten zustande. Dann stirbt die Mutter, und das schüttelt die Familie unerwartet heftig durcheinander. Der Sohn Werner sieht die eigene Ehe auf dem Prüfstand, die Schwiegertochter Doris entdeckt immer mehr Ähnlichkeiten zwischen Vater und Sohn, die Tochter Anna versucht, wie früher die Mutter, Normalität aufrechtzuerhalten. Der Vater bleibt allein und ist darüber nicht so unglücklich, wie man meinen möchte. Der Schriftsteller und Lehrer Peter Weingartner lebt im Luzerner Hinterland. In seinen Hörspielen interessiert er sich oft für innerfamiliäre Konflikte. Mit «Mugge im Muul» beschreibt er Stimmungen und Situationen, die so oder ähnlich in vielen Familien erlebt werden. «Jetzt sind wir die Nächsten» oder «Gleichen die Söhne den Vätern und die Töchter den Müttern?» Alle kennen diese Fragen. Mit: Heidi Diggelmann (Mutter), Albert Freuler (Vater), Sabina Schneebeli (Anna), Sara Capretti (Doris), Martin Hug (Werner) Musik: Pascal Steiner - Regie: Margret Nonhoff - Produktion: SRF 2011 - Dauer: 48'

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«Das also ist der Westen» - 30 Jahre Mauerfall

Published: Nov. 9, 2019, 7 a.m.
Duration: 43 minutes 23 seconds

Vor 30 Jahren ist die Berliner Mauer gefallen. Für den Osten Deutschlands hat sich damit alles verändert. Aber auch für den Westen Berlins: Im Windschatten der Weltgeschichte war dort ein Biotop entstanden, ein Paradies für Künstler. Das war nun vorbei. Zwei, die mittendrin waren, blicken zurück. West-Berlin war zwar Teil der Bundesrepublik Deutschland, doch galten hier nicht alle Gesetze der BRD - insbesondere gab es keine Wehrpflicht. West-Berlin zog damit junge Menschen an: Linke, Pazifisten, Aussteiger und Künstler aus der ganzen BRD. In diesem Freiraum konnte sich eine ganze Generation von Musikern und Künstlern entfalten: Die Einstürzenden Neubauten, Element of Crime, Max Goldt oder Wolfgang Müller. Und eben auch der Autor Thomas Kapielski und der Musiker und Hörspielmacher Frieder Butzmann. Beide nehmen uns mit auf eine Zeitreise - durch die Kneipen und besetzten Häuser und vor allem auch durch die Musik im West-Berlin der 1980er-Jahre. Mit: Frieder Butzmann und Thomas Kapielski Regie: Wolfram Höll und Johannes Mayr - Produktion: SRF 2014 - Dauer: 44'

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Teil 4: «Jack und ich» von Heinz Stalder

Published: Nov. 8, 2019, 7 a.m.
Duration: 40 minutes 43 seconds

Spätherbst 1888. London in Aufruhr. Nach dem Doppelmord vom 30. September wird selbst der bequemste Bürger der City für kurze Zeit aus seiner satten Ruhe aufgeschreckt. Jack the Ripper, der geheimnisvolle Frauenmörder, tötet seine Opfer nicht einfach so. Er seziert sie. Chirurgisch genau. Die Morde von Whitechapel, die Taten des Frauenmörders Jack the Ripper, bleiben bis heute ungeklärt, und niemand weiss, wer sich hinter diesem Pseudonym verbirgt. Der Autor Heinz Stalder wohnte ein Jahr lang mitten in Whitechapel, in der Nähe jenes Pubs, in dem Mary Kelly (Jack the Rippers letztes Opfer) ihr letztes Glas getrunken hatte, bevor sie dem grausamen Mörder zum Opfer fiel. Stalder recherchierte unter anderem in den Archiven von Scotland Yard. In diesen Polizeiakten wird die Widersprüchlichkeit von Jack the Ripper deutlich. Stoff für Mutmassungen und Gerüchte. Entstanden ist eine literarische Reportage in fünf Teilen, die uns das Gruseln lehrt. Mit: Franziskus Abgottspon Musik: Jonas C. Haefeli - Tontechnik: Cornelia Caporale, Barbara Gysi, Norbert Elser und Martin Weidmann - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 1997 - Dauer: 41'  Ein Hörspiel in 5 Teilen (immer freitags um 20.00 Uhr bis 15.11.2019)

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«Jemand schreit in unseren Rosen» von Lukas Bärfuss

Published: Nov. 2, 2019, 7 a.m.
Duration: 38 minutes 49 seconds

Ein Ehepaar legt sich zum Schlafen hin. Es ist nach Mitternacht, spät für die beiden. Sie waren beim Sohn zu Besuch und der Mann fragt sich, warum dessen Leben bis ins Detail dem seinen gleicht. Die Gedanken kreisen und kreisen. Da fällt ein Schrei in den ersten Schlaf, der keinen Zweifel lässt an einer grossen Not. Der Mann tritt ans Fenster und sieht jemanden in seinen geliebten Rosen stehen. Was folgt, ist ein Abenteuer, das so bizarr ist, dass es wohl nur im Traum erlebt werden kann. Mit: André Jung, Karin Neuhäuser, Sebastian Rudolph und Bettina Stucky Musik: Martin Schütz - Regie: Erik Altorfer - Produktion: SRF 2004 - Dauer: 39'

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Teil 3: «Jack und ich» von Heinz Stalder

Published: Nov. 1, 2019, 7 a.m.
Duration: 49 minutes 4 seconds

Spätherbst 1888. London in Aufruhr. Nach dem Doppelmord vom 30. September wird selbst der bequemste Bürger der City für kurze Zeit aus seiner satten Ruhe aufgeschreckt. Jack the Ripper, der geheimnisvolle Frauenmörder, tötet seine Opfer nicht einfach so. Er seziert sie. Chirurgisch genau. Die Morde von Whitechapel, die Taten des Frauenmörders Jack the Ripper, bleiben bis heute ungeklärt, und niemand weiss, wer sich hinter diesem Pseudonym verbirgt. Der Autor Heinz Stalder wohnte ein Jahr lang mitten in Whitechapel, in der Nähe jenes Pubs, in dem Mary Kelly (Jack the Rippers letztes Opfer) ihr letztes Glas getrunken hatte, bevor sie dem grausamen Mörder zum Opfer fiel. Stalder recherchierte unter anderem in den Archiven von Scotland Yard. In diesen Polizeiakten wird die Widersprüchlichkeit von Jack the Ripper deutlich. Stoff für Mutmassungen und Gerüchte. Entstanden ist eine literarische Reportage in fünf Teilen, die uns das Gruseln lehrt. Mit: Franziskus Abgottspon Musik: Jonas C. Haefeli - Tontechnik: Cornelia Caporale, Barbara Gysi, Norbert Elser und Martin Weidmann - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 1997 - Dauer: 50'  Ein Hörspiel in 5 Teilen (immer freitags um 20.00 Uhr bis 15.11.2019)

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Teil 2: «Jack und ich» von Heinz Stalder

Published: Oct. 25, 2019, 6 a.m.
Duration: 43 minutes

Spätherbst 1888. London in Aufruhr. Nach dem Doppelmord vom 30. September wird selbst der bequemste Bürger der City für kurze Zeit aus seiner satten Ruhe aufgeschreckt. Jack the Ripper, der geheimnisvolle Frauenmörder, tötet seine Opfer nicht einfach so. Er seziert sie. Chirurgisch genau. Die Morde von Whitechapel, die Taten des Frauenmörders Jack the Ripper, bleiben bis heute ungeklärt, und niemand weiss, wer sich hinter diesem Pseudonym verbirgt. Der Autor Heinz Stalder wohnte ein Jahr lang mitten in Whitechapel, in der Nähe jenes Pubs, in dem Mary Kelly (Jack the Rippers letztes Opfer) ihr letztes Glas getrunken hatte, bevor sie dem grausamen Mörder zum Opfer fiel. Stalder recherchierte unter anderem in den Archiven von Scotland Yard. In diesen Polizeiakten wird die Widersprüchlichkeit von Jack the Ripper deutlich. Stoff für Mutmassungen und Gerüchte. Entstanden ist eine literarische Reportage in fünf Teilen, die uns das Gruseln lehrt. Mit: Franziskus Abgottspon Musik: Jonas C. Haefeli - Tontechnik: Cornelia Caporale, Barbara Gysi, Norbert Elser und Martin Weidmann - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 1997 - Dauer: 44' Ein Hörspiel in 5 Teilen (immer freitags um 20.00 Uhr bis 15.11.2019)

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«Gschnätzlets» von Silvano Cerutti

Published: Oct. 21, 2019, 6 a.m.
Duration: 8 minutes 6 seconds

«Gschnätzlets» ist ein akustischer Rohschnitt aus Befindlichkeiten, die weit verbreitet sind in einem Land, in dem die Verunsicherung regiert. Was ist los auf diesem «Planet Switzerland», der nach wie vor am liebsten um sich selbst kreist? Silvano Cerutti hat sich umgehört und Stimmen gesammelt. In einer Reihe monologischer Portraits lässt der Schweizer Autor Silvano Cerutti seine (erfundenen) Figuren erzählen, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Ungekünstelt, unverstellt und widersprüchlich. Sie kommen aus unterschiedlichen Regionen, Milieus und Generationen, vom Land und aus der Stadt. Vor allem aber aus jenem mehrheitlich unfassbaren Dazwischen, das man Agglomeration nennt. Da, wo man gerne die Faust im Sack macht und sich dann wundert, wenn einer Amok läuft. Das Hörspiel ist eine Bestandesaufnahme aus den Jahren 2007 bis 2009, als die Banken- und Finanzkrise die Welt erschütterte. Viele der Aussagen klingen aber auch zehn Jahre später noch durchaus vertraut. «Die meisten wollen sich nur gut metzgen in einem Klima aus Resignation, Besitzstandswahrung und Angst. Manchmal hilft Schimpfen, Schalk und selber denken, manchmal reicht auch das nicht bis zur Übersicht, diesem modernen Luxusgut.» (Silvano Cerutti) Mit: Mona Petri, Leonardo Nigro, Beat Marti, Buddy Elias, Kamil Krejci, Peter Wyssbrod, Hansrudolf Twerenbold, Samia von Arx, Jörg Gilli Hörspielfassung und Regie: Reto Ott - Produktion: SRF 2009 - Dauer: 48'

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Teil 1: «Jack und ich» von Heinz Stalder

Published: Oct. 18, 2019, 6 a.m.
Duration: 34 minutes 34 seconds

Spätherbst 1888. London in Aufruhr. Nach dem Doppelmord vom 30. September wird selbst der bequemste Bürger der City für kurze Zeit aus seiner satten Ruhe aufgeschreckt. Jack the Ripper, der geheimnisvolle Frauenmörder, tötet seine Opfer nicht einfach so. Er seziert sie. Chirurgisch genau. Die Morde von Whitechapel, die Taten des Frauenmörders Jack the Ripper, bleiben bis heute ungeklärt, und niemand weiss, wer sich hinter diesem Pseudonym verbirgt. Der Autor Heinz Stalder wohnte ein Jahr lang mitten in Whitechapel, in der Nähe jenes Pubs, in dem Mary Kelly (Jack the Rippers letztes Opfer) ihr letztes Glas getrunken hatte, bevor sie dem grausamen Mörder zum Opfer fiel. Stalder recherchierte unter anderem in den Archiven von Scotland Yard. In diesen Polizeiakten wird die Widersprüchlichkeit von Jack the Ripper deutlich. Stoff für Mutmassungen und Gerüchte. Entstanden ist eine literarische Reportage in fünf Teilen, die uns das Gruseln lehrt. Mit: Franziskus Abgottspon Musik: Jonas C. Haefeli - Tontechnik: Cornelia Caporale, Barbara Gysi, Norbert Elser und Martin Weidmann - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 1997 - Dauer: 35' Ein Hörspiel in 5 Teilen (immer freitags um 20.00 Uhr bis 15.11.2019)

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«Die Bewächter» von Nicole Bachmann

Published: Oct. 14, 2019, 6 a.m.
Duration: 50 minutes 22 seconds

Eine kriminalistische Milieustudie. Mysteriöse Krankheitsfälle in einem sanierungsbedürftigen Hochhaus halten das Basler Kantonsarztamt auf Trab. Oder handelt es sich nur um Panikmache einer alten Frau? Lou Beck, Epidemiologin und bekannt für ihre kriminalistische Spürnase, soll für Ruhe sorgen. Eigentlich würde Lou Beck um das heruntergekommene Basler Hochhaus gerne einen grossen Bogen machen. Denn genau in so einem Gebäude ist sie aufgewachsen – und das nicht sehr glücklich. Doch als der stellvertretende Kantonsarzt sie um Hilfe in mehreren unklaren Gesundheitsfällen bittet, ist ihre Neugierde geweckt. Und so begibt sie sich in das Haus – zum «Klinkenputzen» und Befragen der Bewohner. Hinter den Türen erwarten sie die unterschiedlichsten Menschen und Schicksale, aber auch mysteriöse Erkrankungen, die die Bewohner in Aufruhr versetzen und ein Verbrechen vermuten lassen Lou Beck ermittelt. Dabei ist sie keineswegs Polizistin, sondern Wissenschaftlerin. Ihr Fachgebiet ist die Epidemiologie, also jene wissenschaftliche Disziplin, die sich mit den Ursachen und Folgen sowie der Verbreitung von Krankheiten in der Bevölkerung beschäftigt. Ihre Betätigungsfelder sind eigentlich Zahlen und Statistiken. Doch in diesem Fall muss sie ihren Schreibtisch verlassen und begibt sich «on location» womöglich selbst in Gefahr. Mit: Marie Jung (Louisa Beck), Raphael Clamer (Jakob Leuenberger), Ueli Jäggi (Maurice Weinstock), Charlotte Heinimann (Frau Rauber), Olga Strub (Frau Bianchi), Doris Wolters (Margarete Seitz), Gina Durler (Frau Fasel), Paulina Grupp (Céline Fasel), Alma Grupp (Annina Fasel), Samuel Hanauer (Gian Fasel), Martin Hug (Ruedi Simmen), Julie Bräuning (Silvia Simmen), Nza Weilenmann (Frau Kassim), Sibylle Mumenthaler (Frau Di Stefano), Michael Sennhauser (Fernsehreporter), Irene Grüter (Mitarbeiterin «Rent4you»), Judith Wipfler (Nachbarin), Adile Sahin (Frau Hame) Musik: Andreas Bernhard - Tontechnik: Basil Kneubühler - Dramaturgie und Regie: Susanne Janson - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 51'

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«TKO» von David Zane Mairowitz – Premiere

Published: Oct. 11, 2019, 6 a.m.
Duration: 51 minutes 27 seconds

Paris während des Zweiten Weltkriegs: Emmanuel Zerbib stammt aus einer jüdischen Familie mit Wurzeln in Tunesien. Seine Leidenschaft gehört dem Boxen. Im Ring fühlt sich Zerbib zu Hause, bis die Mafia und die deutschen Besatzer auf ihn aufmerksam werden. «TKO» ist die Abkürzung für «Technischer Knockout» und bedeutet, dass ein Kämpfer vom Ringrichter ohne Anzählen aus dem Kampf genommen wird. Das Hörspiel «TKO» erzählt zwei Geschichten: jene des Boxers Emmanuel Zerbib, der sich während des Zweiten Weltkriegs trotz seiner doppelten Stigmatisierung – er ist Jude und ein «pied-noir» – nicht vom Boxen abhalten lässt. 1943 wird er französischer Champion im Fliegengewicht und Europameister. Doch nach seinem letzten Kampf 1944, im Pariser Palais des Sports, verschwindet er spurlos. Eng verbunden mit der Geschichte des Boxers Zerbib ist jene seiner Grossnichte Edith, die sich Jahrzehnte später auf Spurensuche begibt. Edith Zerbib, Anfang zwanzig und mit ihrer eigenen Identität am Ringen, will wissen, was ihren Grossonkel, dessen Geschichte in der Familie zum grossen Tabu geworden ist, dazu gebracht hat, mit der eigenen Familie und dem jüdischen Glauben zu brechen. Edith recherchiert in Archiven und Bibliotheken – und sie macht zwei alte, gebrochene Menschen ausfindig, die im Leben ihres Grossonkels eine zentrale Rolle gespielt haben: seinen letzten Gegner im Ring, den amerikanischen Boxer Al James, und Zerbibs grosse Liebe, die französische Filmschauspielerin Armèle Dulin.  Nach «Hornissengedächtnis» und «Züge in Gegenrichtung» bildet «TKO» den Endpunkt der Trilogie des Regisseurs und Autors David Zane Mairowitz, die sich mit Identitätsfragen und der Spurensuche im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust beschäftigt. Mit: Raphaël Tschudi (Emmanuel Zerbib), Liliane Amuat (Edith Zerbib), Aloysius Itoka (Al James), Dagna Litzenberger Vinet (Armèle Dulin jung), Verena Buss (Armèle Dulin alt), Linda Olsansky (Archivarin), Martin Butzke (Trainer), Urs Jucker (Manager), Ludwig Boettger (Lagerkommandant), Javier Baiges (Ringsprecher), Sebastian Schmid (Milizoffizier), Louis Herber (Boxer), Federico Massini (Boxer), in weiteren Rollen: Maxime Biot, Théo Dörig, Vincent Dörig, Martin Janser, Neyman Lopez, Alex Wuchner Speziellen Dank an Beda Mathis, Boxclub Sportring Zürich Regie: David Zane Mairowitz - Tontechnik: Ueli Karlen - Dramaturgie: Simone Karpf, Anina Barandun - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 52'

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«Der Senne muss scheiden, der Sommer ist hin» von Hans Suter

Published: Oct. 7, 2019, 6 a.m.
Duration: 40 minutes 12 seconds

Irgendwo im Zürcher Oberland in einem als Ferienwohnung gemieteten Bauernhaus. Die Stimmung ist heiter. Mit Folkloremusik und in Holzofenromantik, mit viel Ursprünglichkeit und Schindeln will man sich von der täglichen Plackerei und vom Grossstadtlärm erholen. Dass es gerade ein Bauer sehr zu schätzen weiss, wenn die Maschinen nicht im Dreck versinken, weil seine Hofeinfahrt einen Asphaltbelag hat, oder dass das Fällen eines Baumes manchmal eine Notwendigkeit darstellt, ist für einen Städter wie Herbert unverständlich. Wenn die Bauern ihren schönen Häusern mit Sprossenfenstern und Kachelöfen nicht Sorge tragen, kauft Herbert sie ihnen ab, bevor allenfalls ein einheimischer Jungbauer aus praktischen Gründen noch mehr ländlichen Charakter zerstört. Dann errichtet Herbert mit seiner Frau Margrit ein Reitzentrum. Vorsorglich hat man von einem alten Bauern Kästen, Truhen, Sattelzeug und Ähnliches für einen Pappenstiel ergattert. Und der alte Bauer ist auch noch bereit, die Pferde im zukünftigen Reitzentrum zu betreuen. Aber nicht alles ist käuflich. Mit: Paul Bühlmann (Herbert, Architekt), Harriet Hasse-Scheibli (Margrit, Herberts Frau), Erwin Leimbacher (Hugo, Kaufmann), Andrea Vetsch (Vreni, seine Frau), Ernst Stiefel (Schang, ein alter Bauer), Peter Fischli (Oski, Elektromonteur) Tontechnik: Stanislav Hromadnik, Graziella Westen - Regie: Walter Baumgartner - Produktion: SRF 1984 - Dauer: 40'

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«Hornissengedächtnis» von David Zane Mairowitz

Published: Oct. 4, 2019, 6 a.m.
Duration: 52 minutes 18 seconds

«Sie hassen einander mit nicht nachlassender Leidenschaft, seit Jahrzehnten. Wie Hornissen, die sich an jede Kränkung erinnern, die ihnen ein Feind zugefügt hat.» Ein französisches Dorf nahe der Schweizer Grenze im Kriegsjahr 1940: Reveka ist ungarische Jüdin und hat bereits eine zweijährige Flucht quer durch Europa hinter sich. Zacharias ist Jude mit Schweizer Pass, blauen Augen und dem sicheren Gefühl, dass ihm nichts passieren kann. Darum zögert er lange – zu lange, sagt sie –, bis er mit Reveka in die Schweiz flüchtet. Hier werden beide interniert, Zacharias im luzernischen Wauwilermoos, Reveka im Geisshof bei Bremgarten (AG). Erst nach dem Krieg finden die beiden wieder zusammen, heiraten, bekommen ein Kind, kaufen ein Haus. Dann übernimmt Zacharias die traumatisierende Aufgabe, bei den Nürnberger Prozessen Hermann Görings Aussagen ins Französische zu übersetzen, Worte zu finden für das Unsagbare. Nach seiner Rückkehr aus der Hölle von Nürnberg ist ein gemeinsames Leben nicht mehr möglich. Reveka nimmt ihr Kind und geht. Fünfzig Jahre später – fünfzig Jahre, in denen Zacharias und Reveka kein einziges Wort miteinander gesprochen haben – versucht ihre Enkelin Suzanna das Unmögliche: zwischen den beiden zu vermitteln. Sie möchte verstehen, warum der Hass ihre Grosseltern so zerfressen konnte. Und sie möchte, dass die beiden das Letzte, was sie noch verbindet, endlich verkaufen: ihr längst verfallenes Haus. Mit: Erni Mangold (Reveka), Hans-Michael Rehberg (Zacharias), Pippa Galli (Suzanna), Gerti Drassl (Reveka jung), Alexander Scheer (Zacharias jung), Ljubisa Lupo Grujcic (Gendarm im Bus), Patrick Bongola (Französischer Wachtposten), Giuseppe Rizzo (Polizist), Roland Koch (Lagerkommandant), Therese Affolter (Lagerkommandantin), Michèle Rohrbach (Oberschwester) u.a. Regie: David Zane Mairowitz - Tontechnik: Ueli Karlen, Fritz Trondl, Stefan Wirtitsch, Manuel Radinger - Produktion: SRF/ORF 2015 - Dauer: 53'

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«Blooms Schatten» von Reto Hänny

Published: Sept. 29, 2019, 6 a.m.
Duration: 1 hour 11 minutes 23 seconds

«Ulysses» in einem Satz? Reto Hänny unternimmt dieses grandiose Wagnis. Wie sein Lehrmeister Joyce folgt er seinem Protagonisten Bloom, jenem weltberühmten erfolglosen Annoncenakquisiteur, durch einen beinahe ereignislosen Tag. «Blooms Schatten» ist eine spielerische und anspielungsreiche Auseinandersetzung mit James Joyce' «Ulysses» - einem Werk, das Reto Hänny seit dem ersten Leseerlebnis vor über einem halben Jahrhundert sein Leben lang begleitet hat. Dabei bringt Reto Hänny das Sprachkunststück zustande, diesen einen Tag in einen einzigen, sich über die ganze Länge des Buches dahinziehenden, sich rhythmisch hebenden und senkenden, mal beschleunigenden, mal retardierenden Satz zu kleiden. Mit: André Jung Tontechnik: Franz Baumann und Basil Kneubühler - Komposition und Regie: Fritz Hauser - Dramaturgie: Stephan Heilmann - Produktion: SRF 2017 - Dauer: 72'

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«Obsi» von Heinz Stalder

Published: Sept. 27, 2019, 6 a.m.
Duration: 49 minutes 25 seconds

Der Schweizer Schriftsteller und Radio-Autor Heinz Stalder wurde im Juli 80 Jahre alt. Radio SRF produzierte ein Hörspiel, das auf Stalders Theaterstück «Fischbach – oder wie Unghüür us Amerika» basiert. Es wurde 1981 in Bern uraufgeführt. Nun erfährt man aus heutiger Sicht, wie es damals entstand. In der kunstvoll verdichteten Mundart-Groteske schleppen ein alter Bauer und sein Sohn unentwegt mit Brunnenwasser gefüllte Chianti-Flaschen über die Jauchegrube zu einer hölzernen Stellage, um sie schliesslich in einem Zuber zu entleeren. Und immer stehen sie unter Beobachtung, dem lauernden Blick der überaus dicken und schweigenden Mutter und Frau. Dabei verwickeln sich der Alte und der Junge in repetitiv stockende Streitgespräche über Kriegserlebnisse, nächtliche Träume und die Bedrohung des Dorfes durch den unaufhaltsamen Fortschritt. Schliesslich merkt man: Die Männer bereiten ein therapeutisches Bad gegen die Fettleibigkeit der Bäuerin vor. Vierzig Jahre nach der Entstehung entwickelt Heinz Stalder die Geschichte der Bauernfamilie weiter. Die Enkelin entdeckt bei der Grossmutter die Stellage mit den leeren Chianti-Flaschen und wird neugierig. Die Grossmutter beginnt sich zu erinnern, vieles kommt wieder hoch, «obsi» eben. Insbesondere erinnert sie sich daran, dass damals ein Autor ein Theaterstück über ihre Familie geschrieben und sie zu einer Hauptfigur gemacht habe – Entstellungen inbegriffen. Heinz Stalder wirft also – im Rahmen einer reizvollen akustischen «Stückbegehung» – einen neuen Blick auf sein Theaterstück. Er ergründet und hinterfragt den Entstehungsprozess und ermöglicht nicht zuletzt seinen lebensprallen Figuren ein Comeback. Mit: Rahel Hubacher (Enkelin), Marlise Fischer (Grossmutter), Hanspeter Müller-Drossaart (der Alte), Nils Althaus (der Junge), Walter Sigi Arnold (Gisler), Heinz Stalder (Autor) Musik: Elia Rediger (Komposition, Elektronik, diverse Instrumente), Tobias Preisig (Violine) - Tontechnik: Mirjam Emmenegger - Dramaturgie: Reto Ott - Regie: Päivi Stalder - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 50'

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«Galaxis der Liebe» von Frieder Butzmann - Premiere

Published: Sept. 22, 2019, 6 a.m.
Duration: 55 minutes 45 seconds

Was ist das Leben? Woher kommt es? Woraus entsteht es? Was ist die Grundlage von allem? In seinem opulenten Hörspiel geht Frieder Butzmann diesen Fragen nach und kreiert ein Universum aus Texten und Klängen, in dem die Liebe die Triebkraft allen Lebens ist. Frieder Butzmanns Hörspiel lädt ein zur Entdeckungsreise durch eine sprechende, singende, rauschende Galaxis, die sich um die Liebe dreht. Töne weisen den Weg und verklingen, Liebesgedichte von Sappho, die Sage von Tristan und Isolde, philosophische Texte von Platon und Hannah Arendt sowie wissenschaftliche Beschreibungen der Biologin Lynn Margulis tauchen in diesem Kosmos auf und verschwinden, einzelne Worte schießen laut wahrnehmbar hervor, um dann wieder in den gesamten Chor der Vielstimmigkeit abzusinken. Das Weltall ist kein leerer, unbelebter Ort, sondern ein brodelnder, sich ständig wandelnder, unbegreiflich riesiger Raum, in dem Leben entsteht. Die «Galaxis der Liebe» ist eine akustische Variante davon. Mit: Werner Rehm, Anne Müller, Aram Tafreshian, Eva Brunner, Iman Kamel und dem Chor Judiths Krise Musik und Regie: Frieder Butzmann - Produktion: Autorenproduktion für SRF 2019 - Dauer: 56'

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«De gross Bär und d Silberchetti» von Heinz Stalder

Published: Sept. 20, 2019, 6 a.m.
Duration: 46 minutes 36 seconds

Er lebt allein, der Grossvater, und es ist ihm wohl dabei. Mit all den Seniorenangeboten will er nichts zu tun haben. Er schaut lieber in den Sternenhimmel. Am liebsten mit seiner 17-jährigen Enkelin Franziska. Zusammen betrachten sie den Nachthimmel und reden über das Leben, über die Liebe, über die verstorbene Grossmutter und über den kleinen Stern beim Kopf des Grossen Bären, den «Augenprüfer», den der Grossvater jetzt nicht mehr sehen kann. Die verstorbene Grossmutter hört mit, ergänzt und kommentiert das Gehörte aus sicherer Distanz. Heinz Stalder ist ein leises, poetisches, augenzwinkerndes Portrait eines alternden Mannes gelungen, der mit seinem Altwerden hadert und sich gerne in den Sternen verliert. Mit: Frank Demenga (Grossvater), Silvia Jost (Grossmutter), Marie Omlin (Enkelin Franziska) Musik: Michael Wernli - Tontechnik: Fabian Lehmann - Regie: Geri Dillier - Produktion: SRF 2011 - Dauer: 47'

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«Unger üs» von Guy Krneta

Published: Sept. 15, 2019, 6 a.m.
Duration: 1 hour 5 minutes 46 seconds

Ein Gesellschaftsroman. In Mundart und im Spoken-Word? Durchaus. Guy Krneta schafft dies mit seinem «Familienalbum», wie er seinen Text untertitelt. Er vermittelt uns witzige, satirische Momentaufnahmen aus der Geschichte einer Schweizer Familie. Ausgangspunkt ist ein Familientreffen, das der Grossvater einberufen hat. Guy Krneta zeichnet in vielen kleinen Episoden die verschiedenen Mitglieder der Familie nach. Es sind kurze, pointierte Texte, typisch für die Spoken-Word-Szene. «Spoken-Word muss klingen, geht durch das Ohr, das heisst, die Wörter müssen Körper haben», sagt der Weggefährte Beat Sterchi. Guy Krneta und die Musiker des «Hausquartetts» haben dies auf verschiedenen Schweizer Bühnen ausgiebig umgesetzt. Die Hörspielfassung ist ein Teil dieses Experiments. «Unger üs» lesen oder hören ist ein bisschen wie in einem Fotoalbum blättern. Mit: Guy Krneta (Sprecher), Isa Wiss (Sängerin, Sprecherin) Konzept: Christoph Baumann, Isa Wiss, Guy Krneta - Musik: Christoph Baumann (Klavier), Hämi Hämmerli (Kontrabass), Tony Renold (Drums) - Tontechnik: Tom Willen - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2015 - Dauer: 66'

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«Die Bewächter» von Nicole Bachmann – Premiere

Published: Sept. 13, 2019, 6 a.m.
Duration: 50 minutes 22 seconds

Eine kriminalistische Milieustudie. Mysteriöse Krankheitsfälle in einem sanierungsbedürftigen Hochhaus halten das Basler Kantonsarztamt auf Trab. Oder handelt es sich nur um Panikmache einer alten Frau? Lou Beck, Epidemiologin und bekannt für ihre kriminalistische Spürnase, soll für Ruhe sorgen. Eigentlich würde Lou Beck um das heruntergekommene Basler Hochhaus gerne einen grossen Bogen machen. Denn genau in so einem Gebäude ist sie aufgewachsen – und das nicht sehr glücklich. Doch als der stellvertretende Kantonsarzt sie um Hilfe in mehreren unklaren Gesundheitsfällen bittet, ist ihre Neugierde geweckt. Und so begibt sie sich in das Haus – zum «Klinkenputzen» und Befragen der Bewohner. Hinter den Türen erwarten sie die unterschiedlichsten Menschen und Schicksale, aber auch mysteriöse Erkrankungen, die die Bewohner in Aufruhr versetzen und ein Verbrechen vermuten lassen Lou Beck ermittelt. Dabei ist sie keineswegs Polizistin, sondern Wissenschaftlerin. Ihr Fachgebiet ist die Epidemiologie, also jene wissenschaftliche Disziplin, die sich mit den Ursachen und Folgen sowie der Verbreitung von Krankheiten in der Bevölkerung beschäftigt. Ihre Betätigungsfelder sind eigentlich Zahlen und Statistiken. Doch in diesem Fall muss sie ihren Schreibtisch verlassen und begibt sich «on location» womöglich selbst in Gefahr. Mit: Marie Jung (Louisa Beck), Raphael Clamer (Jakob Leuenberger), Ueli Jäggi (Maurice Weinstock), Charlotte Heinimann (Frau Rauber), Olga Strub (Frau Bianchi), Doris Wolters (Margarete Seitz), Gina Durler (Frau Fasel), Paulina Grupp (Céline Fasel), Alma Grupp (Annina Fasel), Samuel Hanauer (Gian Fasel), Martin Hug (Ruedi Simmen), Julie Bräuning (Silvia Simmen), Nza Weilenmann (Frau Kassim), Sibylle Mumenthaler (Frau Di Stefano), Michael Sennhauser (Fernsehreporter), Irene Grüter (Mitarbeiterin «Rent4you»), Judith Wipfler (Nachbarin), Adile Sahin (Frau Hame) Musik: Andreas Bernhard - Tontechnik: Basil Kneubühler - Dramaturgie und Regie: Susanne Janson - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 51' Zweitausstrahlung: Montag, 14.10.2019, 14.00 Uhr, SRF 1

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«Die Verbrennungen der Angst» von Jean-Claude Kuner - Premiere

Published: Sept. 8, 2019, 6 a.m.
Duration: 1 hour 5 minutes 43 seconds

Wie konnte eine grundsätzlich vernünftige Gesellschaft in einen kollektiven Wahn verfallen, der zu Faschismus und Massenmord führte? Sylvère Lotringer, Professor an der New Yorker Columbia University, sucht eine Antwort in der Auseinandersetzung mit dem Schauspieler und Dichter Antonin Artaud. Mit Mikrofon und Tonband macht sich Sylvère Lotringer 1984 auf den Weg nach Frankreich. Artaud ist zu dem Zeitpunkt längst tot. Aber es gibt Zeitzeugen, die noch leben. Zum Beispiel die beiden Psychiater, die den exzentrischen Schauspieler und Theatererneuerer behandelten, als er von 1937 bis 1945 in einer Irrenanstalt weggesperrt war. Mit unzähligen Elektroschocks versuchten sie ihn zurück in die Normalität zu therapieren. Lotringer führt lange Gespräche mit den Ärzten. Über Artaud, seine Bedeutung in der Kunstwelt und ihre therapeutischen Ansätze. Es sind tragikomische Dialoge, die die intolerante und engstirnige Haltung einer Machtelite widerspiegeln. Jahrzehnte nach diesen Interviews wundert sich der achtzigjährige Lotringer, dass die alte Frage, was normal ist und wer verrückt - und wer das Recht hat, dies zu bestimmen, sich in Zeiten des wiedererstarkten Rechtspopulismus erneut stellt. Mit: Wolfram Koch (Sylvère), Bernd Moss (Latrémolière), Jürgen Holtz (Ferdière), Moritz Grove (Artaud), Anne Müller (Thévenin), Katharina Matz (Robert) und Regina Lemnitz (Schwester) Musik: Phil Smith, George Antheil und Dmitri Kourliandsky - Tontechnik: Mirjam Emmenegger und Peter Kainz - Regie: Jean-Claude Kuner - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 66'

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«Kitty» von Henry Slesar

Published: Aug. 26, 2019, 6 a.m.
Duration: 50 minutes 48 seconds

Seit Jahren leben Kitty und ihre Schwester Holly zusammen mit neun Katzen völlig unauffällig in New York. Bis seltsame Morde passieren. Zerkratzte Opfer mit durchgebissenen Kehlen geben den Ermittlern um Inspektor McKenzie Rätsel auf. Kitty ist eine geheimnisvolle junge Frau. Sie arbeitet im zoologischen Museum und scheint mit ihren vielen Katzen seelenverwandt zu sein. Sie stammt aus Ägypten, hat aber ihre ganze Ursprungsfamilie vor vielen Jahren bei einer Explosion verloren. Allein und verwirrt irrte sie damals über das Trümmerfeld und wurde von einem englischen Archäologen aufgenommen, der sie später adoptierte. Inspektor McKenzie besucht die Schwestern Kitty und Holly Methune. Holly ist angezeigt worden. Sie habe einen Mann, der sie angeblich nur nach Hause bringen wollte, mit ihren Fingernägeln so zugerichtet, dass er wahrscheinlich ein Auge verlieren werde. Kitty versucht, ihre Schwester zu verteidigen. Mit: Herlinde Latzko (Kitty Methune), Bernadette Vonlanthen (Holly Methune), Michael Schacht (Inspektor McKenzie), Rainer Zur Linde (Inspektor Sam Rodman), Wolfgang Schwarz (Prof. John Gilmore), Renate Müller (Frenchy Davies), Klaus Seidel (Walter Mason), Hans-Peter Blumer (Zugführer), Klaus Degenhardt (Erzähler) Regie: Klaus W. Leonhard - Produktion: SRF 1981 - Dauer: 51'

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«Bodenlätz» von Stephan Pörtner

Published: Aug. 19, 2019, 6 a.m.
Duration: 42 minutes 21 seconds

Schwingen ist eine spezifisch schweizerische Sportart und reicht, wie ein Fresko in der Kathedrale von Lausanne zeigt, bis ins 13. Jahrhundert zurück. Im 21. Jahrhundert bekommt der Hosenlupf eine Hauptrolle in einem Hörspiel-Krimi. Im Schwingsport ist die Welt noch in Ordnung. Möchte man meinen. Aber auch in der Welt des Schwingens ist nicht mehr alles so wie früher. Doping mischt sich ins Sägemehl, und die Dopingkontrolle gibt bei diesem helvetischen Spitzensport zu diskutieren. Auch im Mundart-Hörspiel von Stephan Pörtner ist davon die Rede. Oder war es am Ende gar nicht Doping? Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) findet dieses Jahr vom 23. bis 25. August statt. Zu diesem Anlass wiederholt SRF 1 den Schwinger-Krimi «Bodenlätz». Mit: Peter Hottinger (Journalist), Joschi Kühne (Speaker), Walter Sigi Arnold (Roth Hanspeter, Schwinger), Daniel Korber (Zangger Thomas, Schwinger), Martina Binz (Marianne Zangger), Hanspeter Müller-Drossaart (Hugo Blatter, Kriminalbeamter a.D.), Michael von Burg (Alois Keller, Kriminalbeamter), Päivi Stalder (Chantal, Serviertochter), Jeanne Devos (Sandra Blumer), Hans-Rudolf Spühler (August Riederer, Schwinger-Obmann/Sanitäter), Julia Glaus (Vera), Marc Stoffel (Schwingexperte)  Musik: Andreas Schaerer - Tontechnik: Basil Kneubühler - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2016 - Dauer: 43'

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«Dr Houzängu oder dr Chöchi vom Dokter ihre Güggu» von Markus Michel

Published: Aug. 12, 2019, 6 a.m.
Duration: 46 minutes 21 seconds

Es gibt absonderliche Auslöser für zwischenmenschlichen Zoff. Im Hörspiel von Markus Michel ist es der inbrünstige, nervende Gesang eines Güggels. Wenn sich schliesslich gar das Bundesgericht mit dem Streit um das lästige Güggel-Gekrächze befassen muss, kann man ohne Übertreibung von einer bös zerfahrenen Angelegenheit sprechen. Nicht mal die beiden Aussenseiter und Dorfphilosophen Houzbei-Housi und Nasepööggen-Änni können gegen diese unerfreuliche Entwicklung etwas ausrichten. Und wenn dann noch ein hübscher weiblicher Holzengel dazwischenfunkt und den Houzbei-Housi am Bein kitzelt, wird alles noch viel schlimmer, als es ohnehin schon ist. Mit: Birgit Steinegger (Liseli), Marlise Fischer (Olga), Sonja Gertsch (Greti), Dominik Leuenberger (Raphael), Ueli Jäggi (Houzbei-Housi), Stephanie Glaser (Nasepööggen-Änni), Bettina Stucky (Holzengel), Frank Demenga (Doktor), Walter Baumgartner (Richter), Ernst Sigrist (Beyeler), Daniel Kasztura (Anwalt), Ruedi Kaspar (Grossenbacher, Gemeinderat), Anne Hodler (Nicole Tanner, Journalistin), Geri Dillier (Kondukteur) Musik: Hans Hassler - Regie: Fritz Zaugg - Produktion: SRF 1998 - Dauer: 47'

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Teil 5: «Mein Name ist Paul Cox» von Rolf und Alexandra Becker

Published: Aug. 5, 2019, 6 a.m.
Duration: 34 minutes 56 seconds

Mysteriöse Todesfälle lassen Scotland Yard ratlos zurück. Paul Cox wird bald in die Untersuchungen verwickelt – als Verdächtiger. Paul Cox ist ein weit gereister Brite, ein Mann von Welt. Einem geregelten Broterwerb geht er nicht nach – braucht er auch nicht bei seinen Vermögensverhältnissen. Ein eher gespanntes Verhältnis hat Paul Cox zu Inspektor Carter von Scotland Yard. Dieser untersucht gerade eine Serie merkwürdiger Todesfälle. Jedes Mal lautet die Diagnose des Arztes gleich: Herzversagen. Inspektor Carter weiss nicht weiter. Dann gerät Paul Cox in Bedrängnis, denn unglücklicherweise ereignen sich weitere rätselhafte Todesfälle, und zwar ausgerechnet dann, wenn Cox in der Nähe ist. Mit: Hans-Helmut Dickow (Paul Cox), Michael Rittermann (Antoine Lefèvre), Horst-Christian Beckmann (Edmond Gatewell), Monika Koch (Geneviève Gatewell), Matthias Habich (Gregory Guilmore), Isabelle Stumpf (Gunny), Siegfried Meisner (Inspektor Carter), Maximilian Wolters (Sergeant Collins), Hans Drahn (Gerald, Diener), Ernst Dauscher (Tom Moore), Walter Bremer (ein Arzt), Raoul Serda (Mr. Young), Eva-Maria Duhan (Mrs. Shanders), Gerhard Imbsweiler (Jonathan Burns), Judith Melles (Miss Örkenyi), Joachim Ernst (Mr. Miller) Musik: Hans Moeckel - Regie: Willy Buser - Produktion: SRF 1969 - Dauer: 35' Ein «SRF-Radiokrimi» in 5 Teilen (immer montags um 14.00 Uhr bis 5.8.2019)

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Teil 4: «Mein Name ist Paul Cox» von Rolf und Alexandra Becker

Published: July 29, 2019, 6 a.m.
Duration: 35 minutes 47 seconds

Mysteriöse Todesfälle lassen Scotland Yard ratlos zurück. Paul Cox wird bald in die Untersuchungen verwickelt – als Verdächtiger. Paul Cox ist ein weit gereister Brite, ein Mann von Welt. Einem geregelten Broterwerb geht er nicht nach – braucht er auch nicht bei seinen Vermögensverhältnissen. Zu seinen besten Freunden zählt der Privatdetektiv Thomas Richardson. Ein eher gespanntes Verhältnis hat Paul Cox zu Inspektor Carter von Scotland Yard. Dieser untersucht gerade eine Serie merkwürdiger Todesfälle. Jedes Mal lautet die Diagnose des Arztes gleich: Herzversagen. Inspektor Carter weiss nicht weiter. Dann gerät Paul Cox in Bedrängnis, denn unglücklicherweise ereignen sich weitere rätselhafte Todesfälle, und zwar ausgerechnet dann, wenn Cox in der Nähe ist. Mit: Hans-Helmut Dickow (Paul Cox), Michael Rittermann (Antoine Lefèvre), Horst-Christian Beckmann (Edmond Gatewell), Monika Koch (Geneviève Gatewell), Matthias Habich (Gregory Guilmore), Isabelle Stumpf (Gunny), Siegfried Meisner (Inspektor Carter), Maximilian Wolters (Sergeant Collins), Hans Drahn (Gerald, Diener), Ernst Dauscher (Tom Moore), Walter Bremer (ein Arzt), Raoul Serda (Mr. Young), Eva-Maria Duhan (Mrs. Shanders), Gerhard Imbsweiler (Jonathan Burns), Judith Melles (Miss Örkenyi), Joachim Ernst (Mr. Miller) Musik: Hans Moeckel - Regie: Willy Buser - Produktion: SRF 1969 - Dauer: 36' Ein «SRF-Radiokrimi» in 5 Teilen (immer montags um 14.00 Uhr bis 5.8.2019)

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Teil 3: «Mein Name ist Paul Cox» von Rolf und Alexandra Becker

Published: July 22, 2019, 6 a.m.
Duration: 34 minutes 35 seconds

Mysteriöse Todesfälle lassen Scotland Yard ratlos zurück. Paul Cox wird bald in die Untersuchungen verwickelt – als Verdächtiger. Paul Cox ist ein weit gereister Brite, ein Mann von Welt. Einem geregelten Broterwerb geht er nicht nach – braucht er auch nicht bei seinen Vermögensverhältnissen. Zu seinen besten Freunden zählt der Privatdetektiv Thomas Richardson. Ein eher gespanntes Verhältnis hat Paul Cox zu Inspektor Carter von Scotland Yard. Dieser untersucht gerade eine Serie merkwürdiger Todesfälle. Jedes Mal lautet die Diagnose des Arztes gleich: Herzversagen. Inspektor Carter weiss nicht weiter. Dann gerät Paul Cox in Bedrängnis, denn unglücklicherweise ereignen sich weitere rätselhafte Todesfälle, und zwar ausgerechnet dann, wenn Cox in der Nähe ist. Mit: Hans-Helmut Dickow (Paul Cox), Michael Rittermann (Antoine Lefèvre), Horst-Christian Beckmann (Edmond Gatewell), Monika Koch (Geneviève Gatewell), Matthias Habich (Gregory Guilmore), Isabelle Stumpf (Gunny), Siegfried Meisner (Inspektor Carter), Maximilian Wolters (Sergeant Collins), Hans Drahn (Gerald, Diener), Ernst Dauscher (Tom Moore), Walter Bremer (ein Arzt), Raoul Serda (Mr. Young), Eva-Maria Duhan (Mrs. Shanders), Gerhard Imbsweiler (Jonathan Burns), Judith Melles (Miss Örkenyi), Joachim Ernst (Mr. Miller) Musik: Hans Moeckel - Regie: Willy Buser - Produktion: SRF 1969 -Dauer: 35' Ein «SRF-Radiokrimi» in 5 Teilen (immer montags um 14.00 Uhr bis 5.8.2019)

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Teil 2: «Mein Name ist Paul Cox» von Rolf und Alexandra Becker

Published: July 15, 2019, 6 a.m.
Duration: 35 minutes 57 seconds

Mysteriöse Todesfälle lassen Scotland Yard ratlos zurück. Paul Cox wird bald in die Untersuchungen verwickelt – als Verdächtiger. Paul Cox ist ein weit gereister Brite, ein Mann von Welt. Einem geregelten Broterwerb geht er nicht nach – braucht er auch nicht bei seinen Vermögensverhältnissen. Zu seinen besten Freunden zählt der Privatdetektiv Thomas Richardson. Ein eher gespanntes Verhältnis hat Paul Cox zu Inspektor Carter von Scotland Yard. Dieser untersucht gerade eine Serie merkwürdiger Todesfälle. Jedes Mal lautet die Diagnose des Arztes gleich: Herzversagen. Inspektor Carter weiss nicht weiter. Dann gerät Paul Cox in Bedrängnis, denn unglücklicherweise ereignen sich weitere rätselhafte Todesfälle, und zwar ausgerechnet dann, wenn Cox in der Nähe ist. Mit: Hans-Helmut Dickow (Paul Cox), Michael Rittermann (Antoine Lefèvre), Horst-Christian Beckmann (Edmond Gatewell), Monika Koch (Geneviève Gatewell), Matthias Habich (Gregory Guilmore), Isabelle Stumpf (Gunny), Siegfried Meisner (Inspektor Carter), Maximilian Wolters (Sergeant Collins), Hans Drahn (Gerald, Diener), Ernst Dauscher (Tom Moore), Walter Bremer (ein Arzt), Raoul Serda (Mr. Young), Eva-Maria Duhan (Mrs. Shanders), Gerhard Imbsweiler (Jonathan Burns), Judith Melles (Miss Örkenyi), Joachim Ernst (Mr. Miller) Musik: Hans Moeckel - Regie: Willy Buser - Produktion: SRF 1969 - Dauer: 36' Ein «SRF-Radiokrimi» in 5 Teilen (immer montags um 14.00 Uhr bis 5.8.2019)

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«Menuett für eine weisse Henne» von Ruth Gundacker

Published: July 12, 2019, 6 a.m.
Duration: 37 minutes 53 seconds

Anna ist schon seit langem arbeitslos, aber sie hat immerhin ein Haustier, das ihr Ein und Alles ist. Henne, so Namen und Wesen des Tiers, ist aber leider bei den Nachbarn so unbeliebt, dass Anna ihretwegen die Wohnung gekündigt wird. Da wirkt das Stellenangebot in der Zeitung wie ein Wink des Schicksals. Die junge Frau lässt sich im idyllischen Seedorf als Pfarrköchin engagieren, Logis inbegriffen. Ein mutiger Schritt, wenn man bedenkt, dass sie das Kochen erst noch lernen muss. Mit Sack und Pack und Huhn stürzt sich Anna in ein Abenteuer, das ihr schlaflose Nächte bereiten wird. Mit: Pamela Dürr (Anna), Isabel Schaerer (Henne, Frau Hanold), Kristian Krone (Pfarrer), Irina Schönen (Frau Hofer, Pfarrsekretärin), Raphael Clamer (Ansgar von Ott, Organist), Trudi Roth (Konstanze Tischendorfer), Lisbeth Felder (Elisabeth Schäufele), Christian Heller (Erzähler) Musik: Martin Bezzola - Tontechnik: Franz Baumann - Regie: Margret Nonhoff - Produktion SRF 2010 - Dauer: 38'

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Teil 1: «Mein Name ist Paul Cox» von Rolf und Alexandra Becker

Published: July 8, 2019, 6 a.m.
Duration: 39 minutes 20 seconds

Mysteriöse Todesfälle lassen Scotland Yard ratlos zurück. Paul Cox wird bald in die Untersuchungen verwickelt – als Verdächtiger. Paul Cox ist ein weit gereister Brite, ein Mann von Welt. Einem geregelten Broterwerb geht er nicht nach – braucht er auch nicht bei seinen Vermögensverhältnissen. Paul Cox ist ein weit gereister Brite, ein Mann von Welt. Einem geregelten Broterwerb geht er nicht nach – braucht er wohl auch nicht bei seinen Vermögensverhältnissen. Zu seinen besten Freunden zählt der Privatdetektiv Thomas Richardson. Ein eher gespanntes Verhältnis hat Paul Cox zu Inspektor Carter von Scotland Yard. Dieser untersucht gerade eine Serie merkwürdiger Todesfälle. Jedes Mal lautet die Diagnose des Arztes gleich: Herzversagen. Inspektor Carter weiss nicht weiter. Dann gerät Paul Cox in Bedrängnis, denn unglücklicherweise ereignen sich weitere rätselhafte Todesfälle, und zwar ausgerechnet dann, wenn Cox in der Nähe ist. Mit: Hans-Helmut Dickow (Paul Cox), Michael Rittermann (Antoine Lefèvre), Horst-Christian Beckmann (Edmond Gatewell), Monika Koch (Geneviève Gatewell), Matthias Habich (Gregory Guilmore), Isabelle Stumpf (Gunny), Siegfried Meisner (Inspektor Carter), Maximilian Wolters (Sergeant Collins), Hans Drahn (Gerald, Diener), Ernst Dauscher (Tom Moore), Walter Bremer (ein Arzt), Raoul Serda (Mr. Young), Eva-Maria Duhan (Mrs. Shanders), Gerhard Imbsweiler (Jonathan Burns), Judith Melles (Miss Örkenyi), Joachim Ernst (Mr. Miller) Musik: Hans Moeckel - Regie: Willy Buser - Produktion: SRF 1969 - Dauer: 40' Ein «SRF-Radiokrimi» in 5 Teilen (immer montags um 14.00 Uhr bis 5.8.2019)

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«Fritz Vollenweider» von Schaggi Streuli

Published: July 5, 2019, 6 a.m.
Duration: 50 minutes 22 seconds

Schaggi Streuli hat sich mit der Figur des engagierten Gewerkschafters Fritz Vollenweider einmal mehr eine Rolle auf den Leib geschrieben: Geradlinig, aber nicht stur geht der Präsident der Arbeiterkommission Vollenweider seinen Weg. Fritz Vollenweider nennt die Dinge beim Namen, setzt sich für Arbeitskollegen ein, kuscht vor nichts und niemandem, und eine in Aussicht gestellte Beförderung zum Werkführer bereitet ihm schlaflose Nächte. «Fritz Vollenweider» war eine Auftragsarbeit von Radio Zürich und ging am 13. März 1952 – wie damals noch üblich – direkt über den Sender. Das Hörspiel ist also ein Live-Mitschnitt von vor 67 Jahren. Mit dieser Produktion erinnert Radio SRF 1 an den 120. Geburtstag des Schweizer Volksschauspielers und Autors, der vor allem mit seinem «Polizist Wäckerli» zu Ruhm und Ehre gekommen ist. Mit: Schaggi Streuli (Fritz Vollenweider), Lee Ruckstuhl (Anny, seine Frau), Lisa Burkhard (Frau Vollenweider, seine Mutter), Sigfrit Steiner (Direktor Brändli), Fred Tanner (Werkführer Pfister), Josef Scheidegger (Frey), Walo Lüönd (Bürgi), Paul Bühlmann (Hediger), Hermann Frick (Hofer), Hilde Wittwer (Frau Hofer) Regie: Arthur Welti - Produktion: SRF 1952 - Dauer: 51'

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«Obsi» von Heinz Stalder – Premiere

Published: July 1, 2019, 6 a.m.
Duration: 49 minutes 25 seconds

Der Schweizer Schriftsteller und Radio-Autor Heinz Stalder wird 80 Jahre alt. SRF gratuliert ihm mit einem Hörspiel, das auf seinem Theaterstück «Fischbach – oder wie Unghüür us Amerika» basiert. Es wurde 1981 in Bern uraufgeführt. Nun erfährt man aus heutiger Sicht, wie es damals entstand. In der kunstvoll verdichteten Mundart-Groteske schleppen ein alter Bauer und sein Sohn unentwegt Chianti-Flaschen vom Brunnen über die Jauchegrube zu einer hölzernen Stellage, um sie schliesslich in einem Zuber zu entleeren. Und immer stehen sie unter Beobachtung, dem lauernden Blick der überaus dicken und schweigenden Mutter und Frau. Dabei verwickeln sich der Alte und der Junge in repetitiv stockende Streitgespräche über Kriegserlebnisse, nächtliche Träume und die Bedrohung des Dorfes durch den unaufhaltsamen Fortschritt. Schliesslich merkt man: Die Männer bereiten ein therapeutisches Bad gegen die Fettleibigkeit der Bäuerin vor. Vierzig Jahre nach der Entstehung entwickelt Heinz Stalder nun die Geschichte der Bauernfamilie weiter. Die Enkelin entdeckt bei der Grossmutter die Stellage mit den Flaschen und wird neugierig. Die Grossmutter beginnt sich zu erinnern, vieles kommt wieder hoch, «obsi» eben. Insbesondere erinnert sie sich daran, dass damals ein Autor ein Theaterstück über ihre Familie geschrieben und sie zu einer Hauptfigur gemacht habe – Entstellungen inbegriffen. Heinz Stalder wirft also – im Rahmen einer reizvollen akustischen «Stückbegehung» – einen neuen Blick auf sein Theaterstück. Er ergründet und hinterfragt den Entstehungsprozess und ermöglicht nicht zuletzt seinen lebensprallen Figuren ein Comeback. Mit: Rahel Hubacher (Enkelin), Marlise Fischer (Grossmutter), Hanspeter Müller-Drossaart (der Alte), Nils Althaus (der Junge), Walter Sigi Arnold (Gisler), Heinz Stalder (Autor) Musik: Elia Rediger (Komposition, Elektronik, diverse Instrumente), Tobias Preisig (Violine) - Tontechnik: Mirjam Emmenegger - Dramaturgie: Reto Ott - Regie: Päivi Stalder - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 50'

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«Es Läbe lang dr Gring am Bode u nie e Glogge ume Haus»

Published: June 24, 2019, 6 a.m.
Duration: 35 minutes 19 seconds

Vor über 20 Jahren begleitete der Luzerner Autor Heinz Stalder pensionierte Knechte an den traditionellen Jahresausflug ihres kantonalbernischen Verbandes. Mit zwei Cars fuhr man ins Welschland, man kehrte ein, schimpfte über die «Soucheibe vo Puure» und über die «z'Bärn obe», man fuhr weiter Richtung Grenze, durch die Fenster sah man Kühe ohne Glocken. Man träumte von schönen «Meitschi» jenseits der Grenze, kehrte nochmals ein, «brünzelte» im Pissoir dem daneben ans Bein, lachte, stichelte, und nach einem letzten Halt mit Tombola und Coup Dänemark war man wieder zu Hause. Heinz Stalder hat notiert, was und wie sie reden, die Knechte, und daraus einen wunderbar komischen, poetisch-verschrobenen Text voller Sprachkraft gemacht. Einen Text, der mit der Sprache der Unterhunde eine Welt aufbaut. Die Welt jener, die sich ein Leben lang bücken mussten. Mit: Ueli Jäggi (Erzähler), Max Begert (Knecht), Paul-Felix Binz (Knecht), Ueli Eichenberger (Knecht), Dieter Stoll (Reiseleiter)  Musik: Hans Hassler - Regie: Fritz Zaugg - Produktion: SRF 1996 - Dauer: 35'

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«Verfluchtes Gift» von Lukas Holliger (Premiere)

Published: June 23, 2019, 6 a.m.
Duration: 1 hour 5 minutes 19 seconds

Apokalyptischer Hörspielkrimi. Die «Verflucht»-Trilogie um Kommissär Glut kommt zu ihrer Vollendung. Wieder siedelt Autor Lukas Holliger seine ebenso düstere wie komische Krimigeschichte im verschwundenen Basel der 80er-Jahre an, diesmal im Katastrophenjahr 1986. Die Fernsehnachrichten werden beherrscht von den Meldungen aus Tschernobyl, Europa fürchtet den radioaktiven Niederschlag, und auch in Basel demonstrieren Tausende gegen die Atomkraft. Erst ein Jahr zuvor wurden in Basel überdies die Giftfässer von Seveso verbrannt, die noch immer ihren Schatten über die Stadt werfen. Der hypochondrische und neurotische Polizeichef Hess macht seinen Untergebenen das Leben noch schwerer. Gut, dass Kriminalkommissär Heiner Glut wenigstens mit seinem besten Freund Zeller zusammenarbeiten kann. Nicht gut, dass sie bei einer Verfolgung einen Verdächtigen anschiessen. Und das auch noch jenseits der Ländergrenze, im Französischen. Ärger liegt in der Luft, wohin man blickt - ermordete Ärzte, pöbelnde Linksalternative, schlecht vergrabene Giftfässer, die ersten prominenten Aids-Toten oder LSD schluckende Hausfrauen setzen Heiner Glut ebenso zu wie die Avancen seiner Kollegin Jasmina, die immerhin mit dem Polizeichef verheiratet ist! Schon bald verliert Glut die Kontrolle über seine Freundschaft und seinen Job, und dann heulen um vier Uhr morgens plötzlich die Sirenen. «Verfluchtes Gift» spielt drei Jahre nach «Verfluchte Hitze» und drei Jahre vor dem mit dem ARD Online Award 2017 ausgezeichneten Hörspielkrimi «Verfluchtes Licht». Ein giftiger Abstieg in die Hölle illegaler Giftmülldeponien und Verschwörungstheorien rund um Seveso, gemixt mit historisch verbürgten Originaltönen und Songs aus dem Jahr 1986. Mit: Martin Engler (Glut), Holger Kunkel (Hess), Tanja Schleiff (Jasmina), Robert Dölle (Zeller), Elias Eilinghoff (Simon), Isabelle Menke (Regula Schlecht/Frau/Sekretärin), Liliane Amuat (Maria Schlecht), Inga Eickemeier (Lucia/Weinende Frau), Max Rothbart (Schorschi/Passant), Mona Petri (Tina Scherrer), Dirk Glodde (Drechsler), Barbara Horvath (Martina Leiser/Passantin), Michael Wächter (Arzt/Mann/Megafon), Vincent Glander (Polizist/Wirt), Auguste Vonville (Französischer Polizist), Urs Jucker (Kellner/Mann 2), Florian von Manteuffel (Stimme), Janek Holliger (Junge) Tongestaltung: Tom Willen - Musik: Andreas Bernhard - Dramaturgie und Regie: Mark Ginzler - Produktion: SRF 2019 - Dauer: ca. 60'

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«Zeugen zur Auswahl» von Henry Slesar

Published: June 10, 2019, 6 a.m.
Duration: 49 minutes

Erpressung ist ein schmutziges Geschäft. Darf man ihr mit Selbstjustiz begegnen? Was spricht dagegen, den Erpresser einfach zu beseitigen? Vieles, findet Gordon Bailey, selbst Opfer einer Erpressung. Sein Leidensgenosse Dave Bliss ist da aber ganz anderer Meinung. Ein warmer Tag im Frühsommer. Versicherungsagent Gordon Bailey nutzt die Mittagspause, um auf einer Bank im nahegelegenen Park sein Sandwich zu verzehren. Da setzt sich ein fremder Herr dazu und zeigt Bailey ein paar verhängnisvolle Fotos. Nach dieser Begegnung ist nichts mehr, wie es einmal war. Und dann taucht auch noch dieser Dave Bliss auf. Er denkt, bei der Beseitigung unliebsamer Zeitgenossen komme es bloss auf die richtigen Zeugenaussagen an. Und so nimmt für Gordon Bailey ein fataler Sommer seinen Lauf Mit: Herbert Herrmann (Gordon Bailey), Verena Leimbacher (Pam Bailey), Erwin Parker (Ed Kellerman), Siegfried Meisner (Dave Bliss), Rainer Zur Linde (Joey), Hans Heine (Sergeant), Gertrud Rudolph (Mrs. Chester), Alfons Hoffmann (Dr. Herbert Adams), Rudolf Bissegger (Radiosprecher), Susi Aeberhard (Susan), Georges Wettstein (Erzähler) Aus dem Amerikanischen von Klaus W. Leonhard - Musik: Peter Candiotto mit der Gruppe Tetragon - Regie: Klaus W. Leonhard - Produktion: SRF 1977 - Dauer: 49'

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«Xaver Z'Gilgen» von Otto Höschle frei nach Carl Spitteler

Published: June 7, 2019, 6 a.m.
Duration: 47 minutes

Die Geschichte, die im 17. Jahrhundert spielt, handelt von Fremdenhass, Bigotterie und politischen Intrigen. Xaver ZGilgen, Schiffsmann und Knecht zu Brunnen, lernt in der Leventina die temperamentvolle Speranza kennen. Die beiden verlieben sich, heiraten und ziehen gemeinsam in die Innerschweiz. Im Talkessel von Schwyz löst «die rassige schwarze Hex aus dem Ennetbirgischen» allerhand Anzüglichkeiten und rassistische Beschimpfungen aus. ZGilgen, der nicht bereit ist, das Gerede über seine Frau zu akzeptieren, setzt sich zur Wehr. An der Fasnacht spitzt sich die Geschichte zu, es kommt zum Gewaltausbruch. In der Folge beginnt sich ZGilgen zu politisieren und legt sich mit Staat und Kirche an. Höschle hat von Carl Spitteler die Geschichte und die Figuren übernommen. Das Hörspiel hat mit seinen knappen, zugespitzten und farbigen Szenen eine starke Sogwirkung und geizt trotz des ernsten Themas nicht mit Witz und Humor. Die mit Mundart durchsetzte Kunstsprache erzählt eine Geschichte, die – trotz der zeitlichen Ferne – aktuell und brisant ist. Mit: Ernst Sigrist (Xaver Z'Gilgen), Barbara Sauser (Speranza), Tino Arnold (Landvogt), Heinz Bühlmann (Ratsherr), Sibylle Courvoisier (Frau Reichmuth), Daniel Plancherel (Landamman), Paul- Felix Binz (Magister Balzer), Albert Freuler (Kaplan), Walter Sigi Arnold (Chlöpfehansi), Hansrudolf Twerenbold (Lüönd), Markus Amrein (Sepp), Kurt Grünenfelder (Konrad), Franziskus Abgottspon (Pater), Hans Stefan Rüfenacht (Rössliwirt), Jost Nyffeler (Verhörrichter), Mario Hindermann (Padre) Musik: Hans Hassler - Hörspielfassung und Regie: Fritz Zaugg - Produktion: SRF 1997 - Dauer: 47'

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«Syra – Die Nackttänzerin» von Margrit Schriber

Published: June 3, 2019, 6 a.m.
Duration: 42 minutes 51 seconds

Syra Marty, «Switzerlands most beautiful uncover girl!», ist die erste Schweizer Burlesque-Tänzerin. Mit einem Sternchen auf jeder Brust und einem zwischen den Beinen tanzt die lebenslustige Innerschweizerin durch die Nachtclubs dieser Welt und verdreht den Berühmten und Mächtigen den Kopf. Josephina Magdalena Marty wächst am Fusse der Rigi auf und erlangt als Stripteasetänzerin und Fotomodell in den 1950er-Jahren Weltruhm. Sie wird als eine der schönsten Frauen gefeiert. Gregory Peck und Frank Sinatra verehren sie. Miss Swiss Cheese hat unzählige Affären, liebt ihr Leben lang aber nur einen Mann. Sie verbringen eine einzige Nacht zusammen, dann trennen sich ihre Wege. Er ist verheiratet, und sie tourt als Nackttänzerin durch die Welt. Syra Marty. Das erstaunliche Leben einer erstaunlichen Frau, nach dem Roman «Syra, die Stripperin» von Margrit Schriber. «Don't miss the Swiss Miss. You'll yodel for more!» Mit: Yvonne Kupper (Syra alt), Karin Wirthner (Syra jung), Buddy Elias (Don), Ulrike Krumbiegel (Jenny), Hanspeter Müller-Drossaart (Billy Frick/Autofahrer/Vater), Graziella Rossi (Manuela della Rosa), Daniel Ludwig (Monsieur Antoine), Nicole Knuth (Barmaid), Daniel Mangisch (Gast), Kurt Grünenfelder (Gast), Helmut Vogel (Presse), Mara Zenhäusern (Nachrichtensprecherin), Julius Griesenberg (MC/Kellner/Gast) Musik: Till Löffler - Hörspielfassung: Margrit Schriber - Tontechnik: Mirjam Emmenegger - Regie: Karin Berri - Produktion: SRF 2015 - Dauer: 43'

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2/2: «Er nannte sich Lassuter» von Pamela Dürr

Published: May 20, 2019, 6 a.m.
Duration: 38 minutes 53 seconds

Lars Suter, 45, Speditionsangestellter bei einer Versicherung, besticht durch einen Lebenslauf voller verpasster Aufstiegschancen. Als Eigenbrötler und Dienstältester immer noch am unteren Ende der Lohnskala, fristet er ein Schattendasein zwischen Arbeitsplatz und Westernfantasien. Im Hörspiel wechseln die realen Szenen der Bürowelt fliessend mit der idealen Wunsch-Westernwelt. Realität und Fiktion vermischen sich fast untrennbar. Die Raumpflegerin Dragica Novoselic wird zum Halbblut Nscho-Tschitsch, der neue Leiter Logistik Lukas Hartmeier zum Bösewicht Young Luke Harper, und Lars Suter mutiert zum Westernhelden Lassuter, dem Rächer aller Entrechteten, dem Outlaw im Dienste der Ehre, dem ruhelosen Bezwinger von Damenherzen. Übrigens: Die raue Erzählstimme für den Western hat eine hörbare und nicht zufällige Ähnlichkeit mit der deutschen Synchronstimme von Bruce Willis. Mit: Manfred Lehmann (Erzähler), Kamil Krejci (Speditionsangestellter Lars Suter/Lassuter), Walter Andreas Müller (Materialverwalter Ruedi Abderhalden/Randy Rudy), Maria Thorgevsky (Raumpflegerin Dragica Novoselic/Nscho-Tschitsch), Peter Hottinger (deren Sohn Ante Novoselic), Christian Heller (neuer Leiter Logistik Lukas Hartmeier/Young Luke Harper), Sanne Schnapp (dessen Sekretärin Elisabeth Gröschke), Dinah Hinz (Mutter Hartmeier), Ueli Jäggi (ehemaliger Leiter Logistik Rolf Imboden/Sheriff), Pamela Dürr (Telefonistin), Päivi Stalder (Lehrtochter) Musik: Martin Bezzola - Regie: Geri Dillier - Produktion: SRF 2011 - Dauer: 39'

Listed in: Fiction